Alexander Solschenizyn
Geboren am 11. Dezember 1918 in Kislowodsk, im Krieg Artillerieoffizier, wurde er 1945 wegen brieflicher Bemerkungen über Stalin verhaftet, verbrachte acht Jahre in Straflagern und danach Jahre der Verbannung in Kasachstan, wo er eine Krebserkrankung überstand. Anschließend arbeitete er als Mathematiklehrer. 1970 erhielt er den Nobelpreis für Literatur, reiste aber nicht nach Stockholm, weil er fürchtete, nicht zurückkehren zu dürfen. 1974 wurde er ausgebürgert, lebte in der Schweiz und ab 1976 in den USA, kehrte 1994 nach Russland zurück und starb 2008 in Moskau.
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