Dance and never Give up
Kapitel 1
Adelina Ahmeti
Dance and never Give up
Kapitel 1
'' Eins zwei drei, Drehung, eins zwei drei Drehung .Mensch Jerome '' es ist schon 2Uhr Nachts.
Jerome kriegt diese paar schritte einfach nicht in sein Kopf, Ich weis das er schon genervt von mir ist aber Wenn er will das Wir denn diesjährigen Pokal mit Nachhause nehmen, muss er sich mehr anstrengen.
'' Drilona? Ich kann nicht mehr Ich bin Tod müde, wir üben schon seit 8 Stunden, Lass uns endlich Nachhause, Wir haben noch 3 Wochen Zeit bis zum Turnier.'' Er sitzt erschöpft auf dem Boden und schaut flehend zu mir hoch.
'' Oh man Jerome, die Zeit vergeht wie im Flug, das weist du doch ganz genau. Aber okai, für Heute genug.'' Ich strecke Ihm meine Hand zu und ziehe Ihn nach oben.
Jerome fiel es irgendwie schon immer schwer sich leichte Schritte zu merken,
aber aus irgendeinem Grund, fallen Ihm die normalerweise schweren Schritte echt Leicht.
Aber daran habe Ich mich schon gewöhnt da Er schon seit 5 Jahren mein Tanzpartner ist und dazu auch noch mein fester Freund.
'' Guten Morgen mein Sonnenschein '' mit einem Lächeln im Gesicht, presste er Seine Lippen auf meine Stirn und hinterließ einen warmen Kuss.
'' Morgen Schatz'' Ich richtete mich auf.
'' hier das Frühstück, alles genauso wie du es Liebst Spiegelei mit Speck, Obstsalat und heißen Kaffee. '' Er stellte das Tablett auf den kleinen Tisch und grinste mich an.''Danke Schatz, du kennst mich einfach zu gut'' Ich gab Ihm ein Kuss auf die Wange und stürzte auf das Essen.
Er kann nicht nur gut Tanzen sondern auch Kochen.
'' Schatz? Ich fahr schon mal vor ins Tanzstudio, komm dann einfach nach aber hetze dich bloß nicht'' Er zwinkerte mir zu und gab mir ein Luftkuss, dann hörte Ich nur noch die Tür zu knallen.
Nach zwei Stunden war Ich endlich fertig.
Heute ist so ein schönes Wetter und da es eh nicht so weit bis ins Studio ist, geh Ich heute mal zu Fuß hin. Ich Liebe dieses Herbst Wetter, wenn die bunten Blätter zu Ihrer eigenen Melodie um sich herum tanzen, der kühle Wind an der Haut streift und man Sich einfach mitgehen lässt von dieser Schwerlosigkeit. Ja das ist Herbst-
Angekommen im Tanzstudio,hörte ich lautes Stöhnen aus der Umkleidekabine, Ich näherte mich dem Raum und erkannte die weibliche Stimme.Audrey. Ich öffnete die Tür und blieb wie gelähmt als Ich die männliche Gestalt sah. Jerome. '' ehh.. Drilona.. das ist nicht so wie es Aussieht.. ich wollte das nicht, Sie hat mich gezwungen.'' Natürlich was besseres viel Ihm wohl nicht ein? Audrey fing an zu Grinsen.
Ich kam mir vor wie in diesen Soaps, Wo die Frau,Ihren Mann mit Ihrer Feindin, beim Sex ertappt, Und Genauso ist es auch grade bloß das Ich nicht wie die Frauen im Fernseher ausraste und wie ein Psychopathin auf die los gehe, sondern einfach verschwinde.
'' Drilona warte doch'' Jerome kam mir hinterher gerannt und hielt mich am Arm fest, ich entwich aus seiner Berührung '' Jerome erspare dir deine Ausreden für Jemanden anders. '' Ich drehte mich um und ging raus. Draußen atmete ich tief die frische Luft ein, es tat gut, aber es war nicht gut genug um den Schmerz zu mildern, weshalb Ich sofort in Tränen zerbrach.
Ich wusste schon immer das man Sich in Menschen täuschen kann und dass man von Ihnen Verletzt wird. Aber das es ausgerechnet Jerome sein wird? Nein daran hätte ich niemals gedacht, hätte Ich das Jetzt Geschehene nicht mit eigenen Augen gesehen, würde ich es niemals glauben. Niemals.
Wie kann der Mensch der dich Liebt und mit dir 5 Jahre verbracht hat, So was mit dir Abziehen?
Wie kann man so Rücksichtslos,mit einem Dich liebenden Menschen,umgehen.?
Warum Ausgerechnet mit Audrey, Er wusste es doch wie kein Anderer, das Sie nur heiß drauf ist endlich meinen Platz einzunehmen. Jetzt hat Sie es endlich Geschafft. Gratuliere.
Die ganze Landschaft und die Straßen, alles verschwamm vor meinen Augen, Ich schluchzte und wünsche mir das alles wäre nie Geschehen.
Ich spürte einen Heftigen Druck an meinem Körper, woraufhin ich paar Meter weiter geschleudert wurde, Mein Körper prallte auf dem kalten und nassen Asphalt, Ich konnte mich nicht mehr bewegen, mein ganzer Körper schmerzte und Ich habe das Gefühl das Jeder Knochen in mir kaputt gegangen ist. Ich höre Stimmen, die mir aber sehr weit scheinen und ein Echo umfasst die Stimmen als würden Sie sich in einer Höhle befinden.
Vor meinen Augen wird langsam alles Schwarz, Meine Augenlider fühlen Sich so schwer an, Ich kann Sie nicht mehr offen halten.
Grelles Licht sticht in meine Augen, weshalb Ich sie sofort wieder schließe.
Stimmen dröhnen durch meine Ohren, Stimmen die ich nicht kenne.
Wo bin Ich hier überhaupt? Ein zweites mal starte Ich den Versuch um die Umgebung zu analysieren, ganz langsam öffne Ich die Augen und erblicke einen Verschwommenen Raum, Um mich herum sind Menschen, lautes Piepen ertönt im Raum und die Menschen nähern Sich mir, einer von Ihnen schreit Irgendwas, woraufhin sich noch eine Person zu mir bewegt. Meine Augen schließen Sich wieder und Ich kann nichts dagegen tun.
Jetzt höre ich die Stimmen besser und kann auch die einzelnen Wörter erfassen.
''Sie hat eine Fraktur der Wirbelsäule ''
'' Was zum Teufel ist das?''
''das ist eine Quetschung des Rückenmarks durch Verschiebung von Wirbelkörpern in der Längsachse der Wirbelsäule ''
'' Wird sie Nie wieder Laufen können?''
'' doch, Wenn Sie sich operieren lässt, allerdings kostet das sehr viel Geld. ''
'' Wie viel?''
'' 75 000 Euro ''
'' Verdammt. Das kriegt Sie niemals zusammen.in 3 Wochen müssen Wir zum Turnier''
'' Welches Turnier?''
'' Sie ist Tänzerin''
'' Oh das tut mir aber leid, aber sie wird nie wieder Tanzen können''
Der letzte Satz verpasste mir ein Stich ins Herz, Ich werde Nie wieder Tanzen können?
Wie soll das gehen? Tanzen ist mein Leben, Ich Tanze seit dem Ich laufen kann und jetzt Soll ich so tun als hätte Ich es nie getan? Wie soll das gehen. Ohne Tanzen hat mein Leben keinen Sinn mehr. Ich Lebe um zu Tanzen.
Alles was Ich mir die Jahre aufgebaut habe und wofür Ich gekämpft habe, wurde mir genommen.
Ich habe Jahre gebraucht um so weit zu kommen und ein paar Sekunden waren nur nötig um mich wieder ganz an den Anfang zu bringen.
'' Drilona? '' es war die unverwechselbare Stimme von Jerome, ja die Stimme über die Ich mich mal gefreut habe sobald Ich sie hörte aber jetzt hasse Ich, Sie nur noch.
Immerhin ist er am allen Schuld, hätte Ich, Ihn nicht mit Audrey erwischt wäre ich nicht Heulend durch die Gegend gelaufen und Wäre nicht diesem Auto unter die Räder gekommen. Das ist Alles Seine Schuld. Ich Hasse Ihn.
Das helle Tageslicht weckte mich aus meinem Schlaf, die Nacht war grauenvoll Ich konnte nicht schlafen weil die Ansage, das Ich nie wieder Tanzen können werde, raubte mir den Schlaf und die Gedanken.
Ich konnte den Raum jetzt genauer Betrachten, es war ein typisches Krankenhaus Zimmer, alles weiß gehalten mit kleinen Details in Grün oder Blau.
Ich untersuchte nun meinen Körper, an meinem Arm war eine Infusion.
Als ich versuchen wollte meinen Bein zu bewegen, ging es nicht.
Es ging nicht egal was Ich machte. Eine Wut ballte sich in mir Zusammen, Ich wollte schreien.
Meine Beine sind zwar dran aber die gehören mir nicht mehr. Die sind einfach nur dran.
Tränen stiegen mir in die Augen und rollten meine Wangen hinunter
'' schönen Guten Morgen Frau Miller, wie geht es Ihnen?'' eine kleine ältere Krankenschwester kam ins Zimmer und lächelte mich an.
'' Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie an meiner Stelle wären?'' vielleicht war Ich ein wenig gemein Ihr gegenüber, aber Ihre Frage war nun mal Leichtsinnig. Wie sollte es mir denn schon gehen Wenn Ich ab Heute nur noch im Rollstuhl sitzen werde?.
'' Ich kann Sie verstehen..'' Ich unterbrach die Frau '' Nein könne Sie nicht. Sie können Laufen und haben keine Lähmung! Wie können sie mich da verstehen?'' Ich fauchte die Frau an und schämte mich im nächsten Moment sofort für meine Art und Weise.
'' Es tut mir leid...'' flüsterte die alte Dame und verschwand.
Nach 5 Minuten kam eine andere Krankenschwester rein, Sie war Jung bestimmt in meinem Alter und man Sah Ihr an das Sie sehr Selbstbewusst ist.
'' Guten Morgen Frau Miller, Sie haben meine Kollegin echt traurig gemacht, Sie meinte es ja nicht böse das sollten Sie wissen. '' Sie wechselte die Flasche mit der Infusion, da die andere schon leer war. Ich blieb Stumm, Wenn ich jetzt was Sage dann ist Sie die nächste die Sauer aus dem Zimmer geht.
Die ganze Zeit betrachte Ich die Decke und Verarbeite das ganze Geschehene im Kopf durch.
In meinem Leben fängt ein total neues Kapitel an.
Ich fange ganz am Anfang an.
Das klopfen an der Tür holte mich aus meinen Gedanken zurück.
'' Hallo darf Ich rein?'' ein Junger Mann kam ins Zimmer rein und schaute mich leicht angespannt an
'' Ja klar, Kennen Wir uns ?'' fragte ich Ihn und musterte Ihn an, Er sah nicht aus wie ein Arzt auch nicht wie ein Krankenbruder.
'' Ja also.. Nein.. Sie kennen mich nicht.. ich wollte mich Entschuldigen.. und Sie bitten..'' Jetzt hat es Klick gemacht, Er ist der Jenige der Mich in diesen Zustand gebracht hat.
'' Sie haben mich überfahren?'' Fragte ich ohne jeglichen Emotionen
'' Sie sind so plötzlich auf der Straße aufgetaucht.. Es tut mir leid.. Aber bitte machen Sie keine Anzeige. Ich helfe Ihnen Sogar Wieder auf die Beine zu kommen. Ich bezahle Ihnen alle Operationen und Therapien. Aber machen Sie bitte keine Anzeige. Ich bin Rechtsanwalt und Wenn sie eine Anzeige machen dann bin Ich Arbeitslos. '' man sah ihm an das er Schuldgefühle hat. Aber das Hilft mir nicht Weiter.
'' Dann sind wir eben beide Arbeitslos.'' unser Gespräch wurde durch Jerome unterbrochen.
'' Darf ich Stören? Ach Eneero ? Du wagst es dir noch sie Besuchen zu kommen?'' er lief auf Eneero zu und fasste Ihn an den Kragen.
'' Jerome? Verschwinde und nimm Ihn gleich mit. Ihr beide Seit dran Schuld. Lasst euch nicht mehr in meiner Nähe blicken. '' Ich sagte es mit einer hasserfüllten Stimme. Jerome lies Eneero los und ging aus dem Zimmer. Eneero schaute mich kurz an und öffnete seinen Mund um was zu sagen aber Ich unterbrach Ihn '' Nein Ich will nichts hören. Geh !'' dann Verlies er ebenfalls das Zimmer.