
Peter Schlemihls wundersame Geschichte
von Adelbert von Chamisso

Vier Aufsätze, die Annette Kolb 1918 bei Max Rascher in Zürich drucken ließ, im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs. Der Epilog zu den Briefen an einen Toten streitet um ein oft zitiertes Christuswort und darum, wer es für sich in Anspruch nimmt. Im Ausblick rechnet Kolb mit der gefühllos betriebenen Realpolitik ab, spottet über Marianne, John Bull, Michel und Uncle Sam als Sinnbilder der Nationen und malt sich ein Gespräch zwischen Michel und Marianne über die elsässische Frage aus. Zum Aufruf an die Frauen antwortet sie Andreas Latzko: wenn die Frauen versagt haben, dann an den Zeitungen, die ihnen jahrelang Erfundenes vorsetzten. Letzte Folgerungen endet mit dem Ruf nach einem Bund der menschenwürdigen Menschen.