
Faust: Der Tragödie erster Teil
von Johann Wolfgang von Goethe

Zwei Monate aus dem Leben einer Frau, die alle nur Mariclée nennen. Man nannte sie Mariclée, heißt es auf der ersten Seite, niemand wusste, wer sie zuerst so nannte. Sie kommt leicht in Palästen unter und hat kein Geld, sie hält sich ihre Freunde wie ein Kunstsammler seine Raritäten, und im August 1909 fährt sie nach London, um ein Wunderexemplar dieser Sammlung wiederzusehen. Nur hat sie sich im Datum geirrt, verfehlt ihn und muss zehn Tage warten. Was diese Tage füllt: Abende beim deutschen Botschaftsrat, ein Sonntag bei einer irischen Familie in Hampstead mit Tennisklub und Wettergesprächen, und der träumerische Park von St. James unter gelbem Himmel. Erschienen bei S. Fischer, Berlin.