Die Technik des Dramas

Gustav Freytag · Kapitel 2 von 24

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Die Technik des Dramas

Inhalt.

 

Die Technik des Dramas.

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E i n l e i t u n g . Die Technik des Dramas nichts Feststehendes. Sichere Handwerkstüchtigkeit früherer Zeiten. Lage der Modernen. Poetik des

Aristoteles. Lessing. Die großen Bühnenwerke als Vorbilder 3

Erstes Kapitel. Die dramatische Handlung.

1. D i e I d e e . Wie das Drama in der Seele des Dichters entsteht. Herausbilden der Idee. Der Stoff und seine Umbildung. Der Geschichtschreiber und der Dichter. Die Gebiete des Stoffes. Die

Umbildung des Wirklichen nach Aristoteles 9

2. W a s i s t d r a m a t i s c h ? Erklärung. Wirkungen. Charaktere. Die Handlung. Das dramatische Leben der Charaktere. Eintreten des Dramatischen in das Menschengeschlecht. Seltenheit der dramatischen

Kraft 18

3. E i n h e i t . Das Gesetz. Bei den Griechen. Wie sie hervorgebracht wird. Ein Beispiel. Wie die Einheit bei geschichtlichen Stoffen nicht gewonnen wird. Falsche Einheit. Wo ein Dramenstoff zu suchen ist. Der Charakter im

neueren Drama. Das Gegenspiel und seine Gefahr. Die Episode 26

4. W a h r s c h e i n l i c h k e i t . Was wahrscheinlich sei. Gesellige Wirkungen des Dramas. Das Fremdartige. Das Wunderbare.

Mephistopheles. Das Vernunftwidrige. Shakespeare und Schiller 46

5. W i c h t i g k e i t u n d G r ö ß e . Charakterschwäche. Vornehme

Helden. Privatpersonen. Entwürdigung der Kunst 56

6. B e w e g u n g u n d S t e i g e r u n g . Staatsaktionen. Innere Kämpfe. Dichterdramen. Nichts Wichtiges ist wegzulassen. Prinz von Homburg. Antonius und Kleopatra. Botenscenen. Verhüllen und Wirken durch Reflexe. Wirkungen durch die Handlung selbst. Nothwendigkeit der

Steigerung. Gegensätze. Parallelscenen. 60 7. W a s i s t t r a g i s c h ? Wiefern der Dichter darum nicht zu sorgen hat. Die Katharsis. Wirkungen des antiken Trauerspiels. Gegensatz des

deutschen Dramas. Das tragische Moment. Die Peripetie und Anagnorisis 76

Zweites Kapitel. Der Bau des Dramas.

1. S p i e l u n d G e g e n s p i e l . Zwei Hälften. Steigen und Sinken. Zwei Arten des Aufbaues. Drama, in welchem der Hauptheld führt. Drama des

Gegenspiels. Beispiele. Schauspiel und Trauerspiel 93

2. F ü n f T h e i l e u n d d r e i S t e l l e n . Die Einleitung. Das erregende Moment. Die Steigerung. Das tragische Moment. Fallende Handlung. Das

102

Moment der letzten Spannung. Die Katastrophe. Nöthige Eigenschaften des Dichters

3. B a u d e s D r a m a s b e i S o p h o k l e s . Entstehung der Tragödie. Pathosscenen. Botenscenen. Dialoge. Aufführungen. Die drei Schauspieler. Umfang ihrer Leistung mit moderner verglichen. Einheit des Darstellers zur Verstärkung der Wirkungen benutzt. Rollenvertheilung. — Ideen der erhaltenen Tragödien. Bau der Handlung. Die Charaktere. Aias als Beispiel. Eigenthümlichkeit des Sophokles. Sein Verhältniß zu den Mythen. Die Theile der Tragödie. — Antigone. König Oedipus. Elektra. Oedipus auf

Kolonos. Trachinierinnen. Aias. Philoktetes 123

4. D r a m a d e r G e r m a n e n . Bühne des Shakespeare. Ihr Einfluß auf den Bau der Stücke. Eigenthümlichkeit Shakespeare's. Seine fallende

Handlung und ihre Schwächen. Bau des Hamlet 160

5. D i e f ü n f A k t e . Einfluß des Vorhangs und der modernen Bühne. Ausbildung der Akte. Die Fünfzahl. Ihre technischen Besonderheiten.

170

Erster Akt. Zweiter. Dritter. Vierter. Fünfter. Beispiele. Bau des Doppeldramas Wallenstein

Drittes Kapitel. Bau der Scenen.

1. G l i e d e r u n g . Auftritte. Einheiten des Dichters. Ihre Verbindung zu Scenen. Aufbau der Scenen. Zwischenakte. Coulissenwechsel. Haupt- und

Nebenscenen 185

2. D i e S c e n e n n a c h d e r P e r s o n e n z a h l . Führung der Handlung durch die Scenen. Monologe. Botenscenen. Dialogscenen. Verschiedene Bauart. Liebesscenen. Drei Personen. — Ensemblescenen. Ihre Gesetze. Die Galeerenscene in Antonius und Kleopatra. Banketscene der Piccolomini. Rütliscene. Reichstag im Demetrius. — Massenscenen.

Vertheilte Stimmen. — Gefechte 191

Viertes Kapitel. Die Charaktere.

1. V ö l k e r u n d D i c h t e r . Voraussetzung des dramatischen Charakterisirens. Schaffen und Nachschaffen. — Verschiedenheit der Charaktere nach Völkern. Germanen und Romanen. — Verschiedenheit

nach Dichtern. — Shakespeare's Charaktere. Lessing. Goethe. Schiller 215

2. C h a r a k t e r e i m S t o f f u n d a u f d e r B ü h n e . Die Charaktere abhängig von der Handlung. Beispiel Wallenstein. Charaktere mit Porträtzügen. — Die geschichtlichen Charaktere. Dichter und Geschichte. Der Gegensatz zwischen Charakter und Handlung. Die epischen Helden innerlich undramatisch. Euripides. Die Deutschen und ihre Sage. — Aeltere deutsche Geschichte. Beschaffenheit der historischen Helden. Innere Armuth. Mischung von Gegensätzlichem. Mangel an Einheit. Einfluß des Christenthums. Heinrich IV. — Stellung des Dichters zu den Erscheinungen der Wirklichkeit. — Gegensatz des Dichters und

Schauspielers 232

3. K l e i n e R e g e l n . Die Charaktere müssen dramatische Einheiten sein. — Das Drama soll nur einen Haupthelden haben. Doppelhelden. Liebende. — Das Handeln soll auf leicht verständlichem Grundzug des Charakters beruhen. — Mischung aus böse und gut. — Der Humor. — Der Zufall. — Die Charaktere in den verschiedenen Akten. — Forderungen der Schauspieler. Das Bühnenbild soll dem Dichter lebhaft sein. Die Fächer des

Schauspiels. Was heißt wirksam schreiben? 262

Fünftes Kapitel. Vers und Farbe.

Prosa und Vers. — Der fünffüßige Jambus. — Tetrameter, Trimeter, Alexandriner, Nibelungenvers. — Das Dramatische des Verses. — Die

Farbe 278

Sechstes Kapitel. Der Dichter und sein Werk.

Der Dichter der Neuzeit. Die Stoffe. Die Arbeit. Das Anpassen an die Bühne. Die Striche. Die Länge des Stückes. Die Bekanntschaft mit der

Bühne 293

Die

Technik des Dramas.