
Kritik der reinen Vernunft
von Immanuel Kant

Marlon feiert seinen dreiundzwanzigsten Geburtstag in der elterlichen Blockhütte im Bayerischen Wald, vier Stunden Fußmarsch vom Parkplatz entfernt, und lockt die ganze Clique mit der gut gefüllten Bar seines Vaters. Erzähler Elias hat dabei nur ein Problem: Jonas, der Star des Leichtathletikteams der Uni, ist mit dabei. Weil Jonas auf halbem Weg umkehrt, um sein vergessenes Geschenk zu holen, muss Elias mitgehen, und prompt verlieren die beiden den Anschluss. Zwischen nassem Laub und knorrigen Bäumen liefern sie sich einen Schlagabtausch, der eher nach Kindergarten klingt als nach zwei Studenten. Abends am Kamin fragt Svenja, Elias‘ Exfreundin und beste Freundin, warum sich die zwei so absonderlich benehmen.