The Memories of You 2
The Memories of You 2
Dieses Kapitel ist lang und deshalb in 3 Teile geteilt.
Amel A.
The Memories of You 2
Keine einzige wird je Vergessen
werden
Dieses Buch widme ich allen Mädchen , die noch an die wahre Liebe
glauben :)
Vorwort: Zurück zu ihr.( Johnnys Sicht)
Hayley und ich küssten uns immernoch. Ich hatte sie wirklich vermisst. Sie ist die Liebe meines Lebens und ich wusste , ich würde alles tun um sie zurück zu gewinnen.
Langsam löste ich mich von ihr. Sie schaute mich an und ich sah wie sie mit sich rang.
Langsam setzte ich Clary ab. Sie klammerte sich an mein Bein und lächelte leicht.
,, Wir sehen uns morgen" sagte ich , küsste Clary auf die Stirn und Halyey auf den Kopf, ehe ich das Haus verließ und in meinen Wagen stieg.
Das Haus in dem ich früher gelebt hatte, gehörte jetzt einem Freund von mir und ich konnte bei ihm schlafen.
Hayley konnte immernoch ausgezeichnet Küssen und meine Liebe zu ihr entflammte erneut , wie damals vor 4 Jahren. Lächelnd drückte ich aufs Gaspedal.
Nichts und Niemand konnte mich, so glücklich wie ich war, noch aufhalten.
Das Leben war einfach Wunderbar.
1. Kapitel: Im Kampf um die Liebe ist alles erlaubt.
,,Es tut mir leid. Ich wollte doch nur das du Glücklich bist.” Ich versuchte ihn zu beruhigend. Meine Finger strichen über seine Wange doch er stieß sie eiskalt weg.
Es zerbrach mir das Herz. Er blickte mich an. ,, Das hättest du nicht tun dürfen, selbst wenn du es für mich getan hast. Du hast dabei keine Sekunde an dich gedacht.” Ich fing an zu schluchzen und er nahm mich in die Arme. ,,Es tut mir so leid.” schluchzte ich wieder. ,, Ich weiß” murmelte er, ,, Ich weiß”.
War das eben wirklich passiert? Hatten Johnny und ich uns wirklich geküsst?
Mein herz schlug höher als ich an den Kuss dachte. Genauso wie damals, jedesmal wenn Johnny mich geküsst hatte, hatte mein Herz höher geschlagen.
Damon. Oh Gott, Damon!
Was sollte ich Damon sagen? Wie konnte ich mit ihm zusammen sein , wenn mein Herz einem anderen gehörte? Wie sollte ich ihm begreiflich machen das Johnny die Liebe meines Lebens war? Ich hatte gedacht ich könnte ihm gleichgültig gegenüber stehen, doch nun wusste ich das ,dass doch nicht so einfach war. Meine Beziehung zu Damon hatte keine Chance, Sie hatte nie eine gehabt.Doch ich würde Johnny nicht verzeihen, dass er nicht zurück gekommen war.
Ich wollte erstmal nicht mit ihm zusammen sein, nicht jetzt. Warum war mein Leben nur so kompliziert? Bestimmt gab es selten 20-Jährige Frauen mit meinen Problemen, da war ich mir sicher. Johnnys Kuss eben hatte mich verändert. Er hatte mich wiederzu dem Mädchen von damals gemacht: Jung, naiv und hoffnungslos Verliebt.
Meine Liebe zu Johnny war wieder entfacht und Ich wusste was mir die Jahre über gefehlt hatte. Nämlich Johnny. Ob Damon mich feuern lassen würde? Zwar hatte er keine berufliche Begründung, aber eine private. Während ich so darüber nachdachte, fiel mir etwas ein.
Johnny wollte das Damon und ich schluss machten, schließlich hatte er damals meine Beziehung zu Jesse auch sabotiert. Nein, ich würde Damon nicht verlassen, nicht solange Johnny das wollte.
Gute Idee, oder? Oder machte Ich mir nur was vor? Ich schüttelte den Kopf, duschte und legte mich dann ins Bett. Mein Körper zitterte eine Zeit lang, ob es an mir lag oder ob es an Johnnys Rückkehr lag wusste ich nicht so genau. Unruhig fiel ich in einen Traumlosen Schlaf.
2.Kapitel: Ein Plan muss her ( Johnnys Sicht)
Ich schlug die Augen auf und dachte automatisch an Hayley. Rasch sprang ich unter die Dusche, rasierte mir das Gesicht und zog mich dann an.
Ich frühstückte gemeinsam mit meinem Kumpel und seiner Freundin und fuhr danach los zu Clary und Hayley. Clary war atemberaubend. Ich konnte es kaum fassen ,dass sie MEINE Tochter war. Sie sah aus wie ein Engel und schien alle Charaktereigenschaften von Hayley zu besitzen. Ich freute mich sie richtig kennen zu lernen. Sie schien glücklich darüber zu sein mich endlich zu treffen. Abgesehen von Hayley. Hayley.
Mein Herz schlug höher und ich bekam kalte Hände. Ich liebte sie keine Frage, aber sie war in festen Händen. Das hieß ich musste unfair spielen und das gefiel mir nicht. Hayley sollte auf richtige Weise zu mir zurück kommen und nicht weil ich sie dazu brachte. Doch wie sollte ich das anstellen?
Ich hielt vor dem Haus in dem Sie wohnte und klingelte. Die Tür öffnete sich und Clary sprang mir in die Arme. ,, Daddy!" Sie küsste mich auf die Wange und ich drückte sie fest an mich.
,, Wo ist denn deine Mommy?" fragte ich und setzte sie in der Küche ab. Clary widmete sich sofort wieder ihrem Frühstück. Einer Schüssel Müsli.
,, Sie schläft noch" nuschelte Clary, den Mund voller Haferflocken, Bananen-und Schokoladenstückchen.
Ich grinste und lief dann den Flur entlang. Vor Hayleys Zimmer blieb ich stehen,zögerte einen Moment. Sollte ich einfach rein gehen? Meine Hand legte sich wie von selbst auf die Türklinke. Hayley schlief noch, sie würde mich gar nicht bemerken. Langsam öffnete ich die Tür und sah meine
Hayley schlafen. Ihr langes, so schönes Haar lag auf ihrem Kopfkissen verbreitet und ihr Gesicht schien so friedlich.
Sie trug ein Nachthemd , welches ihr bis zu den Oberschenkeln reichte.
Sie war wunderschön und ich setzte mich auf ihre Bettkante. Eine kurze Regung, doch sie wachte nicht auf. Ich beugte mich über Sie und küsste sie sanft. Ihre Lippen erwiderten automatischen den Kuss und ich sah wie ihre Augen sich öffneten.
Sie wich zurück und blickte mich überrascht udn wütend an. ,, Was machst du in meinem Zimmer?" fragte sie verärgert und bedeckte ihren Körper mit ihrer Bettdecke. Ich zog sie ihr weg. ,, Wenn ich etwas sehe das ich nicht kenne, dann sag ich dir bescheid, okay? " kommentierte ich nur. Sie seufzte, stand auf und streckte sich. Dabei hob sich ihr Kleid und gewährte mir einen Blick auf ihre schönen Beine.
,, Wohin starrst du?"
,, Nirgends."
Sie verdrehte die Augen, lief ins Bad, machte die Dusche an und bat mich raus zu gehen.
Langsam und bedächtig lief ich auf sie zu, zog ihr das Kleid vom Körper und flüsterte:
,, Warum?"
Sie schaute mich nur an.
,, Weil ich alleine duschen will. Ganz sicher dusche ich nicht mit dir." Ungerührt ging sie ins Bad und schloss die Tür hinter sich. Ich grinste. Sie war immer noch dieselbe, hatte sich kein bisschen verändert.
Das gefiel mir, sie war immernoch die Hayley in die ich mich verliebt hatte.
Grinsend folgte ich ihr ins Bad. Sie wusch sich das haar, hatte die Augen geschlossen und sang leise vor sich hin. Ich betrachtete ihren Körper, er war noch genauso schön wie damals. Selbst nach Clary's Geburt schien ihr Körper so straff wie mit damals mit 16. Sie öffnete ihre Augen und schrie als sie mich sah. Ich stolperte gegen die Tür und verletzte mir den Rücken. ,, Warum bist du rein gekommen du Idiot?" fragte sie und trat aus der Dusche. Sie schlang sich ein Handtuch um und lief auf mich zu. ,, Mein Rücken" japste ich und setzte mich. Er tat höllisch weh. Augenblicklich kniete sich Hayley neben mich. ,, Hast du dir weh getan?" Mit ihren Fingern fuhr sie über mein Gesicht.
Wir blickten uns an.
Langsam neigte ich meinem Kopf dem ihren zu. ,, Bitte,hör auf" flüsterte sie und stand auf. Unfähig mich zu rühren blieb ich sitzten und starte sie nur an.
,, Gestern.." begann ich.
,, Gestern habe ich mich von meinen Gefühlen leiten lassen. Bitte Johnny tu mir das nicht an. Ich habe einen Freund und dieser wird in der nächsten Stunde wahrscheinlich hier auftauchen, weil er Angst hat das ich zurück zu dir gehe!"
,, Wenn da wirklich nichts zwischen uns wäre, warum sollte er dann angst haben?`" fragte ich.
Sie schwieg und stieg wieder unter die Dusche. ,, Geh einfach Johnny, bitte".
Ich rappelte mich auf und ging zu Clary. Diese schaute nun Fern und strahlte mich an.
,, Alles gut, Daddy?" fragte sie und kuschelte sich in meine Arme, als ich mich neben sie setzte. Ich drückte sie fest an mich, roch an ihr und küsste ihre Stirn.
,, Alles gut." murmelte ich.
Nichts war gut. Das Gestern muss für Hayley mehr gewesen sein, sonst würde sie nicht so reagieren. Ich kannte sie und das machte ihr wahrscheinlich Angst.
,, Wollen wir in den Park gehen?" fragte Clary mich. Gerade als ich ihr antworten wollte, kam Hayley rein. Sie trug einen kurzen Jeansrock und dazu ein Unterhemd über welchem sie ein nicht zugeknöpftes Hemd trug. Sie küsste Clary auf den Kopf und setzte sich links von Clary hin. ,, Klar. Aber ich denke dein Daddy hat keine Zeit" sagte Sie. Ich blickte sie an.Warum wollte sie mir nach all den Jahren immer noch meine Tochter verweigern? Das würde ich nicht zulassen! ,, Doch, dein Daddy hat sogar sehr viel Zeit mon Ange." ,, Mon Ange! Mama hat Daddy dich nicht immer so genannt. Du meintest einmal er nannte dich immer so weil er dich liebt." Hayley schaute mir in die Augen. Ich sah die verschiedensten Gefühle in ihnen.
Eines war Liebe, das andere Schmerz.
Meine Hand legte sich wie von selbst an Hayleys Wange und ich streichelte sie.
Clary quiekte und schob uns näher aneinander. ,, Küssen! Küssen!" rief sie auf Französisch. Wieder musste ich grinsen.
Wie es scheint kam sie eindeutig nach ihrer Mutter. Moment, wollte sie etwa das Hayley und ich uns küssten? ,, Ma petite, das ist keine gute Idee." sagte Hayley. Clary zog einen Schmollmund und ich sah wie sich eine Träne aus ihren Augenwinkeln stahl.
Auch Hayley sah das, nahm mein Gesicht in ihre Hände und küsste mich sanft.
Freudiges Klatschen begleitete uns.
Doch ich bemerkte dies kaum, meine gesamte Konzentration war Hayleys Lippen gewidmet.
Ich dehnte den Kuss aus, presste meine Lippen fester auf die ihre. Hayley seufzte und vertiefte den Kuss.
Ein Klopfen.
Ruckartig fuhren wir auseinander. Hayley eilte zur Tür und öffnete diese.
,, Damon!" rief sie atemlos und wurde von ihm geküsst. Sie ließ ihn rein und stellte uns einander vor. Clary schaute Damon wütend an.
,, Also gut. Hayley ich bring sie gegen 18 Uhr zurück. Ist das in Ordnung?" .
Ich stand auf, bat Clary ihre Sachen zuholen und wartete dann. ,, Nein, Ich will mitkommen." sagte Hayley, sprach leise auf Damon ein und küsste ihn.
Damon lächelte sie an und verabschiedete sich von ihr. Hayley blickte ihm nach. Es tat mir im Herzen weh zu sehen wie sehr sie diesen Typen anscheinend mochte. Meine Küsse bedeuteten ihr vielleicht etwas, aber Damons ebenefalls. Was sollte ich wohl tun? Wie konnte ich ihr begreiflich machen das sie die Liebe meines Lebens war und ich eine richtige Beziehung mit ihr führen wollte?
Eine Gemeinsame Zukunft mit unserer Tochter. ,, Könenn wir los?"
Hayley und ich blickten Clary an.
,, Klar" sagten wir gleichzeitig. Sofort mussten wir lachen. Wir gingen zu meinem Wagen und ich fuhr los. Während der Fahrt öffnete ich die Fenster und sog den vertrauten Duft ein. Ich spürte wie Hayley meine Hand für einen Moment in ihre nahm. Lächelnd richtete ich meinen Blick auf die Straße.
Ich wollte den Moment nicht kaputt machen. ,, Du hast Valley of Sun vermisst oder?"
,, Und wie. Es ist mein Zuhause. Deutschland war wirklich toll, aber hier hatte ich etwas was ich in Deutschland nicht hatte." ,, Was denn?" fragte Hayley.
Ich verschränkte unsere Finger ineinander. ,, Dich." mehr sagte ich nicht, mehr brauchte ich auch nicht zusagen. Dieses eine Wort hatte alles gesagt. Hayley traten tränen in die Augen.
Sie schaute weg und ich hörte wie sie versuchte normal zu Atmen. ,, Mir hat auch etwas gefehlt" begann sie leise. ,, Was denn?" fragte ich.
,, Glück."
Kapitel 3: Glück.( Hayleys Sicht)
Ich blickte Johnny an. Sein Gesichtsausdruck veränderte sich und er schaute schnell wieder auf die Straße. Die Tränen auf meiner Wange fielen auf meinen Schoß.
Unsere Hände waren immernoch ineinander verschränkt. Eigentlich hatte ich das nicht gewollt, doch es fühlte sich so gut an. Es fühlte sich richtig und gleichzeitig falsch an. War soetwas überhaupt möglich?
Als ich meinen Blick zu Clary streifen ließ, sah ich das sie eingeschlafen war.
Da fiel mir auf das sie in einem Kindersitz saß. Johnny hatte wohl extra einen besorgt.
,, Hayley?"
Ich zuckte für einen Moment zusammen. Die Stille war unerträglich gewesen, doch ich hatte auch Angst vor seinen Worten. ,, Ja?"
,, Wie meinst du das mit dir hat Glück gefehlt? Ich meine du hattest Clary, deine Familie. Jeder der dich liebt war doch an deiner Seite. Du warst zuhause."
Seufzend blickte ich ihm in die Augen.
,, Eine ganz wichtige Person hat gefehlt. Denn diese Person war immer mein
Zuhause." flüsterte ich.
Meine Herz hatte vor meinem Verstand gehandelt. Natürlich liebte ich Johnny, egal was ich tat , ich liebte ihn. Ich konnte nicht einmal verbergen wie sehr ich ihn gebraucht hatte. ,, Hayley..". Johnny fuhr an den Straßenrand, beugte sich zu mir rüber und legte seine Lippen auf meine. Automatsich schlossen sich meine Augen und ich erwiderte seinen Kuss. Dieser Kuss war so zärtlich, so unerträglich süß. Er triefte beinahe vor Sehnsucht.
Seine Hand wühlte sich in mein Haar und ich zog ihn enger an mich. Wir hatten nicht gerade viel Platz im Auto, aber das war uns egal. ,,Ich liebe dich" flüsterte Johnny und legte seine Stirn an meine. Passenderweise lief im Radio das Lied: Give me Love von Ed Sheeran.
,, Ich dich auch,aber.."
Johnny wich zurück.
,, Warum muss es immer ein aber geben Hayley? Warum? Du liebst mich, ich dich. Das reicht. Mehr braucht es nicht. Wir ziehen zusammen und leben wie eine Familie. Wir könnten uns eine Zukunft aufbauen. Warum willst du das nicht?" fragte er traurig und fuhr weiter.
,, Einmal habe ich es gewollt
aber du bist gegangen. Damals, wollte ich mit dir eine Familie gründen, Ich wollte das wir glücklich zusammenleben. Johnny ich kann die letzten 4 Jahre nicht einfach aus meinem Gedächtnis streichen. Ich kann es einfach nicht."
Es blieb eine ganze Weile still, für einen Moment hatte ich Angst Johnny würde nie wieder etwas zu mir sagen. ,, Versuch doch mir zu verzeihen, Hayley. Ich habe es für uns getan, damit ich dir was bieten kann. Damals habe ich dich gefragt was du von einer Ehe hälst und du hats ausweichend reagiert. " Mein Herz schlug höher. Wollte Johnny mich vielleicht heiraten? ,, Damals war ich erst 16. Johnny! Was hätte ich sonst sagen sollen? Ich war zu jung"
,, Für ein Kind warst du aber nicht zu jung?" fragte er verbissen. Geschockt blickte ich ihn an. Wie konnte er es wagen, meine Schwangerschaft in den Dreck zu ziehen? Er beleidigte nicht nur mich , sondern ebenfalls Clary.
,, Schließ die Tür auf."
,, Hayley, Ich hab es nicht so gemeint..." versuchte er zu erklären. ,, SCHLIEß AUF!" schrie ich.
Er schloss auf und ich stieg aus. Ich öffnete die Hintertür und nahm Clary auf den Arm.
,, Sie ist das beste , was mir passieren konnte. Ich lasse nicht zu , das du meine Schwangerschaft und damit meine Entscheidung Mutter zu werden in den Dreck ziehst. Clary ist meine Sonne, mein Herz, Mein Leben. Sie hat mich aus tiefen Depressionen gerettet, Johnny. Lieber soll sie ohne Vater aufwachsen, als mit solch einem wie dir."
Ich schlug dir Tür zu und lief los.
Clary regte sich in meinen Armen.
,, Mommy?" fragte sie und blinzelte verschlafen. ,, Schlaf ma petite. Schlaf" Meine Stimme klang heiser. Angestrengt biss ich mir auf die Lippe und unterdrückte einen Schrei. Mein Herz blutetet, wieder einmal hatte ich Johnny erlaubt es zu verletzten. ,, Hayley! Warte!" Er lief mir nach.
Ich lief schneller und wischte mir mit einer Hand die Tränen von der Wange.
Clary schlang ihre Arme um meinen Hals und murmelte im Schlaf. ,, Halyey. Ich wollte sie doch genauso sehr wie du.HAYLEY ICH BEREUE ES NICHT DAS CLARY GEBOREN WURDE. Sie ist mein allergrößter Schatz. Sie ist mein Baby!".
Ich blieb stehen. Wahrscheinlich lügte er? Aber was wenn er es ernst meint? Damals war ich mir unsicher gewesen, ob ich es schaffen könnte. Johnny hatte nie an mir gezweifelt. ,, Warum hast du dann etwas anderes gesagt?" fragte ich leise. Er trat auf mich zu und nahm mich behutsam in den Arm. ,, Weil ich ein Idiot bin."
,, Oh ja das bist du." bestätigte ich und musste lachen. Wieder einmal verzieh ich ihm, ohne jeglichen Grund. Er war der Vater meiner Tochter, der Herr meines Herzens. Vielleicht verzieh ich ihm genau deshalb, weil er mir Clary geschenkt hatte. Er lachte ebenfalls und küsste mich auf die Stirn. Mir stockte der Atmen.
,, Ich bin immernoch sauer auf dich" sagte ich und blickte in seine wunderschönen Augen.
Sie lächelten mit. Es schien als ob sich das Gold mit dem Grün vermischt hatte. Sie strahlten freude aus , Sehnsucht, Leidenschaft, Lust und Liebe.
Seine Augen waren voller Liebe.
Johnnys Finger berührten mein Gesicht und ich ignorierte mein rasendes Herz.
Da kam mir plötzlich die Idee. Sanft schob ich seine Finger beiseite. ,, Ich werde mich von Damon trennen. Wir können es versuchen, wenn es nicht klappt, dann sind wir nur Freunde. DU bist dann nur noch der Vater meiner Tochter. Wir werden uns nicht Lieben oder sonst irgendwelche Zärtlichkeiten austauschen. Wenn ich denke das die Zeit reif ist, sage ich dir bescheid und wir können..." Wir könnten was?
,, Heiraten. Wenn du mir sagst wann du bereits bist, werde ich vor die auf die Knie fallen und um deine Hand anhalten. Hayley, du bist die Liebe meines Lebens und ich will eine Horde von Kindern mit dir."
Sein Lächeln wurde breiter und eine Träne stahl sich in seinen Augenwinkel. Ich wischte sie weg und drückte überwältigt meine Lippen auf die seine.
,, Das ist dein letzter Kuss..."flüsterte ich. Er legte mir einen Finger auf die Lippen: ,, Sscht. Ich will ihn genießen".
Seine Lippen legten sich erneut auf meine und auch ich genoß ihn. Unseren Letzten Kuss.
Nach dem Kuss waren wir zurück zum Auto gelaufen. Wir verbrachten einen wirklich tollen Tag im Park und für einen Moment fühlte es sich an als wären wir eine glückliche Familie , ohne Vergangenheit, ohne Kummer. Natürlich musste ich dabei die ganze Zeit an Damon denken, ich mochte ihn sehr, aber wenn ich mit Johnny im reinen sein wollte musste Damon aus meinem Leben verschwinden. Wie sollte ich ihm das erklären? Abends fuhren wir bei Johnny vorbei, holten seine Sachen und er zog bei mir und Clary ein. Clary war aufgeregt und zeigte Johnny alles. Es gab zwar nicht viel zu sehen, aber trotzdem hing Johnny begeistert an Clarys Lippen. Er sah sie voller Stolz an, sobald sie etwas machte, das nicht ihrem Alter entsprach. Wie Beispielsweise fließend Französisch zu sprechen und Spanisch natürlich. ,, Sie kommt nach ihrer atemberaubenden Mutter." hatte er einmal gesagt.
Grinsend machte ich Abendessen und den rest des Abends schauten wir einen Film.
Clary schlief irgendwann ein und Johnny trug sie ins Bett. Ich stand auf und trank einen Schluck Wein. Der Wein war perfekt gekühlt und schmeckte fantastisch, weshalb ich noch ein Glas trank. Meine Mutter hatte den Wein vor einigen Tagen vorbei gebracht, ich hatte ihn gefunden als ich nach der Deutschland reise aufgeräumt hatte.
Ich spürte Finger an meinem Nacken, sie liebkosten ihn. ,, Krieg ich auch ein Glas, bei mir ist es legal. Schließlich bin ich 21." flüsterte Johnny, nahm die Flasche Wein und schenkte sich ein Glas ein.
,, In einem Jahr darf auch ich legal Alkohol trinken. Lass mich..okay?" nuschelte ich leicht beschwipst und nippte an meinem Glas.
Johnny hob eine Augenbraue, blieb aber stumm. Wir setzten uns auf die Couch und plötzlich ertönte Musik. Ich blickte Johnny an. Er mich.
,, Warst du das mit der Musik?" fragte ich leicht benebelt vom Wein. Er lachte nur, während seine Finger meinem Arm rauf und runter fuhren.
Ich bekam eine Gänsehaut. Johnny beugte sich vor und küsste meine Wange.
,, Hab ich nicht gesagt keine Zärtlichkeiten?"erinnerte ich ihn schwach. Mein Körper sehnte sich nach seinem, doch ich konnte ihm gerade noch widerstehen.
Nach 4 Jahren ohne Sex schien er mir nicht mehr besonders wichtig zu sein besonders die Verhütung, der beweis dafür lag neben an, schlafend.
Johnny antwortete nicht, sondern küsste weiter mein Gesicht. Es machte mir nichts aus. Wahrscheinlich würden andere mir raten ihm nicht zu verfallen oder ihm die Chance zu geben ein Teil meines Lebens zu sein, aber diese Personen würden dann nicht wissen was wahre Liebe ist. Wahre Liebe ist wenn man jemandem seine Fehler verzeiht. Und das was ich für Johnny empfand war wahre Liebe. Es war immer so gewesen. Also verzieh ich ihm , das hieß aber nicht das ich vergaß was er getan hatte.
,, Hast du je mit einer anderen außer mir geschlafen?" Seine Lippen, nur millimeter von meinen entfernt, stockten und er schaute mich an.
,, Was?"
,, Hast du je mit einer anderen außer mir geschlafen?" fragte ich noch einmal.
,, Wie du weißt hatte ich eine kurzlebige Beziehung mit Maria. Sie liebte mich, Ich mochte sie nur. Wir waren kurz davor, aber ich brachte es nicht über mich mit einer anderen außer dir zu Schlafen." gestand er.
Augenblicklich legten meine Lippen sich auf seine. Perplex erwiderte er den Kuss und ich zog ihn auf mich. Wir machten es uns bequem und küssten uns weiter. Ich schlang meine Beine um seine Hüfte und küsste seinen Hals.
,, Johnny, Ich liebe dich.Vergiss was ich sagte über das Warten..." murmelte ich.
Johnny lachte, küsste mich ein letztes Mal und stand dann auf. ,, Ich halte mich an die Abmachung, mon Ange. Außerdem würdest du es morgen früh bereuen, so früh nachgegeben zu haben." Wir schauten uns an.
,, Du kennst mich zu gut." Ich stand auf, wankte und fiel beinahe hin. Johnny fing mich auf, trug mich ins Bett.
,, Trotzdem Liebe ich dich" sagte ich leise auf französisch. Sein Blick wurde noch zärtlicher und das Grün in seinen Augen dominierte für einen kurzen Moment. Wie immer wen er liebevoll und fürsorglich war.
,, Habe ich immer und werde Ich immer." antwortete Johnny schlicht. ,,Na dann ist ja gut." flüsterte ich.
Ich bemerkte noch wie Johnny sich auszog und sich neben mich ins bett legte, doch dann fielen mir die Augen zu und ich sank in einen friedlichen Schlaf.
Meine Augen öffneten sich augenblicklich und ich schaute an mir herunter. Johnnys Arm lag über meinem Bauch und seine Beine waren mit meinen verknotet.
Ich kuschelte mich in Johnnys Arme und hauchte ihm einen Kuss auf die Brust.
Er zuckte kurz, drückte mich fester an sich und murmelte etwas das klang wie ein Ich liebe dich. Lächelnd schloß ich wieder die Augen und versuchte wieder einzuschlafen.
Die Tür ging auf und Clary sprang aufs Bett. ,,Aufstehen. Wir haben Besuch."
Ich setzte mich auf.
,, Besuch? Wer denn?".
,,Damon."
Langsam stand ich auf und lief ins Wohnzimmer. Mental versuchte ich mich auf das folgende Gespräch vorzubereiten;vergeblich. Damon wartete bereits. Er trug wie immer seine Anzüge, die ihm sehr gut standen.
Er kam auf mich zu und küsste meine Wange. ,, Hayley, hör zu. Ich liebe dich, das tu ich wirklich, aber dein Herz gehört nicht mir. Es hat mir nie gehört und ich will dich nicht von deinem Schicksal trennen."
Meine Augen wurden groß, mein Herz schlug höher. ,, Damon, Ich liebe dich. Wirklich. Aber Johnny, Johnny ist der eine. Er ist die Liebe meines Lebens und es tut mir weh dir auf Wiedersehen zu sagen. Es tut mir weh". Die Tränen auf meiner Wange bemerkte ich erst, als Damon sie mir wegwischte.
Er nahm mich in den Arm und tröstete mich. ,, Ich wünsche mir das was ihr beiden habt. Auf wiedersehen Hayley" Damon ließ mich los und verschwand. Für einen Moment blieb ich reglos stehen.
Ich wollte, konnte mich nicht bewegen.
,, Gehts dir gut?" fragte Johnny und umarmte mich. Kaum berührten sich unsere Körper gings mir gleich besser. ,, Ja. Ich brauch nur einen Moment um das zu verarbeiten. Ich mochte ihn wirklich sehr, Johnny" Ich blickte zu Johnny hoch. Er blickte mich traurig an, ließ mich los und verschwand im Schlafzimmer. Zitternd lief ich in die Küche und machte Frühstück. Ich hatte die richtige Entscheidung getroffen. Johnny gehörte zu mir. Und ich zu ihm.
Wie hätte ich das leugnen sollen?
Doch Damons Gesichtsausdruck, den konnte ich einfach nicht vergessen.
Er hatte traurig ausgesehen, verletzt und Betrogen. Genau so hatte ich mich einen Moment gefühlt: traurig und verletzt. ,, Mommy? Warum sind Daddy und du trauig?" Langsam drehte ich mich zu Clary um und wählte jedes Wort mit bedacht.
,, Weil dein Daddy mich liebt und Ich deinen Daddy liebe, aber Ich mag Damon auch sehr gern. Deswegen sind wir traurig. Die Liebe ist kompliziert ma petite. Irgendwann verstehst du das auch." Clary runzelte die Stirn.
,, Heiraten du und Daddy?"
Ich drehte mich zu ihr um. Wie sollte ich ihr erhlich antworten? ,, Ma petite, Ich liebe deinen Vater wirklich sehr und er mich. Aber Heiraten? Dafür ist es zu früh. Dein Vater war lange weg und wir müssen uns erst wieder einander gewöhnen." Clary nickte und lief in ihr Zimmer. Seufzend lief ich ins Schlafzimmer und fand Johnny packend. Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen.
,, Was machst du da?" flüsterte ich.
,, Es wäre besser wenn ich ihm Gästezimmer schlafe." kam die Antwort.
,,Warum?" ,, Weil wir etwas Zeit brauchen. Wir brauchen Abstand. Wenigstens für ein paar Tage."
Die Tränen auf meiner Wange bemerkte ich kaum, sie kümmerten mich wenig.
Was mich wirklich beschäftigte waren seine Worte. Hatte er es sich anders überlegt?
,, Es liegt ehrlich an dir Hayley. Du liebtest Damon, zwar nicht so wie mich aber dennoch liebtest du ihn."
Wie bitte, hatte er etwa gerade gesagt es wäre meine
Schuld?
,, Das ist doch nicht dein Ernst. Du hast diese Maria auch geliebt. Willst du mir jetzt etwa einen Vorwurf machen?" Wütend lief ich auf ihn zu, packte ihn grob am Hemd und zog ihn an mich. Gierig presste ich meine Lippen auf seine.
Er erwiderte den Kuss erst einmal nicht.
,,Hayley" nuschelte er an meinen lippen ,, Du willst das doch gar nicht. Hör auf."
,, Doch, will ich" .
,,Sicher?" fragte er und schaute mir in die Augen. Als er das tat, stand meine Entscheidung schon fest: Ich wollte ihn, brauchte ihn. Koste es was es wolle!
,,Ja." seufzte ich. ,, Ja."
Ich war es ehrlich leid meine Leidenschaft zu zügeln. Warum noch einen weiteren Gedanken verschwenden? Ich liebte Johnny und er mich und das war das Einzige was zählte. Er stieß ein Knurren aus, warf mich aufs Bett und küsste mich leidenschaftlich.
Seine Finger fuhren unter mein Oberteil und zogen es mir kurzerhand über den Kopf.
Ich lachte leise und streichelte ihm durchs Haar. Wenige Minuten später waren wir, bis auf die Unterwäsche, völlig entkleidet.
Seine Lippen fuhren über meinen Hals und ich streckte mich. ,, Johnny. Johnny...JOHNNY
" keuchte Ich.
Er grinste und streichelte mit den Fingern über meine Wade und schlang mein Bein um seine Hüfte. Gott, dieser Mann war unglaublich.
Plötzlich ging die Tür auf und Clary stürzte ins Zimmer. Wie angewurzelt blieb sie stehen als sie uns sah. ,, Was macht ihr da?" fragte sie verwirrt.
Johnny ging von mir runter und legte sich ein Kissen vor die Hüfte. Ich unterdrückte ein Kichern. Manno Man, das war aber Peinlich! ,, Mon Ange , deine Mutter und ich, nun ja wir wollten uns Versöhnen."
Clarys Augenbrauen zogen sich zusammen und wieder fiel mir auf wie sehr sie Johnny ähnelte.
,, Aber ich hab Mama Keuchen gehört und ich dachte sie hätte sich weh getan. "
Johnny und ich blickten uns an und fielen dann in ein schallendes Gelächter.
Clary sprang zu uns aufs Bett und legte sich in die Mitte von uns beiden.
Sie kuschelte sich an Johnny und mich.
,, Ich liebe euch. Wusstet ihr das?" fragte sie leise und spielte mit ihrem Haar.
,, Natürlich ma petite." sagte ich und küsste ihre Stirn. ,, Wir dich nämlich auch" sagte Johnny und küsste Clary auf die Wange.
,, Clarissa..." flüsterte er dann stolz und seine augen füllten sich für einen Moment mit Tränen. Freudig strahlend zog ich ihn auf. ,, Weinst du etwa?
"
,, Nein" sagte Johnny und schloss einen Moment die Augen. Oh und wie er weinen wollte!
Wieder musste ich lachen und diesmal stimmte Clary mit ein. Noch nie war ich so glücklich gewesen , wie in diesem Moment. Genau so hatte ich es mir immer Vorgestellt und das seit dem Tag an dem Clary geboren wurde.
Kapitel 4: Wenn die Liebe wächst...( Johnnys Sicht)
Ich versuchte wirklich nicht zu weinen, aber das schien beinahe unmöglich. Clary war mein ganzer Stolz , noch nie hat mir ein Mensch, abgesehen von Hayley, so viel bedeutet. Es erfüllte mich mit Ehrfurcht, wenn ich an das Privileg dachte das mir zustand mich ihren Vater nennen zu können. Clary und Hayley lachten mich aus und wenn ich ehrlich war, war ich erleichtert. Hauptsache die beiden hatten Spaß.
Warum erleichtert? Nun nach 4 Jahren hatten beide mich ohne Fragen in ihr Leben gelassen und das bedeutete mir eine Menge. ,, War ja klar das dich das freut , nicht wahr Hales?" sagte ich und küsste Hayley sanft.
Sie lächelte gerührt. ,, Du hast mich zu letzt Hales genannt da waren wir 6."
Ich lachte. ,, Mon Ange gefiel mir irgendwann besser." Clary seufzte.,, Daddy ?"
,,Ja meine süße?"
,, Ich hab dich vermisst" sagte sie und presste ihren kleinen Körper an meinen.
Ich schloss sie in meine Arme und drückte sie noch fester an mich. ,,Ich dich auch mein Schatz. Du bist mein ein und alles". Hayley beobachtete uns und eine Träne quoll ihr aus demm Auge. Rasch wischte Sie , sie weg und streichelte Clary übers Haar. Hayley rutschte ein wenig näher und schloss sich unserer Umarmung an.
So blieben wir liegen und das eine ganze Weile. Als Clary einschlief trug ich sie in ihr Zimmer. Es war ziemlich groß und in Rosa und weiß gestrichen. Typische Mädchenfarben. Hayley stand in einem meiner Hemden in der Küche und kochte Kaffee.
Ich umarmte sie von hinten und küsste ihren Hals. Sie seufzte auf und lehnte sich an mich.
,, Wollen wir nicht weiter machen wo wir aufgehört haben?". Sie drehte sich zu mir um, betrachtete mich gedankenverloren und lächelte.
Ihre Lippen pressten sich auf meine, als sie sagte: ,, Dann fang doch an."
Ich hob sie hoch und trug sie ins Schlafzimmer. Wir fielen aufs Bett und machten da weiter wo Clary uns gestört hatte.
,, Johnny?"
Hayley Stimme holte mich aus meinem Dämmerzustand, welchen ich immer dann hatte wenn Hayley und ich intim miteinander gewesen waren.
,,Ja?"
,, Hast du das ernst gemeint? Mit dem Heiraten?" Sie fuhr mit den Fingern über meinen Bauch. Ihr Kopf ruhte auf meiner Brust und wie es schien lauschte sie meinem Herzschlag. ,, Natürlich habe ich das ernst gemeint. Ich will das jeder weiß das du zu mir gehörst."
Hayley hob den Kopf und strahlte übers ganze Gesicht. Ich küsste sie sanft. Meine Finger gruben sich in ihr Haar und erneut bezwang ich ihren Mund mit meinen Küssen. Sie lachte leise, drehte sich auf den Rücken, schob mich dabei auf sich und küsste mich leidenschaftlich. Leise knurrend fuhren meine Zähne über ihr Ohrläppchen, meine Zunge erkundete den Weg ihres Halses und meine Finger erforschten ihren Körper. Es war wie beim ersten Mal, wie als ob ich Hayley neu entdeckte , da es so schien als ob es immer etwas neues zu entdecken gab.
,, Ich will dich auch heiraten" flüsterte sie. Ich löste mich von ihr und blickte zu ihr runter. Ihre Wangen waren gerötet und ihre Lippen waren leicht geöffnet.
,, Wirklich?" fragte ich. Obwohl ich die Antwort bereits kannte, freute es mich doch eine Bestätigung zu erhalten. Ich dachte an den Ring, den ich vor einiger Zeit bekommen hatte. Er war perfekt für Hayley und er würde Wunderbar an Ihr aussehen. Hayleys Finger streichelten meine Wange und sie zog meinen Mund wieder an den ihren.
Irgendwie hatte ich das Gefühl ich vergaß etwas, nur wusste ich leider nicht was.
Seit diesem Tag verlief unser leben als Familie immer Harmonischer. Wir gewöhnten uns schnell aneinander und es tat mir gut mit den beiden wichtigsten Menschen in meinem Leben zusammen zu leben. Als ich aufräumte fiel mir die Packung mit den Kondomen auf. Ich hatte sie gekauft für den Fall Hayley würde ihre Meinungen mit dem Verbot von Zärtlichkeiten ändern. Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
In der Nacht ich der Hayley und ich das erste Mal wieder mit einander Geschlafen hatten, hatten wir nicht Verhütet. Kein Kunder, dass ich das Gefühl hatte etwas zu vergessen. Doch dann beruhigte ich mich wieder. Wäre etwas passiert würde Hayley es bereits Wissen. Vor allem da der Abend bereits einen Monat zurück lag. Seitdem hatten Hayley und ich erst ein paar Mal wieder Miteinander geschlafen und da hatten wir Verhütet. Oder?
Ich betrachtete die Packung und legte sie in die Kommode neben dem Bett.
Ebenfalls in der Kommode lag in einem Kästchen der Verlobungsring für Hayley. Er hatte einst meiner Großmutter gehört. Es war schlicht und Hayley hatte von ihrer Kindheit an immer davon geträumt , eine schlichte Braut zu sein. Sie mochte kein Pfirlefanz. ,, Johnny, Clary fragt ob wir ins Kino wollen. " Ich schrack hoch und drehte mich rasch um. Hayley lächelte und lehnte sich gegen den Türrahmen. Ihr langes Haar leuchtete in einem undefinierbaren Schwarzton und die Lila und Blaue Strähne unterstrichen ihre Schönheit immer mehr. Sie trug ihr Haar etwas kürzer. Das war mir sofort aufgefallen, schließlich kannte ich sie in und auswendig.
,, Klar. Will sie was bestimmtes Sehen oder ist die Filmauswahl egal?" fragte ich mühevoll locker und schloss langsam die Kommode.
Hayley lächelte immernoch, runzelte aber ebenfalls die Stirn. ,, Johnathan ja ich nenn dich Johnathan. " sagte sie als sie meinen Blick sah. Wie ich es hasste meinen vollen Namen zu hören. ,, Was verheimlichst du vor mir."
Ich schluckte.
,, Wi-i-e Kommst du denn darauf?"
Ihre Augen fühlten sich mit Tränen.Mist, ich brachte sie immer zum weinen.
,, Du willst mich schon wieder verlassen richtig? Gott was bin ich für eine Idiotin"
Sie schlug sich die Hände vors Gesicht. Unauffällig holte ich den Ring aus der Kommode, lief auf sie hinzu und kniete mich hin. Sie nahm die Hände vom Gesicht und wollte mich gerade anschreien , bis sie den Ring sah. Ihre Augen weiteten sich. ,, Johnny..."
,, Sscht. Hayley Montgomery, mon Ange, Hales. Ich liebe dich und ich werde dich immer Lieben. Durch dich hatte mein Leben einen Sinn und das soll für immer so bleiben. Willst du meine Frau werden und für den Rest unseres Lebens mit mir zusammen sein?" Mein Mund sprach die Worte aus die ich fühlte und trotzdem waren für mich meine Gefühle noch nicht richtig rübergekommen. Wie sollte man das schaffen?
Wie sollte man Gefühle beschreiben die man selber nicht Verstand, selber nicht in Worte fassen konnte?
Es war wirklich unglaublich schwer und ich hatte mein bestes gegeben.
,, Johnny, natürlich. Natürlich will ich für immer an deiner Seite sein. Ich liebe dich"
Ich steckte ihr den Ring an den Finger und sie warf sich in meine Arme.
Langsam wirbelte ich Sie herum, drehte sie im Kreis bis uns beiden Schwindelig war.
Wir küssten uns und genossen diesen kleinen Moment der Vollkommenheit.
,, Ich kann es immernoch nicht fassen. Wir werden heiraten?" Hayley betrachtete mich verträumt. Ich lächelte bis über beide Ohren in sie verliebt. Genau das hatte ich mir immer gewünscht, Hayley als meine Ehefrau bezeichnen zu dürfen. Klar waren wir noch jung , aber das machte mir nichts aus und ihr wie es schien , ebenfalls nicht.
,, Wieso? Du hast es doch kommen sehen?" fragte ich neckisch und zog ihren Kopf an meine Brust. Der Kinoabend schien auszufallen. Hayley und ich lagen auf dem Bett und kuschelten. Clary hatten wir vor den Fernseher gesetzt mitsamt eines Süßigkeitenvorrats ,der jedem Zahnarzt das gruseln lernte. ,, Ja aber nicht so bald. Wenn ich ehrlich bin, hatte Ich angst du könntest wieder weg gehen. Johnny , bitte Versprich mir du verlässt mich nie wieder." Hayleys Stimme wurde immer leiser, bis sie abbrach.
Langsam richtete ich mich auf. Hayley rollte sich auf die Seite und blickte mich traurig an.
,, Ich werde dich nie wieder Verlassen , nie wieder. Ich verspreche es bei meinem Leben."
Hayley atmete tief ein und dann aus.
,, Johnny ich..Ich muss dir was gestehen..." ,, Was denn?" Ich stütze mich auf meinen Ellbogen um sie genauer betrachten zu können.
,, Ich weiß nicht ob ich wirklich bereit bin zu heiraten. Es hat nichts mit meiner Liebe zu tun, aber ich weiß auch nicht. Du bist erst seit kurzem wieder da und mir geht das alles ein wenig zu schnell. Es scheint beinahe so als ob sich alles dreht und Ich verlier langsam den Halt, wie als ob ich nicht mehr weiß in welche Richtung ich gehen soll" Hayley hatte ihre Augen geschlossen während sie sprach, doch nachdem sie geendet hatte, blickten ihre blauen Augen mich entschuldigend an.
Ich ließ ihre Worte auf mich wirken, dachte über sie nach und verstand sie.
Sie hatte Recht, natürlich hatte sie das. Ich liebte sie wie verrückt, doch Ich war erst seit einiger Zeit wieder in ihrem Leben und wir mussten lernen uns zu Vertrauen.
Denn trotz aller Liebesbeteuerungen vertraute mir Hayley noch nicht vollkommen.
,, Ich verstehe dich und natürlich hast du Recht. Nur weil ich dir den Antrag bereits jetzt gemacht habe, heißt das nicht das die Hochzeit sofort statt finden soll. Wir sollen uns erst daran gewöhnen Verlobt zu sein." Ich strahlte sie an.
Hayley schlang die Arme um meinen Hals und ich hörte wie sie erleichtert ausatmete.
,, Danke für dein Verständnis." Sie küsste mich sanft. Ich hatte Hayley nicht verdient. Vor allem ihre Liebe nicht. Hayley war so ein guter Mensch mit solch einer zarten Persönlichkeit. Sie wirkte Stark und vielleicht war sie es auch, aber sie war auch verletzlich und hatte Angst zu vetrauen.
Voran das lag wusste ich natürlich. Es lag an unserer Vergangenheit, an dem was ihre Eltern, ihre Freunde und vorallem ich Ihr angetan hatte.
Ich war dankbar, anders konnte ich es nicht beschreiben. Dankbar das ich in ihrem Leben bleiben durfte. ,, Wollen wir nicht mal nach unserer Tochter sehen?" fragte ich und stand auf.
Hayley stand ebenfalls auf ,strich ihre Kleider glatt und Band sich einen Zopf.
Ich nahm ihre Hand und wir liefen ins Wohnzimmer zu Clary. Diese schaute noch immer Fern und lächelte uns entgegen als wir in ihr Blickfeld traten.
,, Mommy! Daddy! Können wir bitte zu Oma und Opa fahren?" Hayley setzte sich neben Clary und drückte sie an sich. ,, Natürlich können wir das ma petite."
Mir wurde mulmig zumute. Ich hatte Hayleys Eltern seit 4 Jahren nicht gesehen und war der Meinung ich hätte ihre Zuneigung verloren, schließlich war ich fortgegangen. Clary rannte in ihr Zimmer und zog sich um. Hayley betrachtete mich.
,, Das geht für dich in Ordnung oder? Sie vermisst ihre Großeltern schrecklich."
Langsam nickte ich. Jetzt fing Hayley an zu lächeln und ging sich ebenfalls umziehen.
Ich setzte mich aufs Sofa und wartete.
Clary kam als erste zurück. Das Sommerkleid war Grün und betonte dadurch ihre Augen.Sie sprang auf meinen Schoß und zerrte an meinem Hemd.
,, Daddy?"
,,Ja, mon Ange?"
,, Ich hab dich lieb" Clary lächelte und mir fiel auf das sie, wenn sie lächelte, mir wirklich ähnlich sah. Sie legte ihren Kopf auf meine Brust und summte Französische Lieder.
Hayley kam in einem Hellblauem Sommerkleid zurück und trug ihr Haar nun wieder offen.
,,Fertig?" fragte Ich sie.
,,Fertig".
Kapitel 5: Zeit zum Reden
,,Fertig?" fragte Johnny mich.
,,Fertig" antwortete ich und gingen los.
Meine Eltern wohnten nicht weit weg , weshalb Ich entschied zu laufen.
Clary hielt Johnnys Hand und sprach mit ihm über eine Barbie die sie unbedingt haben musste.
Ich verkniff mir ein Lachen, denn Clary ähnelte mir vom Charakter her immer mehr. Damals in meiner Kindheit hatte ich auch jede Barbie haben müssen, sonst wäre die Welt zusammen gebrochen. Lächend dachte ich nach und da fiel mein Blick auf den Ring an meinem Finger.
Kaum zu glauben, Johnny wollte mich wirklich Heiraten. Immernoch konnte ich es nicht fassen, aber es war ja auch gerade erst passiert. Außerdem war er auch seit kurzem erst wieder in meinem Leben, was die Entscheidung nicht leichter machte, denn bei Johnny wusste man nie was einen Erwartete.
Und da war die Angst.Natürlich hatte ich Angst, Angst er würde Kalte füße kriegen oder er würde mich irgendwann wieder Verlassen, denn Egal wie sehr ich ihn liebte, Ich vertraute ihm nicht. Das wusste er auch und ein zusätzlicher Faktor warm dass ich noch nicht bereit war zu heiraten. Noch war ich nicht bereit seine Frau zu werden und es freute mich das er das Verstand. Aber Verständnis hieß nicht das ihm der Gedanke behagt. Die Angst er könnte mich belügen blieb vorhanden und so legte ich mir unauffällig eine Hand auf den Bauch.
Mein Magen rebellierte mal wieder. Die Übelkeit schob ich meiner Angst in die Schuhe oder meiner Nervösität, denn meine Eltern würden Johnny das erstemal nach 4 Jahren wiedersehen. Ob das gut ging?
Als das Haus meiner Eltern zu Sehen war, beschleunigten sich automatisch meine Schritte. Clary hatte Johnnys Hand losgelassen und rannte auf das Haus zu in dem sie gelebt hatte. ,, OMA! OPA!STELLA!" Clary fing an zu schreien, denn sie wusste Sie würden sie hören.