The Phantom of Moonlight
Die Diebin der Nacht
Ann-Christin am Ende
The Phantom of Moonlight
Die Diebin der Nacht
Dichter Nebel legte sich über London und nur vereinzelte Lichter drangen durch die Fenster in die pechschwarze Nacht. Nicht einmal der Mondschein lichtete die Schwärze, doch Scotland Yard wusste, dass sie heute wieder zuschlagen würde. Sie würde sich den teuersten Edelstein überhaupt schnappen wollen-den Blauen Wittelsbacher.
Dieser wurde gerade in einem bekannten Museum in London ausgestellt und war die perfekte Falle für sie. Denn sie würde versuchen ihn zu stehlen.
"The Times" bezeichnete sie als Phantom of Night oder als Lady in White, was sowiel wie " Weiße Frau" bedeuete.
Das alles scherte sie nicht.
Ihr war es egal, ob sie durch ihre Diebstähle bekannt wurde. Sie wollte nicht "Anerkannt" für ihre Taten werden, denn sie wollte ledigtlich Menschen helfen.
The Phantom of Night war keine Diebin.
Sie nannte sich selbst eher eine Art Bank. Sie stahl von den Reichen und schenkte es Bedürftigen. Verschwendung? Möglich, aber sie dachte nicht einmal daran es auch nur im Entferntesten auch nur einen Pence auszugeben.
"Herrin,"erklang eine wisperne Stimme.
Es war ein alter Mann in einem Wrack.
Er trug eine Brille, die ihm ständig von der Nase rutschte. Seine vollen Haare waren weiß wie Schnee, obwohl er beträchtlich alt erschien.
"Hm?,"antwortete eine melodische Stimme. Es war die Stimme eines Mädchens.
Man konnte sie nicht erkennen, da sie vom Nebel eingehüllt war."Gedenken Sie das heute zu tun?
Es ist ganz Scotland Yard versammelt,"japste die wisperne Stimme erneut."Kein Sorge," lächelte die melodische Stimme durch die Dunkelheit hindurch,"schließlich ist es alle für einen guten Zweck." Die unterwürfige Stimme seuftze nur schwer und wünsche ihr viel Glück. "Bis, dass wir uns Wiedersehen, James," lachte die melodische Stimme und schwand endgültig. "Auf ein Wiedershen, Lady White," verabschiedete sich James und seine Stimme verklang in der Nacht Londons.