
Götz von Berlichingen
von Johann Wolfgang von Goethe

Mit neunzehn Jahren steht die Erzählerin allein da: Mama und die große Schwester Elisabeth sind gestorben, der Vater hat im Lazarett die Papiere für die Adoption seiner Kinder unterschrieben. Mit Waltraud, die ebenfalls Vollwaise ist, teilt sie ein Zimmer in einem Kurort an der Weser und den Arbeitsplatz in einer Schuhfabrik. Samstags im Tanzcafé sitzt sie vor ihrem Orangensaft, leistet sich einmal dunkelblaue Schuhe mit sträflich hohem Pfennigabsatz und lernt Jens kennen, den seine Mutter nach zwei Monaten zum Schlussmachen schickt. Am Ende sitzt sie im Zug von Griechenland zurück nach Stuttgart, hält den angebotenen Raki für Wasser und lernt, dass Monacho München heißt.