Alexandra Auner
Felix ist sieben, steht am liebsten im Fußballtor, springt vom Fünf-Meter-Turm und tut sich mit dem Lesen schwer. Damit er übt, bekommt er ein Buch über Monster, und als er über die erste Seite streicht, bewegen sich die Augen des kleinen grünen Monsters. Kurz darauf purzelt es aus dem Buch heraus. Was folgt, ist weniger eine Gruselgeschichte als eine Reihe abendlicher Gespräche: über die Mutter, die Felix seine Geschichte nicht glaubt und sich später dafür entschuldigt, über den Streit mit Lilli, dem Mädchen mit den Sommersprossen, und darüber, wie man jemanden behandelt, von dem man selbst gut behandelt werden möchte. Das Monster hat eigene Regeln, es lebt nur nachts und darf einem einzigen Menschen begegnen, sonst verliert es seine Kräfte. Dass Felix' Eltern getrennt leben, erzählt das Buch ohne Aufhebens, mit langen Wochenendfrühstücken beim Papa und den Sprüchen der Oma. Der Wortschatz ist österreichisch: Grillhendl, Jause, Semmeln, kraxeln. Die Widmung lautet »...für Martin«.
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