Alfred Ballabene
Eine rote Perlenkette, in der jedes Leben eine Perle ist: dieses Bild aus einem Traum gibt »Eine Kette aus roten Perlen« den Titel und den Bauplan. Fünf Lebensgeschichten hängen darin aneinander, erzählt als Folge von Wiedergeburten. Die Einleitung verzichtet ausdrücklich darauf, für oder gegen die Wiedergeburt zu argumentieren, und lädt stattdessen ein, diese Vorstellungswelt in fiktiver Form zu betreten und dabei einer Liebe zu folgen, die über ein einzelnes Leben hinaus Bestand hat. Grundwissen über östliche Religionen sei günstig, heißt es gleich zu Beginn.
Die erste Perle heißt Prema. Der jüngste Sohn eines wohlhabenden südindischen Stoffhändlers wächst in einem lauten Familienclan auf, lernt Lesen, Rechnen und nebenbei Astrologie, und hört mit sechzehn, dass sein Vater eine Braut für ihn sucht. Er packt Essen und ein paar Tücher in ein Bündel, hinterlässt einen Zettel und schließt sich am nächsten Morgen einer Gruppe von Sadhus an, die der alte Ratnakala mit Dreizack und Rudraksha-Ketten anführt. Aus deren Wanderung von Anhänger zu Anhänger wird für Prema eine Pilgerreise.
Das Titelblatt nennt Wien und das Jahr 2010, überarbeitet 2017, dazu neben der Adresse des Verfassers eine zweite, die auf eine Yogaschule verweist.
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