Alina Wiesner
Ottawa, ein Studentenjob im Münzmuseum der Bank of Canada, eine Freundin, die nach drei Monaten Praktikum bei der New York Times zurückfliegt: So ruhig setzt "Nachdem der Tod uns scheidet" ein. Dann kommt Carinas Maschine nicht an, und Noah Seaton wird beim Überqueren der Straße von einem Wagen erfasst. Er wacht in einem Raum unter Leuchtstoffröhren wieder auf, wo eine junge Frau mit Klemmbrett ihm mitteilt, er sei vor vierzig Komma drei sieben acht neun zwei Sekunden verstorben. Das Jenseits ist hier eine Behörde: Zentrale mit Monitoren und Headsets, Akten, zugewiesene Wohnungen, Berufe, Bewerbungslisten. Weil nur die Polizei die Daten der Verstorbenen einsehen darf, überlegt Noah sofort, sich dort zu bewerben, um Carina zu finden. Das erste Kapitel ist mit Noah überschrieben, das Buch als Teil 1 angelegt, und vorn steht eine Widmung an die Freundin der Autorin, Carina Schullenberg: "Nun hast du endlich ein Buch, wo auch mal jemand deinen Namen trägt."
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