Amiira
Drei Bücher aus dem Jahr 2010 stehen hier nebeneinander, und jedes trägt eine eigene Widmung: Wächterin des Waldes ist dem Vater gewidmet, der die Autorin unterstützt hat, Gefallener König den Lesern, die ihre Geschichten verfolgen, und Was mich zum Überleben zwingt dem Bruder, der ihr viel Stoff zum Nachdenken gegeben hat. Ruf der Natur beginnt mit einer Vorgeschichte über eine vergessene Göttin der Natur und ein unsterbliches Kind, das sechzehn Jahre braucht, bis es seine Aufgabe als Beschützer der Welten antreten kann. Erzählerin ist Roselyn aus dem südenglischen Helston, begleitet von der Göttin Feronia, die nur Auserwählte sehen können, von ihrem Wächter Lucian und von der jungen Elfe Stephanie. Tor zu Phenomia ist ausdrücklich als Fortsetzung angekündigt und wechselt die Stimme: Hier spricht Dagon, der Dämonenkönig von Kereth, der um Safrina trauert. Sein Berater Craven gibt sich als Weltenwandler zu erkennen, nimmt ihm den Thron und treibt ihn durch das Tor der Verdammnis in die Menschenwelt. Der dritte Titel spielt in der Gegenwart: Melanie überlebt mit siebzehn einen Unfall auf der M11 Richtung Cambridge, verliert Mutter und Großmutter und zieht mit ihrem Jugendfreund Marco nach London. Dass Marco und die neue Schule zur Nachtwelt gehören, erfährt der Leser vor ihr.
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