Der Untertan
- Erstveröffentlichung
- 1918
- Seiten
- 402
Über dieses Buch
Diederich Heßling, Sohn eines Papierfabrikanten, lernt früh, sich vor jeder Autorität zu ducken und dafür alle Schwächeren umso härter zu behandeln. Heinrich Mann verfolgt seinen Aufstieg vom eingeschüchterten Kind über die Studentenverbindung bis zum nationalgesinnten Fabrikherrn und Wortführer der Provinz. Die Satire auf das wilhelminische Kaiserreich entstand bis 1914 und erschien als Zeitschriftenfortsetzung, wurde bei Kriegsausbruch aber gestoppt; die vollständige Buchausgabe kam erst 1918 heraus. Der Roman prägte das Schlagwort vom Untertanengeist, das die Debatte über Obrigkeitshörigkeit bis heute begleitet.
Inhalt
- I. · Diederich Heßling war ein weiches Kind, das…
- II. · Er reinigte sich notdürftig und kehrte um.…
- III. · Um weiteren Belästigungen durch die Familie Göppel…
- IV. · Diederich würde, wie in der besten Neuteutonenzeit,…
- V. · Noch schwellten solche Hochgefühle Diederichs Brust, da…
- VI. · Herr und Frau Doktor Heßling aus Netzig…
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Angaben zum Buch
- Autor
- Heinrich Mann
- Erstveröffentlichung
- 1918
- Seiten
- 402
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen