Anastasia Giesbrecht
Schnee, ein Haus hinter den Bäumen, ein Knall: so beginnt „Dem Tod ergeben“. Eine schwarz gekleidete Gestalt liegt im Schnee und hält ein Kind im Arm, acht weißgekleidete Gestalten nehmen es an sich, zurück bleibt ein goldener Anhänger mit einem großen A, in dem ein kleineres V und ein G stecken. Aus diesem wiederkehrenden Traum schreckt Ashlea Sullivan auf, rothaarig, mit einer halbmondförmigen Narbe am Hals. Ihre Familie gehört zur AVG, der „Allgemein sichernde Vampirjäger Gesellschaft“. Die Ausbildung besteht aus Magieunterricht, Kampfsport und Theorie über mystische Wesen, und Ashlea hat die Prüfung mit fünfzehn bestanden, als jüngste überhaupt. Ihr Bruder Taylor bleibt wegen eines angeborenen Herzfehlers außen vor. Die teure Schule für Begabte zahlt die AVG. Mit der Mutter verständigt sich Ashlea gedanklich, und in einer Seitengasse an der Jefferson Street trifft sie einen Vampir, der sie zu kennen scheint und behauptet, seine Art sei am Aussterben. Der Roman ist Nina gewidmet, ohne die die Autorin laut Widmung nie mit dem Schreiben angefangen hätte.
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