Andrea H.
Eine Vollmondnacht am Rand des Reviers, ein Rudel auf Streife, und dem jungen Wolf, der es anführt, steigt ein Duft in die Nase, den er nicht mehr loswird: So setzt Wolfsnacht von 2015 ein, nach einem Prolog in Versen, in dem der Wolf für ein vergangenes Leben steht und die Seele um Frieden bittet. Am nächsten Morgen ist der Duft in der Schule von Kingston, wo Ashlin Blane als Neue ankommt, siebzehn, aus Trenton, mit einem rostroten Chevrolet Camaro und einem Vater, der als Anwalt von Fall zu Fall versetzt wird und sie jedes Mal aus ihrem Freundeskreis reißt. Caleb, der Sohn des Alphas, erkennt den Geruch auf dem Flur sofort wieder. Der Rest ist Schulalltag mit doppeltem Boden: Stundenplan, Spind, Cafeteria und Cliquen, dazu Nicole Morgan, die keine Frage auslässt, Rasco, den alle nur Coco nennen, und eine Schwarzhaarige, die die Neue im Vorbeigehen anzischt. Wer sich hinter dem Namen Andrea H. verbirgt, gibt das Buch nicht preis.
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