Anita S.
Ein Reitstall, ein schwarzer Hengst namens Flying Cloud und zwei Freundinnen, die schon wieder zu spät zur Reitstunde kommen: so fängt Love Isn't Perfect! aus dem Jahr 2014 an. Erzählt wird durchgehend aus der Sicht von Joice Prentiss, einer Schülerin in den letzten Sommerferienwochen, die das Alleinsein deutlich besser aushält als ihre beste Freundin Lena. Kennengelernt haben sich die beiden vor sieben Jahren im Stall, am liebsten springen sie hohe Parcours, und für den Samstagabend ist die 10er Bar geplant. Daneben steht der Alltag zu Hause: ein Bruder von achtzehn, dessen Bemerkung über das Geld die Mutter vom Küchentisch aufstehen lässt, ein Vater, der länger im Büro bleibt, ein zu dicker Kater namens Murmel. Ein junger Mann mit tätowierten Armen, der seine Schwester abholen will, taucht im Stall kurz auf und hinterlässt bei Joice ein ungutes Gefühl. Der Ton bleibt nah an der gesprochenen Sprache und ist österreichisch gefärbt, mit Eiskasten, Lade, Vorzimmer und Kellerstiege. Die Kapitel sind mit Tilden statt mit Ziffern markiert. Über die Verfasserin gibt der Text nichts preis, über dem Titel steht der Name ohne jede weitere Angabe.
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