Alwine
Ein Donnerstag mitten im Januar, glatte Straßen, ein angetrunkener großer Bruder am Steuer und Tempo 70 in einer Dreißigerzone: mit diesem Unfall kippt „Die zweite Chance. Das Leben als Engel“ aus der Schulgeschichte ins Jenseits. Erzählerin ist Katja, fünfzehn, neunte Klasse der einzigen Realschule ihrer Stadt, mit Eltern, die kaum mit ihr reden, und zwei Freundinnen, Natalie und Rosalin, bei denen sie sich aufgehoben fühlt. Nach dem Zusammenstoß wacht sie in einem leeren weißen Raum auf, wo ein Mann namens Emanuel sich als Gehilfe Gottes vorstellt, ihre Gedanken mitliest und ihr eröffnet, sie sei die angekündigte Legende: Engelszwilling, adoptiert, ausgestattet mit übermenschlicher Kraft, mit dem Gehör für fremde Gedanken und mit dem Recht, Menschen ihre Sünden zu vergeben. Ihr leiblicher Bruder heiße Maximilian Schmidt und ziehe bald in ihre Stadt. Eine Woche später erwacht sie im Krankenhaus und hört, was ihre Freundinnen denken. Das Buch ist in kurze betitelte Abschnitte geteilt, Vorwort, Das Ende, Die Legende, Das Erwachen, und laut Widmung der Freundin Anastasia und der Cousine Katharina zugeeignet, die beim Überarbeiten geholfen haben. Katja heißt mit vollem Namen ebenfalls Katharina.
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