Aus dem Matrosenleben

Friedrich Gerstäcker · Kapitel 24 von 25

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Aus dem Matrosenleben

Fußnoten

[1] W a t e r t a n k s sind kleine Fahrzeuge, deren innerer Schiffsraum eingerichtet ist, mit Wasser statt anderer Ladung gefüllt zu werden. Sie gehen dann langseit der Schiffe, die frisches Wasser verlangen, und pumpen dasselbe mit Hülfe eines langen Schlauchs in die an Bord befindlichen Fässer.

[2] Von Australien nach Indien giebt es zwei Wege. Der nördliche ist eigentlich der nächste, hier aber liegt die, durch ihre gewaltige Klippenreihe den Schiffen nicht selten gefährliche Torresstrait, die zwischen Australien und Neu-Guinea durchschneidet. Die Schiffe müssen in dieser Nachts vor Anker gehn, bis sie den Indischen Ocean erreichen. Die Passage um die Südküste Australiens ist gefahrloser, wenn auch weiter.

[3] Chips, Spähne, wird der Zimmermann gewöhnlich auf den Englischen Schiffen genannt.

[4] Auf deutschen Schiffen heißt dasselbe in verdorbenem Englisch »Scheilicht.«

[5] N o b b l e r heißt in Australien ein halbes Glas – ein Schnitt.

[6] S c h l i n g e r n heißt die nach rechts und links hinüber schaukelnde Bewegung des Fahrzeugs.

S t a m p f e n dagegen das vorn auf und nieder gehen desselben.

[7] Durch Reiben beschädigen oder abnützen.

[8] Wricken heißt, mit einem einzelnen, hinten ausgelegten und herüber und hinüber gedrehten Ruder ein Boot vorwärts treiben.

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