
Wilhelm Tell
von Friedrich Schiller

Josefine steht im Designerkleid vor dem Pfarrer, als drei Fremde mit Samuraischwertern die Trauung sprengen und die Braut ins Auto zerren. Ihr Verlobter verkriecht sich unter dem Tisch. Statt in einem Keller landet Josefine im Haus einer Grandma, die sie für die Freundin von Alex hält, und schläft im Zimmer ihres Entführers, der sich eine Decke auf den Teppich legt. Zwischen Latte Macchiato im Coffeeshop, einem Einkaufsbummel und Emanuels Zigaretten wächst etwas, das eine Geisel nicht fühlen sollte. Anna G erzählt in kurzen Ich-Sätzen, wie aus Wut Verliebtheit wird und wie ein einziger Kuss alles kippen lässt.