Der Kunstreiter: 1. Band
Kapitel 13
Es waren nicht ganz drei Monate seit dem Einzuge der neuen Pachtersleute auf Schildheim vergangen, und dieser Zeit hatte es auch bedurft, um die volle Einrichtung der Uebersiedelten, das volle Eingewöhnen in ihr neues, ihnen vollkommen fremdes Leben zu regeln und festzustellen – und vieles hatte sich in der Zeit geändert. Georg arbeitete in der Zeit mit dem alten Verwalter aus allen Kräften, sich die für ihn unumgänglich nötigen Kenntnisse zu erwerben, und da sich der Platz als vollkommen geeignet dazu erwies, legte er sogar den Grund zu einer Rassenverbesserung der Pferde und Stuterei – und besser verstand niemand mit Pferden umzugehen als er. Für Karl waren zu gleicher Zeit die nötigen Einrichtungen getroffen, daß er die Schule in Schildheim regelmäßig besuchte und zugleich Privatstunden bekam; denn der große Bursche war in allem, was Lernen betraf, noch hinter den kleinsten Knaben weit zurück! Ein junger Mann wurde dazu, trotzdem daß sich Georgine im Anfange dagegen sträubte, ins Haus genommen und ihm die Aufsicht über den Knaben besonders übergeben. Die Erzieherin, die Wolf von Geyerstein für Josefine besorgte, erwies sich ebenfalls vortrefflich, und in einigen Jahren hoffte Georg die Kinder so weit gebracht zu haben, daß sie sich, ihren Altersgenossen gegenüber, nicht mehr zu schämen brauchten.
Selbst Georgine schien sich in das neue Leben zu finden, und besonders waren es in der ersten Zeit die neuen Bekanntschaften, die sie fesselten. Auf zwei Nachbargütern in der Nähe lebten nämlich zwei sehr liebe Familien, ein ganz jung verheiratetes Paar aus dem Preußischen, und ein alter mecklenburgischer Major, der hier sehr bedeutende Besitzungen mit besonders herrlichen Waldungen liegen hatte. Dieser brachte den größten Teil des Jahres auf seinem Gute zu, sah sehr viel Besuch bei sich und machte ein großes Haus, in dem die landesübliche Gastfreundschaft im reichsten Maße herrschte – daß ihm die lebendige, bildschöne Nachbarin dabei nur willkommen war, läßt sich denken. Natürlich wurde sie dort bald von einer Schar müßiger junger Herren umschwärmt, und so gleichgültig Georg das in früherer Zeit und unter anderen Verhältnissen liegend, geduldet hatte, so überkam ihn jetzt dabei ein unbehagliches, demütigendes Gefühl – ein Mittelding zwischen erwachendem Stolz und Eifersucht, das er nicht niederzukämpfen vermochte. Er machte Georginen deshalb freundliche, indes leere Vorstellungen, denn sie lachte ihn aus und fragte ihn, ob er glaube, daß sie hier zwischen den Bauern ebenfalls verbauern solle. Daß sie sich amüsiere, wo ihr die Gelegenheit dazu überhaupt nur so spärlich geboten werde, dürfe er ihr nicht verdenken, und außerdem sei sie es sich selber und »ihrem Rang« schuldig, den Ton, der nun einmal in der vornehmen Welt herrsche, anzunehmen.
Eine andere Sorge machte dem Manne der Alte, der, jetzt mit gar keiner Beschäftigung, da er sich durchaus nicht zu einer geregelten Arbeit entschließen wollte, der Flasche zusprach, wo er dazu gelangen konnte – und leider fand er dafür nur zu häufig Gelegenheit. Allerdings hielt er sich dabei stets auf seinem Zimmer, aber Georg fürchtete mit Recht, daß er sich einmal wirklich betrinken und dann den Dienstleuten nicht allein ein Aergernis geben, sondern auch verraten könne, zu welcher Klasse des Volkes er eigentlich gehöre. War es ihm doch nicht entgangen, daß der alte Verwalter, wenn er sich unbemerkt glaubte, schon manchmal heimlich den Kopf über das etwas wunderliche und rohe Benehmen des Mannes geschüttelt hatte, und welches Licht mußte eine solche Entdeckung dann auf seine Frau, auf ihn selber zurückwerfen! Die einzige Beschäftigung, zu der sich Mühler verstehen wollte, war die, daß er sich einen aus dem Dorfe gehalten Spitz abrichtete, und stundenlang saß er mit diesem zusammen eingeschlossen, ihm allerlei tolle Kunststücke beizubringen. Den Hund nannte er Hanswurst, und er kam nicht mehr von seiner Seite.
Georg sah das alles, ohne irgend eine Aenderung herbeiführen zu können, und fühlte jetzt erst in seiner ganzen Schwere den Fluch seines früheren tollen Lebens, das ihn, den Edelmann, unter die Hefe des Volkes geworfen hatte. Jetzt verdammte es ihn dazu, nicht allein mit solch rohem Menschen, wie dieser Mühler, zusammen zu leben und auszuhalten, nein, es zwang ihn sogar, ihn als Verwandten anzuerkennen und in seiner eigenen Familie zu halten. Das war freilich nicht mehr zu ändern – es mußte ertragen werden und erforderte nur all seine Klugheit und Wachsamkeit, um den fatalen Folgen, die es möglicherweise für seine und der Seinigen Zukunft haben könne, vorzubeugen.
Allerdings sprach er offen mit seiner Frau darüber, und machte ihr einmal sogar den Vorschlag, dem Alten irgend eine Heimat entfernt von ihnen zu gründen, und ihm – wenn auch mit großen Opfern – dasselbe, was er früher als Gehalt bezogen, als Pension zu sichern. Aber Georgine wollte nichts davon hören – fürchtete sie vielleicht, daß sie durch ein Fortschicken des Vaters die Partei schwächen könne, mit der sie noch immer dem Gatten gegenüberstand?
Der alte Mühler unterstützte sie allerdings nicht in ihren noch schlummernden Plänen: dem müßigen Leben wieder zu entsagen und zu ihrer »Kunst« zurückzukehren; denn er selber hatte von dieser Kunst nur eine sehr geringe Meinung und fühlte sich keineswegs geneigt, das ruhige Schlaraffenleben, das er jetzt führte, mit der alten unbequemen Narrenjacke so bald wieder zu vertauschen. Aber er war doch da – und bildete dadurch den Anknüpfungspunkt, durch den sie an ihre frühere fröhliche Zeit zurückdenken, sich wieder hineinversetzen konnte, und sie mochte sich deshalb nicht von ihm trennen. Nicht kindliche Liebe fesselte sie an den alten Mann, sondern die Erinnerung ihrer Triumphe, und die konnte und wollte sie nicht vergessen.
Und wenn sie dann so manchmal allein in ihrer Stube saß, wenn die gefährliche Dämmerstunde kam und sie im Geiste nun wieder an den mit Menschen gefüllten Zirkus dachte, der in Ungeduld sie, ihr Erscheinen erwartete – wenn sie sich dann wieder und wieder sagte, jetzt – jetzt galt das Zeichen dir, da draußen im Lichterglanz, von Tausenden umjubelt, auf flüchtigem Rosse dahinzufliegen – wenn sie den Beifall, das Jauchzen der Menge hörte, und dann plötzlich, zu düsterer Wirklichkeit erwachend, die trübe Lampe neben sich brennen, die kalten, engen Räume um sich sah, da ballte sich die kleine, weiße Faust oft ungeduldig zusammen, der zarte Fuß stampfte den Boden, und ihr trotziger Sinn grübelte und sann, wie er sich dem unwillig getragenen Zwange entziehen sollte.
Und was machten sie hier aus ihrem Kinde – aus ihrer Josefine? eine Modedame vielleicht, mit leerem Titel, ohne Vermögen – eine Pachterstochter auf dem Lande, die sich in Sieg und Jubel ihre Bahn im Leben selbst erkämpfen konnte. Und sie mußte es dulden, mußte zusehen, wie hier Tag für Tag in tatenloser Ruhe langsam, zäh verstrich – es war zum Verzweifeln – aber niemand kümmerte sich mehr um ihren Schmerz, um ihre Ungeduld. Wo sie vergöttert war, wurde sie jetzt schon vergessen, und wenige Jahre nur vielleicht, und die Leute draußen, das schwankende, Veränderung liebende Publikum kannte sie nicht einmal mehr, und doch nur dieses schwankenden, nach Veränderung haschenden Publikums wegen sehnte sie sich fort aus ihrer stillen Häuslichkeit, die Millionen anderer Frauen gesegnet und gehegt haben würden als ihr teuerstes Kleinod.
Georg hatte in dieser Zeit viel auf dem Felde und im Walde zu tun, und fand dabei auch in der Jagd eine angenehme und seinem Körper zusagende, seinem Geist entsprechende Erholung – Georgine dagegen war viel allein und deshalb launischer als je, so daß ihr selbst ihr Vater aus dem Wege ging. Da sich übrigens im Schlosse niemand um ihn kümmerte, und Karl, sehr gegen seine Wünsche, den ganzen Tag mit Lernen beschäftigt gehalten wurde, schlenderte der alte Mühler einmal in solcher Zeit zur Abwechselung nach Schildheim hinaus, weniger freilich, um die Gegend kennen zu lernen, als im Stern einzukehren und ein Glas zu trinken.
Hier fand er den unvermeidlichen Stammgast, den »faulen Tobias«, der behaglich hinter dem Ofen kauerte, an einem alten, entsetzlich schmutzigen und verbrannten Maserkopf sog, und seinen Krug Bier neben sich auf der Bank stehen hatte.
»Holla!« sagte Tobias, als der Alte zur Tür hereinkam und sich unfern von ihm, nach kurzem Gruß, an einen der um diese Zeit leeren Tische setzte, »ich dächte gar, das wäre der Schwiegervater vom preußischen Gute oben. Schön willkommen, das ist gescheit, daß Ihr auch einmal zu unsereinem heruntersteigt« – und er hielt ihm sein Glas zum Anstoßen hin.
»Ist ein verdammt langweiliges Leben da oben,« brummte der Alte, indem er mit ihm anstieß, »muß doch auch einmal heraus und frische Luft schöpfen.«
»Gescheit,« lachte Tobias stillvergnügt, Gesellschaft gefunden zu haben, »und das kann man meiner Meinung nach am allerbesten im Wirtshause. Nirgends ist man so ungestört und daheim, wie an so einem Orte, und wenn ich mein Glas Bier bezahle, gehört die ganze Bescherung mir.«
»Hört einmal, Kamerad,« sagte der Alte zutraulich, »Ihr seid der erste vernünftige Mensch, den ich hier im ganzen Neste finde, und ich denke, ich werde öfter hier herunterkommen. Hol' die da oben der Henker! denn mein Bier will ich im Frieden trinken und mich nicht damit verstecken.«
»Verstecken? oho! halten sie Euch so knapp?« lachte Tobias.
»Knapp? – verdamm' es,« murmelte der Alte, »ich bin alt genug, mich selber zu halten, wie ich es gerade für nötig finde.«
»Na, nichts für ungut – meinte nur so,« entschuldigte sich Tobias, der mit dem »Schwiegervater«, wie der Alte, ohne daß er es wußte, in der Nachbarschaft hieß, keinen Wortwechsel haben wollte.
»Ihr seid ein Müller, wie?« fragte Mühler nach einer kleinen Pause, in der er sein Bier ausgetrunken und jetzt mit dem Deckel klappte, sich den Krug wieder füllen zu lassen. Er sah dabei den faulen Tobias von oben bis unten an.
»Gewesen,« meinte Tobias, »habe das Geschäft aber aufgegeben und es den Kindern überlassen – lebe so behaglicher. Was ist Euer Geschäft, wenn man fragen darf?«
»Meins?« wiederholte der Alte, durch die Frage doch in Verlegenheit gebracht, »hm, ich – revidiere die Rechnungen und – und besorge die Schreibereien.«
»Aber Ihr seht mir nicht aus wie ein Oekonom.«
»Nicht?« lachte jener verschmitzt vor sich hin, »bin auch mein ganzes Leben nichts weniger als das gewesen. Habe studiert, in meinen jungen Jahren versteht sich – sage Euch, habe ein verteufeltes Studium durchgemacht und könnte manchem Professor was zu raten aufgeben, aber – wenn man alt wird, versteht Ihr, macht man eben nicht mehr viel Gebrauch davon.«
»So? – studiert?« sagte Tobias, nur mit einem unbestimmten Begriff von der Bedeutung des Wortes, »des Schulmeisters Fritze hat auch studiert, ist aber nie was Rechtes aus ihm geworden. – Konnte das Sitzen nicht vertragen, wie er meinte. – Muß nicht hübsch sein, das Studieren!«
»Und was treibt Ihr nun so hier das ganze Leben durch?«
»Wir? verteufelt wenig. – So lange man jung ist und das Leben genießen könnte, hat man Plackerei und Schinderei genug – und wird man alt – ja, dann ist's eben vorbei, und man kann weiter nichts tun, als sich ausruhen – und das gönnen sie einem nicht einmal.«
»Guten Tag mitsammen,« sagte in dem Augenblick eine tiefe Stimme, und der alte Forstwart Barthold trat in die Stube.
»Guten Tag, alter Waldläufer,« lachte Tobias, während sich Mühler nach dem neu Eintretenden umschaute, »na, wo hast du wieder gesteckt?«
»Ich habe ein paar Eisen für Fischottern gelegt,« sagte der Forstwart, »nimm dich in acht, Tobias, wenn du unter dem Wehr etwa herumkriechen solltest – in der Mühle hab' ich es auch schon gesagt – du könntest sonst einmal einen von deinen alten Hinterläufen unversehens in einen Schwanenhals hinein bekommen, und die Dinger spaßen eben nicht.«
»Ich habe nichts unten am Wehr zu suchen,« sagte Tobias, »die Fischerei ist vorbei, und bei dem Wetter gehe ich außerdem nicht raus. Du wirst aber auch was Rechtes fangen. Daß du's nur nicht satt kriegst, die Eisen aufzustellen und in dem kalten Wasser herumzupatschen; es geht dir doch keine Otter hinein.«
»Kann man nicht wissen,« meinte der Forstwart, »und gearbeitet muß doch sein. So bequem wie du können wir's nicht alle haben. Herr Wirt, einen Bittern!«
»Hol's der Teufel, mir auch einen!« sagte Mühler, »mit dem kalten Bier verschwemmt man sich nur den Magen.«
»Ich habe auch nichts dagegen,« stimmte Tobias ein, »bei der Kälte draußen kann man schon was Warmes im Leibe vertragen. Ich begreife nur nicht, wie du Winter und Sommer Freude daran finden kannst, draußen im Walde herumzukriechen. Aus den Wasserstiefeln kommst du im Leben nicht heraus – ich glaube, du schläfst drin.«
»Manchmal nachmittags, ja,« lächelte der alte Mann, »aber ich will dir etwas sagen, Tobias: wem's nicht gegeben ist, der kann auch im Walde keine Freude finden, so wie du und deinesgleichen, die eben nur Büsche und Bäume drin sehen.«
»Na, siehst du was anderes drin?« lachte Tobias.
»Allerdings tu' ich das,« erwiderte der alte Mann und wurde auf einmal dabei ganz ernst, ja, fast feierlich, »und wenn ich dir auch das jetzt sage, Tobias, wirst du mich doch nicht verstehen. Aber das schadet auch nichts – gute Lehren und Wahrheiten werden oft weggeworfen, aber manchmal bleibt doch ein Korn davon hängen und fällt auf guten Boden, wie der Baum auch seinen Samen über das dürrste Land hinstreut. Irgend ein Körnchen wurzelt doch vielleicht und treibt dann wieder einen jungen Baum.«
Ende des ersten Bandes.
Hinweise zur Transkription
Gegenüber der Erstausgabe aus dem Jahr 1861 wurde die vorliegende Ausgabe im Jahr 1914 überarbeitet, ohne dem Werk gerecht zu werden: Modernisierung der Rechtschreibung, großenteils Verzicht auf Texthervorhebungen in gesperrter Schrift, Verzicht auf Textmarkierungen in Antiqua-Schrift, teilweise Zusammenlegen von Absätzen, teilweise Änderung von Textpassagen, Neuaufteilung der drei Bände des Buches.
Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt.
Offensichtliche Fehler wurden korrigiert, bei Zweifeln der Originaltext beibehalten. Änderungen in der Schreibweise sind in der nachstehenden Liste ausgewiesen, Änderungen in der Zeichensetzung nicht.
Änderungen:
Seitenangabe
originaler Text
geänderter Text
Seite 5
[Satz an das Ende der Seite 6 verschoben]
»Und nicht wahr, Komtesse, die fehlt Ihnen?« lächelte der Graf.
Seite 7
rief die Komtesse Rosalie, Meladies jüngere Schwecher rief die Komtesse Rosalie, Melanies jüngere Schwester
Er soll in seiner Kust ganz Ausgezeichnetes leisten Er soll in seiner Kunst ganz Ausgezeichnetes leisten
Seite 9
in dem ihm das geringste Außergewöhnliche schon störte in dem ihn das geringste Außergewöhnliche schon störte
Seite 11
Barett auf dem Kopfe mit wallenden schneeweißen Staußenfedern Barett auf dem Kopfe mit wallenden schneeweißen Straußenfedern
Seite 13
das Gesichcht auf die grellste Weise bemalt
das Gesicht auf die grellste Weise bemalt
Seite 15
Zeit wenigstens bis nuen Uhr in Anspruch nimmt Zeit wenigstens bis neun Uhr in Anspruch nimmt
Seite 16
zu Diensten – wenn Exellenz es gestatten
zu Diensten – wenn Exzellenz es gestatten
[Zeile 23 verschoben nach Seite 17, Zeile 10]
riesengroßen, farbigen Anschlagzetteln Außer-
Seite 18
In der Reitbhn selber, die durch einen
In der Reitbahn selber, die durch einen
sich fünf- oder sechmal dabei überschlagend
sich fünf- oder sechsmal dabei überschlagend
Seite 20
dem kleinen Wesen, das in jeder seiner Bewegung dem kleinen Wesen, das in jeder seiner Bewegungen
Seite 25
sprengte das wundeschöne Weib des Kunstreiters sprengte das wunderschöne Weib des Kunstreiters
Seite 32
zum Seilltänzer erzogen ist, denn mit seiner Erscheinung zum Seiltänzer erzogen ist, denn mit seiner Erscheinung
Seite 39
der Bajazzo mit seinen gliederverenkenden Künsten der Bajazzo mit seinen gliederverrenkenden Künsten
Seite 43
die mit feiner, zierlicher Schrift gestochenenen Worte die mit feiner, zierlicher Schrift gestochenen Worte
tönte ihm schon ein lauets »Herein!«
tönte ihm schon ein lautes »Herein!«
Seite 53
Sie sind schon längere Zeit versheiratet, Madame? Sie sind schon längere Zeit verheiratet, Madame?
Seite 59
ohne die beiden aber nur im mindesten zu beachten ohne die beiden aber nur im Mindesten zu beachten
Seite 60
die den Tollkopf auch noch zuredete
die dem Tollkopf auch noch zuredete
Seite 67
Ueber den Landgrafenplatz welzte sich
Ueber den Landgrafenplatz wälzte sich
Seite 70
heimlich, aber deshlab nicht weniger gut gemeint heimlich, aber deshalb nicht weniger gut gemeint
Seite 77
Also befehlen Königlliche Hoheit?
Also befehlen Königliche Hoheit?
Seite 81
werden sich überdies bald wieder zurückziehn
werden sich überdies bald wieder zurückziehen
Seite 87
sagte in diesem Augenblick eine vorwurfvolle Stimme sagte in diesem Augenblick eine vorwurfsvolle Stimme
Seite 88
die alte Exellenz weiß auch wohl
die alte Exzellenz weiß auch wohl
Seite 89
Sie sind unausstehlig heute, Graf!
Sie sind unausstehlich heute, Graf!
Frälein von Zahbern wollte etwas darauf erwidern Fräulein von Zahbern wollte etwas darauf erwidern
Seite 101
jetzt, dachdem ich dir erzählt, daß der Hanswurst jetzt, nachdem ich dir erzählt, daß der Hanswurst
Seite 105
Doch ich will der keine Vorwürfe mehr machen
Doch ich will dir keine Vorwürfe mehr machen
Jetzt, nachdem ich deine Frau gegesprochen
Jetzt, nachdem ich deine Frau gesprochen
Seite 106
und du behälst den Verwalter, der bis jetzt
und du behältst den Verwalter, der bis jetzt
Seite 107
fühlst du, dast du bei uns dich heimisch machen fühlst du, daß du bei uns dich heimisch machen
Seite 108
Sie liebt mich als den besten und kühsten Reiter Sie liebt mich als den besten und kühnsten Reiter
Seite 109
und seit ihr diesem Schicksal nicht jede Stunde ausgesetzt? und seid ihr diesem Schicksal nicht jede Stunde ausgesetzt?
Denkt der Soldat an Wunden oder Tod, wenne er dem Feinde Denkt der Soldat an Wunden oder Tod, wenn er dem Feinde
Seite 126
tun sie es nicht, so ist jedes selstständig genug
tun sie es nicht, so ist jedes selbständig genug
Seite 137
[Zeile 8 gelöscht weil doppelt]
Frisur wieder in Ordnung bringend, die Treppe,
Komtesse Melnaie stand neben ihrer Mutter
Komtesse Melanie stand neben ihrer Mutter
Seite 139
wo in aller Welt haben Sie nur den ganze Woche wo in aller Welt haben Sie nur die ganze Woche
sagte sagte der junge Mann leicht errötend sagte der junge Mann leicht errötend
Seite 140
Gesellschaft soll mich nicht abhaltten, mich recht Gesellschaft soll mich nicht abhalten, mich recht
Seite 141
Luise von Merchern, aus einem altadligen Geschlecht stammend Luise von Mechern, aus einem altadligen Geschlecht stammend
Seite 142
an dem jungen Mädchen, und Meanie besonders fühlte an dem jungen Mädchen, und Melanie besonders fühlte
Seite 146
auf dem silbernen Teller bis jetzt vergebenst bemüht auf dem silbernen Teller bis jetzt vergebens bemüht
Seite 147
folgte ihnen bald, sie anscheinend den ausgebreiteten folgte ihnen bald, sich anscheinend den ausgebreiteten
Seite 151
sah unfern von sich den alten General von von Schoden sah unfern von sich den alten General von Schoden
Seite 156
eine solche Damengegesellschaft möchte ich einmal sehen eine solche Damengesellschaft möchte ich einmal sehen
Seite 158
Es ist auch eine der schönsten Melodieen
Es ist auch eine der schönsten Melodien
in des Rittmeisters Ohr, Zindem ihr Blick mit einer in des Rittmeisters Ohr, indem ihr Blick mit einer
Seite 162
die verschiedenen Kostüms in Ordnung zu halten die verschiedenen Kostüme in Ordnung zu halten
Seite 169
Was schiert mich die Liebe oder der Haß
Was schert mich die Liebe oder der Haß
Seite 174
Versuche es nur einmal ein Jahre mit uns
Versuche es nur einmal ein Jahr mit uns
Seite 175
wirklich erlauben, mir mein Kind zu zu stehlen wirklich erlauben, mir mein Kind zu stehlen
Seite 189
zur Erholung von den überstandenen Festliten
zur Erholung von den überstandenen Festlichkeiten
Seite 198
eine frohe und glückliche Zeit Zeit verlebt eine frohe und glückliche Zeit verlebt
Seite 199
immer frisch und und kräftig bei der Arbeit immer frisch und kräftig bei der Arbeit
Seite 204
Wie er den Jan mit seinen weiten Hosen sah
Wie er den Jahn mit seinen weiten Hosen sah
Seite 210
hohe, milchweise Massen jach empor
hohe, milchweiße Massen jach empor
Seite 214
da sie sich für Geld im Zirkuns zeigte
da sie sich für Geld im Zirkus zeigte
Seite 215
mir fest versprochen, ihn im Zaune zu halten
mir fest versprochen, ihn im Zaume zu halten
Seite 218
noch in der Hand, in die die Tür, um zu sehen noch in der Hand, in die Tür, um zu sehen
Seite 220
Gott danken, wenn's eber nicht schlechter wird
Gott danken, wenn's eben nicht schlechter wird
vielleicht ist'n noch länger her, aber ich habe
vielleicht ist's noch länger her, aber ich habe
Seite 231
nach Schwerin, um die Papieren des jetzigen Barons nach Schwerin, um die Papiere des jetzigen Barons
Seite 247
Nicht kinderliche Liebe fesselte sie an den alten Mann Nicht kindliche Liebe fesselte sie an den alten Mann
Seite 249
entsetzlich schmutzigen und verbrannten Masekopf sog entsetzlich schmutzigen und verbrannten Maserkopf sog
»Hallo!« sagte Tobias, als der Alte zur Tür hereinkam »Holla!« sagte Tobias, als der Alte zur Tür hereinkam
End of Project Gutenberg's Der Kunstreiter, 1. Band, by Friedrich Gerstäcker
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Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of electronic works in formats readable by the widest variety of computers including obsolete, old, middle-aged and new computers. It exists because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from people in all walks of life.
Volunteers and financial support to provide volunteers with the assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will remain freely available for generations to come. In 2001, the Project Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations. To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4 and the Foundation information page at www.gutenberg.org
Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit 501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent permitted by U.S. federal laws and your state's laws.
The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S. Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered throughout numerous locations. Its business office is located at 809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email contact links and up to date contact information can be found at the Foundation's web site and official page at www.gutenberg.org/contact
For additional contact information:
Dr. Gregory B. Newby
Chief Executive and Director
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Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide spread public support and donations to carry out its mission of increasing the number of public domain and licensed works that can be freely distributed in machine readable form accessible by the widest array of equipment including outdated equipment. Many small donations ($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt status with the IRS.
The Foundation is committed to complying with the laws regulating charities and charitable donations in all 50 states of the United States. Compliance requirements are not uniform and it takes a considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up with these requirements. We do not solicit donations in locations where we have not received written confirmation of compliance. To SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any particular state visit www.gutenberg.org/donate
While we cannot and do not solicit contributions from states where we have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition against accepting unsolicited donations from donors in such states who approach us with offers to donate.
International donations are gratefully accepted, but we cannot make any statements concerning tax treatment of donations received from outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff. Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation methods and addresses. Donations are accepted in a number of other ways including checks, online payments and credit card donations. To donate, please visit: www.gutenberg.org/donate
Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic works.
Professor Michael S. Hart was the originator of the Project Gutenberg-tm concept of a library of electronic works that could be freely shared with anyone. For forty years, he produced and distributed Project Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.
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