Der Vater eines Mörders, Eine Schulgeschichte von Alfred Andersch, Buchcover
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Der Vater eines Mörders, Eine Schulgeschichte

Erstveröffentlichung
1980
Seiten
79

Über dieses Buch

München, Mai 1928. Die Griechisch-Stunde der Untertertia B im Wittelsbacher Gymnasium soll gerade beginnen, da geht die Tür noch einmal auf und der Rex tritt ein: heller Anzug, Brille mit dünnem Goldrand, blaue Augen. Studienrat Kandlbinder verliert die Fassung, kommt von seinem Pult herunter und schickt den Primus Werner Schröter an die Tafel. Der vierzehnjährige Franz Kien, faul, renitent und in Griechisch wie in Mathematik auf einer Fünf, beobachtet jeden Satz dieser Visite. Der Oberstudiendirektor heißt Himmler, sein Sohn wurde später der zweitmächtigste Mann Deutschlands. Andersch erzählt nur diese eine Schulstunde. Die Erzählung erschien bei Diogenes und ist Arno Schmidt gewidmet.

Über den Autor

Alfred Andersch

München, Mai 1928, Griechischstunde in der Untertertia B des Wittelsbacher Gymnasiums: Unangekündigt betritt der Oberstudiendirektor den Raum und prüft die Klasse. Er heißt Himmler, sein Sohn wurde später Reichsführer SS.

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Angaben zum Buch

Erstveröffentlichung
1980
Lesezeit
Etwa 90 Minuten
Seiten
79
Sprache
Deutsch
Formate
PDF, EPUB, Online lesen