Die Auswahl und die Bestellung des (vorläufigen) Insolvenzverwalters im Widerstreit der Interessen von Gläubigern und Schuldner

Inhaltsverzeichnis

Rn. Seite

1. Staatliches Zulassungsverfahren .................................... 501...... 241

a) Zulassungsvoraussetzungen..................................... 505...... 242 b) Rechtsfolge .............................................................. 513...... 244

2. Listenverfahren .............................................................. 514...... 244

a) Struktur der Liste ..................................................... 518...... 245

aa) Aufbau der Liste................................................ 518...... 245 bb) Territoriale Reichweite der Liste....................... 521...... 246

b) Ablauf des Verfahrens ............................................. 523...... 247

aa) Vorauswahl durch den Insolvenzrichter und

abschließende Auswahl durch die Gläubiger .... 523...... 247

bb) Kein schematisches Verfahren nach fester

Geschäftsverteilung oder einem

Rotationsprinzip ................................................ 526...... 248

cc) Begründete Abwahl durch die

Gläubigerversammlung ..................................... 527...... 248

Abkürzungsverzeichnis

 

a.A. ................................................ andere(r) Ansicht

Abs. ............................................... Absatz

AG ................................................. Aktiengesellschaft; auch Amtsgericht

Anm. ............................................. Anmerkung

AnwBl ........................................... Anwaltsblatt

Art. ................................................ Artikel

AuR ............................................... Arbeit und Recht

BA ................................................. Bundesagentur für Arbeit

Abkürzungsverzeichnis

 

DJ .................................................. Deutsche Justiz: Rechtspflege und Rechtspolitik,

amtliches Blatt der deutschen Rechtspflege

(1933 bis 1945)

DRiZ ............................................. Deutsche Richterzeitung

DStR ............................................. Deutsches Steuerrecht (Zeitschrift)

DZWIR ......................................... Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts- und

Insolvenzrecht

EGGVG ........................................ Einführungsgesetz zum Gerichtsverfassungs-

gesetz

Einl. ............................................... Einleitung

ESUG ............................................ Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung

von Unternehmen

Abkürzungsverzeichnis

 

InsVV ............................................ Insolvenzrechtliche Vergütungsverordnung

i.V.m. ............................................ in Verbindung mit

JMBl. ............................................ Justiz-Ministerialblatt für die Preussische

Gesetzgebung und Rechtspflege (bis 1933)

KG ................................................. Kommanditgesellschaft

KGaA ............................................ Kommanditgesellschaft auf Aktien

KO ................................................. Konkursordnung

KredReorG .................................... Kreditinstitute-Reorganisationsgesetz

KTS ............................................... Zeitschrift für Insolvenzrecht – Konkurs, Treu-

hand, Sanierung (ehemals Zeitschrift für Kon-

kurs-, Treuhand- und Schiedsgerichtswesen)

Abkürzungsverzeichnis

 

RPflG ............................................ Rechtspflegergesetz

S. ................................................... Satz; auch Seite

Sch. ............................................... Schedule

SchVG ........................................... Schuldverschreibungsgesetz

sec. ................................................ section

sog. ................................................ sogenannte, -r, -s, -n

StGB ............................................. Strafgesetzbuch

StPO .............................................. Strafprozessordnung

u.a. ................................................. unter anderem

U.S.A. ........................................... United States of America

Einleitung

 

„Wir brauchen eine andere Insolvenzkultur“ 1) war die Aussage der Bundesjustiz-1 ministerin, Frau Leutheusser-Schnarrenberger, in ihrer Begrüßungsansprache am 18.3.2010 beim 7. Deutschen Insolvenzrechtstag in Berlin. Nach zahlreichen Re-formbemühungen2) trat am 1.3.2012 das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sa-nierung von Unternehmen (ESUG) in Kraft. Damit ist die erste von drei Stufen der Reform des Insolvenzrechts3) erreicht. Nach dem ESUG ist es eines der großen Ziele, die Stellung der Gläubiger im Insolvenzverfahren zu stärken. Dabei sollen, im Interesse einer Verbesserung der Sanierungschancen, die Gläubiger und der Schuldner in die Auswahl der maßgeblichen Akteure des Insolvenzverfahrens ein-bezogen werden. 4)

Und hier wird sie wieder aufgeworfen, die allzeit umstrittene und in der insolvenz- 2

rechtlichen Literatur übereinstimmend als „Schicksalsfrage des Insolvenzverfahrens“