
Die Wunschmaschine
Es ist gegen zwei Uhr nachts, als es am Ferienhaus des Onkels mitten im Wald klingelt. Die Biologin Nele denkt sofort an Grieskamp, den entflohenen Häftling aus der nahen Haftanstalt. Auf dem Überwachungsmonitor steht jedoch ein Wesen von der Größe eines Berggorillas, mit tennisballgroßen Augen auf Stielen, einer Kaimanschnauze und dunkelgrünem Blut unter einem Kopfverband. Es bittet um Hilfe für sein notgelandetes Schiff. Nele sucht Quecksilber, Metallfolie und Natriumbikarbonat zusammen und erhält als Gegengabe etwas, das aussieht wie ein Kugelschreiber: einen psychogenen Koinzidenzverstärker, eine Wunschmaschine. Der Wunsch nach einem Granatapfel bleibt unerfüllt, doch der Stift folgt ihr durch das ganze Zimmer wie ein geprägtes Gänseküken.
