Hymnen an die Nacht
- Erstveröffentlichung
- 1800
- Seiten
- 46
Über dieses Buch
Sechs Hymnen, die 1800 in der Zeitschrift Athenaeum erschienen, bilden den Kern dieses Bandes, der zusätzlich den Essay über ein geistig geeintes Europa enthält. Novalis kehrt in den Hymnen die gewohnte Ordnung um und feiert nicht das Licht, sondern die Nacht als Raum der Liebe, der Todesnähe und der Erlösung; Anlass war der frühe Tod seiner Verlobten Sophie von Kühn. Die Sprache wechselt dabei zwischen rhythmischer Prosa und Vers. Der zweite Text entwirft ein idealisiertes mittelalterliches Christentum als Gegenbild zur Aufklärung. Beide Stücke prägten das romantische Denken nachhaltig.
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