
Durchs wilde Kurdistan
von Karl May

Ai sieht das Mädchen mit den langen blonden Haaren zuerst auf der Straße, dann wieder an der Bushaltestelle am ersten Schultag. Sie heißt Akemi, und alles in Ai schreit, dieses Gefühl sei falsch. Ihr Kumpel Elias und dessen Freund Kaito raten ihr, es einfach auszusprechen, doch jedes Gespräch mit Akemi versandet bei Tee, Geschwistern und Musikgeschmack. Als die neue Mitschülerin Yuki dazukommt und sich prompt mit Akemi anfreundet, mischt sich Eifersucht dazu. Anna K. erzählt diese kurze Coming-out-Geschichte in der Gegenwartsform, mit einem Popsong zu fast jeder Szene und einem Schluss ohne große Geste.