Mensch und Erde, Skizzen von den Wechselbeziehungen zwischen beiden
VII. Deutschland und sein Volk.
VII.
Deutschland und sein Volk.
Zwischen Dänemark und Italien, Frankreich im Westen, Rußland und
Ungarn im Osten liegt das Herzland Europas. Man könnte diesen ungefähr
quadratischen Raum noch heute Deutschland nennen, denn deutsch ist die
Hauptmasse seiner Bevölkerung, aus dem Schoß des mittelalterlichen Deutschen
Reichs sind seine Staaten herausgewachsen. Weil aber seit 1871 dem jüngsten
dieser Staaten, unserem neuen Deutschen Reich, schon durch seine
Verfassungsurkunde der traulicher, geographischer klingende Name
„Deutschland“ als gleichbedeutender zweiter Name beigelegt wurde, so
empfiehlt es sich wohl, jenes Herzland unseres Erdteils nur als Mitteleuropa zu
bezeichnen.
Nicht die geometrische, aber die morphologische Mitte Europas ist es ganz
und gar. Jedes andere Glied des europäischen Körpers könnten wir wegdenken,
es bliebe immer noch ein verstümmeltes Europa übrig. Stoßen wir dagegen
Mitteleuropa aus dem Reigen der europäischen Länder aus, so haben wir bloß
noch peripherische Glieder ohne Zusammenhang vor uns. Auch darin offenbart
sich die Centrumsnatur Mitteleuropas, daß allein hier die drei
Hauptvölkergruppen unseres Erdteils sich berühren, die germanische, slawische
und romanische.
Physisch-geographisch dürfen wir Mitteleuropa kennzeichnen als die
Abdachung vom westöstlich verlaufenden Hauptwall der Alpen zur Nord- und
Ostsee, als ein Gebiet, dem Europas Adelszüge, Einheit in der Mannigfaltigkeit
und Maßhalten ganz besonders zuteil geworden sind. Alle Bodenformen
vereinigen sich hier in zonenweiser Lagerung: wir steigen von den firnbedeckten
Zackenkämmen der Alpen hernieder auf die Hochflächen des Alpenvorlands, wo
die Gewässer wie in den Alpen im Westen schon dem Rhonegebiet, im Osten
dem der Donau angehören, treten dann ein in die vielgestaltige Welt der Mittelgebirgslandschaften mit Wasserabfluß nach allen Seiten, indessen doch
zusammengehalten durch Zubehör ihres ganzen Flußnetzes allein zur Nord- und
Ostsee, schließlich durchmessen wir das weite Tiefland mit seinen schiffbaren
Strömen, unter denen der aus Gletscherwassern sich entspinnende Rhein der
einzige ist, der alle vier Zonenstreifen miteinander verklammert, dem Westen
Mitteleuropas eine ungleich bessere Verknüpfung spendend, als sie dem Osten
nachgerühmt werden kann, wo außer der schmalen Elbpforte kein Strom
Bresche gelegt hat in den Gebirgszug vom Fichtelgebirge bis zu den Karpaten,
die Donau aber den geschichtlich so verhängnisvoll gewordenen Weg gen Osten
weist.
Die Abstufung des Bodens in der Richtung von den Alpen zur Küste gleicht
die Temperatur von Süd und Nord aus; München z. B. hat eine Juliwärme gleich
der von Königsberg. Im allgemeinen nimmt die Wärme wie in Europa überhaupt
vielmehr von Südwest nach Nordost ab. Die europäische Frostlinie des Januar
zieht aus der Gegend der Elbmündung im Bogenlauf quer über den Main und die
süddeutsche Donau nach Bosnien. Nur im Osten dieser Grenzscheide hat man
also anhaltenden Winterfrost, bleibende Schneedecke auch außerhalb der
Gebirge. Am längsten und meisten wird der Boden in der Südwesthälfte
Mitteleuropas erwärmt; dort finden wir neben Weizen- und Spelt- schon
Maisbau; Schwalben und Störche treffen zuerst durch die burgundische Pforte in
der oberrheinischen Tiefebene ein; an Rhein und Neckar, Mosel und Main sehen
wir unsere besten Weinlagen verteilt. In Ostpreußen verkürzt sich dagegen die
warme Jahreszeit bereits so sehr, daß die Rotbuche wie aus dem nämlichen
Grund in Rußland nicht mehr fortkommt. Glücklich beschirmt durch das
südliche Hochgebirge gegen die nordafrikanisch heißtrockenen Sommer des
Mittelmeerbeckens, wohnen wir auch den atlantischen Hauptquellen des
europäischen Regens fern genug, um nicht eine Überfülle von Niederschlag zu
empfangen wie die Westseite der britischen Inseln, und doch auch jenen
wiederum nahe genug, um frei zu sein von der Steppendürre Südosteuropas.
Mitteleuropa entrollt uns somit auch landschaftlich wie in seinem
Wirtschaftsleben echt europäische Mannigfaltigkeit in seinen grünen Bergen und
Thälern, auf seinen ebenen Fluren voll saftiger Weiden, fruchtbarer oder
wenigstens den Bauernfleiß zur Genüge lohnender Felder, umfangreicher Laub-
und Nadelholzwaldung. An Ertrag vom Getreidebau wie von der Viehzucht wird
Europas Mittelland innerhalb unseres Erdteils allein durch Rußland ob seiner
Raumgröße übertroffen, in Wein- und Obstsegen nähert es sich Frankreich und
den sonnigen Südlanden, in seiner industriellen Bethätigung steht es bloß noch
hinter England zurück, seitdem es im 19. Jahrhundert mit immer gesteigerter Energie den Vorzug gründlicher ausbeuten lernte, daß es bei Anteilschaft an
allen geologischen Formationen verfügt über gewaltige Rohstoffmassen an
Metall, Kohlen und Salzen; seine Küstenlinie mit trefflichen Häfen, namentlich
den fast gänzlich eisfreien Nordseehäfen, sichert ihm die Osteuropa versagten
ununterbrochenen Welthandelsbeziehungen durch Schiffahrt auf allen Ozeanen
bis zu den fernsten Erdenwinkeln.
Als ostfränkisches Reich löste sich Mitteleuropa staatlich aus dem Verband
der Monarchie Karls des Großen heraus, die es so eng mit Frankreich verknüpft
hatte. Seine Osthälfte war freilich nach der Völkerwanderung an die
nachrückenden Slawen verloren gegangen, wurde jedoch nachmals durch
Zurückfluten des Deutschtums nach Osten zum größten Teil wiedergewonnen.
Einem losen Bund der das westliche Mitteleuropa bewohnenden deutschen
Stämme glich unser altes Reich, da es vom Sachsenherzog Heinrich nach dem
Aussterben der Karolinger aus den ostfränkischen Trümmern organisiert ward.
Es gliederte sich durchaus ethnographisch: dem niedersächsischen Kernstamm
im Norden schlossen sich an die Thüringer und Hessen, die im Herzogtum
Lothringen vereinigten Franken des nördlichen Rhein- und des Scheldegebiets,
also die Bewohner der heutigen Rheinprovinz, Luxemburgs, Belgiens und der
Niederlande, ferner die Mainfranken samt den wesentlich fränkischen Pfälzern,
die Schwaben und die Bayern.
Aber es ist eine bisher zu wenig beachtete Thatsache, daß die staatliche
Weiterentwicklung sich nicht im Rahmen dieser Stammesgebiete vollzogen hat,
sondern je länger je mehr hierbei Leitmotive zu Tage traten, die dem
Zusammenwohnen in physisch geschlossenen Verkehrsprovinzen erwuchsen.
Das geographische Moment erwies sich mithin machtvoller als die
Stämmegliederung. Das Stammland der Sachsen blieb zwar bis zum territorialen
Zerfall des spätmittelalterlichen Deutschland überhaupt noch längere Zeit eine
politische Einheit, befaßte es doch bis auf den ins rheinische Schiefergebirge
reichenden Südzipfel, den heutigen Regierungsbezirk Arnsberg, das gut geeinte
Stück Tiefebene von Holstein bis gegen den Niederrhein. Ihm schlossen sich die
wahlverwandten ostelbischen Slawenlande zum guten Teil an, die durch ihr
Plattdeutsch noch zur Stunde die Macht der niedersächsischen Kolonisation
verkünden. Auch Hessen und Thüringen gaben in der so ungeographischen,
meist rein dynastisch bedingten Herausschälung kleiner und kleinster
Sondergebiete ihre Landeseinheit noch einigermaßen zu erkennen. Indessen der
im Bodenbau gar nicht wurzelnde Grenzzug des lothringischen Herzogtums
verschwand gar bald, auch die Pfalz schied sich von Mainfranken, das
Schwabenland zertrennte sich in seine geographischen Elemente, die fast ausschließlich von den Bayern besiedelten deutsch-österreichischen Lande, die
darum ursprünglich nur Marken unter der Oberhoheit des bayrischen
Stammesherzogtums ausmachten, verselbständigten sich als alpine Wohnräume
dieses Stammes, nur durch den Donaustrom verknüpft mit dem nunmehr auf das
Alpenvorland nebst den ihm durch Isar und Iller angeschlossenen Randgliedern
der nördlichen Kalkalpen beschränkten Herzogtum, dem fortan allein der
Bayernname verblieb.
Die Entfaltung des mitteleuropäischen Staatensystems unserer Tage hat gar
nichts gemein mit der Grenzabsonderung der Teilstämme unserer Nation.
Bruchstückweise sind letztere an die fünf Staaten aufgeteilt. In den
Niederlanden, Flämisch-Belgien und Luxemburg wohnen außer den friesischen
Strandleuten Niedersachsen und Franken, in der Schweiz, mit Romanen unter
einem Dach, Schwaben, in Österreich mit Slawen in friedloser Ehe Bayern. Nur
die innerdeutschen Stämme der Thüringer und Hessen sind dem im neuen
Deutschland zusammengefaßten Hauptrest Mitteleuropas ganz treu geblieben.
Unser heutiges Deutsches Reich ist der Inbegriff sämtlicher Stämme unserer
Nation, soweit sie nicht ausgerankt sind in die peripherisch abgegliederten
mitteleuropäischen Staaten oder hinausgezogen nach Großbritannien,
Siebenbürgen, Rußland und in transozeanische Fernen.
Wohl haben einstmals Stammesinteressen der politischen Einung unseres
Volkes widerstrebt, als es noch keine mitteleuropäische Pentarchie gab. Der
Sachsenstamm trägt noch immer seinen Widukind im Herzen, der ihm Freiheit
und Glauben gegen den mächtigen Frankenkönig verteidigen half. Im Süden
waren es die Bayern, die besonders gern der Centralgewalt des Reichs Widerpart
leisteten, ja bis ins achtzehnte Jahrhundert traten bayrische Sympathien mit dem
stammes- und glaubensverwandten habsburgischen Nachbarstaat so stark hervor,
daß ein Anfall Bayerns an Österreich nicht ganz ausgeschlossen schien. In letzter
Stunde siegten aber doch die realen Interessen, wie sie schon vor der Gründung
des neuen Reichs im preußischen Zollverein, 1866 in der Zollvereinigung des
norddeutschen Bundes mit den süddeutschen Staaten zum Ausdruck kam. Ganz
deutlich verrät sich die Bedeutung von natürlich gegebenen Verkehrsbezirken für
Vereinheitlichung der gesamten Lebensziele ihrer Bewohner, folglich für die
allergesundeste Anbahnung staatlichen Zusammenschlusses darin, daß die
beiden großen Verkehrshälften Mitteleuropas, die wir im antiquierten
großdeutschen Sinn die norddeutsche und die süddeutsche nennen mögen, sich
abspiegeln in der Staatengeschichte durch alle Jahrhunderte von Armins und
Marbods Tagen her. Die für die Staatenkarte der Gegenwart entscheidende
Losgliederung der Niederlande und Belgiens einerseits, der Schweiz und Deutsch-Österreichs andererseits vollzog sich eben deshalb als eine rein
norddeutsche, bezüglich rein süddeutsche, weil es überhaupt bei Ausbildung der
Teilstaaten Mitteleuropas nie eine dauernde Überschreitung der nord-
süddeutschen Wende gegeben hat, die sich längs der Sudeten und des
Erzgebirges zur Mainquelle hinzieht, um dann auf der Wasserscheide zwischen
Main- und Wesergebiet sich dem Rhein zu nähern, die Pfalz Süddeutschland
zuzuweisen. Auch der in unserem Reich am meisten fühlbare Gegensatz ist der
zwischen der nord- und süddeutschen Staatengruppe.
Zum Glück ist er nicht so wesentlich verursacht durch die leise an Rassenhaß
gemahnende wechselseitige Abneigung verschieden begabter Stämme, wie fast
allgemein geglaubt wird. Zwar sind Schwaben und Bayern fast ausnahmslos nur
in Süddeutschland heimisch, Franken dagegen wohnen vom preußischen
Rheinland bis in die Pfalz, ja sie siedeln seit mehr als tausend Jahren sowohl an
der lothringischen Mosel wie im gesegneten Mainland. Nein, der Abstand
unseres Deutschtums in Süd und Nord wurzelt wahrlich nicht in
Blutsfeindschaft. Sind doch die Germanen der Südhälfte Mitteleuropas allesamt
erst aus Norddeutschland als echte Brüder der blondhaarigen Norddeutschen
eingewandert! Mit einer Menge kleiner Absonderlichkeiten in Mundart und
Gebräuchen hat sich allerdings auch ein gewisser Antagonismus gegen
norddeutsches Wesen dort im Süden allmählich festgewurzelt; im näheren
Verkehr mit Schwaben und Bayern als mit Norddeutschen sind auch die
Mainfranken, so zweifellos sie ihrer Herkunft nach dem norddeutschen
Frankenstamm angehören, zu Süddeutschen geworden. Aber ist es nicht ein
bedeutungsvoller Zug im Leben unserer Nation, daß am meisten längs den Ufern
des Rheinstroms die Grenze süd- und norddeutscher Volkstümlichkeit sich
verwischt? Süddeutsches „le“ für die Verkleinerungssilbe „chen“ hört man
ebenso gut am norddeutschen Rhein, „nit“ statt „nicht“ weit über Köln hinaus.
Der Rhein bildet das wertvollste Einheitsband für den Westen unseres Reichs, ja
er ist dessen eigentliches Rückgrat. Indem der Vater Rhein so leibhaftig uns alle
Tage vor Augen hält, was der Verkehr auf seinen grünen Fluten, auf den
Schienenwegen zu seinen beiden Seiten für den Austausch von Süd und Nord
leistet, erbringt er uns den besten Beweis, daß die Einheitskraft unseres Reiches
um so sicherer partikularistische Strebungen besiegen wird, je mehr die
Schranken der alten Zeit mit ihrem schläfrigen Verkehr, meist nur im engen
Bezirk, fallen, je mehr Güter- und Personenbewegung den Gesichtskreis der
Deutschen über ganz Deutschland erweitert und sie alle begreifen lehrt, daß die
Stärkung der gesamten Reichskraft jedem, auch dem kleinsten Teil des
Reichskörpers zu gute kommt, während die Insassen eines solchen in seiner Vereinzelung höchst ohnmächtig ihre Freiheitshymnen singen würden.
Sein Vaterland kennen lernen ist unerläßliche Vorbedingung dafür, es richtig
zu würdigen. Es fällt indessen bei Deutschland und seinem Volk nicht eben
leicht, jene Vorbedingung zu erfüllen, da uns von Gau zu Gau stark individuelles
Gepräge aufstößt. Versuchen wir in flüchtiger Wanderskizze zu zeigen, wie
vielfach dieser reizvolle Wechsel von Landschaft und Volkstum auf der
gegenseitigen Beeinflussung beider beruht.
Im Allgäu an den Quellbächen der Iller und weiter östlich in den bayrischen
Alpen erhebt sich der Boden unseres Reichs wie nirgends sonst bis über die
Schneegrenze. Hier allein jagt man die Gemse, wohnen halbnomadisch die
Sennhirten in wettergebräuntem Blockhaus nur sommersüber auf der grünen
Alpmatte, die sich einschaltet zwischen die schneebedeckten Zinnen des
Hochgebirgsgrates und die tannendunkle Zone der unteren Gehängestufe. Auch
letztere wird häufig unterbrochen vom lichteren Grün der Weideländerei,
während Feldfluren ganz zurücktreten im Landschaftsbild, beschränkt
gewöhnlich auf die Thalsohle in der Umgebung der Dorfschaften. Tiefer
Naturfrieden lagert über dem Ganzen. Rinderzucht nebst Waldwirtschaft ernährt
eine spärliche Anzahl genügsamer Menschen. Gleichviel ob Schwaben im
Westen, Bayern im Osten, — die Alpennatur drückt den Bewohnern ganz
gleichartigen Stempel auf. Gesundheit und Kraft spricht ihnen aus dem Antlitz,
aus dem rüstigen Gang selbst auf schwindelndem Pfad an jäher Felswand. Stets
von Gefahr bedroht durch übermenschliche Mächte, ist der Älpler ein aufrichtig
frommer Mensch, nur kein Kopfhänger. Das erhebende Bewußtsein des
Gelingens, der Überwindung von Gefahren ist hier mehr als anderwärts in
Deutschland mit den einfachsten Arbeiten verbunden, mit dem Niederbringen
einer Kötze Heu, dem Holzflößen, dem Botenweg. Das stimmt zur Fröhlichkeit,
die sich im Echo weckenden Juchzer und Jodler Luft macht, genährt von der
körperlichen Frische in dieser herrlichen, Gesundheit spendenden Natur.
Noch eine Strecke weit erfreuen uns ins nicht mehr hochgebirgige
Vorgelände hinaus, soweit es noch wesentlich von alpenhaftem Klima beherrscht
wird, die dem letzteren angepaßten Lebensformen: die Zerstreutheit der
Einzelgehöfte in noch vorwiegend für Viehhaltung verwendeter Flur, ihr
Holzbau mit dem weitvorspringenden, gegen den Sturm steinbeschwerten Dach,
unter dem auf zierlicher Holzgallerie die vom Regen so oft benetzten
Kleidungsstücke trocknen, der Tiroler Kremphut bei beiden Geschlechtern, das
Lodenwams, der kurze, das Ausschreiten nicht hemmende Frauenrock, der feste
Bergschuh. Dann aber wird die Landschaft eben, das Klima minder niederschlagsreich, je mehr wir uns längs den rauschenden Alpenflüssen Iller,
Lech und Inn der Donau nähern. Da wohnt ein ackerbauendes, bierbrauendes
Volk in geschlossenen Siedelungen. Inmitten ihrer Felderflur liegen ansehnliche
Dörfer mit hohen roten Ziegeldächern, und manche altberühmte Stadt mit
ehrwürdigen, hochragenden Gotteshäusern erinnert an eine große Vergangenheit.
Regensburg und Augsburg erzählen schon durch ihren Namensklang, wie hier
der Germane einst römische Städte nach seiner Weise ausbaute. Die Blüte von
Augsburg und dem münstergekrönten Ulm wurzelte in der vormaligen
Bedeutung der süddeutschen Donauhochfläche für den Handel zwischen den
Mittelmeerhäfen und dem viel früher als Ostdeutschland kulturmächtigen
rheinischen Westen. Augsburg verrät durch den modernen Aufschwung seiner
Webeindustrie den regeren Sinn für gewerblichen Fortschritt, der die Schwaben
vom Lech westwärts überhaupt vor den behäbigeren Bayern auszeichnet.
Über alle Städte des Alpenvorlands aber kam München empor, dieses
glänzende Zyklopenauge auf der breiten Stirnfläche unseres Südens, das
lebensvolle Verkehrscentrum dieser Ebene, die stets berufen war zwischen Nord
und Süd, Ost und West zu vermitteln, der große Getreidemarkt für die
getreidearmen Alpengaue, die erste Bierbraustadt der Welt.
Bloß das Donauthal über Passau hinaus verbindet die süddeutsche
Hochfläche mit Österreich, eine Vielzahl bequemer Thalwege hingegen, die
durch den Jura führen, verklammern mit dem übrigen Deutschland. Sie führen
uns ins südwestdeutsche Becken, ganz eingesponnen ins süddeutsche
Rheinsystem, mit dem Rheinstrom von Basel bis Mainz in seiner tiefsten Rinne.
Im Maingebiet wohnen die nach ihm benannten südöstlichsten Franken. Sie
haben auf dem mageren Keupersandboden inmitten des Regnitzlandes unter dem
Schutz der noch heute die Stadt auf steilem Felsen überragenden alten
Kaiserburg ihr Nürnberg gegründet, die einzige Stadt des Reichs, die durch das
erfindungsreiche Schaffen ihrer Bürger die Blüte seiner mannigfachen, durchaus
nicht bodenständigen Gewerbe seit dem Mittelalter bis zur Gegenwart bewahrt
hat. Sonst ist der Mainfranke werkthätiger im Anbau seines fruchtbaren
Triasbodens. In der Bamberger Gegend bis gegen Schweinfurt hin bilden
Hopfenberge eine Landschaftszierde, im wärmeren Unterland, so um die alte
Bischofsstadt Würzburg, Weinberge. Im lieblichen Neckarland haben die
Nachkommen schwäbischer Juthungen ihre Heimat zu einer Stätte harmonischer
Durchdringung von Anbau und Gewerbefleiß umgeschaffen. Der Ackersegen
der Felder, der glänzende Obst- und Weinertrag der Bodenabstufung bis zu den
Thalsohlen des Neckargeflechts ist es nicht allein, was die Menschenfülle des
Ländchens ernährt; überall sehen wir das starke Flußgefälle zu industriellen Anlagen verwertet und die Steinkohlen vom norddeutschen Rheinland auf
Schienen- wie Wasserweg heranfahren zum maschinellen Großbetrieb.
Mehr gesondert nach den Bodenformen erweist sich Anbau und Gewerbe auf
der süddeutschen Rheinebene gegenüber ihren beiderseitigen Einschlußgebirgen.
Jene hat sich von jeher den Namen „Deutschlands Garten“ verdient bei ihrem
ertragreichen Boden, ihrem milden Klima. Bis zur Pfalz hin hält der hier noch
für Bootfahrt etwas zu ungestüme Rhein die Uferlande im Ost und West
auseinander; deshalb waren sie trotz gleichartiger Wirtschaftsweise ihrer
Bewohner staatlich immer getrennt, erst die Pfalz vermählt auch politisch die
beiden Uferseiten.
Getrennt entfaltete sich die wie immer von so vielen Zufälligkeiten
abhängige Geschichte des Gewerbes in den schön bewaldeten
Umrahmungsgebirgen: der Schwarzwald wählte sich die Holzschnitzerei, aus der
sich dann Uhrenmanufaktur und Herstellung von Musikinstrumenten, selbst
kostbarer Orchestrien entwickelte, der Wasgau die Baumwollweberei, deren
Hauptsitz jedoch Mülhausen blieb, wo das Vorbild der Textilindustrie der
Schweiz, der Mülhausen früher angehörte, noch heute nachwirkt.
Die von Saarbrücken und Aachen bis nach Sachsen und Oberschlesien
verbreiteten Steinkohlenlager bewirkten es aber, daß die moderne Großindustrie
Deutschlands doch eine ganz vorwiegend norddeutsche wurde. Süddeutschland
ist auch hierin dem Norden nur dort mehr angeglichen, wo der Kohlenbezug aus
dem norddeutschen Rheinbezirk, zumal aus dem für den Wasservertrieb so
günstig gelegenen Ruhrkohlenbecken nicht zu teuer ist. Darum sind im
südwestdeutschen Becken so jugendliche Städte wie Mannheim, Ludwigshafen
norddeutsch rasch gewachsen, Landstädtchen des Donaugebiets wie Straubing
oder Amberg in der Oberpfalz dörflich klein geblieben.
Krupps weltberühmte Gußstahlwerke in Essen holen sich ihr Eisen aus Nähe
und Ferne, selbst aus Spanien, jedoch durch ihren Kohlenbedarf sind sie an die
Ruhrgegend gefesselt; verschlingen doch die Kruppschen Maschinenöfen
jährlich 1¼ Millionen Tonnen Steinkohle. Älterer Bedeutung für gewerbliche
Anregung der Bewohner unseres rheinischen Schiefergebirges sind allerdings die
Erzvorkommen gewesen. Die Schwertfegerei von Solingen ist so alt wie die
Bleicherei und Weberei an der Wupper, aus der jene gewaltige Industrie der
Doppelstadt Elberfeld-Barmen mit dreimal Hunderttausend Einwohnern
hervorging. Überhaupt haben die drei Faktoren, Kohlenreichtum, großer Vorrat
an Eisen-, Zink- und Bleierz nebst angeerbter Neigung des Volks zu
gewerblichem Verdienst, dort am Nordsaum des Schiefergebirges und ins bergisch-märkische Land hinein an der Hand der Großindustrie die größte
Massenverdichtung der Deutschen gezeitigt.
Das gefeiertste Stück des Rheinthals von Bonn aufwärts bis Bingen entrollt
uns das lebensvolle Bild der verjüngten Schaffensthätigkeit unseres Volkes auf
fast allen Gebieten. Eng aneinander reihen sich um den verkehrsreichen Strom
die schiefergedeckten Städte und Dörfer, letztere oft nur in einer einzigen
Häuserzeile eingeklemmt zwischen dem grünen Rhein und den nicht hohen, aber
steilen Felsen seines gewundenen Thales, deren düsteres Grau von Rebengrün
und stellenweise von Eichenwald verhüllt wird. Alles atmet Frohsinn und
fortschreitenden Wohlstand; hier und da schaut noch ein römischer Wachtturm
ins frisch pulsierende Leben der Gegenwart, neben Bergruinen aus dem
Mittelalter grüßen vornehme Landsitze, schmucke Schlösser von den Höhen. Es
ist das rechte Heim des weinfröhlichen Franken, der hier seit zwei Jahrtausenden
haust und seinerseits dieser gottgesegneten Thalung den Stempel seiner
energischen Schaffenslust aufgeprägt hat. Doch dieselben Rheinfranken wohnen
doch auch auf den plattigen Flächen zur Seite von Rhein, Mosel und Lahn;
indessen wie zurückgeblieben, wie weltabgeschieden und arm, wo der naßkalte
Fels- oder Thonboden der Eifel, des Hunsrücks, des Westerwalds, über den der
Nordwest Regenschauer und Schneewehen treibt, die Aussaat so kümmerlich
lohnt!
Ostwärts folgt das hessische Bergland, das seit alters ein fleißiges, tapferes
Bauernvolk ernährt, ohne Steinkohlen- und Erzschätze im grellen Gegensatz
zum Rheinland bis ins 13. Jahrhundert völlig der Städte entbehrte, auf seinen
anmutigen, aussichtsreichen Basaltkuppen, wie dem Petersberg bei Fulda, der
Milseburg, dem Kreuzberg der Rhön, aber alte Andachtsstätten besitzt zum
Beleg des nur scheinbar barocken Satzes „Basalt macht fromm“.
Wo in den noch weiter östlichen Gliedern unseres Mittelgebirgsraumes, dem
thüringischen, dem sächsischen, dem schlesischen, für den Ackerbau gut
geeigneter Niederungsboden rauheren Höhen benachbart liegt, da meldet
meistens schon das Fichtengrün der letzteren und die falbe Flur mit den
langgezogenen Rechtecken der Äcker zu ihren Füßen, wie die Bodenerhebung
die Beschäftigung der Menschen regelt. Besonders schön aber kann man eben
dort bei den Bergbewohnern die Wahrheit des Satzes kennen lernen: „Not ist die
Mutter der Künste!“ Läge da fetteres Erdreich, das die Waldrodung zum Feldbau
lohnte, und wäre der Winter dort nicht zu lang und zu rauh, so würden die armen
Leute auf dem Harz, dem Erzgebirge nicht so emsig in den lichtlosen
Erdenschoß eingedrungen sein, um mit Lebensgefahr Metalladern anzuschlagen in immer höher gesteigerter Kunst, wodurch diese Gebirge zu Musterschulen des
Berg- und Hüttenwesens für die ganze Welt geworden sind; es würde ebenso
wenig jene großartige Fülle hausgewerblicher Industriezweige erwachsen sein,
die Kunst der Glasfabrikation eine so hohe Vervollkommnung erreicht haben wie
es der Fall ist vom Thüringerwald bis in die Waldgründe der Sudeten. Die Regel,
daß die Volkszahl nach den höheren Gebirgsstufen sich mindert, ist durch den
Bienenfleiß und die mit Kunstsinn gepaarte hochgradige Geschicklichkeit dieser
Gebirgsbewohner mehrfach ins Gegenteil verkehrt worden. So leben die
Erzgebirgler auf der fast keine Feldfrucht neben der Kartoffel tragenden
Kammhöhe ihres Gebirges in dichteren Scharen, volkreicheren Dörfern als unten
die Bauern auf dem fruchtbaren Löß des ebenen Vorlandes an der Pleiße, Mulde
und Elbe. Ihre Vorfahren kamen als Bergleute auf die luftigen Höhen; als dann
die Erzschätze allzubald versiegten, blieben die Nachgeborenen mit
leidenschaftlicher Heimatsliebe auf der armen Gneisscholle, suchten und fanden
Verdienst durch Schnitzerei, Tischlerei, Spitzenklöppeln und Feinstickerei, so
daß sie mit fast chinesischer Anspruchslosigkeit bei Kartoffelkost und
Blümchenkaffee ein zahlreiches, auskömmlich lebendes, sangeslustig fröhliches
Völkchen wurden.
Großartiger freilich offenbart uns zu guterletzt das norddeutsche Tiefland
den Sieg unserer Nation über eine von Haus aus kargende Natur. Wie hat es der
Deutsche verstanden, selbst dem dürftigsten Diluvialsand in steigenden Mengen
Nahrungsmittel abzugewinnen, sogar in den Mooren sich ein sauber wohnliches
Obdach, ja Wohlstand zu schaffen. Eben bei der harten Arbeit, die sich Jahr um
Jahr erneuert, wenn hier der Landmann sich und den Seinen das Dasein fristen
will, ist der harte Menschenschlag groß geworden, der in Treue und Tüchtigkeit,
Ausdauer und Kraft den Kern des preußischen Staates ausgestalten, mithin die
Grundlage unseres Reiches legen half. Die Wegsamkeit der Ebene schon als
solcher, die Schiffbarkeit ihrer Ströme, die Zwischenlage zwischen den Gebirgen
mit ihren der Niederung versagten Kohlen und Metallen auf der einen, dem
Meer auf der andern Seite erzeugte eine Entfaltung von Handel und Industrie,
die im Zeitalter des Dampfer- und Eisenbahnverkehrs eine vordem ungeahnte
Höhe erklomm. „Arbeit schafft Wohlstand und Macht“, das lehrt uns das
Emporkommen gerade dieses Nordens unseres Vaterlandes aus den früheren
ärmlichen Zuständen besonders vernehmlich. Dem Wirtschaftsfortschritt dieses
Raumes vor allem, gar nicht bloß der politischen Vorrangstellung Preußens ist es
beizumessen, daß das Schwergewicht des neudeutschen Reiches im Nordosten
liegt. Bis tief ins Mittelalter koncentrierte sich das geistige Leben, das
Aufblühen größerer Gemeinwesen hauptsächlich auf den Südwesten Deutschlands. Nunmehr ist die Pflege von Kunst und Wissenschaft bis in unsere
östlichsten Grenzmarken vorgedrungen, und große wie mittlere Städte sind über
unser ganzes Tiefland verteilt. Sie ordnen sich namentlich in drei Reihen. Eine
verfolgen wir von Aachen über Leipzig bis ins Vorland der Sudeten; sie hält sich
in der Nähe des Gebirgsfußes, wo der Boden der Niederung thonhaltiger,
deshalb fruchtbarer ist, und nutzt den Marktvorteil aus, wie er sich überall
darbietet durch den Erzeugungsgegensatz zwischen Gebirge und Ebene. Eine
zweite fällt in die große mittlere Verkehrsaxe, die zugleich ein Stück der
gesamteuropäischen von Paris über Moskau ausmacht: sie besteht vorzugsweise
aus Brückenorten wie das steinalte, doch ewig jugendfrische Köln, Hannover,
Magdeburg, das natürliche Hauptcentrum des Verkehrs der Nordostniederung
Berlin, ferner Frankfurt a. O., Posen. Die dritte befaßt die Küstenstädte, die erst
durch den Kaiser Wilhelm-Kanal an einen einheitlichen, rein deutschen
Schiffahrtsweg gelangten. Sie waren zum guten Teil schon zur Hansezeit
Deutschlands Stolz als Organe seines Überseehandels nach England,
Skandinavien, Rußland. Bei vorzugsweiser Richtung dieses Seeverkehrs über
das baltische Meer mußte Lübeck das Venedig des Hansebundes werden. Nun
schaut unser weltumspannend gewordener Handel naturgemäß zumeist gen
Nordwest, wo in der innersten Nische des einzigen Weltmeergolfes mit
deutschem Küstenanteil das deutsche London durch seine thatkräftige
Bürgerschaft zum ersten Handelshafen des europäischen Festlandes entwickelt
ward. Was wäre Deutschland ohne Hamburg! Aber wir dürfen hinzufügen: Was
wäre Hamburg ohne Deutschland mit seiner riesenhaften Arbeitsleistung, mit
seinem machtvollen Reichsschutz!
Wir Deutsche im Reich gehören eben zusammen nicht bloß durch uralte oder
erst auf diesem Boden geknüpfte Verwandtschaftsbande und eine mehr denn
tausendjährige gemeinsame Geschichte, nein vor allem durch unser Vaterland.
Das haben wir zu Nutz und Frommen friedlichen Schaffens gemeinsam zu
schirmen durch unser starkes Heer, und an der allertreusten unserer Grenzen, an
der Küste, durch unsere endlich erlangte, der Kauffahrerflotte unter schwarz-
weiß-roter Flagge auf allen Meeren der Welt als Schild dienende herrliche
Kriegsflotte. Aber dies Vaterland fordert nicht bloß unser einmütiges
Zusammenhalten als die nötige Schutzfeste unseres Daseins. Es heischt auch
unsere Dankbarkeit. Ihm danken wir über alle kleinen Stammessonderungen
hinaus die ernste Zucht zu Arbeit, Sparsamkeit und guter Sitte, den
gemeinsamen Pulsschlag eines treuen Herzens.
Aus Natur und Geisteswelt.
Sammlung wissenschaftlich-gemeinverständlicher
Darstellungen aus allen Gebieten des Wissens.
12 monatlich erscheinende Bändchen
von 130–160 Seiten in farbigem Umschlag zu je 1 Mark,
geschmackvoll gebunden zu je 1 Mark 25 Pf.
Geschmackvolle Einbanddecken werden zum Preise von 20 Pf. geliefert.
Jedes Bändchen ist in sich abgeschlossen und einzeln käuflich.
Die Verlagsbuchhandlung sah sich infolge der erhöhten Herstellungskosten leider genötigt,
den Preis für das Bändchen um den geringfügigen Betrag von 10 Pfennig zu erhöhen. Sie wird
dafür, wie es bei den letzten Bändchen bereits geschehen ist, die Ausstattung durch Abbildungen reicher gestalten und so den Wert der Bändchen, der schon in ihrer inhaltlichen Vortrefflichkeit begründet ist, womöglich noch weiter zu erhöhen suchen.
Die Sammlung will dem immer größer werdenden Bedürfnis nach
b i l d e n d e r , z u g l e i c h b e l e h r e n d e r und u n t e r h a l t e n d e r Lektüre
entgegenkommen. Sie bietet daher in einzelnen in sich abgeschlossenen
Bändchen in sorgsamer Auswahl Darstellungen kleinerer wichtiger
Gebiete aus allen Zweigen des Wissens und damit eine Lektüre, die auf
wirklich allgemeines Interesse rechnen kann.
Eine erschöpfende allgemeinverständliche Behandlung des Stoffes
soll auf wissenschaftlicher Grundlage ruhen, die die Mitwirkung
angesehener und bewährter Fachmänner gewährleistet. So wird eine
Lektüre geboten, die wirkliche Befriedigung und dauernden
Nutzen verspricht.
Wie der I n h a l t , so soll auch in jeder Weise den Zweck der
Sammlung erreichen helfen die trotz des b i l l i g e n P r e i s e s
s o r g f ä l t i g s t e A u s s t a t t u n g: die in b e s t e r A u s f ü h r u n g
b e i g e g e b e n e n A b b i l d u n g e n , der mit t r e f f l i c h e r Z e i c h n u n g
v e r s e h e n e U m s c h l a g, der g e s c h m a c k v o l l e E i n b a n d.
Es erschienen bereits:
Acht Vorträge aus der Gesundheitslehre. Von Prof. Dr. H .
B u c h n e r . Mit zahlr. Abb. i. T. Geh. M. 1.—, geschmackv. geb. M.
1.25.
Unterrichtet in klarer und überaus fesselnder Darstellung über alle wichtigen Fragen der
Hygiene.
Soziale Bewegungen und Theorien bis zur modernen
Arbeiterbewegung. Von G . M a i e r. Geh. M. 1.—, geschmackv.
geb. M. 1.25.
Will auf historischem Wege in die Wirtschaftslehre einführen, den Sinn für soziale Fragen
wecken und klären.
Bau und Leben des Tieres. Von Dr. W . H a a c k e. Mit zahlreichen
Abbildungen im Text. Geh. M. 1.—, geschmackv. geb. M. 1.25.
Vermag zu einem besseren Verständnis unserer Umgebung, unserer Freunde in Haus und
Hof, in Feld und Wald zu führen.
Schrift- und Buchwesen in alter und neuer Zeit. Von Prof. Dr.
O . W e i s e. Reich illustr. Geh. M. 1.—, geschmackv. geb. M. 1.25.
Verfolgt durch mehr als vier Jahrtausende Schrift-, Brief- und Zeitungswesen, Buchhandel
und Bibliotheken.
Palästina und seine Geschichte. Sechs volkstümliche Vorträge
von Prof. Dr. v o n S o d e n. Mit zwei Karten und einem Plan von
Jerusalem. Geh. M. 1.—, geschmackvoll geb. M. 1.25.
Ein Bild nicht nur des Landes selbst, sondern auch alles dessen, was aus ihm hervor- oder
über es hingegangen ist im Laufe der Jahrhunderte.
Luft, Wasser, Licht und Wärme. Acht Vorträge aus der
Experimental-Chemie. Von Prof. Dr. R . B l o c h m a n n. Mit 103
Abbildungen im Text. Geh. M. 1.—, geschmackvoll geb. M. 1.25.
Führt unter besonderer Berücksichtigung der alltäglichen Erscheinungen des praktischen
Lebens in das Verständnis der chemischen Erscheinungen ein.
Deutsche Baukunst im Mittelalter. Von Prof. Dr. A . M a t t h a e i.
Mit zahlr. Abb. i. T. Geh. M. 1.—, geschmackv. geb. M. 1.25.
Will mit der Darstellung der Entwicklung der deutschen Baukunst des Mittelalters zugleich
über das Wesen der Baukunst als Kunst aufklären.
Das deutsche Volkslied. Über Wesen und Werden des deutschen
Volksgesanges. Von Privatdozent Dr. J . W . B r u i n i e r. Geh. M. 1.—,
geschmackvoll geb. M. 1.25.
Einer der wichtigsten Erscheinungen deutschen Volkslebens gewidmet, nicht zu steifer
akademischer Erörterung, sondern zu herzlich warmer Schilderung.
Neuere Fortschritte auf dem Gebiete der Elektrizität. Von
Prof. Dr. R i c h a r z . Mit 94 Abbildungen im Text. Geh. M. 1.—,
geschmackvoll geb. M. 1.25.
Behandelt leicht verständlich, zugleich aber für jeden Fachmann interessant, die neuesten
vielbesprochenen Fortschritte auf elektrischem Gebiete.
Unsere wichtigsten Kulturpflanzen. Von Privatdozent Dr.
G i e s e n h a g e n in München. Mit zahlreichen Abbildungen im Text.
Geh. M. 1.—, geschmackvoll geb. M. 1.25.
Vermittelt durch die Schilderung der wichtigsten Kultur der Getreidepflanzen zugleich in
anschaulicher Form allgemeine botanische Kenntnisse.
Das deutsche Handwerk in seiner kulturgeschichtlichen
Entwicklung. Von Dr. E d . O t t o. Mit 27 Abbildungen auf 8
Tafeln. Geh. M. 1.—, geschmackvoll geb. M. 1.25.
Eine Darstellung der historischen Entwicklung und der kulturgeschichtlichen Bedeutung des
deutschen Handwerks von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart.
Das Theater. Von Privatdozent Dr. B o r i n s k i in München. Mit 8
Bildnissen großer dramatischer Dichter. Geh. M. 1.—,
geschmackvoll geb. M. 1.25.
Läßt bei der Vorführung der dramatischen Gattungen die dramatischen Muster der Völker
und Zeiten thunlichst selbst reden.
Die Leibesübungen und ihre Bedeutung für die Gesundheit.
Von Prof. Dr. R . Z a n d e r. Mit 19 Abbildungen im Text und auf 2
Tafeln. Geh. M. 1.—, geschmackvoll geb. M. 1.25.
Will darüber aufklären, weshalb und unter welchen Umständen die Leibesübungen
segensreich wirken, indem es ihr Wesen, andererseits die in Betracht kommenden Organe
bespricht.
Verkehrsentwicklung in Deutschland. 1800–1900. Sechs
volkstümliche Vorträge über Deutschlands Eisenbahnen und
Binnenwasserstraßen, ihre Entwicklung und Verwaltung, sowie ihre
Bedeutung für die heutige Volkswirtschaft von Prof. Dr. W a l t h e r
L o t z . Geh. M. 1.—, geschmackvoll geb. M. 1.25.
Erörtert nach einer Geschichte des Eisenbahnwesens insbesondere Tarifwesen,
Binnenwasserstraßen und Wirkungen der modernen Verkehrsmittel.
Die deutschen Volksstämme und Landschaften. Von Prof. Dr.
O . W e i s e. Mit 26 Abbildungen. Geh. M. 1.—, geschmackv. geb. M.
1.25.
Schildert, durch eine gute Auswahl von Städte-, Landschafts- und anderen Bildern
unterstützt, die Eigenart der deutschen Gaue und Stämme.
Ernährung und Volksnahrungsmittel. Sechs Vorträge gehalten
von Prof. Dr. J o h a n n e s F r e n t z e l. Mit 6 Abbildungen im Text und
2 Tafeln. Geh. M. 1.—, geschmackvoll geb. M. 1.25.
Behandelt die Ernährungslehre, den Verdauungsapparat und die Zubereitung der
Nahrungsmittel, die einzeln ausführliche Besprechung erfahren.
Aufgaben und Ziele des Menschenlebens. Von Dr. J . U n o l d in
München. Geh. M. 1.—, geschmackvoll geb. M. 1.25.
Beantwortet die Frage: Giebt es keine bindenden Regeln des menschlichen Handelns? in
zuversichtlich bejahender, zugleich wohlbegründeter Weise.
Der Kampf zwischen Mensch und Tier. Von Prof. Dr. K a r l
E c k s t e i n . Mit 31 Abbild. i. T. Geh. M. 1.—, geschmackv. geb. M.
1.25.
Der hohe wirtschaftliche Bedeutung beanspruchende Kampf erhält eine eingehende, ebenso
interessante wie lehrreiche Darstellung.
Am sausenden Webstuhl der Zeit. Übersicht der Wirkungen der
Entwicklung der Naturwissenschaften u. der Technik. Von
L a u n h a r d t , Geh. Reg.-Rat, Prof. a. d. Techn. Hochschule zu
Hannover. Mit vielen Abbild. Geh. M. 1.—, geschmackvoll geb. M.
1.25.
Heute, wo wir in den N a t u r w i s s e n s c h a f t e n u n d d e r Te c h n i k einen alle
vergangenen Zeiten weit überragenden Standpunkt einnehmen, ist e i n R ü c k b l i c k a u f
i h r e E n t w i c k l u n g , wie sie das vorliegende Bändchen in geistreichen Ausführungen
giebt, gewiß vielen willkommen. Indem er sie den Weltwundern der Alten gegenüberstellt, weiß
der Verfasser treffend das Wesen d e r W u n d e r u n s e r e r Z e i t klar zu stellen.
Vorbereitet durch naturwissenschaftliche Entdeckungen, die d i e S i n n e v e r s c h ä r f e n
u n d v e r v o l l k o m m n e n, haben diese Erfindungen unsere H e r r s c h a f t ü b e r d e n
R a u m in ungeahnter Weise ausgebreitet, die modernen Schußwaffen wie die Fernrohre, die
Eisenbahnen, die Dampfschiffe und die Luftschiffe. Eine eingehende Darstellung erfährt
insbesondere d i e E n t w i c k l u n g d e s E i s e n b a h n w e s e n s. Im letzten der
Vorträge werden die meistens zu entgegengesetzten Erscheinungen führenden W i r k u n g e n
d e r V e r k e h r s v e r v o l l k o m m n u n g dargestellt.
Das Eisenhüttenwesen erläutert in acht Vorträgen von Prof. Dr. H .
W e d d i n g . Mit 12 Figuren im Text. Geh. M. 1.—, geschmackvoll
geb. M. 1.25.
Das Eisen ist das u n e n t b e h r l i c h s t e M e t a l l, ohne dessen Gebrauch das
gegenwärtige Leben gebildeter Völker nicht zu denken ist. Wie von jedem gebildeten Menschen
erwartet werden darf, daß er weiß, auf welche Weise Brot hergestellt wird, so sollte auch von
jedem e i n e w e n i g s t e n s a l l g e m e i n e K e n n t n i s d e r V o r g ä n g e
v o r a u s g e s e t z t w e r d e n d ü r f e n , v e r m i t t e l s t d e r e r E i s e n e r z e u g t
u n d i n s e i n e G e b r a u c h s f o r m e n g e b r a c h t w i r d. Das ist der Gegenstand
der Eisenhüttenkunde. In den vorliegenden acht Vorträgen wird das Eisenhüttenwesen in
gemeinfaßlicher Weise von einem der bedeutendsten Fachmänner erörtert.
Die ständischen und sozialen Kämpfe in der römischen
Republik. Von L e o B l o c h. Geh. M. 1.—, geschmackv. geb. M.
1.25.
Es giebt schwerlich einen gleich interessanten und gleich bedeutungsvollen Vorgang in der
Weltgeschichte wie die E n t w i c k l u n g d e r r ö m i s c h e n W e l t m a c h t. D i e
s o z i a l e n E r s c h e i n u n g e n , d i e i n n e r e n Kämpfe der Stände, unter denen sich
die Entwicklung vollzieht und die in erster Linie a g r a r i s c h e n Charakter tragen, haben aber
für uns heute besonderes Interesse, und so ist eine — von allem philologischen Detail absehende
gemeinverständliche Darstellung dieser Kämpfe wohlberechtigt, wie sie das vorliegende
Bändchen giebt.
Einführung in die Theorie und den Bau der neueren
Wärmekraftmaschinen. Von Ingenieur R i c h a r d V a t e r. Mit
zahlreichen Abbildungen. Geh. M. 1.—, geschmackv. geb. M. 1.25.
Das Verständnis der immer wichtiger werdenden n e u e r e n
W ä r m e k r a f t m a s c h i n e n , d a s h e i ß t d e r G a s - , P e t r o l e u m - u n d
B e n z i n m a s c h i n e n , will dies Bändchen einem weiteren Kreise zugänglich machen,
sowohl dem Nichtfachmanne, wie demjenigen, der mit geringerer Vorbildung in engere oder
losere Berührung mit den Maschinen gelangte, Interesse und Verständnis für die Sache
erwecken. Der Zweck des Bändchens ist somit nicht ein rein technischer, sondern zugleich ein
allgemein bildender. Nach einer Gegenüberstellung der ä l t e r e n und n e u e r e n
W ä r m e k r a f t m a s c h i n e n wird zunächst die G a s m a s c h i n e behandelt, dann die
P e t r o l e u m - u n d B e n z i n m a s c h i n e n; zum Schlusse wird auf die neueste
Wärmekraftmaschine, auf die M a s c h i n e v o n D i e s e l, etwas näher eingegangen.
Das Licht und die Farben. Sechs Vorträge, gehalten im
Volkshochschulverein München. Von Professor Dr. L . G r a e t z. Mit
113 Abbildungen. Geh. M. 1.—, geschmackvoll geb. M. 1.25.
Die Vorträge gehen von den im Druck durch die Abbildungen ersetzten w i c h t i g s t e n
o p t i s c h e n E r s c h e i n u n g e n aus, aus denen sie die G e s e t z e d e s L i c h t e s
herauszuziehen und dadurch, schrittweise vom Einfacheren zum Komplizierteren fortschreitend,
immer tiefer in das Wesen des Lichtes einzudringen suchen. Ausgehend zunächst von den
einfachsten Erscheinungen der scheinbar g e r a d l i n i g e n A u s b r e i t u n g ,
Z u r ü c k w e r f u n g u n d B r e c h u n g d e s L i c h t e s wird dann das W e s e n d e r
F a r b e n behandelt. Die Frage nach der Natur der Seifenblasenfarben leitet zur Einführung in
die W e l l e n n a t u r d e s L i c h t e s. Danach wendet sich die Darstellung der
P h o t o g r a p h i e zu. Die letzte Vorlesung endlich macht die E i n s i c h t e n i n d i e
N a t u r d e s L i c h t e s p r ä z i s e r , indem sie das Licht als eine spezielle elektrische
Erscheinung anschließt an das große Gebiet der E l e k t r i z i t ä t .
Der Bau des Weltalls. Von Prof. Dr. J . S c h e i n e r. Mit zahlreichen
Abbildungen. Geh. M. 1.—, geschmackv. geb. M. 1.25.
Dieses Bändchen beabsichtigt, in allgemeinverständlicher Darstellung in das Hauptproblem
der Astronomie, das auf lebhaftestes Interesse bei einem jeden Menschen rechnen darf, d i e
E r k e n n t n i s d e s W e l t a l l s, einzuführen. Das erste Kapitel ist der Aufgabe gewidmet,
den Leser an die w i r k l i c h e n V e r h ä l t n i s s e v o n R a u m u n d Z e i t i m
W e l t a l l zu gewöhnen, ihm hierüber eine klare Anschauung zu ermöglichen, die unbedingt
zum Verständnis des Ganzen erforderlich ist. Das zweite Kapitel lehrt, wie d a s W e l t a l l
v o n d e r E r d e a u s e r s c h e i n t; die drei folgenden Kapitel sind dem i n n e r e n
B a u d e s W e l t a l l s gewidmet, d. h. in ihnen ist die Struktur der s e l b s t ä n d i g e n
H i m m e l s k ö r p e r mit Hilfe der Spektralanalyse auseinandergesetzt. Das letzte Kapitel giebt
als Schlußstein eine Lösung der Frage über die ä u ß e r e K o n s t i t u t i o n der Fixsternwelt.
Die Metalle. Von Prof. Dr. K . S c h e i d. Reich illustriert. Geh. M. 1.—,
geschmackvoll geb. M. 1.25.
Das Bändchen will, ohne daß irgend welche Kenntnisse der Chemie und Gesteinkunde
vorausgesetzt werden, eine Erklärung geben, wie die M e t a l l e i n d e r E r d e sich als Erze
abgelagert haben mögen und wie die Erze sich in d a s r e i n e M e t a l l umwandeln lassen;
wie die Metalle auf den H ü t t e n w e r k e n dargestellt werden, ist unter Beigabe von
Abbildungen erklärt. In den letzten Abschnitten werden sodann die Metalle hinsichtlich ihrer
E i g e n s c h a f t e n v e r g l i c h e n und das A l l g e m e i n e ü b e r D a r s t e l l u n g
u n d V e r a r b e i t u n g zusammenfassend erklärt.
Meeresforschung und Meeresleben. Von Dr. J a n s o n . Geh. M. 1.
—, geschmackvoll geb. M. 1.25.
Gerade jetzt, zu einer Zeit, wo unser deutsches Volk seine Blicke weit hinaus in die Ferne
richtet, erschien eine den Absichten der Sammlung entsprechend im engsten Rahmen gehaltene
Zusammenfassung der hauptsächlichen Erfolge und der zunächst ins Auge genommenen Ziele
der m o d e r n e n s y s t e m a t i s c h e n M e e r e s u n t e r s u c h u n g. — Einer kurzen
Darstellung der E n t w i c k l u n g s g e s c h i c h t e der modernen Meeresforschung und ihrer
Ziele folgt eine Betrachtung der V e r t e i l u n g v o n W a s s e r u n d L a n d auf der Erde,
der T i e f e n d e s M e e r e s, der E r h e b u n g e n seines Bodens und der ihn bedeckenden
A b l a g e r u n g e n . Daran schließt sich eine Behandlung der physikalischen und chemischen
Verhältnisse des M e e r w a s s e r s an. Den Schluß bildet eine kurze Beschreibung der
w i c h t i g s t e n O r g a n i s m e n d e s M e e r e s, der Pflanzen und Tiere, der Werkzeuge
und Methoden ihres F a n g e s und ihrer A n p a s s u n g s e r s c h e i n u n g e n an die so
eigenartigen Lebensverhältnisse der Ozeane.
Die moderne Heilwissenschaft. Wesen und Grenzen des ärztlichen
Wissens. Von Dr. E . B i e r n a c k i. Deutsch von Dr. S . E b e l, Badearzt
in Gräfenberg. Geh. M. 1.—, geschmackv. geb. M. 1.25.
Die Abhandlung bezweckt, in den Inhalt des ärztlichen Wissens und Könnens von einem
allgemeineren Standpunkte aus einzuführen. Sie behandelt die g e s c h i c h t l i c h e
E n t w i c k l u n g d e r m e d i z i n i s c h e n G r u n d b e g r i f f e , d i e
L e i s t u n g s f ä h i g k e i t u n d d i e F o r t s c h r i t t e d e r m o d e r n e n
H e i l k u n s t , d i e B e z i e h u n g e n z w i s c h e n d e r D i a g n o s e u n d d e r
B e h a n d l u n g d e r K r a n k h e i t , s o w i e d i e G r e n z e n d e r m o d e r n e n
D i a g n o s t i k i n a l l g e m e i n v e r s t ä n d l i c h e r W e i s e. Eine ausführliche
Besprechung erfährt insbesondere auch das kulturgeschichtlich so interessante
m e d i z i n i s c h e S e k t e n w e s e n (Homöopathie, Volksmedizin u. Naturheilkunde
u. s. w.).
Das Zeitalter der Entdeckungen. Von Prof. Dr. S . G ü n t h e r in
München. Mit einer Weltkarte. Geh. M. 1.—, geschmackvoll geb. M.
1.25.
Wenig Zeitalter dürfen heute, wo kühne Forschungsreisen unsere Teilnahme und
Bewunderung immer aufs neue erwecken, wir immer lebhafteren Anteil an der Nutzbarmachung
neuer Entdeckungen nehmen, wohl in weiteren Kreisen auf so lebhaftes Interesse rechnen, wie
das Entdeckungszeitalter. Von einer Ü b e r s i c h t ü b e r d e n g e o g r a p h i s c h e n
W i s s e n s s t a n d d e s A l t e r t u m s u n d M i t t e l a l t e r s ausgehend, behandelt der
Verfasser dann das Entdeckungszeitalter im engeren Sinne, von dem Auftreten H e i n r i c h s
d e s S e e f a h r e r s , des ersten zielbewußten Organisators der Entdeckungsarbeit, bis zu den
Bestrebungen der germanischen Völker, um Asien oder Amerika herum einen neuen S e e w e g
n a c h I n d i e n zu finden; die Auffindung des Weges um das K a p d e r g u t e n
H o f f n u n g und die Begründung der p o r t u g i e s i s c h e n K o l o n i a l h e r r s c h a f t in
Asien, sodann die Fahrten des C o l u m b u s , die Erdumsegelung von M a g a l h a ẽ s , die
Entdeckungen und Eroberungen der S p a n i e r i n S ü d - , M i t t e l - u n d
N o r d a m e r i k a und endlich das Hervortreten der f r a n z ö s i s c h e n , b r i t i s c h e n
u n d h o l l ä n d i s c h e n S e e f a h r e r.
Schöpfungen der Ingenieurtechnik der Neuzeit. Von
Bauinspektor C u r t M e r c k e l. Mit zahlr. Abbild. Geh. M. 1.—,
geschmackvoll geb. M. 1.25.
Die „Schöpfungen der Ingenieurtechnik der Neuzeit“ dürfen heute auf ein weites Interesse
rechnen. Das vorliegende Bändchen führt eine Reihe von h e r v o r r a g e n d e n
I n g e n i e u r b a u t e n a u s d e m G e b i e t e d e s V e r k e h r s vor; die
G e b i r g s b a h n e n , die B e r g b a h n e n , die t r a n s k a s p i s c h e u n d
t r a n s s i b i r i s c h e E i s e n b a h n , sowie die c h i n e s i s c h e n E i s e n b a h n e n
gelangen zur Besprechung; die Vorläufer der Gebirgsbahnen, die bedeutenden
G e b i r g s s t r a ß e n d e r S c h w e i z u n d T i r o l s, anderseits die großen in A s i e n
bereits entstandenen oder in der Ausführung begriffenen und projektierten
E i s e n b a h n v e r b i n d u n g e n werden eingehend geschildert, endlich in kurzen Zügen die
m o d e r n e n K a n a l - u n d H a f e n b a u t e n mit den bereits zur Ausführung
gekommenen Neuerungen oder den im Entwicklungsstadium befindlichen Umgestaltungen
behandelt.
Die fünf Sinne des Menschen. Von Dr. J o s . C l e m . K r e i b i g in
Wien. Mit 29 Abbild. im Text. Geh. M. 1.—, geschmackvoll geb. M.
1.25.
Der Verfasser sucht die Fragen über die B e d e u t u n g , A n z a h l , B e n e n n u n g
u n d L e i s t u n g e n d e r S i n n e in gemeinfaßlicher Weise zu beantworten. Nach einer
kurzen allgemeinen Charakteristik des einzelnen Sinnesgebietes bringt er zunächst d a s
O r g a n u n d s e i n e F u n k t i o n s w e i s e, dann die a l s R e i z w i r k e n d e n
ä u ß e r e n U r s a c h e n und zuletzt den I n h a l t , d i e S t ä r k e , d a s r ä u m l i c h e
u n d z e i t l i c h e M e r k m a l d e r E m p f i n d u n g e n zur Besprechung. Am
ausführlichsten behandelt er den G e h ö r - u n d G e s i c h t s s i n n, insbesondere die
Gebiete der T ö n e u n d F a r b e n. Überall verwertet er maßvoll und selbständig die
n e u e s t e n E r g e b n i s s e d e r W i s s e n s c h a f t.
Weitere Bändchen befinden sich in Vorbereitung.
Sie haben Mensch und Erde, Skizzen von den Wechselbeziehungen zwischen beiden zu Ende gelesen
Alfred Kirchhoff
Bücher wie dieses
-
NS-Verfolgte nach der Befreiung, Ausgrenzungserfahrungen und Neubeginn
-
Rede bei der Eröffnung der Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte
-
Zeus, Europa, Poseidon, Minos, Pasiphae, Daedalos, Minotaurus & Co
-
Duden Deutsche Geschichte, Was jeder wissen muss
-
Handbuch der Kunstgeschichte
-
Gottfried Keller
Nach dem Buch
Seiten, die zu dieser Ausgabe gehören, hier zum Nachschlagen.
Hinweis von Project Gutenberg
End of the Project Gutenberg EBook of Mensch und Erde, by Alfred Kirchhoff
*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK MENSCH UND ERDE ***
***** This file should be named 61101-h.htm or 61101-h.zip ***** This and all associated files of various formats will be found in:
http://www.gutenberg.org/6/1/1/0/61101/
Produced by the Online Distributed Proofreading Team at http://www.pgdp.net
Updated editions will replace the previous one--the old editions will be renamed.
Creating the works from print editions not protected by U.S. copyright law means that no one owns a United States copyright in these works, so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the United States without permission and without paying copyright royalties. Special rules, set forth in the General Terms of Use part of this license, apply to copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark. Project Gutenberg is a registered trademark, and may not be used if you charge for the eBooks, unless you receive specific permission. If you do not charge anything for copies of this eBook, complying with the rules is very easy. You may use this eBook for nearly any purpose such as creation of derivative works, reports, performances and research. They may be modified and printed and given away--you may do practically ANYTHING in the United States with eBooks not protected by U.S. copyright law. Redistribution is subject to the trademark license, especially commercial redistribution.
START: FULL LICENSE
THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE
PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK
To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free distribution of electronic works, by using or distributing this work (or any other work associated in any way with the phrase "Project Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full Project Gutenberg-tm License available with this file or online at www.gutenberg.org/license.
Section 1. General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg-tm electronic works
1.A. By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to and accept all the terms of this license and intellectual property (trademark/copyright) agreement. If you do not agree to abide by all the terms of this agreement, you must cease using and return or destroy all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your possession. If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a Project Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound by the terms of this agreement, you may obtain a refund from the person or entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph 1.E.8.
1.B. "Project Gutenberg" is a registered trademark. It may only be used on or associated in any way with an electronic work by people who agree to be bound by the terms of this agreement. There are a few things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works even without complying with the full terms of this agreement. See paragraph 1.C below. There are a lot of things you can do with Project Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this agreement and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm electronic works. See paragraph 1.E below.
1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the Foundation" or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection of Project Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual works in the collection are in the public domain in the United States. If an individual work is unprotected by copyright law in the United States and you are located in the United States, we do not claim a right to prevent you from copying, distributing, performing, displaying or creating derivative works based on the work as long as all references to Project Gutenberg are removed. Of course, we hope that you will support the Project Gutenberg-tm mission of promoting free access to electronic works by freely sharing Project Gutenberg-tm works in compliance with the terms of this agreement for keeping the Project Gutenberg-tm name associated with the work. You can easily comply with the terms of this agreement by keeping this work in the same format with its attached full Project Gutenberg-tm License when you share it without charge with others.
1.D. The copyright laws of the place where you are located also govern what you can do with this work. Copyright laws in most countries are in a constant state of change. If you are outside the United States, check the laws of your country in addition to the terms of this agreement before downloading, copying, displaying, performing, distributing or creating derivative works based on this work or any other Project Gutenberg-tm work. The Foundation makes no representations concerning the copyright status of any work in any country outside the United States.
1.E. Unless you have removed all references to Project Gutenberg:
1.E.1. The following sentence, with active links to, or other immediate access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear prominently whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work on which the phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the phrase "Project Gutenberg" is associated) is accessed, displayed, performed, viewed, copied or distributed:
This eBook is for the use of anyone anywhere in the United States and most other parts of the world at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this eBook or online at www.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you'll have to check the laws of the country where you are located before using this ebook.
1.E.2. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is derived from texts not protected by U.S. copyright law (does not contain a notice indicating that it is posted with permission of the copyright holder), the work can be copied and distributed to anyone in the United States without paying any fees or charges. If you are redistributing or providing access to a work with the phrase "Project Gutenberg" associated with or appearing on the work, you must comply either with the requirements of paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 or obtain permission for the use of the work and the Project Gutenberg-tm trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or 1.E.9.
1.E.3. If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted with the permission of the copyright holder, your use and distribution must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any additional terms imposed by the copyright holder. Additional terms will be linked to the Project Gutenberg-tm License for all works posted with the permission of the copyright holder found at the beginning of this work.
1.E.4. Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm License terms from this work, or any files containing a part of this work or any other work associated with Project Gutenberg-tm.
1.E.5. Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this electronic work, or any part of this electronic work, without prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with active links or immediate access to the full terms of the Project Gutenberg-tm License.
1.E.6. You may convert to and distribute this work in any binary, compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including any word processing or hypertext form. However, if you provide access to or distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format other than "Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official version posted on the official Project Gutenberg-tm web site (www.gutenberg.org), you must, at no additional cost, fee or expense to the user, provide a copy, a means of exporting a copy, or a means of obtaining a copy upon request, of the work in its original "Plain Vanilla ASCII" or other form. Any alternate format must include the full Project Gutenberg-tm License as specified in paragraph 1.E.1.
1.E.7. Do not charge a fee for access to, viewing, displaying, performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9.
1.E.8. You may charge a reasonable fee for copies of or providing access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works provided that
* You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method you already use to calculate your applicable taxes. The fee is owed to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he has agreed to donate royalties under this paragraph to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation. Royalty payments must be paid within 60 days following each date on which you prepare (or are legally required to prepare) your periodic tax returns. Royalty payments should be clearly marked as such and sent to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation at the address specified in Section 4, "Information about donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation."
* You provide a full refund of any money paid by a user who notifies you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm License. You must require such a user to return or destroy all copies of the works possessed in a physical medium and discontinue all use of and all access to other copies of Project Gutenberg-tm works.
* You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of any money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the electronic work is discovered and reported to you within 90 days of receipt of the work.
* You comply with all other terms of this agreement for free distribution of Project Gutenberg-tm works.
1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project Gutenberg-tm electronic work or group of works on different terms than are set forth in this agreement, you must obtain permission in writing from both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and The Project Gutenberg Trademark LLC, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark. Contact the Foundation as set forth in Section 3 below.
1.F.
1.F.1. Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread works not protected by U.S. copyright law in creating the Project Gutenberg-tm collection. Despite these efforts, Project Gutenberg-tm electronic works, and the medium on which they may be stored, may contain "Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate or corrupt data, transcription errors, a copyright or other intellectual property infringement, a defective or damaged disk or other medium, a computer virus, or computer codes that damage or cannot be read by your equipment.
1.F.2. LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the "Right of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, and any other party distributing a Project Gutenberg-tm electronic work under this agreement, disclaim all liability to you for damages, costs and expenses, including legal fees. YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3. YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH DAMAGE.
1.F.3. LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a written explanation to the person you received the work from. If you received the work on a physical medium, you must return the medium with your written explanation. The person or entity that provided you with the defective work may elect to provide a replacement copy in lieu of a refund. If you received the work electronically, the person or entity providing it to you may choose to give you a second opportunity to receive the work electronically in lieu of a refund. If the second copy is also defective, you may demand a refund in writing without further opportunities to fix the problem.
1.F.4. Except for the limited right of replacement or refund set forth in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS', WITH NO OTHER WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE.
1.F.5. Some states do not allow disclaimers of certain implied warranties or the exclusion or limitation of certain types of damages. If any disclaimer or limitation set forth in this agreement violates the law of the state applicable to this agreement, the agreement shall be interpreted to make the maximum disclaimer or limitation permitted by the applicable state law. The invalidity or unenforceability of any provision of this agreement shall not void the remaining provisions.
1.F.6. INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in accordance with this agreement, and any volunteers associated with the production, promotion and distribution of Project Gutenberg-tm electronic works, harmless from all liability, costs and expenses, including legal fees, that arise directly or indirectly from any of the following which you do or cause to occur: (a) distribution of this or any Project Gutenberg-tm work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause.
Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm
Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of electronic works in formats readable by the widest variety of computers including obsolete, old, middle-aged and new computers. It exists because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from people in all walks of life.
Volunteers and financial support to provide volunteers with the assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will remain freely available for generations to come. In 2001, the Project Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations. To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4 and the Foundation information page at www.gutenberg.org Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit 501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent permitted by U.S. federal laws and your state's laws.
The Foundation's principal office is in Fairbanks, Alaska, with the mailing address: PO Box 750175, Fairbanks, AK 99775, but its volunteers and employees are scattered throughout numerous locations. Its business office is located at 809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email contact links and up to date contact information can be found at the Foundation's web site and official page at www.gutenberg.org/contact
For additional contact information:
Dr. Gregory B. Newby
Chief Executive and Director
gbnewby@pglaf.org
Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide spread public support and donations to carry out its mission of increasing the number of public domain and licensed works that can be freely distributed in machine readable form accessible by the widest array of equipment including outdated equipment. Many small donations ($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt status with the IRS.
The Foundation is committed to complying with the laws regulating charities and charitable donations in all 50 states of the United States. Compliance requirements are not uniform and it takes a considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up with these requirements. We do not solicit donations in locations where we have not received written confirmation of compliance. To SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any particular state visit www.gutenberg.org/donate
While we cannot and do not solicit contributions from states where we have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition against accepting unsolicited donations from donors in such states who approach us with offers to donate.
International donations are gratefully accepted, but we cannot make any statements concerning tax treatment of donations received from outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff.
Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation methods and addresses. Donations are accepted in a number of other ways including checks, online payments and credit card donations. To donate, please visit: www.gutenberg.org/donate
Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic works.
Professor Michael S. Hart was the originator of the Project Gutenberg-tm concept of a library of electronic works that could be freely shared with anyone. For forty years, he produced and distributed Project Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.
Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed editions, all of which are confirmed as not protected by copyright in the U.S. unless a copyright notice is included. Thus, we do not necessarily keep eBooks in compliance with any particular paper edition.
Most people start at our Web site which has the main PG search facility: www.gutenberg.org
This Web site includes information about Project Gutenberg-tm, including how to make donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks.