Neues Altes
In das Gedenkbüchlein einer Amerikanerin:
Du bist mein Leben, es bangt mir um mich Du aber, du gehst deinen Weg von mir,
Nicht bangt vor meinem bangen Bangen dir
Dem neuen Schicksal treibst du jach entgegen — — — Und perlt mein Todesschweiß auf deinen Pfad hernieder, Nimmst du’s als Tau auf neuen Morgenwegen!
Ich las es langsam und eindringlich vor.
Pause.
Der Mann erhob sich, trat langsam auf mich zu, nahm meine Hand in seine beiden Hände, sah mich lange, lange, lange an — — —. Die Frau starrte hin, starrte hin, schrie auf: »Er liebt mich, er leidet, oh, er liebt mich! Ich Unglückliche — —!« und fiel hin.
Ich hatte das Gedicht um vierundzwanzig Stunden zu spät vorgelesen.
In das Gedenkbüchlein einer Amerikanerin:
»It’s inside in the human nature, to hate all those, who are better speaking, better dancing, better thinking, better feeling as we self!«
Wintersport am Semmering:
»Schneeglöckchen, immer sangen die Dichter von dir, du läutest den Frühling ein — — —.
Für mich begräbst du den herrlichen Winter!«