Our Stars, Die Geschichte einer Halbvampirin und eines Werwolfs

Anna Schneiderbauer · Kapitel 1 von 1 · Teil 3/3

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Our Stars, Die Geschichte einer Halbvampirin und eines Werwolfs

Our Stars

Dieses Kapitel ist lang und deshalb in 3 Teile geteilt.

Die Geräusche vertummten fast ganz. Würde ich jetzt sterben? Könnte ich nicht noch mal Paul ein letztes Mal ein ich liebe dich sagen? Die Zeit um mich herum war wie weggeblasen und ich spürte eine Ruhe in mir, die ich noch nie zuvor gespürt hatte. So musste es sich anfühlen zu sterben. Plötzlich wurde mir klar: Ich will nicht sterben. Ich will leben, egal wie. "Anna? Anna? Bleib bei mir. Konzentrier dich. Nicht wegtreten." Die Stimme kam zu mir wie durch eine Wand. Wo ich wohl gerade war? Wie viel Zeit war vergangen? Ich hörte einen leisen Piepston und viel Stimmengewirr. Immer wieder redete Edward auf mich ein, ich solle mich konzentrieren. Ich spürte überall heftige Schmerzen, aber brachte meine Augen nicht auf. Wo bin ich?, fragte ich Edward in gedanken. "Wir sind in unserem Haus, du warst lange bewusstlos. Versuche die Augen aufzubekommen!" So lange war ich schon bewusstlos? Doch bevor ich in Gedanken weiter fragen konnte, war ich schon wieder weg.

 

Kapitel 10

 

Langsam kam ich wieder zu mir, und spürte wie der Schmerz meinen anzen Körper durchzuckte. Plötzlich fühlte ich etwas warmes auf meiner Hand, doch ich war unfähig mich zu bewegen. Es war eine Hand, die meine umschloss und ich hörte jemanden schluchzen. "Anna", begann er, "es tut mir alles so schrecklich Leid. Ich..Ich habe dich im Stich gelassen und ich sah jetzt wie weh dir das tat. Glaub mir, bei mir war es noch tausend mal schlimmer. Ich bin weg gegangen um dich zu schützen. Am Anfang ging ich weg, um dir nicht mehr physisch wehzutun , dann bemerkte ich das feindliche Rudel, die für die Volturi arbeiteten. Sie bemerkten dich, und ich trat gegen sie an, doch ohne Erfolg. Es waren mehr als ich gedacht habe und wurde dann mit zu den Volturi geschleppt. Ich konnte es nicht mehr aushalten ohne dich und mir gelang es zu entkommen. Ich wollte zu dir zurück und dann sah ich dich und Embry shoppen und im Restaurant und ich dachte ich hätte dich an ihn verloren. Ich stellte mich dem Werwolf, der mich suchte. Er hat deinen Vater getötet. Und als ich dann dich bei den Volturi sah, da wurde mir eines klar...", er machte eine Pause und schluchzte. Er kam also gar nicht wieder, weil er mich nicht mehr liebte, sondern weil er von den Volturi gefangen worden war? "Ich..ich liebe dich und ich gehe nie wieder fort, wenn du es nicht willst." Oh Paul, dachte ich. Er hat mir gerade gestanden, dass er mich liebt. Ich sammelte alle meine Kräfte und hauchte ganz leise :"Paul... Ich...Ich liebe dich auch." Er lachte und legte seine Stirn an meine. Sanft gab er mir einen Kuss auf die Stirn und rief dann Carlisle. Meine Augen brachte ich immer noch nicht auf, aber ich konnte schon sprechen. Carlisle begutachtete mich noch von oben bis unten lautlos, ehe er wieder den Raum verließ. Nachdem ich mir sicher war, dass er komplett verschwunden bagan ich zu reden."Paul. Es tut mir so Leid.. Ich.." ich wollte weiter reden, doch wurde von Paul unterbrochen. "Was sollte dir den Leid tun? Ich habe alles falsch gemacht. Ich bin weggegangen und habe dich alleine gelassen." Ich konnte meine Augen kaum merklich aufmachen und sah, dass Paul auf dem Stuhl neben mir saß und traurig den Boden ansah. Ich streckte meine Hand nach seiner aus und als ich sie hatte zog ich sie wieder neben mich. Er schaute auf und lächelte mich an. Ich dachte an die Zeit vor dem Unfall. Als wir gestritten haben, weil er mit einem Mädchen geflirtet hat und ich sauer auf ihn war. Ich stürmte einfach aus der Schule und fuhr nach Hause. Am Abend kam er durch Fenster, dass ich ausversehen offen gelassen hatte. Ich lag auf dem Bett und drehte ihm den Rücken zu. Er hat sich aufrichtig entschuldigt und ich griff, immer noch ihm den Rücken zugedreht, nach seiner Hand und er schmigte sich an mich, und damit war alles vergessen gewesen. Plötzlich klopfte es an der Tür und ich wurde aus meinen Gedanken gerissen. Paul schrie einmal laut "herein" und dann sah ich die Jungs um die Ecke linsen. Langsam traten sie ein und musterten mich. Ich hatte wieder die Schiene um den Fuß, mein linkes Handgelenk war vergippst und langsam spürte ich die Schmerzen in meinem Brustkorb, die dadurch kamen, dass ich mir wahrscheinlich ein paar Rippen gebrochen habe. Ich beschloss Carlisle zu fragen, wenn er wieder kam. Sie lächelten ein wenig und eins viel mir sofort auf. Embry war nicht da. Alle waren gekommen, selbst Sue, Emily, Kim und Claire. Claire begann sofort zu weinen, sie mich sah. "Claire schon gut, Anna geht es bald besser", versuchte Quil sie zu trösten und streichelte ihr durchs Haar. Ich musste lächeln, so süß wie sie sich um mich sorgte. "Wo ist Embry?", fragte ich anschließend. "Er hat gesagt er kann nicht. Keine Ahnung was er damit gemeint hat." Ich nickte nur leicht und sah auf meine Bettdecke. Claire, die immer noch schluchzte, befreite sich aus Quils Armen und ging zu mir. "Was ist mit dir passiert?" fragte sie in ihrer Engelsstimme. "Weißt du Claire, das ist eine lange Geschichte, die erzähl ich dir mal, wenn du größer bist, okay?" Sie nickte nur verlegen und fragte dann:"Willst du mit mir was spielen?" Ich musste lächeln, sie war so süß und ihr konnte man nichts abschlagen. "Natürlich. Was willst du denn spielen?" Sie überlegte kurz und als sie fertig war grinste sie übers ganze Gesicht. "Wir könnten mir den Jungs 'ich sehe was, was du nicht siehst' spielen?" Die Jungs, welche die ganze Zeit über stumm hinten gestanden sind, lächelten nun. "Oke, ich fange an. Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist...hmm...grün." "Die Wiese draußen" kam es von Jared, doch Claire schüttelte den Kopf. "Das große dicke Buch im Regal?" fragte Paul. Claire schüttelte wieder den Kopf. Doch nun fiel mir was grünes in ihrem Haar auf, sie hatte einen grünen Haargummi. "Dein Haargummi?" Claire lächelte im ganzen Gesicht und nickte freudig. Es ging noch eine Zeit so weiter und wir spielten noch andere lustige Spiele. Als wir gerade Tabu spielten klopfte es an der Tür. Esme kam mit einem strahlenden Lächeln herein, in den Händen hatte sie ein Tablett, auf dem ein Glas Wasser, einige Tabletten und ein bisschen was zum Essen stand. "Zuerst die Tabletten", sagte sie, nachdem ich mich aufgerichtet und sie das Tablett auf meinen Schoß legte. Ich schluckte die drei Tabletten und versuchte dann ein wenig zu essen. Alles tat mir weh, durch diesen Aufprall in Volterra. Was war nur los mit mir? Warum habe ich mich zurückverwandelt? Das ist mir noch nie passiert. Ich musste wieder an den leidenden Gesichtsausdruck von Embry denken, als ich an ihm vorbeiging und mich entschuldigte. ich hatte so gehofft, dass er heute kommt, er hatte ja nicht einmal einen Grund für seine Abwesenheit. Anscheinend wusste Kim genau was ich dachte als sie sagte:" Kopf hoch, er kommt schon noch irgendwann." Ich zwang mich zu lächeln und blickte dann wieder auf mein Essen. Ich hatte so gar keinen Hunger, doch ich sagte mir, ich müsste jetzt was Essen. Den Rest gab ich einfach den Jungs, die haben sowieso immer Hunger. Sie verabschiedeten sich kurz und nun war ich mit Paul alleine. Trotz dieser langen Zeit ohne ihn und den Schmerzen, die ich erleidete, fühlte ich mich wohl bei ihm, frei, es war keine Anspannung zwischen uns. Die Schmerzen wurden durch die Tablette immer leichter, und Paul saß einfach nur neben und schaute mich an, während ich die Wand gegenüber von mir anstarrte und langsam anfing zu weinen. "Hey, es ist nicht deine Schuld, dass er nicht kommt."-"Ach, Paul. Ich habe ihn verletzt, ich möchte so gerne dass er kommt. Ich bin doch nur mit den Volturi mitgegangen um sie zu schützen." Vor lauter schluzchen konnte ich fast nicht mehr deutlich reden, und Tränen flossen meine Wangen hinab, wie ein Wasserfall. Paul legte sich neben mich ins Bett und legte seinen Arm über meine Schultern."Glaub mir das weiß er." Er drückte mich sanft an sich uund ich spürte sofort dir Wärme, die mir so gefehlt hatte, und er Geruch nach Wald, Blättern, Moos und seinem Deo. Wie ich das nur vermisst hatte. Langsam strich er mir durch Haar, und versucht mich zu beruhigen. Ich hob meinen Kopf ein bisschen und legte ihn auf seine Brust. Ich hatte keine Ahnung wie spät es war, aber spät abends, denn drausen konnte man erkennen , dass es schon dunkel war. Langsam glitt ich in den Schlaf.

Ruckartig schlug ich die Augen. Ich schaute mich panisch um. Im Zimmer war es dunkel, es war also mitten in der Nacht. Ich setzte mich auf und bemerkte, dass meine Wangen ganz nass waren. Ich hatte schon wieder in der Nacht geweint, und mein Atem ging stockend. Ich konnte mich nicht mehr an meinem Traum erinnern, und ich glaube das war auch gut so. Ich blickte runter zu Paul, der anscheinend seelenruhig schlief. War alles nur ein schlechter Traum? Ich spürte den Schmerz an meinem Bein, meiner Hand und meinen Rippen. Es war alles die harte Realität. An Schlaf war jetzt nicht mehr zu denken und so versuchte ich mit meien kaputten Bein und meiner Hand aufzustehen, was mir nur schlecht gelang. Ich wackelte ein bisschen hin und her und war daran zu fallen, als ich plötzlich von etwas kalten am Arm gepackt und hochgezogen wurde. Ich blickte zurück und sah Edward, der mich hielt. Ich kannte ihn nicht sonderlich gut, aber ich wusste er konnte Gedanken lesen. "Danke", flüsterte ich um Paul nicht aufzuwecken. "Willst du runter gehen?" Ich nickte leicht und er begleitete mich nach unten. Meine Beine fühlten sich an, als wären sie Wackelpudding und meine Kondition war auch nicht die beste. Als wir dann endlich das Ende der Treppe erreicht hatten, führte er mich schnell zum Sofa. Ich spürte die besorgten Blicke von den anderen Vampiren auf mir. Nachdem ich endlich saß, kam Carlisle auf mich zu und fragte :" Gehts dir gut? Hast du Schwindel oder Übelkeit?" Ich schüttelte nur denn Kopf und schaute ihn an. "Sie will wissen was überhaupt geschehen ist", sagte Edward bevor ich überhaupt den Mund aufmachen konnte. "Nachdem du bewusstlos wurdest ging alles ganz schnell. Jake brachte dich und Renesmee sofort in Sicherheit und wir haben Paul befreit. Du hattest schwere innere Blutungen, dein Bein ist wieder mehrfach gebrochen, deine Hand sozusagen zersplittert und du hast dir einige Rippen geprellt. Und dazu kommen noch die unzähligen Prellungen, Verstauchungen und blaue Flecken. Wir haben mit den Vloturi verhandelt, dass sie, wenn Nessies Kinder auf der Welt sind wir nocheinmal zu ihnen fahren."

Ich verstand nicht recht warum er das sagte, aber belies es dabei. "Möchtst du etwas essen oder trinken?" ertönte es plötzlich aus der Küche. "Nein danke Esme. Schon gut." Ich lächelte ein kleines schiefes Lächeln und schaute in Richtung Küche. "Schatz, hol doch bitte einen Blutbeutel aus dem Keller," sagte Edward zu Bella, die gerade das Zimmer betrat. Sie tat wie ihr geheißen und verschwand wieder. "Wie geht es Ness und Jake?"-"Ihr geht es hervorragend. Sie sind gerade im Zimmer und schlafen." obwohl ich meine Mutter nicht gekannt habe, erinnert mich Esme permanent an sie. Just in dem Moment kam Bella mit einem Beutel voll Spenderblut in der Hand zurück und füllte ihn in einen Becher, den man sonst nur in Fast Food Restaurants findet. "Nein...Nein! Das trinke ich nicht. Niemals!" Ich schrie so laut, dass es mich selber erstaunte. "Es tut dir aber gut", erwiderte Carlisle, doch ich stritt es mit wehementem Kopfschütteln ab. "Ich geh wieder rauf, nicht dass Paul noch aufwacht." Edward wollte mir helfen, doch mit einer kleinen Handbewegung zeigte ich ihm, dass dies nicht nötig war. Ich schaute hoch zur Treppe, die mir jetzt endlos lang und steil vorkam. Ich kniff die Augen zusammen und konzentrierte mich um meine ganze Kraft zu sammeln. Ich kam mir vor, als würde ich einen Marathon laufen, und als ich endlich oben ankam, musste ich erst einmal durchatmen. So leise es mit dieser Schiene nur möglich war ging ich ins dunkle Zimmer. Ich wusste zwar, dass er wie ein Stein schläft, aber ich wollte auch nichts riskieren. Langsam glitt ich wieder zurück ins Bett und schlief ein.

Ich wachte relativ früh am Morgen auf, doch als mich umblickte war Pauls Seite leer. Langsam und mühevoll hiffte ich mich hoch und als ich am Anfang der Treppe stand, bemerkte ich, wie eine kühle Hand meinen Arm umschlung. Es war Bella die mirhinunterhalf. Etwa bei der Hälfte der Treppe konnte ich die Stimmen zuordnen die von unten kamen. Es waren Sam und Emily die uns besuchten. Kaum unten angekommen, kam Emiliy auch schon auf mich zugerannt und umarmte mich feste. Ich erwiderte ihre Umarmung und musste lächeln. Was sie wohl hier wollen? "Schön dich zu sehen? Wie gehts dir?", fragte Emily nachdem wir uns voneinander gelöst hatten. "Besser, danke. Was wollt ihr den hier?" Sie reichte mir einen Umschlag und ich sah sie verdutzt an. Also wenn es das ist was ich denke dann flippe ich auf. Ich öffnete den Umschalg und tatsächlich fand ich dort die Einladung zu ihrer Hochzeit. Sofort find ich an zu lächeln und umarmte sie wieder. "Ohh, wie schön. Ich freue mich ja so." Sie musste auch lächeln und Sam im Hintergrund auch. Ich schaute nochmal auf das Datum. Schon Übermorgen! Ich brauchte noch ein Kleid. "Übermorgen? Kurzfristig, aber machbar", murmelte ich vor mich hin. "Eigentlich wollte ich sie dir schon früher geben, aber...", sie hielt inne und sah Paul an, der mich inzwischen von hinten an der Taillie umarmte. "Schon gut." Mein verzweifelter Versuch die Stimmung aufzulockern funktionierte sogar. "Und noch was: Ich möchte, dass du meine Trauzeuging wirst." Ich öffnete den Mund aber brachte vor Freude und Überraschung kein Wort heraus. "Gern geschehen. Wir haben dir auch schon ein Kleid besorgt, Alice hat es entworfen und genäht. Also, wir sehen uns dann vor der Hochzeit. Bis dann ihr zwei." Lächelnd ging sie zu Sam, nahm seine Hand und verschwanden dann hinaus. Ich drehte mich, immernoch lächelnd zu Paul um, und gab ihm einen Kuss. Anscheinend war meine Freude ansteckend, den nun musste er auch lachen. Wie das Kleid wohl aussehen wird? Welche farbe es wohl hat? "Alice zeigt es dir erst Übermorgen", meldete sich nun Edward, der auf der Couch saß. Ich warf einen Blick zu Alice, die mich nun verschmitzt anlächelte. Egal, dachte ich, alles was in diesen Moment zählt ist dass Paul wieder bei mir ist, dass er unverletzt ist und mich immernoch liebt. Ich schaute ihm tief in seine braunen Augen und lächelte. Ich gab ihm einen langen Kuss und umschlung seinen Hals. "Ich liebe dich. Fürimmer," flüsterte er mir zu. "Ich liebe ich auch", entgegnete ich. Es fühlte sich so gut an, so richtig. Plötzlich erfüllte ein Räuspern den Raum. Ich drehte augenblicklich den Kopf um und sah dass Jacob und Renesmee in der Türschwelle standen. Beide lächelten mich an und Jake sagte:" Wir sind auch noch da." Wir alle mussten lachen. Alles war perfekt, außer eine Sache. Sie stach mir augenblicklich ins Herz. Ich hörte abrupt auf zu lachen, was den anderen nicht entging. "Ist etwas schatz?" Ich konnte nicht antworten, es tat so weh. Embry war bisher noch kein eiziges Mal hiergewesen. Hatte ich etwas verbrochen? Hatte ich ihn irgendwie verletzt? Ich kann es einfach nicht verstehen was ich ihm getan hatte, dass er einfach den Kontakt abgebrochen hatte. Er hatte nicht einmal auf meine Anrufe reagiert, ich meine er ist mein bester Freund. Mit ihm konnte ich über alles reden, er war immer für mich da. "Süße?", fragte Paul erneut

. "Es ist nur wegen...wegen Embry." Ich stockte bei seinem Namen. Paul sah, dass ich nicht darüber reden wollte und beließ es dabei.

KAPITEL 11

Endlich war der Tag von Sams und Emilys Hochzeit gekommen und ich stand schon vorne am Altar, mit meinem wunderschönen braunen Kleid, welches Alice entworfen hat. Es passte mir wie angegossen, wie den anderen Brautjungfern, Kim und Rachel, auch. Ich blickte mich um und sah Embry dort in der zweiten Reihe sitzen. Ich versuchte immer Blickkontakt aufzunehmen aber er ignorierte mich einfach. Er starrte stur zu Boden. Meine Stimmung senkte sich automatisch, doch wurde wieder aufgeheitert, als die Musik losging und alle aufstanden. Emily kam an der Seite ihres Vater langsam zum Altar. Sie hatte ein cremefarbenes, klassisches, nicht auffälliges Kleid. Sie sah wunderschön aus, wahrscheinlich hat auch hier Alice das Kleid gemacht. Ich blickte rüber zu Sam, der es nun nicht mehr erwarten konnte seine Traumfrau zu heiraten. Ich blickte auf die andere Seite, wo Jacob, Paul un Jared standen, doch ich konnte sie nicht länger anschauen, ich musste einfach zu Embry blicken. Ich werde ihn heute zur rede stellen, und fragen was sein Problem ist. Ich werde es so lange versuchen bis er es gesagt hat. Ich musste mich erinnern, an die zeit, kurz nach Pauls verschwinden. Embry hat mich immer angelächelt, wenn er mich sah, und hat umso mehr gelacht als ich glücklich war. Es war sowohl eine schöne Zeit, da ich mit embry viel Zeit verbringen konnte, als auch eine schlimme, da ich von Paul getrennt war. Würde Embry mit mir reden wäre alles perfekt. Ich sah runter zu meinem Hals, an dem die Kette, welche Paul mir vor seinem Verschwinden, und die ich eigentlich verloren hatte, hang. Sie war silber und ihr Anhänger war auch ein silbernes Herz, in welcher in der Mitte ein kleiner heulender Wolf aus silber war. Sie war wunderschön, ich konnte meinen Blick gar nicht abwenden. Ich wurde asu den Gedanken gerissen, als die Zeremonie so ziemlich zuende war, es fehlte nur noch 'Ich will'. Die beiden konnten ihren Blick kaum voneinander abwenden und als dann beide das 'ich will' und kurz darauf noch ein 'ich liebe dich' sagten und sich küssten war alles perfekt. alle anderen Hochzeitsgäste standen auch und aplaudierten, und auch Embry musste nun lachen.

"Wollen wir tanzen?" fragte Paul mich nach dem Essen. Ich nickte nur und er zog mich auf die Tanzfläche. Es war so schön hier, die ganze Zeremonie und Feier fand in dem kleinen, verzauberten Waldstück statt in dem auch ihre Hütte stand. Wir tanzten langsam und eng aneinander. Embry hatte mich indens keines Blickes gewürdigt und nach dem Tanz beschloss ich ihn zu suchen. Ich sagte Paul, ich gehe schnell auf die Toilette und verschwand. ich entdeckte Embry etwas weiter weg an der Küste. Von der Feier konnte man nicht hier her sehen, so war es also perfekt. mein Fuß verheilte dieses Mal schnell, sodass ich keine Shciene mehr hatte. "Hey", sagte ich schon von fünf Metern entfernung. Er hatte seine Hände in den Hosentaschen und der Wind fuht duruch unsere Haare. Ich blieb circa zwei Meter vor ihm stehen. "Was ist los?", fragte ich nach einer Weile. Er antwortete nich und sah stur gerade aus, wo es wirkte als würde das Meer die Sonne verschlucken. "Warum redest du nicht mit mir?", fragte ich, nachdem seinerseits keine antwort kam. Er drehte sich zu Seite und wollte gehen, doch ich packte ihm am Arm und hinderte ihn. Meine Augen hatten sich inzwischen mit Tränen gefüllt, da die Tatsache, dass ich gerade meinen betsen Freund verlor mich mitnahm. "Sprich mit mir. Embry, du bist mein bester Freund, ich will dich nicht verlieren." Ich schluchzte schon ud jedes wort schmerzte. "Ach ja ist das so?" fuhr er mich an. Ich war geschockt, so hette ich ihn noch nie erlebt. Ich nickte leicht und er fuhr fort. "Bist du blind oder warum hast du es vor Sturheit nich gemerkt?" Ich war zu geschockt um zu antworten und er sah mich enttäuscht und wütend an. In meinem Blick spiegelte sich sowohl ratlosichkeit als auch trauer. "Verdammt ich bin auf dich geprägt worden, ich dachte du liebst mich auch nachdem Paul verschwunden war. Ich war immer für dich da und er?" er stockte und ich ließ seinen Arm los, den ich die ganze Zeit über gepackt hatte. Ich stand da und war erstarrt. Erstarrt vor entsetzen. Heiße Tränen flossen meine Wangen hinab und auch seine Augen waren glasig. "Und noch was. Dein ach so lieber und perfekter Paul ist auch auf Rachel Black, Jacobs Schwester geprägt." Das war alles zu viel. "Du lügst" flüsterte ich und taumelte einige Schritte nach hinten. ich starrte stur zu Boden und ordnete meine Gedanken. Just in dem Moment hörte ich Pauls Stimme einige Meter hinter mir. "Was ist hier los? Hat er dir etwas getan?" fragte er. "Ist es wahr?", fragte ich und sah ihn an. Er wusste anscheinend nicht was ich meinte. "Ist es war, dass du dich auch auf Rachel Black geprägt hast?" Er starrte mir entsetzt in die Augen. Ebry machte am Absatz kehrt und lief Richtung Wald. "Anna ich..." er kam näher und wollte mich verührend doch ich schrie nur "Fass mich nicht an! Fass mich niewieder an!" Mir flossen jetzt gänzlich Tränen die Wangen hinab und ich schluchzte. "Anna bitte..." sagte er und packte mich am Handgelenk als ich mich gerade umdrehte und Embry hinterher in den Wald laufen wollte."Lass mich los!" schrie ich immer wieder und wollte mich aus seinem Griff befreien, doch es gelang mir nicht. Dann tat ich das, was ich eigentlich nicht tun wollte. Ich holte mit meiner Rechten Hand aus und verpasste ihm eine Ohrfeige. Es tat ihm nicht weh, doch er lies mich daraufhin los und ging einige Schritte zurück. "Du Arschloch", sagte ich noch bevor ich mich umdrehte und ging. Nach einigen Metern griff ich nach meiner Kette, riss sie mir vom Hals und warf sie in den Sand. Ich wollte einfach nur weg von hier, einfach nur raus aus dieser grauenhaften Welt.

Ich lief einfach gerade aus in den Wald, ich hielt nicht an, was die anderen sagen ist mir jetzt egal. Doch ich finde es schade, ich verletze Sam und Emily damit, doch das alles wurde von meiner Wut überdeckt. "Embry", rief ich laut und verzweifelt. Ich blieb stehen und schaute mich um. Ich weinte immer noch und wollte mich auf seinen Geruch konzentrieren, doch ich war unfähig ihn aufzunehmen. Ich lief wieder weiter, einfach in die Dunkelheit hinein. Ich lief noch 10 Minuten, als ich wieder stehen blieb und mich panisch umsah. "Embry! Embry verdammt ich will dich nicht verlieren!" Vor Schluchzen bekam ich kaum noch ein Wort raus. Das war zu viel. Das mit Embry, das mit Paul. Weinend lies ich mich auf den kalten und feuchten Waldboden fallen. Warum hat er mir das nie gesagt? Warum? Ich legte meinen Kopf auf meine Knie und fing erbärmlich an zu schluczen. Ich wollte nicht mehr. Ich wusste nicht wie lange ich dortgesessen hab, als mich plötzlich jemand von hinten an der Schulter fasste. "Anna?", fragte dieser freundlich. Ich schaute hoch und erblickte Seth der mich traurig ansah. "Hey, gehts dir gut?", fragte er besorgt. Ich für meinen Teil drehte mich wieder um und starrte in die Dunkelheit. Er setzte sich neben mich und starrte auch einfach gerade aus. Ich schluchzte nun nicht mehr, ab und zu liefen mir noch einzelnen Tränen die Wangen hinunter. "Warum?", fragte ich ausdruckslos, ohne mein Gesicht zu ihm zu bewegen. "Das weiß ich auch nicht. Wenn das nur so einfach wäre. Aber das Leben ist nicht einfach, vorallem mit Vampiren und Werwölfen. Alles hat einen Grund, den wir aber meist nicht wissen." So kannte ich Seth noch garnicht. Er war gerade so gefühlvoll, ich kannte ihn nur als den verspielten und lustigen Seth. "Komm, lass uns nach Hause gehen." da fiel mir ein, dass meine Sachen ja immer noch teilwiese bei Embry, und bei Seth waren. "Aber...aber meine Sachen sind doch immer noch bei Embry."-"Keine Sorge, darum kümmere ich mich morgen. Aber ein Teil ist ja noch bei uns. Komm." Er nahm nich am Arm undzog mich mit hoch. Als ich auf die Beine kam, wackelte ich und musste mich bei Seth festhalten. Plötzlich nahm mich Seth in den Arm, und alles kam wieder hoch. Er strich mir durch die Haare und legte sein Kinn auf meinen Kopf. Es fühlte sich so schön an, er war einfach immer für mich da, auch wenn ich ihn in den letzten Monaten vernachlässigt habe. Mein kleiner großer Stiefbruder. Nach ein paar Minuten lösten wir uns voneinander und er lächelte mich an. "Können wir gehen?" Ich wischte mir die Tränen aus dem Gesicht und lächelte ebenfalls. Dann zog Seth sich bis auf die Boxershorts aus und band diese mit einer Schnur um sein Bein. Ich staunte nicht schlecht, denn er hatte, wie alle Wölfe, einen hammer Körper. Plötzlich verwandelte er sich vor meinen Augen in den süßen sandfarbenen Wolf. er beugte sich hinab, sodass ich aufsteigen konnte. Ich schmigte mich an seinen Körper und er begann zu rennen. Es fühlte sich an, als ob ich fliegen würde und ich schlief auf seinen Rücken ein.

 

KAPITEL 12

Langsam wachte ich wieder auf. Die Sonne schien mir ins Gesicht und im Bett war es angenehm warm. Es war mein Bett, ich erkannte den Geruch des Waschmittels und schreckte hoch. Ich war in meinem Zimmer, mein Zimmer bei den Clearwaters. Da fiel mir plötzlich alles wieder ein. Das mit Embry und Paul, dass Seth mich nach Hause gebracht hat und die Hochzeit. Dann klopfte es an der Tür und ich wurde aus den Gedanken gerissen. Seth kam mit einem Lächeln im Gesicht herein. Wie kann man nur den ganzen Tag so fröhlich sein? "Hey, auch schon wach?", fragte er kichernd. Ich musste lachen, seine Freude war so ansteckend. "Kommst du dan Frühstücken?" Ich nickte leicht und er verschwand wieder aus dem Zimmer. Sofort wurde ich wieder traurig. Ich wusste noch genau wo alles steht, obwohl ich mehrere Monate nicht hier war. Ich schnappte mir den bademantel, der über meinem Schreibtischstuhl stand, nahm ohne zu suchen saubere Klamotten aus dem Schrank und verschwand ins Bad. Ich streifte mir den Badematel ab und ging unter die heiße Dusche. Das warme Wasser beruhigte mich und entspannte mich. Gestern war nicht leicht für mich, ich war kurz vor einem totalen Nervenzusammenbruch. Ich kann es nicht fassen, Paul ist schon auf jemand anderen geprägt, und Embry auf mich. Ich bemerkte wie mir leise Tränen die Wangen hinunterliefen. Ich kann immer noch nicht verstehen wie es ging, gleich zwei Seelenveradnte zu haben und dass ich gleich zwei habe, die auf michh geprägt waren. Mein Gehirn strengte sich an um eine Lösung zu finden, doch fand keine. Ich stellte das Wasser ab und stieg aus der Dusche. Schnell wickelte ich mir ein Handtuch um den Körper und lehnte mich mit beiden Arme an den Waschbeckerand. ich war so erschöpft und ausgelaugt von gestern, dass mir das lange stehen jetzt unter Dusche zu viel war. Ich blickte in den Spegel und war schockiert. Ich sah so aus wie ich mich fühlte, also ganz und garnicht gut. Ich atmete einmal durch und kramte den Föhn aus der Schublade. Ruckartig und wie ein Schock fiel mir Nessie ein. Sie war gestern garnicht bei der Hochzeit und Jacob nur kurz. Hatte sie schon entbunden? Oh, ich bin eine schlechte Freundin, dachte ich. Ich sorge mich garnicht um sie und als ich noch bei den Cullens war, zur ärztlichen Aufsicht, war sie die ganze Zeit nicht da. Ich schlug mir mit voller Wucht meine Hand an meine Stirn und atmete tief ein und dann aus. Ich frage Seth, wenn ich runterkomme, beschloss ich. Plötzlich schmerzte die alte Wunde wieder. Ich stöhnte vor Schmerz auf und zog den Bademantel weg. Es schmerzte noch mehr die große Narbe zu sehen, aber ich konnte nichts auffälliges sehen. Schnell zog ich mir die Jogginghose und das Top an, die ich vorher mitgenommen habe. Noch schnell Haare föhnen und einen Pferdeschwanz machen und dann runtergehen. Schwerfällig stapfte ich die Treppen runter und war so müde, dass ich mich am Geländer festhalten musste, da ich sonst umfallen würde. Ich ging in die Küche und sah Seth, der gerade unmengen an Spiegeleier machte. "Hey!", begrüßten mich beide im Chor. Ich sagte nichts und lies mich auf den Stuhl fallen. Eine Welle an traurigkeit kam über mich und ich hatte gerade echt keine Lust etwas zu sagen. Ich nahm das Müsli und die Milch, kippte ein wenig in dei Schüssel, die vor mir stand und begann zu essen. Wirklichen Hunger hatte ich nicht, ich nahm ab und zu einen kleinen Löffel und rührte ständig um. Seth und Leah hatten gerade eine heftige Diskussion, wer der schnellere Wolf ist. Nachdem sie sich geeinigt hatten heute ein Rennen zu machen sagte keiner mehr was. Keiner traute sich etwas zu sagen und so blieb nur das Geräusch der bruzelnden Spiegeleier. Gedankenverloren blickte ich in meine Müslischüssel. Was Paul und Embry wohl gerade machen? Ich blickte ein wenig nach oben und sah, dass Leah mmich besorgt ansah, aber nichts sage und weiter aß. Auch Seth sah besorgt aus, aber konzentrierte sich weiter auf seine Spiegeleier. Nein, ich kann hier nicht länger bleiben, ich muss raus an die Luft, sofort. Ich schmiss den Löffel in die Schüssel und war in Vampirgeschwindigkeit auf meinem Zimmer oben. Dann tat ich das, was bis jetzt nur ein paar mal gemacht hab. Ich griff in mein Nachttisch und holte eine Schachtel Zigaretten hervor. Dann schnappte ich mir noch schnell einen Loop- Schal, zog meine Schuhe an und ging runter. Diesmal nicht in Vampirgeschwindigkeit, und öffnete die Tür. Ich ging einfach, wie gestern schnurstracks in den Wald. Ich rantte zur Lichtung, die ich schon einige Male mit Paul aufgesucht habe. Nach einiger zeit kam ich an, und die Lichtung hatte ihren Glanz nicht verloren. Die Wiese war grün, mit verschiedenfarbigen Blumen. Ich lief an den anderen Rand, an der ein großer Stein stand. Ich lehnte mich an ihn und ließ mich runterrutschen. Ich nahm meine Zigaretten raus und zündete eine an. Zigaretten schaden mir nicht, keineswegs, aber sie beruhigen mich, oder zumindest bilde ich mir das ein. Ich vergrub meinen Kopf in meinen Knien und fing an zu weinen. Ich lies es einfach raus, die ganzen Qualen der letzten Monate, die ganzen Enttäuschungen. Ich schluchzte immer weiter, ich sah kein Ende. Ich hörte ein Knacken und sah, immernoch schluchzend auf. Ich wischte mir mit den Handrücken ein paar Tränen weg, die sich ihren weg über meine Wange gebahnt hatten. Ich blickte mich um und roch den typischen Wolfsgeruch. Doch nach ein paar Sekunden der Stille gab ich es auf. Ich zog an meiner Zigarette und es beruhigte mich ein wenig. Ich lehnte meinen Kopf an den kalten Fels und schloss die Augen. Noch immer liefen stumme Tränen über meine Wangen um letztendlich am Kinn hinunterzutropfen. Plötzlich noch ein Knacken. Ich riss meine Augen auf und sah mich wieder um. Dann trat Jared aus dem Wald, direkt auf mich zu. "Lass mich allein!", schrie ich ihm, jetzt wieder schluchzend zu. Doch er ging einfach weiter. Ich wand mich ab, ich wollte allein sein, einfach allein, ohne irgendwem, der mir einredet es wird besser. Er wollte mich berühren, doch ich schlug einfach um mich. Er schaffte es trotzdem mich in den Arm zu nehmen und ich gab den Widerstand auf. Es fühlte sich so gut an, so warm und geborgen.

Zwischenkapitel

Jareds Sicht

Ich bin übernehm Pauls Patroillie, bei den Clearwaters, teilte ich Sam mit.Gut, ich übernehm die von Embry.

Plötzlich hörte ich ein Schluchzen. Ich folgte dem geräusch und sah auf der Lichtung Anna sitzen. Das Bild das sich mir bot war traurig. Sie saß da, den Kopf auf ihre Knie gelegt und schluchzte. Und warte, ist das etwa eine Zigarette die sie da in der Hand hat? Sie sah auf als ich mich näherte, doch ließ dann bald wieder ab. Soll ich zu ihr gehen?Ja, meldete sich Sam zu Wort.Ich drehte mich um, ging einige Meter weg und verwandelte mich zurück. Schnell zog ich meine Shorts an und gign dann zur Lichtung. Als sie mich sah schrie sie " Lass mich allein!". Nein, so schnell lass ich mich nicht vergraulen. Ich ging immer weiter auf sie zu und kniete mich neben sie um sie zu berühren doch sie wehrte sich. Ich ließ mich davon nicht abbringen und schaffte es sie zu umarmen. Sie legte den Widerstand nieder und erwiderte meine Umarmung. Sie brauchte jetzt jemanden und ich wusste genau was sie auffheitern wird. Ich drückte sie von mir weg und sah ihr in die Augen. "Komm, ich bringe dich zu jemanden der dich aufheiternd wird", sie sah mich einfach an, was ich als ja empfand. Ich half ihr hoch und wir gingen als erstes zu Sam um mein Auto zu holen.

"Hier sind wir. Das wird dich bestimmt aufheitern. Glaub mir", sagte ich als wir vor dem Haus der Cullens stopten. Ich stieg aus und sah zu Anna. Sie sah etwas verwirrt aus, doch folgte ir dann auch ins Haus. "Hey Man, herzlichen Glückwunsch", schrie ich als Jake kam. Ich umarmte ihn kurz und ich bemerkte wie sein Blich zu Anna fiel, die kurz vor dem Haus angehalten hatte und ins Leere starrte. "Es ist wegen der Sache zwischen Embry, Paul und ihr. Es macht sie fertig. Sie hat bis jetzt kein einziges Wort geredet und ich glaube es wird ihr gut tun euch und die kleinen zu besuchen." Jake nickte nur besorgt und ging dann raus zu Anna um sie herzlich zu begrüßen. Er wirbelte sie in der Luft umher und ich konnte sogar ein Lachen sehen. Sie folgte Jake rein, der einfah gleich zu Nessie rauflief. Ich folgte den beiden stumm und beobachtete Anna. Sie wirkte nicht gerade glücklich. Hoffentlich ändert sich das bald, oder alles wird noch schlimmer. Jake öffnete strahlend die Tür zum Zimmer von Nessie und Anna trat ein. Immer sagte sie noch nichts und blieb wie erstarrt mitten im Raum stehen. "Ann, derf ich vorstellen, das ist Anthony, William und Mariella", abwechselnd zeigte er auf die Babys, von denen zwei in den Armen von Rose und Esme schliefen und Anthony, der auf Renesmees Arm schlief. Ness schenkte Anna ein Lächeln, doch ich konnte spüren, dass etwas mit Anna nicht stimmte. Jake ging zu Nessie und küsste zuerst das Baby in ihrem Arm und anschließend Renesmee. Plötzlich hielt sich Anna die Hand um ihre Taillie, wo die Narbe war, und ihr liefen stumme Tränen über die Wangen. Verdammt, ich hätte mir denken können das ihr das alles zu viel ist, ich dummer Idiot. Sie muss sehen wie Jake und Nessie glücklich waren und nun drei wundervolle Kinder hatten, doch sie war allein. Paul hatte sie belogen und ihr bester Freund hatte sie nach dem Geständis verlassen. "Anna, es tut mir Leid ich wusste nicht, da..." Ich konnte gar nicht weiterreden, weil sie an mir vorbei nach draußen stürmte. "Tut mir Leid. Ich hätte sie nicht hierher bringen sollen, es war eine bschissene Idee. Sie ist überforderd mit der ganzen Situation. Tut mir Leid Nessie", entschuldigte ich mich bei Nessie und sie nickte nur. Ich drehte mich um und folgte Anna. Ich fand sie wenig später ,an einem Baum gelehnt und heulend. Sie hatte ihren Kopf gesenkt und die eine Hand lag um ihren Körper, die andere hielt sie sich vor das Gesicht. Sie blickte auf und als sie mich kommend sah ging sie weg. "Anna, es tut mir Leid. Ich habe nicht nachgedacht-"-" Nein hast du nicht", schrie sie mich an. Sie drehte ihren Kopf und betrachtete mich aus den Augenwinkeln. Ich sah wie ihre Augen rot wurden und es plötzlich kalt wurde. Ihre Wärme verschwand und ich ich wusste, dass sie wieder ein Vampir war. "Weißt du wie es eigentlich ist sowas zu sehen?", fraget sie, als sie sich dann ganz zu mir umdrehte und ein paar Schritte vor mir stehen blieb. Ich öffnete den Mund, konnte aber nichts antworten. "Das hab ich mir gedacht. DU hast so etwas noch nie erlebt, da du das Glück hattest, dass dich Kim sowieso schon vorher geliebt hatte und du nie die Angst haben musst, dass sie dich verlässt, oder du sie. Ich habe meinen besten Freund verloren und Paul. Ich habe nichts mehr. Kaum das ich mein Glück wieder hatte, verließ es mich auch schon wieder. Und meine Eltern sind auch tot. Das wirst du niemals verstehen Cameron. Und jetzt lass mich in Ruhe", ihre blutroten Augen funkelten mich an und sie hatte Recht. Jedes einzelne Wort war wahr. Ich würde Kim niemals verlieren. Doch sie verlor gleich vier wichtige Personen in ihrem Leben. Ich stand wie angewurzelt da und wusste nicht was ich tun sollte. Dann hielt sich Anna die Hand an ihre Schläfe und stöhnte vor Schmerz auf, ehe sie umkippte.

Tag der Veröffentlichung: 08.07.2015

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Sie haben Our Stars, Die Geschichte einer Halbvampirin und eines Werwolfs zu Ende gelesen

Anna Schneiderbauer

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