Tahiti: Erster Band

Friedrich Gerstäcker · Kapitel 16 von 17

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Tahiti: Erster Band

Fußnoten:

[J] Wilde Pisang.

[K] Der Wibaum oder die Brasilianische Pflaume (SPONDIAS DULCIS) hat mit den

stärksten Stamm auf den Inseln — oft bis 4 und 5 Fuß im Durchmesser. Die Rinde ist

grau und glatt und er trägt eine förmliche Masse großer pflaumenartiger saftiger

Früchte von angenehmen Geschmak.

[L] Der Omaomao, die Tahitische Drossel, und der einzige wirkliche Singvogel,

wenigstens der bedeutendste, der Inseln. Er ist gelb und braun gefleckt, und von der

Größe einer Drossel, mit der sein Gesang auch etwas Aehnliches hat. Von Gestalt ist

er etwas schlanker.

[M] Ein, an der einen Seite des Canoes, durch Queerhölzer etwa drei oder vier Fuß

vom Fahrzeug selber ausgehaltener Baum, eine Art Kufe von leichtem Holz, die auf

dem Wasser liegt und mitschwimmt, und nur dazu dient das leichte schwanke

Fahrzeug vor dem Umschlagen zu bewahren.

[N] Mape, Tahitische Kastanie. Die Papaya eine von Brasilien herüber gekommene,

der Melone ähnliche aber auf einem Baum wachsende Frucht. Der Tappo-Tappo der

Englische Crêmeapfel.

[O] Das eigenthümliche Gewebe dieser Inseln, das die Frauen aus der gegohrenen

Rinde verschiedener Bäume, die sie vorher zu fester Masse kneten so lange

ausschlagen, bis ein dünnes, ziemlich dauerhaftes Zeug daraus wird.

[P] Areoïs, die früheren heidnischen Tänzer auf den Inseln, die eine gewisse, sogar

religiöse aber wüste Sekte bildeten und von Insel zu Insel zogen ihre Orgien zu feiern.

[Q] Die ersten und obersten, aus fürstlichem Blut entsprossenen Häuptlinge.

[R] In ihrer Aussprache Pritchard.

[S] Die eifrigsten der Missionaire hatten ihren Gläubigen empfohlen die Haare kurz

am Kopfe abzuschneiden, wahrscheinlich um nicht den sündigen Blumenschmuck

darin tragen zu können.