Tahiti: Erster Band

Friedrich Gerstäcker · Kapitel 7 von 17

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Tahiti: Erster Band

Fußnoten:

»Oh so laß mich Dich auch Sadie nennen, Du holdes Kind,« bat da René — »bist Du mir nicht auch ein freundlicher Stern geworden, der mich hier aus meiner Trübsal hinausführen soll? — und wie gern folg ich ihm — Prudentia, lieber Gott, der Name mag für des würdigen Mannes Mutter oder Gattin recht gut klingen, aber Deinen Namen hinein verwandeln, Sadie, heißt die Saiten einer Harfe zerreißen und Bindfaden darüberspannen — nein Sadie, leuchte mir voran, und jener Stern soll nicht genauer seine Bahn halten, als ich der Deinen folge.«

Das junge Mädchen die wohl den alten liebgewonnenen Namen auch lieber hörte als das fremde, selbst für ihre Zunge schwere Wort, erwiederte nichts weiter, und wie eine Gemse von dem ziemlich steilen Hang hinunterkletternd, und den Arm vermeidend den René nach ihr ausstreckte sie dabei zu unterstützen, glitt sie auf den Boden nieder, daß René kaum ihren Schritten zu folgen vermochte.

 

Fußnoten:

[C] Verächtlicher Name für einen alten Mann.

[D] HUTUPANUTAI, die an den Strand gespühlte HUTU-Nuß — oder auch, in der bildreichen Sprache des Stammes, der an ihre Küsten geworfene Fremde ohne Verwandte und Freunde.

[E] Glasen, ein Schiffsausdruck, vom Stundenglas entstanden, und jetzt die verschiedenen Schläge der Wachtuhr bedeutend, die alle vier Stunden mit eins beginnt und jede halbe Stunde einen Schlag hinzufügt.