Alica H
„Reines Blut“ setzt an einem achtzehnten Geburtstag ein, den die Erzählerin Aria gar nicht feiern wollte. Ihre Freundin Sarah hat sie in die Diskothek Temptation überredet, ein Mitschüler namens Kyle wird zudringlich, Aria geht an die frische Luft, und dort fängt ein Fremder sie auf, als ihr schwarz vor Augen wird. Er heißt Damien, hat grüne Augen und will wissen, wie sie das gemacht hat: Sie hat sich seiner Kontrolle entzogen, und das kann sonst niemand. Aria wacht in einem fremden Zimmer im dritten Stock auf, knotet Bettlaken und Vorhänge zusammen, klettert aus dem Fenster und wird aufgefangen, ehe sie unten ankommt. Erst danach sagt Damien, was er ist und was er von ihr will. Alica H erzählt in der Ich-Form und im Tonfall ihrer Hauptfigur, mit kurzen Sätzen, mitlaufenden Gedanken und vielen Widerworten. Der Stoff ist der bekannte der Vampirgeschichte: ein Mädchen, dessen Blut besonders ist, und ein Gegenüber, das sie fürchtet und zugleich anziehend findet.
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