Andrea Hinze
»Eine Fanfiktion Geschichte« steht als Untertitel über Stark - nur für mich, und das Buch macht daraus kein Geheimnis: Es leiht sich Tony Stark aus den Marvel-Filmen und stellt ihm eine eigene Erzählerin an die Seite. Susan Walters ist neu im Beruf, Journalistin bei einem New Yorker Verlag, dessen Hochhaus an der Baulücke des früheren World Trade Center steht. An dem Morgen, an dem ihr Kollege David ihr das Interview mit dem Industriellen Stark überlassen will, reißt eine Druckwelle aus dem Nachbargebäude sie im Flur von den Füßen. Sie stützt eine verletzte Kollegin durch das Treppenhaus nach unten, bis der Beton nachgibt und Iron Man die beiden ins Freie trägt. Die weiteren Kapitel bleiben bei den Nachwirkungen: das Krankenhaus, die Nachricht vom Einsturz des Verlagsgebäudes, die Freundin Belle in der gemeinsamen Zweizimmerwohnung in Manhattan, dann der Anruf von Miss Potts, die im Auftrag ihres Chefs zum Essen in den Stark Tower bittet, 18 Uhr 30, Abholung inklusive. Dem Text vorangestellt sind eine Playlist der verwendeten Songs und eine Widmung: »Für alle Frauen die ihren Helden noch suchen.«
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