Chester Anderson
Bekannt wurde der Amerikaner Chester Anderson (1932 bis 1991) mit The Butterfly Kid, dem Roman über einen jungen Mann im Greenwich Village, der lebende Schmetterlinge aus der Luft greift; 1968 stand das Buch auf der Hugo-Nominierungsliste. Anderson gehörte zu dieser Szene selbst: Er schrieb Gedichte, machte Musik und betrieb 1967 mit Claude Hayward in San Franciscos Haight-Ashbury die Communication Company, eine Kellerdruckerei für Flugblätter aus dem Viertel.
Die Drohung aus dem All entstand früher, zusammen mit Michael Kurland; die amerikanische Originalausgabe heißt Ten Years to Doomsday. Auf Deutsch erschien der Roman als Winther-Buch Nr. 2001 im Winther Verlag KG, Hamburg, Zürich und Wien, ins Deutsche übertragen von Helmut Bittner und im Impressum als deutsche Erstveröffentlichung ausgewiesen; das Copyright von 1966 liegt bei Pyramid Publications. Der Roman beginnt mit dem Kreuzer Terran Beaver, der nach dreihundert Jahren erstmals ein fremdes Raumschiff trifft, es begrüßt und binnen Sekundenbruchteilen zerstört. Dann wechselt der Schauplatz auf einen Planeten mit Gaslaternen und Baronen, wo der Dichter und Gelegenheitsdieb Hurd Gar-Olnyn Saarlip einem Fremden auflauert, per Judo auf dem Kopfsteinpflaster landet und ihm den Weg zum Leibarzt des Königs zeigen muss.
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