Sabine Altenburg
Sirona, eine Eburonin mit einer besonderen Gabe, ist einem Mann versprochen, den sie nicht gewählt hat. Das Personenverzeichnis, das »Die Heilerin der Kelten« seinem ersten Kapitel voranstellt, markiert die historischen Figuren mit einem Sternchen und setzt die Erfundenen mitten hinein: Ambiorix, König der Eburonen, Caesar, Titus Labienus und Vercingetorix stehen neben Sironas Eltern Dannovarus und Milevisa, ihrem Bruder Roveci, dem stummen Waisenjungen Attius und dem Wirt Licnos in Avariko. Der Aufstand der gallischen Stämme gegen Rom ist damit als Rahmen gesetzt. Ein zweites Verzeichnis übersetzt die keltischen Ortsnamen ins Heutige, Avariko ist Bourges, Cenabum ist Orléans, Alisiia ist Alise-Sainte-Reine, und ein Link führt im E-Book zur Karte. Zu einem Eintrag vermerkt die Autorin offen, den Namen Nerviodunom habe sie selbst gebildet, weil keiner überliefert sei. Das Buch kam im Februar 2016 ohne Verlag unter ihrem eigenen Namen heraus, das Cover gestaltete Alexander Kopainski. Davor steht ein Satz, der den Ton angibt: Manchmal findet man die wahre Liebe dort, wo man sie nicht erwartet, und dann muss man einen hohen Preis dafür zahlen.
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