Das Stuttgarter Hutzelmännlein

Eduard Mörike · Kapitel 1 von 1

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Das Stuttgarter Hutzelmännlein

Anhang Mörikes zum Stuttgarter Hutzelmännlein.

 

Seite 5. Zochen, Docht.

S. 6. Unbeschrien, ohne daß dich jemand darüber anredet. — Hutzelbrot,

Schnitzbrot, ein Backwerk, hauptsächlich aus gedörrten Früchten, Birnen

(Hutzeln), Feigen, Nußkern usw. bestehend, in Schwaben gewöhnlich zu

Weihnachten beschert.

S. 7. Eine Ungüte, unvergleichlich gut; wie man sagt: eine Unmenge, ein

Unlärm usf.

S. 8. Hepsisau, ein Dörfchen unweit Kirchheim unter Teck. — Guckigauch,

Kuckuck. Dieser Scherz ist auch in E. Meiers schöner Sammlung von Sagen,

Sitten und Gebräuchen aus Schwaben (S. 448) angeführt. — Urdrutz, Urdruß,

Widerwille gegen eine Speise, an welcher man sich übergessen hat.

S. 9. Letzkopf, Querkopf; letz, verkehrt, schlimm.

S. 10. A grauße, eine große. — Stiefelszorn, gewaltiger Zorn.

S. 11. Der Blautopf. Die dunkle, vollkommen blaue Farbe der Quelle, ihre

verborgene Tiefe und die wilde Natur der ganzen Umgebung verleihen ihr ein

feierliches, geheimnisvolles Ansehn. Kein Wunder, wenn sie in alten Zeiten als

heilig betrachtet wurde, und wenn das Volk noch jetzt mit abenteuerlichen

Vorstellungen davon sich trägt. — Der Durchmesser des Beckens ist in der einen

Richtung vom Wehr an 125’, in der anderen 130’, der Umfang ist also 408’. Der

Prälat Weißensee nahm im Jahre 1718 eine Untersuchung vor und fand die Tiefe

zu 63½ Fuß, gegen welchen Erfund, besonders von seiten des Volks, das sich die

Unergründlichkeit nicht nehmen lassen wollte, mancherlei Einwendungen

gemacht wurden. Das Ergebnis einer späteren Untersuchung, im Sommer 1829,

war aber auch nur 71’ am Punkt der größten Tiefe. Dieselbe befindet sich

ziemlich in der Mitte des Topfs; nach den Seiten nimmt sie überall ab, so daß

sich daraus wirklich eine trichterförmige Gestalt des Beckens ergibt. Die

Untersuchung widerlegte auch die Meinung, daß Bäume und Baumstämme auf

dem Grund versenkt liegen, denn das Senkblei fand nirgends den mindesten

Widerstand. Mit Verwunderung vernahmen einzelne die Messung und fragten,

ob denn das Senkblei unten nicht geschmolzen sei; denn eine alte Sage sprach von glühender Hitze in den untersten Schichten. — Die schöne Bläue des

übrigens kristallhellen Wassers verstärkt sich mit zunehmender Tiefe; nur an

dem Rande, wo die Vegetation einwirkt, fällt sie ins Grüne. Bis jetzt ist dieses

Blau noch nicht genügend erklärt. Weder in der Umgebung noch in der Farbe

des Grundes kann die Ursache liegen, weil das Wasser sein bläuliches Ansehen

bis zum Ausfluß in die Donau behält. Ebensowenig hat eine chemische

Untersuchung durch Prof. Schübler einen Gehalt an Metallen oder andern

Stoffen, wodurch die Erscheinung veranlaßt werden könnte, gezeigt: das Wasser

stellte sich nur reiner als die meisten Trinkwasser dar. — Sein Spiegel ist

gewöhnlich ganz ruhig, so daß man kein Hervorquellen bemerkt; dennoch ist der

Abfluß so stark, daß er nicht nur mittels des an der Quelle angebrachten

Brunnenhauses die ganze Stadt und das Kloster mit Wasser versieht, sondern

auch ein ebenfalls daranstehendes Hammerwerk und unmittelbar darauf vier

Mühlen treibt. Bei anhaltendem Regen- und Tauwetter trübt sich die Quelle,

wird auffallend stärker und so unruhig, daß sie beträchtliche Wellen aufwirft und

Ueberschwemmungen verursacht. Im Jahre 1641 soll die Gefahr so groß

gewesen sein, daß ein Bettag gehalten, eine Prozession zum Blautopf

veranstaltet und zur Versöhnung der erzürnten Gottheit (allerdings keiner

Nymphe) zwei vergoldete Becher hineingeworfen wurden, worauf das Toben

nachgelassen habe. Unstreitig steht der Blautopf durch unterirdische Klüfte in

Verbindung mit der Albfläche und insbesondere mit den darauf befindlichen

Erdtrichtern. — Einige hundert Schritte von dem Topfe ist ein ähnlicher Quell,

der Gieselbach, an welchem einst die alte Niklauskapelle und ein Nonnenkloster

stand. (Nach Memmingers Beschr. d. Ob.-Amts Blaubeuren.)

S. 12. Lau, von La, Wasser, welches in lo, lau, b’lau überging, daher nach

Schmid[1] der Name des Flüßchens Blau (und Blautopf) abzuleiten wäre. —

Gumpen (der), gewöhnlich nur eine vertiefte Stelle auf dem Grunde des Wassers,

hier das ganze einer größeren Wassersammlung mit bedeutender kesselartiger

Vertiefung. Wer etwa, wie einige ohne Not wollen, das Wort Topf im Sinne von

Kreisel nimmt und es damit erklärt, daß das Wasser, besonders bei starkem

Regen- und Tauwetter, wo es sich in der Mitte pyramidalisch erhebt, eine

kreisende Bewegung macht, der wird unsern Ausdruck doppelt gerechtfertigt

finden, da gumpen, gampen entschieden soviel ist als hüpfen, tanzen, mutwillig

hinausschlagen. — Kleine Messer. Es war eine alte Sitte, die noch nicht ganz

abgekommen ist, sich zum Zeichen der Freundschaft mit Messern zu

beschenken; vorzüglich herrschte sie in den Klöstern. Der Mystiker Meister

Heinrich von Nördlingen, Taulers und Susos Freund, schickte den Klosterfrauen

zu Medingen öfters Messer zum Geschenke. Daher vielleicht die Redensart:

Messerlein geben, d. h. nachgeben, Abbitte tun.

S. 13. Glusam, mäßig erwärmt (auch in moralischer Bedeutung: stillen

Charakters). — Gänge Pfade, begangene.

S. 14. Küllhasen, Kaninchen.

S. 15. Schachzagel (das), Schachspiel.— Fernd, voriges Jahr. — Kappis,

Kohl.

S. 17. Oehrn, Hausflur.

S. 18. Habergeis, von heben, wegen der hüpfenden, hoppelnden Bewegung

des Kreisels. — Bauren-Schwaiger, von geschweigen, stillen. Die alten Griechen

und Römer hatten magische Kreisel, Rollen und Räder, meist aus Erz, deren sich

Frauen und Mädchen zum Liebeszauber bedienten, indem sie dieselben unter

seltsamen Bannsprüchen herumdrehten. So in der zweiten Idylle des Theokrit.

Nach einem Epigramm der griechischen Anthologie hatten vornehme

Thessalierinnen dergleichen aus Edelstein und Gold, mit Fäden purpurner Wolle

umwickelt, welcher besonders eine geheime Kraft inwohnen sollte. Natürlich hat

man sich diese Kreisel weit kleiner, überhaupt von anderer Form als den unsern

zu denken. In jenem Epigramm wird der Venus ein solches Weihgeschenk

gebracht.

 

Nikos Kreisel, mit dem sie den Mann fern über das Meer zieht

Oder dem stillen Gemach sittige Mädchen entlockt,

Lieget, ein hell Amethystengerät und mit Gold verzieret,

Kypris, ein lieber Besitz, deinem Altare geweiht,

Mitten von Wolle des purpurnen Lamms umwunden. Larissas

Zauberin bracht’ ihn dir, Göttin, ein gastlich Geschenk.

 

s. Jacobs, Leben und Kunst der Alten.[2]

 

Während der Stoff, woraus das Instrument der Larisserin bestand, zum Zweck

selbst nichts beitrug, wird er in unserm Fall Hauptsache, und die von den Alten

dem Amethyst zugeschriebene Wirkung, derenwegen man sonst den Stein in

Schmuckform bei sich trug, ist hier an den tönenden Kreisel geknüpft. — Das

Selige. Selig, berauscht, ist nicht gleichbedeutend mit glückselig, obwohl darauf

hinspielend, sondern gleichen Stamms mit Sal, Rausch, niedersächsisch; soûl,

betrunken, französisch. — „Als verfälschten die Bürger den Landwein auf eine

so unleidentliche Weise, daß mehrere Leute das Selige berührt hätte.“ Gemeiners

Regensb. Chron. zum Jahre 1474. — Söhnerin, Schwiegertochter.

S. 19. Susanne Preisnestel. Scherzhafte Bezeichnung aufgeputzter Mädchen.

Preis heißt der Saum am Hemd; prisen, einfassen; mit einer Kette, gewöhnlich

von Silber, einschnüren, um den bei der vormaligen oberschwäbischen

Frauentracht üblichen Brustvorstecker zu befestigen; der hierzu gebrauchte

seidene oder wollene Bändel hieß Preisnestel.— Aschengruttel (Aschenbrödel), sonst im Schwäbischen auch Aschengrittel und Aeschengrusel genannt.

S. 21. Einen roten Rock. Ein alter Reim, welchen die Wärterinnen hersagen,

wenn sie die Kinder auf den Knien reiten lassen, enthält schon diese Vorstellung:

 

Hotta, Hotta, Rößle,

Z’Stuagart steht a Schlößle,

Z’Stuagart steht a Gartahaus,

Guckat drei schöne Jungfra raus:

 

Die ein’ spinnt Seide,

die ander’ spinnt Weide,

Die dritt’ spinnt an rota Rock

Für unsern liaba Herragott.

 

s. E. Meiers Kinderreime, S. 5.

 

— Verkommen, begegnen. — Baß, sehr, gut, besser. — Unwirs, unwirsch,

ungehalten. — Wetterblicken, der Blick, Durnblick, Wetterblick, Blitz. —

Rusenschloß oder Hohen-Gerhausen, vormals eine gewaltige Bergfeste, jetzt

äußerst malerische Ruine über dem Dorfe Gerhausen gelegen, in der Nähe vom

Ruck, einer minder bedeutenden Burg. — Mahd (das): 1. die zu mähende Wiese,

2. das Gemähte.

S. 22. Jäst, Jast, Gärung, aufbrausender Zorn.

S. 23. Zuberklaus, ein Mensch, der seltsame Einfälle hat; vielleicht, sagt

Schmid,[3] eine scherzhafte Verstümmelung des Wortes superklug, zugleich

anspielend auf den Klaus Narr. Letzterer ist ohne Zweifel in dem Worte

enthalten, im übrigen hat diese Erklärung etwas zu Modernes. Ein

humoristischer Etymolog nimmt die erste Worthälfte bar und will, ich weiß

nicht, wo, gefunden haben, daß sich Klaus Narr eines solchen Geräts bei einem

Ulmer Schifferstechen als Fahrzeugs in Ermangelung eines ordentlichen

Nachens bedient habe. — Lichtkarz, Karz, entweder von garten, müßig sein,

umherschwärmen, z’Garten gehen, Besuch machen oder, wahrscheinlicher, von

Kerze. Versammlung von Spinnerinnen, auch Vorsitz genannt. — Spitzweise,

spitzfindig; „mit spitzwysen Worten“ (Ulmer Urk.).

S. 25. Ein steinernes Haus. Es ist das der Stiftskirche westlich

gegenüberstehende Mäntlersche Haus (jetzt städtische Gebäude) gemeint, das

gegenwärtig noch „zum Schlößlein“ heißt. Es soll den Herrn von Kaltenthal

gehört haben; Memminger, in seiner Beschreibung der Stadt, macht es aber sehr

wahrscheinlich, daß das Gebäude von Anfang gräflich württembergisches

Besitztum, und zwar einer der Sitze oder eine der Burgen gewesen sei, die nächst

dem Stutengarten die Entstehung von Stuttgart veranlaßt haben mögen. — In natürlicher Kunst. Natürlich, naturkundig. „Von den sachen des siechtumbs nach

gemainen löffen der natur schreiben die natürlichen maister“ (Steinhöwel, Ulmer

Arzt). Natürliche Meister sind aber nicht bloß Aerzte, sondern auch Philosophen.

In dem „Buch der sterbenden Menschheit“ heißt es: „Ein mächtiger wolgelerter

man in philosophia, das ist in natürlicher kunst.“

S. 26. Imperial, war ehemals eine Goldmünze; der Name ist nur noch in

Rußland üblich.

S. 27. Spiriguckes, ein wunderwitziger, neugieriger, auf Kuriositäten erpichter

Mensch von sonderbarem Wesen.

S. 28. Mir nex — usganga, sagt man am Schlusse der Erzählung einer Sache,

die auf nichts hinausläuft. — Bodalaus, bodenlos.

S. 29. Zuteuerst, sogar. — Irrsch, nicht recht bei sich.

S. 30. ’s leit a Klötzle, es liegt usw. Diese Zeilen finden sich ebenso in E.

Meiers Kinderreimen. — Leirenbendel, langweiliges Einerlei; zunächst der

schwäbische Volksname für einen Vogel, Wendehals.

S. 31. Gesetzlein, Sprüchlein, Strophe eines Lieds. — Buntüberecks, verkehrt,

durcheinander.

S. 33. Sottige, söttige, sotte, solche. — Witzung, Witzigung, Warnung.

S. 35. Holdschaft, Liebschaft, zärtliche Freundschaft.

S. 36. Buksieren, necken, plagen. — Knappen, hinken.

S. 37. Ehni, Aehne, Großvater.

S. 38. Heiratstag, Verlobungstag.

S. 39. Helle Wiese, Hölle, Fegfeuer. „Der ward entzuckt vnd gefürt jn die helle

wise“ (Legende). — Morgen nach dem Bad, Sprichwort: du kommst zu spät.

S. 41. Der wirtembergische Niemez (Niemer, Niemand), einer der soviel als

nichts ist, kein Gewerbe versteht oder treibt.

S. 43. Bocken, mit den Köpfen aneinander stoßen, klopfen. — Durnieren,

lärmen, lautähnlich mit durnen, donnern.

S. 44. Grättlein, kleiner Korb. — Wiegentag, Geburtstag (Marchthalers von

Eßlingen Hauschronik).

S. 45. Irmengard, eine der vier Töchter Eberhards von seiner zweiten

Gemahlin, Irmengard von Baden, „die prächtigste der Rosen“, wie ihre

Grabschrift sie nennt; starb 1329. — Nuster, Halsschnur, von Pater noster; daher

auch Patter.

S. 46. Wasen, Rasen, Anger (auch S. 74). — Alfanz, Gewinn, Vorteil. —

Rauner (raunen, leise reden, murmeln), Beschwörer. „Dye nit will hören die

stymen der rauner“ (alte Uebersetzung des Psalm 58).

S. 47. Einen ansehnlichen Weiher. In Wirklichkeit wurde dieser sogenannte

mittlere See beim alten Sebastians-, nachmaligen Büchsentor (welcher seit 1700 ausgetrocknet ist) um das Jahr 1393 angelegt. Die obere Vorstadt entstand

eigentlich unter Graf Ulrich dem Vielgeliebten und Eberhard im Bart (Pfaffs

Geschichte der Stadt Stuttgart).

S. 48. Hatte einen Bösen getan, war unmäßig. — G’rutzelt voll, sehr voll.

S. 49. Traubenschuß, ein Schuß mit vielen Schroten aus kleinem Gewehr, hier

angewendet auf grobes Geschütz, dergleichen die Quartanschlange war, welche

zehnpfündige Kugeln schoß, und der Tarras, der übrigens auch als Büchse

genannt wird. — Die Sach’ steht auf Saufedern, ist mißlich.

S. 50. Scharsach, Schermesser. „Als ein geschliffen Scharsach“ (Psalm 52).

S. 51. Fazvögel, von fazen, spotten. Italien. fazio, Possenreißer; lat. facetiae,

witzige Scherze. — Der Holzschlegel — auf der Bühne (auf dem obern Boden

unter dem Dach), ohne Aufwand und Mühe gelinge ihnen alles.

S. 52. Selletwegen, jeneswegen. — Beschreien, berufen (abergläubische

Warnung vor allzugroßer Sicherheit). — Stuß, Stoß, Verdruß. — Beim Beilichen,

ungefähr; die Beiliche, die Nähe. — Stiegelfizisch, naseweis.

S. 53. Grind, pöpelhaft für Kopf. — Wampel, wimbel, übel, magenschwach;

ähnlich to wamble im Engl. — Triet (die), ein Magenpulver. Franz. trisenet. —

Allermanns-Harnisch, runde Siegwurz (Gladiolus communis), ehemals in

medizinischem Gebrauch; wurde als Amulett gegen Verwundungen und

verschiedene Krankheiten, sowie zu andern abergläubischen Zwecken getragen

und wird zuweilen noch vom Volke gebraucht. — Dierletey, nicht näher

bekanntes Ingrediens einer Salbe; in der Mörin des Herm. v. Sachsenheim

erwähnt. — Mamortica (Mamordica balsamina), der echte Balsamapfel,

wunderheilendes Mittel. — Wurzler, Apotheker. — Gschwey, Schwägerin.

S. 54. Ledder, statt Leder, sprechen alle gereisten Schuster in Schwaben. —

Mille, Mil, Milch; ulmisch.

S. 55. Lichtbraten, Lichtgans, ein Braten, welchen Handwerker, die im Winter

auch des Nachts arbeiten, Schuster, Schneider, Weber u. dergl., ihren Gesellen

beim Anfang des Winters zum besten geben. Bis zu Ende des 18. Jahrhunderts

bestand in Ulm dieser Gebrauch in einem mit Musik, Trommeln und Pfeifen und

bisweilen mit öffentlichen Aufzügen verbundenen Schmause.

S. 56. Fürsche, vor sich, vorwärts.

S. 57. Döte, männlicher, Dot, Dote, weiblicher Taufpate. — Wunderlecker, ein

Wundersüchtiger (ohne Vorgang). — Einzecht, einzeln.

S. 58. Wadelbir, eine Birnenart. „ Mit manchen bieren“ (Hugo v. Trimberg).

— Drudenfuß, von Drude, Trut, Unholdin; eine magische Figur, aus zwei zu

einem Fünfeck verbundenen Triangeln bestehend. — Kandel, Rinne,

Abzugskanal. — Nachtschach, Räuber, Dieb; von Schach, Raub. — Aberschanz,

das Hintere.

S. 59. Weinschröter, Weingärtner.

S. 60. Eine Stuterei. Gabelkhover (in seiner handschriftlichen Chronik vom

Jahre 1621) will den Platz noch wissen, wo das alte Stutenhaus gestanden.

„Zwanzig Schritt ohngefehrlich,“ sagt er, „von der jetzigen Stiftskirche gegen

Mitternacht, da Paulus Sautter, Provisor, sitzt.“ Dieser Sautter saß aber, einer

Hausurkunde zufolge, in dem ehemaligen Weinschenk Thumschen Haus, und

nach einer bekannten Ueberlieferung wäre dies Haus das älteste der Stadt. —

Zinselwerk, Gaukelwerk. „Celestinus hat den introitum mit anderm zinselwerk

hin dar gesetzt“ (Spreter, Bericht von der alt. christl. Meß). — „On vnser

verdienst, vergebenlich, nit durch ablas oder eygen zinselwerk“ (Spret, christl.

Instruktion). — Dockenkasten, Puppentheater.

S. 61. Kräben, Tragkorb. — Schauenlichkeit, Kontemplation, beschauliches

Leben. „Nit minder vorhalt mich vor disen gesellen, die allein der

Schawenlichkeit gleben (geleben) wend“ (Spreter, christl. Instr.). — Drönsgen,

Intensivform von trehnsen, langsam etwas verrichten; entspricht dem Franz.

trainer, ziehen, dem Engl. to train, to trone und to drowse, schlummern,

schläfrig sein. — Heiltum, Reliquie. Der Pfarrer zu Leipheim, im Jahre 1500,

bestrich die Leute für ein Opfer mit dem Heiltum St. Veits.

S. 63. Marschloß, Maderschloß, Malschl. (Schweizerisch: Malle, Tasche;

franz. malle), Vorlegschloß. — Die Eigel, der Blutigel; in den ältern Ausgaben

der Lutherischen Bibel, Sprüche Sal. 30, 15.

S. 64. Ringer, mit geringerer Mühe. — Schier, bald. — Werr, Erdkrebs, ein

den Fruchtfeldern schädliches großes Insekt.

S. 65. Hartselig, hartnäckig. „Durch Wunderzeichen wil Gott das hartsälig

volck ziehen vnd berüffen“ (Spreter, Instr.). — Torangel, Schimpfname für grobe

Bauern. — Sittich, Sitter, psittacus, Papagei.

S. 66. Wind und weh, sehr übel, sowohl im körperlichen als geistigen Sinne

gebraucht; wind, wahrscheinlich von schwinden, woher auch Schwindel stammt,

also schwindlig. „Ir ward so swinde und weh dar nach“ (Koloczaer Codex

altdeutscher Ged., herausg. von Mailáth usw. S. 232).

S. 67. Schnorzig, verdrießlicher Laune, worin man jemand anschnurrt.

S. 68. Meineider, Meineidiger (Marchth. Chr.). — Brogl-Wenz; sich broglen,

prahlen; alt brogen, sich regen, in die Höhe richten, ungestüm sein. Engl. to

brag, ital. brogliare. Die Zusammensetzung mit einem Namen, als

sprichwörtliche Anspielung, ist willkürlich. — Elend, ein Garten in Ulm hinter

dem Hospital an der Donau, auf dessen Stelle ehemals vermutlich ein Pflegehaus

für arme Pilger und Fremdlinge war. Dergleichen Anstalten hießen auch

anderwärts Elendhäuser, elende Herbergen Elend, ellend, aus el, fremd, und

lend, bedeutet überhaupt die Irre, Fremde.

S. 69. Pflug, Name eines Gasthofs in Ulm. — Ufam, auf dem. — Blo-Holder-

Strauß, Busch von blauem Holunder, Syringe. — Vor’s, bevor es. —

Nachthüehle, Nachthuhn, Käuzlein.

S. 70. Dia Gugelfuahr gang wieder an (gehe wieder an). Die Gugelnarren, d. h.

die Narren mit den spitzigen Hanswursthüten, ließen sich zur Fastnachtszeit auf

Karren herumführen und trieben Unfug; daher Gugelfuhr für große

Lustbarkeiten und jeden lustig lärmenden Unfug.

S. 72. Herzensbrast, Beklemmung, Herzeleid; von Bresten, Gebrechen. —

Scheurenburzler, Landstreicher, Zigeuner, der in Scheunen auf dem Lande das

Nachtlager zu nehmen pflegt. — All Hundsodam, alle Augenblicke.

S. 73. Gen die Sperlachen (plur.), gegen das Himmelszelt; von sperren und

Laken oder Lachen, Tuch, das über einen Wagen zur Bedeckung gespannt ist.

„Wann got jnn den sperlachen wonet vnd sy mit seinen gnaden erleuchtet“ (Buch

der sterb. Menschh.) — Hofraite (die), der ganze zu einem Haus gehörige

Umfang von Hof, Bäulichkeiten usw.

S. 74. Gähnaffen (Maulaffen) feilhaben, müßig dastehen. — Den Plirum

geigen, abprügeln.

S. 76. Trait mer, trägt man. — Dattern, dottern, zittern. Engl. to totter. —

Jetzt ist lang Tag, Sprichw., es hat keine Not mehr.

S. 77. Wuhr (das), Wehr. „Ich hab gebawen die wasserwure“ (Buch der sterb.

Menschh.). — Gottig, gotzig, gotteseinzig, einzig. — Trischacken, eine Art

Kartenspiel. Ital. i tre sciacchi.

S. 78. Schiedfell, Zwerchfell, weil es Herz und Lunge von den andern

Eingeweiden scheidet; diaphragma. — Faxen, auffallende, lächerliche Gesten.

S. 79. Seellos, ruchlos. „Die Trewloßen, Ehrloßen und Seelloßen bauren“

(Brief an Schwäb. Hall im Jahre 1525). — Ich habe Kreuz — ab. Diese Zeilen

fand der Verfasser selbst an einem ähnlichen Ort auf freiem Felde von einer

ungeübten Hand mit Kreide angeschrieben.

S. 82. Verbutzen, vermummen. „An Fastnacht soll sich niemand verbutzen,

verkleiden, verwelchen“ (von Wale, Walch, Welscher, Fremder). Ulm, Verordn.

v. J. 1612. Die Butz heißt Scherz, Betrug, Lüge; der Butz, Narr, Possenreißer,

Larve.

S. 83. Verhansleartlen, auf eine einfältige Weise verlieren, versäumen. Hans

Leand, Hans Leard, Johann Leonhard, wird zur Bezeichnung eines einfältigen

Menschen gebraucht.

S. 84. Morgenatz, Frühstück (Marchth. Chronik).

S. 86. Bartzefant (der), Diener. Franz. poursuivant.

S. 87. Korabelle, Buhldirne, wahrscheinlich aus mia cara bella entstanden

und auf Barbara, in der Volkssprache Belle, anspielend; kommt noch in Weitzmanns Gedichten vor. — Knegler, einer der stark durch die Nase redet. —

Sotterer, ein siecher Mensch; von sottern, kränkeln; mit Sucht verwandt. —

Ungeschaffen, ungestaltet. „Da (in Cannstatt) ist alle Jar ain tag haißt der

ungeschaffene tag, vonn mannen Jungen gesellen weiber vnd Jungfraw vnnd

welcher der vngestaltest ist der gewindt ain Rockh vnnd ander ding darzu vnnd

welche die vngeschaffnest ist die gewindt ain Gurttl pewtel (Beutel) Handschuh

vnnd ander Ding“ (Ladisl. Sunthaim, Historiograph des K. Maximil. I. S.

Memmingers Cannstatt).

S. 88. Grüß dich Gott, herzlieber usw., ein altes Volkslied, aus des Knaben

Wunderhorn (II, 300) mit einiger Veränderung entlehnt.

S. 89. Wurstelmaukeler, maucheln, maukeln, maunkeln, mockeln,

vermockeln, verstecken, heimlich zu Werke gehen, betrügen (bemogeln); daher

Butzenmaukeler, die verkleidete Person, welche ehemals an Fastnacht, an

Nikolai oder zu Weihnachten, die Kinder zu erschrecken, aufgestellt wurde. Die

Verbindung mit Wurst in unserm Text ist willkürlich und diese Gestalt dem

Pfingstlimmel nachgebildet. Es war dies ein Knabe, welcher zur Pfingstzeit, vom

Scheitel bis auf die Füße ganz mit frischem Grün und Feldblumen umflochten,

entweder zu Fuß oder auf einem Pferde sitzend und von zwei andern Burschen

geführt, in der Stadt oder im Dorf herumzog. Den Kopf bedeckte eine

ellenlange, spitze Kappe von Laubwerk, und das Gesicht war zuweilen mit

Baumrinde verlarvt. Der Verfasser fand diese Sitte noch auf der Alb, in

Ochsenwang. Zu Augsburg, wo man Schilf zu der Verkleidung nahm, hieß ein

solcher Knabe der Wasservogel. — Blunz (der), dicke Blutwurst. — Stampaney

(die), Ersonnenes, Erdichtetes, Märchen; von Stampf, weil Bilder mit dem

Stampf abgedruckt wurden. Josua Mahler (im Jahre 1551) sagt, nachdem er die

in der Hauptkirche zu Aachen vorgezeigten Reliquien aufgezählt hat: „Es ist dies

Münster ein rechter Kramladen zu derley Stampaneyen.“

S. 90. Der Siedig, der Angstschweiß.

S. 91. Leiresblosel, Leiresbläslein, soviel als: ein dummes Ding; mag von

Leier und Blasen herkommen, zunächst also: schlechtes Geleier.

S. 93. Bärig, kaum.

S. 95. Zwilch (der), grobe Leinwand.

S. 96. Medey, ein Kleinod, vielleicht eine Medaille, zum Hutschmuck gehörig.

„Ob dem stulp (des spanischen Huts) ging ein Schnur vmbher. Nicht anderst alß

wenns ein Kron wer; Gar köstlich von schönen Medeyen, Orndlich gesetzet nach

der Reyen, Treflich vil schöne Edel Stein Theurer art dran gestanden sein“ (Aus

Fürstl. Würt. Pomp und Solennität durch M. Jo. Ottingerum beschrieben,

Stuttg. 1607.) „Medeyen oder Rosen an der Cleinodschnur“ (ebendas.). —

Stotzenglas, kurzes Kelchglas mit einem Fuße. — Hohlippen, hohle Hippen, gerolltes Oblaten-Gebackenes. — Krapf, mit Obst, Weinbeeren, Rosinen und

dergl. gefülltes Backwerk. Im Altdeutschen bedeutet das Wort einen

gekrümmten Haken.

S. 99. Schaufalt (der Falt, schwäb.), die Falte an Tüchern, die nach außenhin,

um besonders gesehen zu werden, gelegt wird; daher das Vorzüglichste seiner

Art, womit man prangt, z. B. eine Person in einer Familie. Aehnlich ist Ausbund:

was im Zusammenbinden auswärts gerichtet wird, und ebenso das vormals

gebräuchliche Ueberbund. — Datte, Vater (Kindersprache). In einigen Orten

Württembergs war ehemals die Gewohnheit, daß Ehezwistigkeiten, ehe sie zu

sehr überhand genommen, durch einen stattlichen, untadelhaften Mann im

Dorfe, den man den Datte nannte, der aber unbekannt blieb, gerügt und bestraft

wurden. Er klopfte nämlich, von zwei selbstgewählten Gehilfen begleitet, an

dem Hause uneiniger Eheleute an, antwortete auf die Frage: „Wer da?“ bloß:

„Der Datte kommt“ und ging ohne weiteres wieder weg. Hörte der Zwist nicht

auf, so erschien er zum zweitenmal und beobachtete dasselbe. Blieb auch dies

ohne Erfolg, so kam er zum drittenmal vermummt, drang in das Haus und

prügelte den schuldigen Teil tüchtig ab. Der Mißbrauch hob diesen vielleicht

altgermanischen Gebrauch auf. — Zwilauf, Zwist. „Peter Vngelter vf der Stette

haissen gen Straßburg verritten von Irer zwilöff wegen dorvnter zu reden“ (aus e.

Städterechnung).

 

[1] Joh. Christoph v. Schmid, Schwäb. Wörterbuch (Stuttgart 1831) S. 73.

 

[2] Vgl. Reclams Univ.-Bibl. 1921-24, S. 59. Anm. d. Hrsgs.

 

[3] A. a. O. S. 551.

 

E n d e .

 

I m W e l t k r i e g a u f K . - P a p i e r g e d r u c k t

Anmerkungen zur Transkription

 

 

Der Originaltext ist in Fraktur gesetzt. Im Original g e s p e r r t hervorgehobener Text wurde

in einem anderen Schriftstil markiert. Textstellen, die im Original in Antiqua gesetzt sind,

wurden in einer anderen Schriftart markiert.

 

Die variierende und oft mundartliche Schreibweise des Originals wurde weitgehend

beibehalten. Lediglich offensichtliche Druckfehler wurden, teilweise unter Verwendung

weiterer Ausgaben des Textes, wie hier aufgeführt korrigiert (vorher/nachher):

 

... Damit sie ihres Kummers eher vergessen, lud ihr Frau ...

... Damit sie ihres Kummers eher vergesse, lud ihr Frau ...

... Grättlein am Arm und wollte Himbeeren lesen im Bubsinger ...

... Grättlein am Arm und wollte Himbeeren lesen im Bupsinger ...

... hoppelnden Bewegung des Kreises. — Bauren-Schwaiger, ...

... hoppelnden Bewegung des Kreisels. — Bauren-Schwaiger, ...

... zittern. Engl. to tottor. — Jetzt ist lang Tag, Sprichw., es ...

... zittern. Engl. to totter. — Jetzt ist lang Tag, Sprichw., es ...

 

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START: FULL LICENSE

THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE

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1.C. The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the Foundation" or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection of Project Gutenberg-tm electronic works. Nearly all the individual works in the collection are in the public domain in the United States. If an individual work is unprotected by copyright law in the United States and you are located in the United States, we do not claim a right to prevent you from copying, distributing, performing, displaying or creating derivative works based on the work as long as all references to Project Gutenberg are removed. Of course, we hope that you will support the Project Gutenberg-tm mission of promoting free access to electronic works by freely sharing Project Gutenberg-tm works in compliance with the terms of this agreement for keeping the Project Gutenberg-tm name associated with the work. You can easily comply with the terms of this agreement by keeping this work in the same format with its attached full Project Gutenberg-tm License when you share it without charge with others.

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1.E.9. If you wish to charge a fee or distribute a Project Gutenberg-tm electronic work or group of works on different terms than are set forth in this agreement, you must obtain permission in writing from both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and The Project Gutenberg Trademark LLC, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark. Contact the Foundation as set forth in Section 3 below.

1.F.

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Section 2. Information about the Mission of Project Gutenberg-tm

Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of electronic works in formats readable by the widest variety of computers including obsolete, old, middle-aged and new computers. It exists because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from people in all walks of life.

Volunteers and financial support to provide volunteers with the assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will remain freely available for generations to come. In 2001, the Project Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations. To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4 and the Foundation information page at www.gutenberg.org

Section 3. Information about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation

 

The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit 501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal Revenue Service. The Foundation's EIN or federal tax identification number is 64-6221541. Contributions to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent permitted by U.S. federal laws and your state's laws.

The Foundation's principal office is in Fairbanks, Alaska, with the mailing address: PO Box 750175, Fairbanks, AK 99775, but its volunteers and employees are scattered throughout numerous locations. Its business office is located at 809 North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887. Email contact links and up to date contact information can be found at the Foundation's web site and official page at www.gutenberg.org/contact

For additional contact information:

Dr. Gregory B. Newby

Chief Executive and Director

gbnewby@pglaf.org

Section 4. Information about Donations to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation

Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide spread public support and donations to carry out its mission of increasing the number of public domain and licensed works that can be freely distributed in machine readable form accessible by the widest array of equipment including outdated equipment. Many small donations ($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt status with the IRS.

The Foundation is committed to complying with the laws regulating charities and charitable donations in all 50 states of the United States. Compliance requirements are not uniform and it takes a considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up with these requirements. We do not solicit donations in locations where we have not received written confirmation of compliance. To SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any particular state visit www.gutenberg.org/donate

While we cannot and do not solicit contributions from states where we have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition against accepting unsolicited donations from donors in such states who approach us with offers to donate.

International donations are gratefully accepted, but we cannot make any statements concerning tax treatment of donations received from outside the United States. U.S. laws alone swamp our small staff.

Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation methods and addresses. Donations are accepted in a number of other ways including checks, online payments and credit card donations. To donate, please visit: www.gutenberg.org/donate

Section 5. General Information About Project Gutenberg-tm electronic works.

Professor Michael S. Hart was the originator of the Project Gutenberg-tm concept of a library of electronic works that could be freely shared with anyone. For forty years, he produced and distributed Project Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.

Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed editions, all of which are confirmed as not protected by copyright in the U.S. unless a copyright notice is included. Thus, we do not necessarily keep eBooks in compliance with any particular paper edition.

Most people start at our Web site which has the main PG search facility: www.gutenberg.org

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