Final Fantasy, Alternativstory

Alexa Winter · Kapitel 3 von 3

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Final Fantasy, Alternativstory

Schattenseiten einer Metropole

Das Rumpeln des Lastwagens, machte aus Cloud,s angeschlagenen Magen einen kurz vor dem Ausbruch stehenden Vulkan.,, War wohl zu viel für dich gestern ?'' Mitleidig grinsend, reichte Zack ihm seine Wasserflasche und Cloud nahm dankend an. Er verfluchte seinen rebellierenden Magen und wünschte den schadenfrohen Zack zum Teufel. Inzwischen war draußen auch die Sonne aufgegangen. Unter dem Verdeck des Lasters war es angenehm kühl, doch man ahnte bereits, dass der Tag heiß würde.Cloud fragte sich, nicht zum ersten Mal wie er das überstehen solle und schwor sich, nie wieder zu trinkenAls er endlich aus dem Verschlag des Wagens steigen konnte, kam ihm das Licht vor wie Folter. Es stach und brannte in den Augen so dass, Cloud sie für einen kurzen Moment schloss. Zack gab ihm einen freundschaftlichen Stoß und Cloud, machte einen Satz nach vorn. Er spürte wie er aufgefangen wurde und riss die Augen auf. Das raue Lachen kannte er nur zu gut. ,, Na mein Freund, du scheinst ja immer noch nicht wieder ganz auf dem Posten zu sein...'' Sephiroth ließ ihn los und sah ihn grinsend an. Cloud, war das ganze überaus unangenehm und er warf Zack einen vorwurfsvollen Blick zu. ,,Zack, wenn du so mit den Rekruten umgehst, desertieren sie, bevor aus ihnen vernünftige Soldaten werden.´´ Sephiroth grinste, nun übers ganze Gesicht und Cloud ahnte, das er noch eine ganze Weile brauchen würde, um mit dem mithalten zu können, was die beiden Soldaten an Humor verband. Er beschloss, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, behielt aber den Gedanken im Hinterkopf ,Zack diese kleine Gemeinheit irgendwann heim zu zahlen.Es sollte jedoch einige Zeit vergehen ehe er diesen Plan in die Tat umsetzen konnte denn andere, einschneidende Ereignisse, warfen ihre dunklen Schatten bereits voraus.

Midgar war eine Metropole. Technisch auf dem neusten Stand wie es sich für den Hauptsitz von Shin-rah inc. gehörte und bestens bewacht. Die Tore um die Stadt wurden allesamt von einer Einheit Söldnern flankiert und die Türme, waren mit speziellen Kameras bestückt denen nicht mal das kleinste, schwirrende Insekt entging. Die gesamte Stadt war in sieben Sektoren aufgeteilt die wiederum, jede ihre eigenen Wacheinheiten hatten. So lies sich alles leichter unter Kontrolle halten. Und das war nötig, denn in beinahe jedem Sektor, befand sich ein Mako-Reaktor.Cloud kannte diese Reaktoren denn in den Bergen seiner Heimat Nibelheim, befand sich ebenfalls ein solcher.Die Hauptaufgabe dieser Reaktoren bestand darin, Mako aus der Erde zu pumpen und in Energie umzuwandeln.Dieser Umstand, war vor einigen Jahrzehnten entdeckt worden und Shin-Ra inc., waren die ersten die sich das zu Nutzen machten. Durch die Umwandlung, des Makos in Energie aus einer nahezu unerschöpflichen Quelle, wurde der Konzern der eigentlich Waffen produzierte, bald zur Nummer eins und durch den daraus resultierendem Reichtum, etablierte er sich bald zur Regierungsform von Midgar. An der Spitze dieses Mega -Unternehmens, stand der Präsident. Sein Vater, verlieh dem Konzern seinen Namen und sollte seitdem immer nur, von der Familie Shinrah geführt werden. Inzwischen war der Sohn des jetzigen Präsidenten, Rufus Shinrah, beinahe in dem Alter, Shin-Rah inc. zu übernehmen. Im Moment, hielt er sich jedoch im Ausland auf, weshalb ihn auch noch so gut wie niemand, zu Gesicht bekommen hatte.Die Aufgaben die ihm zugedacht waren, wurden derweil von den Spitzenleuten des alten Präsidenten übernommen. Da waren Heidecker und Scarlet, die beiden Chefs der Waffenentwicklung. Während Heidecker aufbrausend und cholerisch war, strahlte Scarlet, eine beinahe unheimliche Ruhe aus. Der Umstand das sie eine Frau war, hatte ihr nie Vorteile gebracht also hatte sie es gelernt, sich in einer von Männern beherrschten Domäne zu behaupten. Sie war kalt, herzlos und berechnend. Während Heidecker, bei jedem geringen Anlass explodierte , vermochte es Scarlet, sich durch kühle ,berechnende Intelligenz hervor zutun. Da sie jedoch jeder, auf ihrem eigenen Gebiet brillierten, mochte Präsident Shinrah sich von keinem der beiden trennen. Heidecker war für die Überwachung der Waffenentwicklung zuständig und Scarlet für den Einsatz.Als nächstes kamen Professor Hojo, der eigenbrötlerische, führende Wissenschaftler von Shinrah inc. und Reeve, der Technologie-und Spionage-Spezialist. Letzterer war ein Intelligenter, und beherrschter, noch recht junger Mann, dem nachgesagt wurde, stehts hinter seinem einmal gegebenen Wort zu stehen. Beide waren ebenfalls unentbehrlich. Und zu guter Letzt, gab es da noch den persönlichen Sekretär, Palmer. Dieses 5er- Gespann unterstand nur dem Präsidenten selbst, unterstützt von ihrer Geheimpolizei, einer ernst zunehmenden und gefährlichen Truppeneinheit, den Turks. Deren beiden Anführer, hießen Reno und Rude, die wiederum Tseng unterstanden. Unter der Bevölkerung Midgars, kursierten die wildesten Gerüchte über die Turks und der Schluss lag nahe, das die Schlimmsten davon , der Wahrheit entsprachen.In den Unterkünften der Eliteeinheit Soldier angekommen , überließ es Cloud , Zack und Sephiroth alles zu erklären was wissenswert war. Die beiden ließen es sich nicht nehmen und versorgten ihn mit mehr Informationen als ihm für den Augenblick lieb war. Eigentlich war er viel zu fertig um ihnen folgen zu können, doch er ließ sich nichts anmerken. Jedenfalls versuchte er dem Ganzen, soviel Aufmerksamkeit wie möglich zukommen zu lassen.. Letztendlich war es Sephiroth der ihn erlöste. Er stand einfach auf und wies Zack an, Cloud erst mal in die Stadt zu bringen. Offenbar hatte er beschlossen daß es das beste war, wenn Cloud, Midgar mit eigenen Augen sah. Ein Urteil könne er sich dann ja wohl selber bilden. Zack stimmte dem, mit wissendem Nicken zu. Nachdem Sephiroth den Raum verlassen hatte, ließ sich Cloud auf das Bett fallen was für ihn bereit stand. Er ließ seine Blicke durch Zimmer wandern. Sehr komfortabel eingerichte, mit Kühlschrank und Fernseher. Ein Eckschrank, ein kleiner Tisch und zwei Sessel rundeten das Bild ab. An den Wänden hingen Bilder und die Vorhänge an den Fenstern, ließen wenn sie zugezogen wurden, keinen Lichtstrahl der Scheinwerfer auf dem Gelände der Unterkünfte herein.Das Bad war gleich nebenan und durch den offenen Türspalt, sah Cloud hellgraue Fliesen glänzen.Zack bemerkte seine Blick und erklärte, dass Shira.inc, keine Mühen und Kosten scheute, damit es den möglichen Elite Soldaten gut ginge. ,, Der Eignungsest steht dir dann morgen bevor, also ruh dich heute besser aus.'' Als Cloud fragend eine Braue hob, schüttelte Zack den Kopf. ,, Ich darf dir nichts darüber sagen, aber mach dir keinen Kopf. Sephiroth wird das bei dir übernehmen also, sei ganz unbesorgt.Für heute sollte ich dir die Stadt zeigen damit du, die Eindrücke die sie bei dir hinterlässt, für dich selbst auswerten kannst.'' Cloud stimmte ihm zu. Wenn er Fragen hatte, sollte er sie fragen und ansonsten, würde er einfach sehen was ihm der Ausflug brachte. Eine halbe Stunde später verließen der Soldat und sein Rekrut, das Gebäude mit Kurs auf die wichtigsten Punkte von Midgar.

Die Stadt an sich, war überwältigend.. Die meterdicken Platten mit denen die unteren Bereiche der Sektoren abgedeckt waren, lagen auf riesigen Betonpfeilern auf und wurden mit schweren Ketten zusätzlich gehalten. Bei Bedarf konnte man sie öffnen und schließen . Dies geschah aber nur dann, wenn die Zugstrecke die die Bereiche miteinander verband, genutzt wurde.Das Schienennetz Midgars, sah auf einem der zahlreichen Monitore betrachtet aus, wie das Zuhause einer riesigen Spinne und führte spiralförmig nach oben. Cloud staunte nicht schlecht denn er kannte nur die von Bergen gesäumte Ebene, auf der Nibelheim lag. Soviel Technik, bereitete ihm ein flaues Gefühl im Magen.Zack bemerkte das wohl, denn er beruhigte Cloud indem er ihm sagte, dass er sich daran schneller gewöhne, als er es bemerken würde. Er selbst, stamme aus einer kleinen Stadt namens Gongaga, die mitten im Wald gelegen war und gegen die, war selbst Nibelheim technisch auf dem neusten Stand. Cloud grinste bei dem Gedanken. Nibelheim war eine kleine Bergarbeiterstadt und sehr idyllisch. Von Technik war da weit und breit keine Spur. Alles wurde mechanisch betrieben. Die einzige Technik in der Region, symbolisierte der Makoreaktor im Herzen der Nibelberge. Aber davon, war in der Stadt selbst, nichts zu spüren. Midgar dagegen, war eine Hochburg der Technik und auf dem allerneusten Stand.Das Hauptgebäude und der Sitz der Shin.Ra -Corporation, war wesentlich beeindruckender, als Cloud es sich vorgestellt hatte.Ein Koloss aus Stahl, Beton und Glas der wie eine uneinnehmbare Festung wirkte. Hier residierte der Präsident und hier, befanden sich auch alle wichtigen Abteilungen und deren Leitung, die das Herz von Shin.Ra Inc. bildeten. Auf über einhundert Ebenen arbeitet Wissenschaftler, Proffessoren, Büroangestellte und zahlreiche andere Menschen, in ebenso wichtigen Berufen, rund um die Uhr, um es am schlagen zu halten.

Tag der Veröffentlichung: 31.05.2014

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