Göttin der Nacht

Alexis · Kapitel 1 von 1 · Teil 2/3

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Göttin der Nacht

Göttin der Nacht

Dieses Kapitel ist lang und deshalb in 3 Teile geteilt.

Alexis Körper spannte sich von Kopf bis Fuß an, ihre Nackenharre stellten sich zu Berge und ihr Puls beschleunigte sich. Erst heute früh hatte sie dieses Gefühl gehabt und da traf sie auf Blondie. Nur dieses Gefühl war intensiver, ihre Sinnesorgane tanzten Samba. Und da traf es sie wie ein Schlag. Der Geruch nach Regen im Wald und dem frischen salzigen Meer. Abrupt hielt sie ihr Gefährt und fuhr in eine Seitengasse. Der Geruch schien ganz in der Nähe zu sein. Erst nach mehreren links und rechts Kurven, die Lex alle viel zu schnell nahm, hielt sie vor einem kleinen Häuschen. Es schien sehr alt zu sein. Die hell braunen schon fast rötlichen Dachziegel waren nicht mehr alle beisammen. Viele lagen Zertrümmert um das Häuschen herum, die grüne Fassade blätterte langsam ab. Sie hatte wohl den Wetterbedingungen der Ukraine nicht stand gehalten. Lex wusste, dass es hier im Winter sehr kalt werden konnte und im Sommer übernatürlich hohe Temperaturen herrschten. Und obwohl das Haus in einem schlechten Zustand zu sein schien, sah es einfach einladend aus. Lex schwang sich von ihrem Liebling und ging auf das kleine Haus zu. Die verschiedensten Arten von Blumen zogen sich an dem Haus hinauf. Die Fenster waren zerschlagen. Als hätte jemand etwas durchgeworfen. Als Lex endlich näher heran treten konnte roch es immer stärker nach diesem verführerischen Duft. Als würde er sie irgendwohin leiten wollen. Ein unsichtbarer Wegweiser. Die Tür war nur leicht angelehnt. Sie fuhr mit dem Zeigefinger den Türrahmen entlang, tiefe Kerben waren in dem alten Holz. Als hätte jemand voller Wucht das Holzbearbeitet. Das würde auch erklären weshalb die Tür aus den Angeln gehoben war. Etwas war hier unheimlich und doch konnte Lex ihre Füße nicht unter Kontrolle kriegen. Sie trieben sie immer weiter voran. Die Tür fiel mit einem knarren zur Seite, das Lex einen Blick ins Innere werfen konnte. Es schien aus zwei Stockwerken zu bestehen. Der erste bestand aus einem einzigen Raum, nichts stand irgendwo rum. Nur der Staub wohnte hier noch. Eine kleine Ratte huschte über die Fensterbank, Alexis konnte sich ein erleichtertes aufstöhnen nicht verkneifen. Die Tatsache, dass es auch etwas anderes hätte sein können. Um den Gedanken zu vertreiben schüttelte sie den Kopf. Etwas Magisches ging von diesem Haus aus und der Geruch wurde auch immer intensiver. Er lockte sie in das nächste Stockwerk. Wenige Bilder hingen an der Wand, viele davon waren kaum noch zu erkennen so vergilbt waren sie durch die dicke Staubschicht. Nur ein einziges Bild zog sie Magisch an. Auf dem gelben Papier war eine kleine Familie abgebildet. Ein großgewachsener Mann hielt ein kleines Baby auf dem Arm. Er strahlte vor unendlichem Glück. Seine Augen leuchteten als würde er Lex etwas Mitteilen wollen. Neben ihm Stand eine Frau, sie war etwas kleiner als der Adonis von Mann neben ihr. Lex konnte nicht viel über sie sagen, denn die Hälfte wo ihr Kopf und Oberkörper abgebildet hätte sein sollen war rein gar nichts. Das Bild war in zwei ungleiche Teile zerrissen. Nur an der Hand die der Mann hielt war noch zu erkennen, dass jemand an seine Seite gehörte. Es war ein schöner Anblick für Lex eine kleine glückliche Familie. Unbewusst steckte sie das Bild in ihre Jackentasche. Ein Geräusch im zweiten Stockwerk lenkte ihre Aufmerksamkeit auf sich. Es war wie ein Rascheln als würde jemand über den Boden kriechen. Im nächsten Stockwerk befanden sich grade mal zwei Zimmer. Ein Schlafzimmer mit einem Doppelbett auch dieses Zimmer war vollkommen verstaubt. Gegenüber lag das Badezimmer, Lex zog es in das Zimmer am Ende des Ganges. Die Tür flog auf und vor ihr erstreckte sich ein kleines Kinderparadies, eine kleines Kinderbett stand in einer Ecke und Drumherum lag Spielzeug, jedoch warum es verbrannt aussah konnte sie sich nicht erklären. Der Rest des Hauses erweckte nicht den Eindruck als wäre es einem Brand zu Opfer gefallen. Plötzlich überkam Lex wieder dieses unwohle und doch angenehme Gefühl. Jemand oder etwas stand hinter ihr. Ein warmer Atem glitt über ihre zu berge stehenden Nackenhaare. Dieser atemberaubende Geruch lullte sie ein. Und dann war nur noch alles schwarz. Sie glitt davon. Lex wartete auf den harten Aufprall, doch den bekam sie nicht mehr mit. Lex öffnete langsam die Augenlieder. Sie fühlte sich schlapp und ihr Körper streikte wie jeden Morgen. Der Wecker klingelte ununterbrochen. Oh Gott! Hatte ich dieses Mist ding nicht kaputt gemacht.

Aber es war nicht ihr normaler Wecker sonder, der auf ihrem Handy. Lex tastete sich an ihrem Nachschränkchen entlang als sie endlich das Handy fand. Sie konnte sich erinnern wann sie den Wecker gestellt hatte. Schwerfällig bewegte sie sich ins Badezimmer und stellte sich ohne Vorzuheizen unter die kalte Dusche. Das kalte Wasser weckte sie augenblicklich und da fiel ihr alles wieder ein. Das Haus, das Bild und das Kinderzimmer und auch dieser verführerische Geruch. Das kann doch alles nicht nur ein Traum gewesen sein.

Aber wie war sie den nach Hause gekommen. Wäre sie in Wirklichkeit in Ohnmacht gekippt müsste sie nicht dann noch in dem verfallenen Häuschen liegen. Lex wusste, dass es alles nur ein Traum gewesen sein konnte.

Zur Bestätigung rannte sie noch völlig durchnässt und nackt aus dem Badezimmer und schnappte sich ihre Jacke. Sie suchte alle Taschen ab, aber dort war kein Bild und auch ihre Sachen schienen Relativ sauber. Das bisschen Dreck das an ihren Hosen hing konnte auch vom Motorrad fahren kommen. Sie hatte ein hohes Tempo gehabt als sie durch den Wald gebraust war. Was jedoch eigenartig war. Wieso konnte sie sich nicht daran erinnern im Hotel angekommen zu sein. Die einzige logische Erklärung wäre das sie sofort als sie durch die Hotel Tür kam, eingeschlafen war.

Sie konnte sich auch nicht daran erinnern alles ordentlich zusammen gelegt zu haben. „Lex du wirst verrückt!“ bei diesem Gedanken musste sie lachen. Nichts Neues fügte still in Gedanken hinzu. Auch hier hing dieser wundervolle Geruch in der Luft. Vielleicht war auch das alles nur eine Einbildung nichts und niemand konnte so Himmlischen riechen. Lex zog sich schnell eine Jeans und einen roten Pullover über und rannte hinab in die Tiefgarage. Als sie an der Schule ankam öffneten sich die Tore Automatischen das sie nicht einmal halten musste.

Das Troll ähnliche Wese wollte wohl keine Unterhaltung mehr mit ihr führen. Irgendwie war es auch ein komischer Kautz gewesen. Er hatte sie angesehen als wäre sie ein Alien gewesen. Sie schaffte es noch nicht von ihrer Ninja abzusteigen da standen auch schon Sam und Dave vor ihr. Beide grinsten über beide Ohren. „Guten Morgen Sonnenschein!“ Dave schien es wirklich Spaß zu machen mit ihr in aller Öffentlichkeit zu flirten. „Morgen, Liebling!“ sie versuchte seinen Zuckersüßen Ton zu imitieren es klappte leider nicht so wie gewollt.

„Lex, der Direktor hat nach dir gefragt. Er war ja leider gestern nicht da gewesen und er wollte das Gespräch vor dem Unterricht führen“, Lex konnte sich zu gut daran erinnern wie sie über eine Stunde im Sekretariat verbracht hatte bis endlich jemand auf die Idee kam ihr Bescheid zu geben das der Direktor nicht einmal auf dem Gelände war.

„Ok, ich gehe zu ihm hoch!“ Immer starrten die Schüler sie an als wäre sie nicht von diesem Planeten. Aber keiner traute sich sie anzusprechen. Lex überlegte, bis sie vor dem Büro des Direktors stand, was wohl los war das alle einen weiten Bogen um sie machten.

Bevor die an der großen Eichenholztür Klopfen konnte schwang die Tür auf. Der Raum wurde von vielen schwarzen und roten Kerzen erhellt. Hier kannten sie wohl nicht die Erfindung der Glühbirne. „Setzten Sie sich bitte Miss Sanders!“ Der Direktor stand mit dem Rücken zu ihr. Lex nahm genau gegenüber des großen Holztisches Platz. Direktor Fallgood drehte sich zu ihr um und nahm auch Platz. Seine Augen weiteten sich als würde er einen Geist vor sich sehen. „Ich alles in Ordnung Herr Rektor?“ Lex spürte, dass sein Körper vollkommen verspannt war und auch seine Augen nahmen einen eigenartigen Schimmer an.

„Ja mir geht es bestens!“ Nach kurzer Zeit schien er sich wieder im Griff zu haben als wäre nichts vorgefallen gewesen. „Und wie geht es innen? Haben sie sich einigermaßen eingelebt?“ Lex nickte: „Ja, ich finde die Schule sehr schön.“ „Das ist schön zu hören!“

„Direktor Fallgood, worüber wollten sie den mit mir Sprechen?“ er kramt durch ein Paar unterlagen und hielt sie Alexis unter die Nase. „Erstens wollte ich ihnen für ihre über aus guten Testergebnisse gratulieren. So etwas hatten wir bis jetzt nur zwei Mal und das liegt mehrere Jahrhunderte zurück“, also gab es noch welche wie sie. Vielleicht war eine Davon ihre Mutter. „Wer? Wenn ich Fragen darf“, der Rektor schüttelte den Kopf.

„Tut mir leid Mrs. Sanders das kann ich nicht Preisgeben.“ „Und ihr zweites anliegen?“ Lex versuchte sich so gut es ging zu beherrschen. Es machte sie wütend nicht zu wissen wer die anderen waren. Und besonders wenn die Möglichkeit bestand das ihre Mutter eine davon war musste sie es so schnellst möglich Erfahren. „Es geht um ein Paar Angaben die fehlen!“

„Ich habe keine Eltern sie sind Tod und ja ich weiß nicht zu welcher Art ich gehöre!“ Es war offensichtlich, dass er solche Fragen stellen würde und auch er schien nicht überrascht über ihre Antwort. „OK, das belassen wir erst einmal dabei, nur eins ich möchte das sie sich einen Mentor nehmen, er wird ihnen helfen ihre Kräfte kennen zu lernen und vielleicht finden wir auch so heraus was sie sind“, Alexis wusste nicht was sie sagen sollte.

Sie sollte von einem Fremden Wesen Unterrichtet werde. „Wieso brauche ich einen Mentor kann ich das nicht auch in der Schule irgendwie machen?“

„Es tut mir leid aber nein ich habe ihnen schon jemanden herausgesucht.

Er ist der Beste den es gibt auf diesem Gebiet, naja fast auf allen Gebieten. Er wird sie morgen von der Schule abholen!“ „Nein, ich will aber nicht!“ Der Blick des Direktors wurde weicher. Er schien Verständnis für sie zu haben. „Ich kann verstehen, dass es nicht einfach ist. Aber wenn sie weiterhin diese Schule besuchen wollen müssen sie heraus finden wie sie ihre Kräfte kontrollieren können. Naja der erste Schritt wird sein heraus zu finden was ihre Kräfte überhaupt sind und….“ Lex erhob sich ohne ein weiteres Wort von ihrem Stuhl und wand sie zum gehen. „Nur weil ich selbst weiß, dass ich eine Tickende Zeitbombe bin werde ich mit diesem Mentor zusammen arbeiten, aber erhoffen sie sich nicht zu viel“, sie wartete keine Antwort mehr ab und ging hinaus.

„Kleines, von dir haben wir noch sehr viel zu erwarten“, schmunzelnd zog er ein Foto aus einer Akte.

 

Kapitel 5

Lex hatte keine Lust mehr am Unterricht teilzunehmen. Sie wusste, dass Sam ihr keine Ruhe lassen würde bis sie ihr alles erzählt hatte. Und dazu hatte sie wirklich keine nerven. Wieso mussten ihre alle dieselben Fragen stellen.

Etwas an dem Direktor war eigenartig gewesen er wusste etwas. Alexis Gefühl sagte ihr das er wusste das sie in belogen hatte.

Aber er hat auch nicht weiter nach gehackt. Entweder er kannte ihre Mutter oder im schlimmsten Fall ihren Vater. Lex hielt in ihrem Schritt inne. Wenn er ihn wirklich kannte befand sie sich in großer Gefahr. Sie musste sich beeilen. Desto schneller sie alles über ihre Mutter herausfand desto sicher wurde es für sie. Morgen sollte sie ihren Mentor kennenlernen, wenn er mit dem Rektor unter einer Decke stecke steckte, musste sie auf der Hut sein.

„Na, wo willst du denn hin?“ ein Lachen das eher einem Erdbeben glich erklang hinter ihr.

„Hey Sergej, dass selbe könnte ich dich auch fragen!“ mit einem unschuldslächeln wand sie sich dem Riesen zu. Er hielt ihr eine Karte vor die Nase. „War auf der Toilette.“ Sie standen noch eine Weile da und redete über dies und jedes. Eher redete Sergej, erzählt über das Footballteam an der Schule und das sie wie immer Spieler suchte. „Das klingt ja so als wolltest du, dass ich bei euch einsteige“, etwas skeptisch blickte sie den Gestaltwandler an. „Nein außer du hast kein Problem mit uns Jungs zu duschen.“

„Sehr witzig, ich glaube wir sollte wieder reingehen oder?“ Zustimmend nickte er ihr zu.

Eigentlich wollte Lex noch nicht rein. Sie genoss es einfach draußen auf der hell grünen Wiese zu sitzen, die Sonne auf ihrer Haut zu spüren. Und doch verfolgte sie das Gefühl beobachtet zu werden. Sergej war nicht wirklich einfallsreich. Als der Lehrer eine Erklärung wollte weshalb wir zu spät zum Unterricht kamen. Sagt er nur Lex hätte sich verlaufen. Sie schaffte vieles, sie fiel sogar auf grader eben auf die Schnauze. Aber verlaufen gehörte nicht wirklich zu ihren Eigenschaften. Alexis bestätigte es stumm und setzte sich auf ihren Platz neben Sam.

Sie erwartete eigentlich einen Schwall an Fragen aber Sam saß neben ihr als hätte sie nicht einmal bemerkt, dass sie wieder da war. Lex genoss einfach die Ruhe und hoffte nur, dass der Tag so schnell wie möglich vorbei ging. Der Lehrer stellte ihr des Öfteren Fragen als zweifel er an ihrer Intelligenz. Lex verspürte, denn Wunsch ihn zu Fragen ob er glaube, dass sie bei dem Einstellungstest geschummelt hatte.

„Die White-Tigers, wobei der Name durch das Gründungsmitglied Roger Tiger entstanden ist, wurde um den dreh des 18 Jahrhunderts gegründet doch die Mitglieder beschränkten sich auf Roger Tiger seiner Frau Marlon und dem Bruder seiner Frau Levent.“ Alle starten Lex an als würde sie innen etwas Neues aus der Geschichte der Elite Krieger erzählen. „Aus den drei Mitgliedern sind jetzt über 2000 geworden. Eine Elite Einheit aus Kämpfern, die Frauen stehen den Männern in nichts nach. Gleich nach der Geburt werden sie für den Kampf ausgebildet. Am 17.6. 1905 war der entscheidende Tag für die White – Tigers sie traten gegen eine Arme aus Dämonen an. Marshall Dark, der die Dämonen anführte stellte eine Arme über Tausenden von Kriegern auf um die White Tigers in die Schranken zu Weisen. Leider unterschätze er die Krieger und es Artete in einen Krieg der sich über Jahre zog, aus. Von beiden Seiten gab es so viele Tote“, Lex schüttelte angewidert den Kopf als wäre sie live dabei gewesen. „Niemand weiß was danach wirklich geschah nur das die Dämonen Truppen einen Tag auf den anderen sich zurück zogen. Aber es ist allgemein bekannt, dass der Kampf nur verschoben und nicht beendet wurde. Levent Tiger ist an der Macht und das bedeutet niemals etwas Gutes.“ Sie atmete tief durch und begegnete dem Blick ihrer Mitschüler und auch ihr Lehrer sah sie schockiert an. „Woher wissen sie das?“ Sie zuckte nur mit den Schultern. „Gelesen“, die Schulglocke rettete ihr das Leben. Lex stürzte aus dem Klassenzimmer und hielt erst an einer großen Eiche am Rande des Schulgeländes. „Alexis“, Sam lehnt neben ihr an der Eiche und sah sie traurig an. „Alles ok Sam.“ „Wieso nimmt dich diese Geschichte so mit?“ Ich weiß es nicht. Flüsterte ihre innere Stimme. „Ich finde es einfach Schrecklich wir grausam jemand sein kann.“

„Ja, finde ich auch. Komm lass uns nach Hause fahren“, Sam packte sich am Handgelenk und zog sie wieder die Auffahrt hinauf. „Wir haben doch noch Schule“, sie lachte auf. „Nein haben wir nicht, du warst eine Ewigkeit beim Direktor wir hatten eben die letzten beiden Stunden“, Sam hielt neben Sams Ninja und setzte sich hinten drauf. Lex war verwirrte, skeptisch zog sie eine der Augenbrauen in die Höhe. „Soll ich dich etwa nach Hause fahren?“ Lächelnd schüttelte sie ihre goldenen Locken und ihre hell braunen Augen blickten hinterhältig zu Lex rüber. „Nicht ganz du kommst heute mit zu mir.“ Lex hatte nicht einmal die Möglichkeit zu wiedersprechen Sam stellte sich taub. Sie sah um sich herum als würde sie Lex nicht einmal Bemerken. „Ja ist ok ich komme ja mit und wo lang geht es?“ „Setzt dich einfach auf das Motorrad, ich zeige dir was echt Tolles?“ Misstrauisch ließ sich Lex auf ihre Ninja gleiten. „Soll ich den Motor starten?“

„Nein ist nicht nötig!“ Sam streckte ihre Hände weit von ihrem Körper und ihr kindliches Gesicht wirkte in diesem Moment sehr alt. Ihre Ninja begann sich zu bewegen aber nicht vor wie normaler Weise sondern nach oben. Sie stiegen immer höher. Alexis krallte sich an ihrem Lenker fest. Ihr Herz raste und ihr Blutdruck stieg an. „Ganz Ruhig, mach dich Augen auf und sie dir alles an“, Lex hatte nicht bemerkt, dass sie die Augen geschlossen hatte. Als sie es endlich schaffte ihren Körper wieder unter die Kontrolle zu bekommen, raubte ihr der Anblick den Atem. Es war wunderschön sie hatten die Schule längst hinter sich gelassen vor ihnen erstreckte sich nur ein Bild aus satten Farben. Ein blauer Himmel und ein Bett aus verschiedenen grünen Tönen. „Das ist der Wahnsinn“, Sam umarmte sie von hinten. „Ich dachte mir das es dir gefällt bist ja noch nie geflogen“, und wie es ihr gefiel. Jetzt verstand sie auch wieso alle, dass fliegen bevorzugten. Schuldbewusst streichelte sie ihre Ninja. Ich bleibe dir trotzdem treu. Sie musste darüber grinsen was für eine enge Beziehung sie zu ihrer Maschine aufgebaut hatte. „Wir sind gleich da“, Sam deutet mit ihrem zierlichen Zeigefinger in Richtung eines Berges. Am Fuße des Hügels stand ein dunkles Haus. Es bestand vollkommen aus Holz. Aus dunklem Eichenholz. Aus dem Schornstein stieg raus. Irgendwie schien es gemütlich auszusehen. Große Fenster gingen rundum ums Haus. Etwas unheimlich war nur das an so einem schönen Tag Die Jalousienen runtergelassen waren. Sam landete genau vor der Haustür von unten war das Haus noch imposanter. Mein Blick blieb wieder an den runtergelassenen Jalousienen hängen. „Wie es scheint ist mein Bruder wieder zu Hause“, Lex blickte gar nicht durch. „Dave?“ „Nein nicht Dave, mein älterer Bruder Dante!“ Dante! Spuckte es durch Alexis Kopf.

„Kommst du?“ Sam war vorgelaufen und stand schon vor der Geöffneten Tür. Im Haus leuchteten überall Kerzen. Kannte die hier auch kein Strom? Als hätte Sam ihre Gedanken gelesen schaltete sie das Licht ein. Gleich Links von ihnen war eine große Küchen mit einer kleinen Kücheninsel in der Mitte alles war schlicht gehalten. Alles schwankte zwischen weiß und einem dunklen Blau. „Willst du etwas Trinken? Tee, Cola, Wasser, Kaffe?“ „Einen Kaffe bitte mit Milch und einem Löffel Zucker“, amüsiert stellte sie eine Tasse vor Lex und schenkte ihr etwas der dunklen Flüssigkeit ein. „Was ist so lustig?“ eine von Alexis Perfekt geformten Augenbrauen. „Du trinkst denn Kaffe genau wie Dante.“ „Und was ist daran so eigenartig?“

„Nichts nur ihr kennt euch nicht, ich will dich warnen er ist ein ziemlich schwieriger Typ und...“

„Lass es Sam ich bin wegen dir hier und nicht wegen deinen Brüdern“, es klang etwas unsicher, irgendwie interessierte sie es schon wer der geheimnisvolle Bruder war von dem keiner sprechen wollte.

„Ok, du hast recht also lass uns ins Wohnzimmer gehen wir sollten erst den Berg an Hausaufgaben hinter uns bringen.“ Sam hatte recht, gestern hatte sie nichts gemacht und musste heute noch alles nachholen. Die Hausaufgaben erwiesen sich als nicht gerade spektakulär vieles davon hatte sie schon einmal gemacht gehabt, an ihrer alten Schule.

Sam hatte nicht einmal die Hälfte Geschafft. Sie lag Träumend an dem großen Kamin an dem ein Feuer brannte. Nur ihr leiser Atem durchbrach die Stille. Erst jetzt fiel Alexis auf das ihre Nackenhaare zu berge standen. Genau wie in ihrem Traum. Obwohl sie immer noch daran zweifelte das es ein Traum gewesen war. Lex fühlte sich müde als hätte sie tagelang nicht geschlafen. „Ein Kaffe wird helfen“, etwas unbeholfen stand sie auf und trottete auf die gegenüberliegende Seite wo die Küche lag. Sie füllte den Kaffebehälter neu auf und drückte aufs Knöpfchen. Ein herber Geruch hing in der Luft aber er wurde übertönt durch den Geruch nach Wald und Meer. Stopp! Der Geruch war zu intensiv nicht so schwach wie normalerweise. Ein Räuspern veranlagte sie sich umzudrehen. Hinter ihr Stand ein Mann am Türrahmen gelehnt. Er trug nur eine Schwarze Sporthose die im Locker um die Hüfte saß und sein weißes T-Shirt das seine Muskulöse Brust betonte. Pechschwarze Haare umrahmten hohe Wangenknochen und dunkle Augen. Sie waren nicht nur dunkel Sonder schwarz. Ein leuchtendes Schwarz. Er sah einfach überwältigend aus, Lex zwang sie regelmäßig zu Atem. Locker lehnte sie sich an den Tresen und erwiderte den finsteren Blick. Dante! Bestätigte ihr ihre innere Stimme.

Dante musterte sie von oben bis unten. Etwas an dem kleinen Wesen das am Tresen stand faszinierte ihn. Und das gefiel ihm gar nicht. Was machte sie überhaupt hier. Aber ihr Geruch war einfach überwältigend. „Kaffe?“ Hatte sie etwas gesagt? Als er seinen Blick wieder ihrem Gesicht widmete, stand ein großes Fragezeichen in ihrem Gesicht. Um die Frage nicht nochmal stellen zu müssen hielt sie eine große Rote Tasse in die Luft. Dante nickte zu Bestätigung. Ihr Blick drückte wissen aus. Als würde sie zumindest ahnen wer vor ihr stand aber das konnte nicht möglich sein. Sie stellte zwei Tassen auf den Tisch und goss Kaffe ein wie selbstverständlich fügte sie Milch und einen kleinen Löffel Zucker hinzu. Ihre Schritte waren wohlbedacht. Knapp vor ihm blieb sie stehen und hielt ihm die Tasse unter die Nase. Nur zögernde hob er die Hand um nach dem Kaffe zu greifen. Wie in Zeitlupe, ein Lächeln huschte über sein Gesicht. Fast schien es als wäre es nicht da gewesen.

Sein Oberkörper wurde mit voller Wucht nach vorne gepresst seine weichen Gesichtszüge wichen einer Maske. Hart und Unnachgiebig. Lex konnte grade so dem fallenden Dante ausweichen. Erst jetzt kam auch Sam zum Vorschein. Ihr Knie war zwischen seine Schulterblätter gepresst und mit beiden Armen drückte sie ihn zu Boden. Beide fielen mit einem lauten Knall auf den Boden genau vor Alexis Füße.

Den Kaffe hatte sie sich übergeschüttete ihre Haut brannte von der heißen Brühe. Aber das war jetzt nicht wichtig. Dante hatte sich wieder aufgerappelt und starrte ungläubig seine kleine Schwester an. Sam war vollkommen aufgebracht. Sie knurrte. „LASS DIE FINGER VON IHR!“ Lex war schockiert von ihrem Barschen Ton. Alexis kam wieder langsam zurück und Begriff erst jetzt was wirklich geschehen war.

Dantes Blick glitt zwischen Lex und Sam hin und her. „Hat er dir irgendwas getan?“ Sam schien wirklich neben der Spur zu stehen. Lex drehte sich auf dem Absatz um ging steuerte aus der Tür auf ihre Ninja zu. „Lex warte doch mal es tut mir leid ich weiß wie mein Bruder sein kann.“ Dante war Sam und Lex gefolgt und stand jetzt fast schon gelangweilt an der Terrasse. Lex hielt kurz inne. „Der einzige der eine Entschuldigung verdient hat ist dein Bruder. Nur damit du auch auf den neusten Stand bist ich habe ihm und mir einen Kaffe gemacht mehr nicht!“ Lex war von sich selbst schockiert wie ruhig ihre Stimme klag. Dante schien überrascht über ihre Antwort. Etwas Dunkles huschte über sein Gesicht. „Lex bleib hier du kennst nicht einmal den Heimweg.“ Doch sie hatte nicht das Bedürfnis länger zu bleiben. Dante, machte ihr Angst. Und das nicht im negativen Sinne. Etwas in ihr Sträubte sich zu fahren, sie hätte gerne sich noch ein bisschen mit ihm Unterhalten. Aber andererseits war Aktion zu krass sie musste weg. „Ich finde ihn schon“, sie brauchte nicht laut zu sprechen sie wusste, dass sie es hören konnten.

Irgendwie störte sie es nicht alleine den Weg suchen zu müssen. Denn etwas in ihr kannte den Weg.

Wieder stieg ihr der Anblick von Dante hoch. Wie er da stand ans Gelände gelehnt. Hinter ihm dieses Imposante Anwesen. Da ging auch schon das Licht auf wie in ihrem Traum. Er sah genauso aus wie der Mann mit den Reißzähnen aus ihrem Traum. Seit sie in der Ukraine angekommen war, träumte sie die seltsamsten Dinge. Als wollten die Träume sie auf etwas hinweisen.

 

Kapitel 6

„Guten Morgen Lex“, Sam setzte sich gegen über von ihr und begann mit den Aufwärmübungen. „Morgen!“ Lex war nicht mehr böse auf Sam, dass war sie auch vorher nicht gewesen, aber es machte ihr einfach zu viel Spaß Sams schuldbewusstes Gesicht zu sehen. „Es tut mir wirklich leid ich dachte wirklich er wollte dir etwas antun.“ Ihre Freundin sprach wirres Zeug. Weshalb sollte Dante ihr etwas antun wollen. Er schien wirklich nicht darauf aus.

„Hast du dich bei ihm Entschuldigt.“

„Nein, er verschwand kurz nach dir, ich kam gar nicht dazu!“ Lex hob das rechte Bein, winkelte es überm Kopf an und beugte sich zur Seite. „WOW, das ist ja der Wahnsinn“, sie versuchte die gleiche Figur nach zu machen, leider fiel sie nur Kopfüber und landete mit dem Gesicht im Gras. Alexis hätte am liebsten Losgelacht. Aber in einem richtigen Kampf hätte sie auch nicht die Zeit zum Lachen. „Wie machst du das?“

„Übung macht den Meister, da ich nicht wirklich große Kräfte besitze, sagen wir mal noch, musste ich lernen mich so zu verteidigen“, Sam schien skeptisch. „Wie meinst du das, sagen wir mal noch?“ „Erinnerst du doch noch ich hatte ein Gespräch mit dem Rektor“, Sam nickte zur Bestätigung. Bevor sie weiter Sprach stellte sie sich auf einen Arm und spreizte die Beine in einen Spagat. „Er teilte mir einen Mentor zu. Er soll mir helfen heraus zu finden wer oder was ich bin.“

„Das ist ja der Wahnsinn und wer ist es?“ „Ehrlich gesagt ich habe keine Ahnung“, Sam schien voll außer sich zu sein. „Weißt du was das heißt du wirst von einem Richtigen Meister trainiert ich hoffe das läuft besser als bei Lynn, die war mal der totale Reinfall?“ Lex hielt in ihrer Bewegung inne, Blondie hatte auch einen Mentor gehabt.

„Wie soll ich das den verstehen, sie hatte etwa auch einen?“ „Ja, hatte sie!“ Als wäre es ein Thema was sie nicht gerne Ansprach. „Wer?“ Lex wollte es hören. Sie wollte wissen, ob ihre Vermutung stimmte. Wieder stieg ihr dieses wundervoll Duft in die Nase. „Dante“, beschämt senkte sie den Kopf. Deshalb hatte sie nach ihm Gerochen. Enttäuschung breitete sich in ihrem Körper aus. Langsam glitt Lex in den Schneidersitz zurück.

„Ja Dante war mein Meister gewesen und nicht nur das“, beide drehte sich erschrocken um. Wie konnten sie nicht bemerken, dass dieses Miststück direkt hinter ihnen stand. Sie trug eine dunkel blaue Jogginghose und nur einen Trainings BH. Wie billig. „Und was hat es gebracht das du seine Schülerin warst, nach nicht mal zwei Wochen gab er auf. Tja die Lehrer hatten dich wohl überschätzt!“ Etwas regte sich in Blondies Blick und es wich wieder diesem Boshaften lächeln. „Und trotzdem wurde ich von dem größten Meister der Dämonen Welt Unterricht und wäre ich so eine schlechte Schülerin wäre er nicht hier um mich zu besuchen!“ Ratlos sahen sich Sam und Lex an. Alexis schwirrte der Kopf. Er sollte der größte Meister der Unterwelt sein. Blondie stürmte auf eine Bank ganz in ihrer Nähe zu. Dante starrte zu der kleinen Gruppe von Frauen rüber. Was macht der den hier? In Lex schlummerte die Antwort aber das war unmöglich. Die schrille Stimme von Lynn drang zu ihr durch. „Liebling du besuchst mich, wie süß von dir.“ Ein unverständliches Brummen drang aus Dantes Kehle während er der stürmischen Umarmung auswich. „Du brauchst doch nicht so schüchtern zu sein, vor diesen niederen Kreaturen“, etwas in Lex regte sich. Sie wurde durch ihre Anwesenheit und der Situation, dass sie wie schien etwas mit Dante hatte, richtig wütend.

Das Blut in ihren Adern begann zu Pulsieren ihr wurde unnatürlich heiß.

Dantes Blick ruhte immer noch auf ihr obwohl Blondie ihn von allen Seiten befummelte. Lex hielt seinem Blick stand. Sams kleine Hand berührte sie am Ellbogen. „Lex was ist los mit dir? Du riechst so eigenartig“, auch Dante schien die Veränderung bemerkt zu haben. Er wich einem Kuss versuch von Blondie aus. Und kam ganz langsam, so als würde er die Situation einschätzen wollen auf die Beiden zu. Knapp vor ihnen blieb er stehen und Kniete sich vor Lex hin. „Hey“, hauchte er.

Seine Miene war immer noch finster und trotzdem versuchte er zu Lächeln. Mit einem genervten aufstöhnen, stand Alexis auf. „Hey“, presste sie heraus. Etwas stimmte mit ihr nicht. Sie hatte das Gefühl ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Sie drehte den beiden Geschwistern den Rücken zu und eilte über die Wiese. Aber ihre Beine machten ihr einen Strich durch die Rechnung, wie angewurzelt blieb sie nach wenigen Metern stehen. Sie hörte wie alle über sie Sprachen und sie konnte Sams Panik riechen. Ihre Sinnesorgane gingen mit ihr durch. Nur Dante blieb ganz ruhig. „Dante was willst du mit diesen Losern komm lass uns gehen und uns einen schönen Tag machen“, Blondie beugte sich zu ihm Rüber um ihm noch etwas ins Ohr zu Flüstern.

Komm Dante wir könnten da weiter machen wo wir aufgehört haben. Lass diesen Menschen oder was dieses Ab normale Ding ist in Ruhe. Ihr Schaden frohes Lächeln brach ab. Alexis Körper hatte sich wie Automatisch auf sie zu Bewegt. Blondie war viel größer und sie schien sich ziemlich Siegessicher zu sein. „Wer ist hier Ab Normal?“ Lex versuchte ruhig zu bleiben und das fiel ihr sichtlich schwer. Blondies Augen weiteten sich. Es sah so aus als würden sie ihr gleich aus den Augenhöhlen fallen. „Woher weißt du das?“ „Woher weiß ich was, bei nächsten Mal sprich leiser, nicht damit die ganze Schule es mitbekommt“, Blondies Hand landete mit einem lauten krachen in Lexs Gesicht. Sie wich einen Schritt zurück. Dantes Körper begann zu pulsieren und eine Dunkle Aura umgab seinen Körper. Seine schwarzen Augen bekamen noch einen dunkleren Stich wenn das überhaupt möglich war. Alexis Lachen irritierten ihn. Es klag grausam und nicht mehr menschlich. „Großer Fehler Schnucki.“

„Du denkst du hättest gegen mich eine Chance, du bist ein nichts im Gegenteil zu mir“, mit Lex gingen die Pferde durch. In weniger als einer Millisekunde hob sie ihr rechtes Bein es landete präzise in Blondies Brustbereich. Weitere Schläge mit den Fäusten und sie lag auf dem Boden. Ihre Augen waren Tränen nass. Ihre Sonst so überheblichen Züge waren Schmerzverzerrt. Wie gerne hätte sie weiter auf sie eingetreten bis sie lernte ihr dreckiges Maul zu halten. Leider kam sie nicht mehr dazu, vor ihren Augen wurde es dunkel. Sie bekam nur noch schwer Luft bis sie in die Dunkelheit glitt. Ihr Körper fühlte sich schwerelos an, endlich wich die Spannung die ihren Körper ergriffen hatte.

Das Brennen verwandelte sich in ein Angenehmes kribbeln und der Wundervolle Geruch nach Wald und Meer lullte sie wieder ein. Ihre Lieder fühlten sich schwer an und auch ihr Körper gab ihr Anzeichen völlig ausgelaugt zu sein. Alles in ihrem Blickfeld war etwas verschwommen.

Der Raum in dem sie sich befand war dunkel. Vorsichtig rieb sie sich die Augen. Alles wurde etwas klarer, sie lag in einem riesigen Doppelbett.

Um sie herum war alles dunkel nur ein Paar Kerzen brannten, die dunklen Bordeaux Vorhänge waren zu gezogen. Allgemein war das Zimmer eher klassisch und doch ein bisschen Düster eingerichtete. Rot und schwarz domminierten den Raum. Lex stütze sich mit den Armen ab um aus dem Bett zu kriechen, die Schwere Decke fühlte sich wie ein hundert Kilo Gewicht an. Sie trug immer noch ihre etwas knappe Sportkleidung. „Oh Gott Süße wie geht’s dir du bist ja endlich wach“, wiederstrebend fand sie sich in Sams Umarmung wieder. Sie trug ihre Haare hochgesteckt. Zum ersten Mal sah Sam wirklich alt aus. Naja eher gesagt älter.

„Wo bin ich?“

„In Dantes Zimmer“, stumm wiederholte Lex die Worte. „Das war der Wahnsinn, hättest gleich sagen können das du SO schnell bist nicht einmal Dante hatte es geschafft rechtzeitig zu reagieren, aber Blondie kommt dir echt nicht mehr zu nahe und auch noch das du ihre Gedanken gehört hast das…“, Lex konnte ihr einfach nicht folgen.

Sie hörte nur zwischen durch die Worte schnell, Dante und Gedanken lesen. Aber in ihrem Kopf ergab es keinen Sinn. „Sam bitte langsam was ist passiert?“ Sam setzte sich auf das große Bett und auch Lex gesellte sich dazu. „Du weißt echt nichts mehr?“ seufzend lehnte sich Lex zurück.

Als Antwortet schüttelte sie nur den Kopf und schlug sich die Hände vor den Kopf.

„ Es war total eigenartig, als Lynn zu Dante rannte und uns Gegenüber beleidigend wurde, bekamst du plötzlich so einen Intensiven Geruch. Es Roch so als würde ich in einem Wald voller Kirschblüten stehen. Und dann ging alles ganz schnell. Du wolltest grade hoch gehen nach dem Dante Hallo gesagt hatte. Lynn sah ihn nur an und du drehtest dich wie eine Furie um und hast etwas von „Wer ist hier ab normal“ geschrien.“ Sam schien wieder mitten drinnen zu stecken. „Ein seltsam Aura umgab dich und als Lynn dir eine Verpasste war es vorbei. Alles ging so schnell. Plötzlich lag Lynn vor die auf dem Boden total verstört und natürlich am heulen. Sie hatte überall blaue Flecke keine Ahnung, sie bekommt wie es schneit ziemlich schnell welche. Dante hat die ganze Zeit etwas gemurmelt von…“

„Sam verlass mein Zimmer ich habe mit Alexis etwas zu besprechen!“

Dantes Gesicht spiegelte keine Wiederworte. Lex hätte am liebsten sich an Sams Hand festgekrallt nur damit sie sie nicht alleine ließ. Sie unterdrückte dieses Hilflose Gefühl. Als Sam das Zimmer verlassen hatte setzte sich Lex wieder grade auf. „Ich habe dich in Ohnmacht fallen lassen“, sie konnte das gut verstehen sie war in diesem Moment einfach nicht sie selbst gewesen. „Wie viel Uhr haben wir?“

„Halb Sechs“, sie hatte etwas ganz wichtiges Vergessen. „Mist!“ Bevor sie aus dem Zimmer stürzen konnte wurde sie von Dante an den Oberarmen gepackt.

„Wohin so eilig?“ Lügen brachten auch nicht viel. „Nach der Schule sollte mich mein Mentor abholen und soweit ich weiß ist sie seit fast drei Stunden vorbei.“

„Und du denkst wirklich er hat solange gewartet“, nein daran glaubte sie nicht. Niemand hätte auf sie gewartet. „Es besteht trotzdem noch eine Möglichkeit.“

„Und die wäre“, skeptisch zog er eine Augenbraue in die Höhe. „Das der Rektor mir endlich seinen Namen verrät.“ Kleine Hoffnungsschimmer tanzten durch ihre Augen. Dadurch strahlte das Blau noch intensiver als sonst.

„Du brauchst gar nicht deinen Rektor fragen, ich kenne deinen Meister auch“, gespannt wartet Lex das er weiter sprach. Dante wich einen Schritt zurück, plötzlich sah er so unerreichbar aus. Gefahr ging von ihm aus, er bückte sich in eine elegante Verbeugung. Sogar bei dieser simplen Geste sah er überwältigend groß aus.

„Darf ich mich vorstellen Dante Ryan Knight“, die stille übermannte den Raum nicht einmal das Knistern im Kamin war mehr zu hören. „Dein Mentor.“

 

Kapitel 7

Alexis fühlte sich als würde ihr der Boden unter den Füßen weggezogen werden. Alles begann sich vor ihr zu drehen, Dante konnte sie nur noch Schemenhaft erkenne. Oh Nein nicht wieder Umkippen das wird peinlich... Sie versuchte sich zusammen zu reißen.

Plump ließ sie sich auf das große Bett fallen. Ihre Hände kreuzte sie wie zu einem Gebet und die Augen hielt sie weiterhin geschlossen. Das war alles einfach nicht fair.

Lex hatte sich einen alten, verschrumpelten Mann mit grauen Haaren und einem Krummen Rücken vorgestellt. Und jetzt stand ER vor ihr. Der Traum Mann schlecht hin. Wie sollte sie sich da auf das Training konzentrieren. Diese Situation war einfach Aussichtslos. Nein sie konnte fliehen. Und was wurde, dann aus ihrer Mutter. Frustriert raufte sie sich die Haare. „Alexis?“ Alexis innere Stimme hatte Recht.

Er war nur ihr Mentor. Sie sollte von ihm lernen und nicht mit ihm ins Bett steigen und da war ja auch noch Lynn, seine Freundin. Obwohl das auch nicht sicher war.

Er ist nur ein Mann denk an deinen Vater denkst du er wäre anders. Ja, sie würde auf dieses Stimmchen hören. Mit voller Wucht wurde sie in die Realität zurückgeholt. Zwei Starke Hände umklammerten ihre Oberarme und rüttelten sie etwas unsanft. „Lass das ich bin kein Püppchen“, ziemlich gereizt rutschte sie unter Dante durch und bewegte sich auf die Tür zu. „Und was dann? Nicht ich war fast 15 Minuten weggetreten und nicht ICH war nicht mehr ansprechbar.“

Wild gestikulierte er mit seinen Händen. Sie kannte ihn noch nicht lange aber dies Schien ihr nicht wirklich zu seinen Charakterzügen zu gehören. „Hast du dir etwa Sorgen gemacht?“ Skeptisch zog sie eine Augenbraue in die Höhe und auch ihre Stirn legte sich in kleine Falten. „Träum weiter nur wüsste ich es nicht wie ich meinem Auftraggeber erklären soll das du nach nicht einmal 15 Minuten mit mir Tod bist, obwohl du schaffst es echt einen in Versuchung zu bringen“, diese kälte schockierte Lex. Es klang wirklich danach als würde er täglich Menschen töten.

Einfach so zum Spaß. Erst einmal musste sie Schwer schlucken. Ein Kloss erschwerte ihr das Atmen. Bleib Locker Lex. Seine dunklen Augen fixierten sie, etwas schimmerte in ihnen aber was es war konnte Lex einfach nicht deuten.

„Wie du meinst“, genauso kühl wie er konterte sie auch und verließ das Zimmer. Etwas unbeholfen stieg sie die lange Wendeltreppe hinunter.

Wie immer brannte hier kein Licht nur ein Paar Kerzen erhellten die Stufen. Ihr Stieg der verführerische Geruch von Kaffee in die Nase. Und da war noch etwas anderes.

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