Göttin der Nacht

Alexis · Kapitel 1 von 1 · Teil 3/3

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Göttin der Nacht

Göttin der Nacht

Dieses Kapitel ist lang und deshalb in 3 Teile geteilt.

„Wie hast du das gemacht?“ Lex blieb im Türrahmen stehen. Er war definitiv gefährlich auch wenn er ihr Mentor jetzt war musste sie sich von ihm fernhalten. Jeder Muskel in ihrem Körper spannte sich an. Er stand einfach viel zu gelassen da mit seinem Kaffee in der Hand. „Dante ich habe dich etwas gefragt“, ein süffisantes Lächeln umspielte seine vollen Lippen. Nur noch die Reißzähne fehlten, dann wäre er die Perfekte Ausgeburt der Hölle. „Ich schulde dir keine Rechtfertigung, aber wenn es dich so sehr interessiert“, er ließ die rote Tasse auf den Tresen gleiten. Lex schaffte es nicht mehr die Augen zu schließen, da presste er sie schon an die Wohnzimmerwand. „Sei Morgen pünktlich um Sieben Uhr hier, dann beginnen wir mit deinem Training, naja obwohl ich glaube das würde dir auch nicht helfen.“ Endlich ließ er von ihr ab. Lexs Arme kribbelten Angenehm. Obwohl er etwas zu fest zugedrückt hatte, nahm sie nur diesen Unwiderstehlich Duft war. „Einem Menschen etwas bei zu bringen ist naja mal eine Herausforderung“, Lex fühlte sich wie Dreck. Er trampelte auf ihrem Wunden punkt mit Absicht herum. „Arschloch!“ presste sie heraus. „Na, was hat er ausgefressen?“ Sam stand locker im Türrahmen so wie sie davor und wartete auf eine Antwort. „Nichts!“ Lex war selbst schockiert über ihren gleichgültigen Ton. „Dante wollte mir nur erklären was für ein Vollidiot er ist“, Sam konnte sich das Lachen nicht verkneifen. „Ja, das macht er sehr gerne sogar“, Alexis erhob sich endlich vom Boden um sich nur symbolisch die Stellen wo Dante sie berührt hatte abzuklopfen. „Sam, kommt bei euch ein Bus oder etwas Ähnliches Vorbei“.

„Tut mir Leid“, Dante schnaubte verächtlich und Verschwand wieder in die Küche. „Ist wirklich alles ok mit dir?“ „Klar, nur muss ich jetzt erst einmal nach Hause kommen“, Sam schüttelte verständnislos den Kopf. „Dante hat mir schon bescheid gesagt das er dich Unterrichten wird.

Das heißt du bleibst die nächste Zeit hier“, erschrocken presste sich Lex wieder zurück an die Wand. „Das glaube ich weniger!“

„Stell dich nicht so an, ich fahre gleich in dein Hotel und hole deine Sachen“, Lex fühlte sich übergangen wieder wurde alles über ihrem Kopf hinweg entschieden. Seufzend wand sie ich der Treppe zu. „Wo ist mein Zimmer?“

„Die Treppe hoch und dann rechts“, Sam traute dem Frieden nicht. Etwas an ihrer Aura war beunruhigend. „Was ist mit der Schule?“ „Keine Angst der Rektor weiß Bescheid und wie ich mitbekommen habe schadet es dir nicht ein bisschen Unterrichtsstoff zu verpassen“, Lex hatte keine Lust darüber zu diskutieren, dass sie selbst wusste was das Beste für sie wäre. Während sie sich die Treppe hinauf begab horchte sie nach ungewöhnlichen Geräuschen. Etwas stimmte hier ganz und gar nicht.

Dave war schon seit mehreren Tagen verschwunden und jetzt sollte sie hier in einem Fremden Haus bleiben. Ok, sie mochte Sam aber auch sie gab ihr das Gefühl das sie mehr wusste als sie Preisgab. Und Dante, naja der war ja ein Fall für sich. Er ist einfach eigenartig, erst ist er ganz Ruhig und in einem Moment auf den anderen Rastet er vollkommen aus. Das wird noch Lustig mit ihm werden. Lex blieb vor einer hohen Weißen Tür stehen. Sie fühlte sich vollkommen erschlagen. Ohne einen Blick auf ihre Umgebung zu werfen schmiss sie sich auf das Bett und schlief augenblicklich ein.

„Sergej wie weit seit ihr mit euren Nachforschungen?“ Während der Boss der White Tigers sein Büro durchstreifte, beobachtete seine Sekretärin ihn genau. Obwohl der Meister schon ein hohes Alter erreicht hatte, war sie von seiner eleganten Art sich fortzubewegen einfach fasziniert. Levent warf ihr einen wissend Blick zu, der der Sekretärin Mila die Röte in die Wangen trieb. Jeder wusste, dass sie oft die nächste miteinander verbrachten. Selbstverständlich nur zum Spaß er bezog nur seinen Nutzen aus ihr. Wie aus dem meisten. Hätte er schon vorher geahnt diese sie engere Gefühle für ihn hegte hätte er es schon vor Jahren beendet. „Meister, wir haben endlich eine neue Spur“, Levent wurde langsam ungeduldig. Wenn er an diese kleine undankbare Göre dachte wurde ihm einfach schlecht. Er musste sie einfach so schnell wie möglich finden. Bevor wirklich noch jemand herausfand wer oder was sie wirklich ist. Die Zeit drängte. „Ja und weiter du weißt ich bin nicht begeistert von Rate Spielchen!“

„Jaja schon klar, also wir haben eine Schwache Fährte Richtung Ukraine aufgenommen, aber das ergibt doch keinen Sinn was sollte sie dort wollen.“

„Das ist meine Angelegenheit, ihr müsst euch beeilen wenn sie dort schon eingetroffen ist bleibt uns wirklich keine Zeit mehr, nehmt den nächsten Flieger verstanden!“ Levent war außer sich. Seine Augen verfärbten sich in ein leuchtendes Gelb in denen nur schwarze Ovale Pupillen aufleuchteten.

Ein abartiges Fauchen entwich seiner Kehle. Binnen Sekunden war der Raum leer. Auch Mila flüchtete in den nächst Besten Raum. Wenn Levent sich in diesem Zustand befand musste man sich in Deckung begeben.

Viel zu schnell ging etwas oder jemand zu Bruch. Das Splittern von Glas und einem unmenschlichen Fauchen ließ nicht lange auf sich warten.

Nach Luft ringend kam Alexis zu sich. Sie fühlte sich schlapp ihr Körper war vollkommen ausgelaugt.

In letzter Zeit kam sie wirklich kaum noch zur Ruhe. Sie hatte wieder von diesem kleinen Haus geträumt.

Obwohl es schon alt und verfallen war hatte es etwas Magisches an sich. Doch dieses Mal kam es ihr nicht mehr so Real vor. Der letzte Besuch in diesem Haus war ganz anders gewesen. Sie konnte deutlich den Staub unter ihren Finger fühlen und das kitzeln in ihrer Nase. Und dieses Mal war es wirklich nur ein Traum gewesen.

Es geschahen wirklich nur noch die seltsamsten Dinge seit sie hier angekommen war.

Alexis Atem ging immer noch stockend. Etwas verwirrt starte sie an die Decke. Das Zimmer lag noch im dunklen aber vier große rote Zahlen leuchteten an der Decke. Der Digitale Wecker links vor ihr projizierte die Uhrzeit im ganzen Zimmer umher. „So kann man wirklich schlecht verschlafen.“ Nicht mit der grade elegantesten Weise stieg sie aus dem großen Doppelbett und schlappte in die Richtung wo sie das Bade Zimmer vermutete. Etwas irritiert starrte sie die schwarzen Fliesen. Was haben schwarze Fliesen in einem Bade Zimmer zu suchen? Und nicht nur das war seltsam, eine lockere graue Jogginghose lag auf der dunklen Marmorplatte und dazu ein passendes weißes T-Shirt.

Auch ihre weißen Chucks lagen bereit. Sie hatte keine Lust sich darüber Gedanken zu machen.

Sie war schon glücklich darüber, dass sie wusste wo sie sich überhaupt befand.

Das Wasser war kalt und egal wie sie den Regler drehte und wendete, es blieb kalt. Nach fünf Minuten gab sie sich geschlagen und genoss es zumindest sauber zu werden. Hilfe suchend drehte sie sich in der Duschkabine. Nichts weibliches, sie war umzingelt von Männer Duschgels.

„Das kann doch nicht wahr sein!“ Auf dem Weg zurück ins Schlafzimmer schnappte sie sich ihre vorbereitete Kleidung und ein schwarzes Handtuch.

Erst jetzt erkannte sie das Zimmer in dem sie die letzte Nach verbracht hatte. „Dante“, sie ließ sich auf das Bett sinken und sah sich das Zimmer genauer an.

Das war definitiv Dantes Zimmer, aber was machte sie hier und wo war er. Da ging ihr ein Licht auf.

Sie war gestern einfach in ein Zimmer gestürmt und hatte sich aufs Bett geschmissen. Jemand hatte sie ausgezogen, zugedeckt und ihre Sachen vorbereitet.

Jemand der diese Nacht nicht in diesem Zimmer verbracht aber jeder Zeit hier herein kommen könnten. Wie von der Tarantel gestochen Trocknete sie sich ab und zog sich ihre Sportkleidung über. Auf dem Sessel neben ihrem Bett lag auch ihr grauer Trainings Pullover. Alexis musste darüber schmunzeln, dass er genau das Richtige heraus gesucht hatte.

Die Roten Zahlen prangten immer noch durch das Zimmer und was sie anzeigten war gar nicht gut. Ihr blieben nur noch wenige Minuten dann war es schon sieben.

Sie schnappte sich noch das Haargummi vom Nachttisch um ihre Nassen Haare zumindest etwas zu Bändigen und Stürmte die Treppe hinab in die Küche. Sam saß am Tresen und schenkte in eine Zweite Tasse frischen Kaffee ein. „Morgen Schlafmütze“, bevor sie ihr die Tasse reichte gab sie noch einen Schuss Milch hinein. „Ich bin Pünktlich“.

„Ja, aber Dante ist schon draußen und wartet“, in einem Zug versuchte sie den Kaffee auszutrinken aber das war ein schlechter versuch er war noch brühend heiß. „Autsch, ah Mist.“ Sam konnte sich das Lachen nicht verkneifen. „Sam?“ „Hm, was gibt’s?“ Lex war sich nicht sicher ob sie wirklich diese Frage stellen sollte aber ihre Neugier siegte. „Wie es scheint habe ich heute Dantes Zimmer belagert und naja wo hat…?“

„Bleib Locker Lex, er hat sich es auf dem Sofa bequem gemacht“, Lex war schockiert, wie sie in einschätzte würde er es jetzt bestimmt an ihr auslassen. Rache dafür, dass sie ihm das Bett geklaut hatte. Sam bemerkte die Unruhe ihrer Freundin. „Wenn es dich beruhigt er schien nicht wirklich sauer zu sein, aber wenn du zu spät kommst kann er es noch werden also beweg deinen Hintern in den Garten.“

„In den Garten? Draußen sind doch Minus Grade!“ Sam packte sie am Oberarm und zerrte sie mit Leichtigkeit auf die Veranda hinaus. „Für so eine kleine Person hast du aber eine Kraft“, das war mies natürlich kassierte sie auch dafür einen tödlichen Blick. Gespielt geschockt flüchtete sie vor Sam auf die Wieso. „Oh ja morgen liege ich krank im Bett. Nasse Haare kaum Angezogen und noch dazu Eiskalt draußen“, fröstelnd rieb sie sich die Arme und sprang von einem Bein auf den anderen. „Beweg dich ruhig weiter“, die Gänsehaut kämpfte sich einen Weg den Rücken hinab. „Du scheinst ja wirklich zu frieren, dann beginnen wir gleich mit dem Training. Joggen los“ und schon bahnte er sich einen Weg Richtung Wald.

Wie gebannt sah sie dem Muskelspiel zu. Seine durchtrainierten Beine zeichneten sich in seiner schwarzen Jogginghose perfekt ab und auch sein weißes T-Shirt verbarg nicht viel. „Du bist hier um etwas zu lernen und nicht meinen Hinter zu begutachten also beweg dich endlich.“

Da war er wieder das Arschloch von nebenan. Wie er sie nur anwiderte. Er konnte so sexy sein wie er wollte. Ein Arsch blieb er trotzdem. Alexis wusste, dass er sie unterschätzte. Er legte wirklich ein Schnecken Tempo ein.

Als würde er sich mit Absicht über sie Lustig machen wollen. Das was du kannst kann ich schon lange.

Anfangs trabte sie neben ihm her. Hier und da wich sie einem Ast oder einem Umgefallenen Baum aus. Sie spürte, dass er sie beobachtete und jetzt konnte der Spaß beginnen. „Wie lange soll das sie noch weiter gehen?“ Er schien sichtlich verwirrt. „Ich meine wie lange wir noch die Landschaft begutachten wollen?“

„Die nächsten paar Stunden“, genervt stöhnte Lex auf und blieb an einem Baum angelehnt stehen. „Wenn du etwas lernen willst dann lass und weiter machen“, oh ja er war wütend. Seine Nerven waren zu Zerreißen gespannt. Wieso benahm er sich so wie ein Weichei. Lex hätte einen Drillkomander erwartet und niemanden der um etwas bittet. „Ich will nichts lernen zumindest nichts mehr von dir.“ Das Spiel machte Lex Spaß und sie musste sich echt das Lachen verkneifen.

„Was soll denn das jetzt?“ jetzt war er an seiner Grenze angelangt. „Ganz einfach, ich habe keine Ahnung wo du plötzlich deine Samthandschuhe her hast oder wieso du plötzlich so gespielt Rücksichtsvoll bist, aber lass es.

Gespielte Freundlichkeit kann ich gar nicht ab haben und wie ich dich einschätze passt es nicht mal zu dir.“ Lex redete sich langsam in Rage und kam immer näher und deute mit dem Finger auf seine Brust. „Und sag bloß nicht es wäre nicht so, die letzten zwei Kilometer sind wir nur gekrochen du schienst so als würdest du gleich beim Laufen einschlafen. An deiner Haltung konnte ich schon erkennen das es normaler Weise anders abläuft.“ Lex kam nicht mehr dazu ihre Gedanken zu beenden oder ihm weiter Vorwürfe zu machen. Er schnappte sich ihr Handgelenk und drückte etwas fester zu.

„Jetzt hörst du mir mal zu ja ich war noch nett zu dir aber auch nur weil der Rektor mich dafür bezahlt hat das ich dich in ganzen Stücken wieder zur Schule schicke aber wenn du das volle Programm willst sehr gerne kannst du haben“, sein griff wurde immer Fester und etwas in seinen Augen verriet ihr das es jetzt langsam ernst wurde. Alexis war verletzt zu hören, dass er nur weil er bezahlt wurde so mit ihr umging. „Wie viel bezahlt er dir?“ „Das hat nichts mit dir und dem Training zu tun“; endlich ließ er von ihr ab und wich etwas zurück.

„Ich möchte wissen wie viel er dir zahlt, aber wir sollten ja auch an unser Training denken wir verschwenden hier Wertvolle Zeit“, skeptisch zogen sich Dantes Augenbrauen zusammen. Er fühlte, dass sie auf etwas hinaus wollte. „Wie ich schätze geht diese Weg um den dreh 20 Kilometer Richtung Osten und dann müssten wir ungefähr 17 Kilometer wieder nach Süden um zum Haus zu gelangen.“

Zur Bestätigung nickte Dante. Er konnte sich keinen Reim daraus machen worauf sie hinaus wollte. Allgemein sah sie etwas blass um die Nase aus. Hätte er das vorher gewusst, dass er so ihre Gesundheit gefährden würde wäre er für heute in die Halle gegangen. „Guck mich nicht so gespielt besorgt an. Wenn ich vor dir am Haus ankomme sagst du mir wie viel du gezahlt bekommst einverstanden und ich meine Sprinten und nicht sich da hin Teleportieren oder wie immer du das auch machst.“ Über diesen Vorschlag war er überrascht. Er hatte bis jetzt nicht viele Schüler aber die er hatte waren nicht gerade motiviert oder ganz speziell Lynn war es nie gewesen. Sie hatte sich egal wie versucht vor den Einheiten zu drücken. Naja zumindest war sie im Bett für etwas zu gebrauchen gewesen. Das blöde war ja das er sie nicht mehr loswurde. „Hallo Erde an Dante noch da?“

„Einverstanden“, sein Blick wurde langsam klarer und er kam in den Wald zurück. Es hatte begonnen zu Regnen. Alexis schien jetzt noch kleiner zu sein als sonst.

Sie war nass wie ein Pudel, ihre Sachen klebten an ihrem Körper und sie schien leicht zu zittern. Das kleine Mädchen das vor Dante stand weckte in ihm seinen Beschützer Instinkt. Er hätte sie am liebsten auf den Arm genommen und nach Hause getragen. „Na dann los“, und da war sie wieder nicht das kleine Mädchen sondern die Frau die um alles zu Kämpfen schien. Ihre Augen leuchteten wie Smaragde. Er wusste, dass sie keine Chance gegen ihn hatte.

Kapitel 8

Alexis fühlte sich völlig erschlagen. Ihr Körper schmerzte bei jeder Bewegung. Ihr war sogar der Appetit vergangen ihr Kartoffelbrei mutierte schon zu einer Suppe.

Die letzten Tage nahm Dante wirklich keine Rücksicht mehr auf sie. Er zog strickt sein Programm durch, obwohl es auch für ihn ziemlich Anstrengend zu sein schien. Doch eine Genugtuung hatte sie ja gehabt. Sie gewann das Wettrennen. Dantes Blick war anfangs schockiert und wich dann wieder zu Eiskalt. Seine Augen waren schon fast schwarz aber in diesem Moment schien er undurchdringlich. Seit dem hatte sie kein Auge zu gemacht nur Tag und Nacht Trainiert. Aber sie würde sich nicht beklagen. Sie hatte ja noch etwas zu erledigen. Ohne ein Wort stand sie vom Esstisch auf und begab sich nach Oben in ihr Zimmer. Unter ihrem Kissen zog sie einen Umschlag heraus und begab sich wieder zu Sam und Dante. Sam sah sie sehr seltsam an. Bestimmt hatten sie wieder über sie gesprochen. Dante blickte nicht einmal von seinem Teller auf. Anfangs hatte Lex wirklich geglaubt, dass sie noch einen Zugang zu einander finden würde. Dass er sie trainieren würde weil er es wollte und nicht nur wegen dem Geld. Aber man kann sich auch Täuschen. Lex erinnerte sich an den einen Abend. Dante und sie waren beide total erschlagen gewesen. Und ausnahmsweise schien er nicht irgendwo anders zu sein.

Sie hatte sich zum ersten Mal wirklich nett unterhalten bis dann Lynn kam. Lex bekam Dantes Reaktion nicht mehr mit sie verschwand gleich wieder auf ihr Zimmer.

„Lex? Hallo?“ Sam versuchte die Aufmerksamkeit ihrer Freundin zu erlangen.

„Sam ich komme Morgen wieder mit zur Schule“, Teller und Gabeln krachten zu Boden. „Nein das tust du nicht“, grade von Dante wollte sie nichts hören.

Er war ihr Mentor mehr nicht, sie musste alles unter einen Hut bekommen. Und das schlimmste war ihre Mutter, in den letzten Tagen hatte Lex die Suche völlig eingestellt. Bis jetzt hatte sie keine einzige Spur. Vielleicht würde sie nie herausfinden was sie wirklich war. Dante brachte ihr viel bei.

Und es stellte sich heraus, dass sie ziemlich viele Magische Kräfte hatte aber ihre Mutter war einfach wichtiger. Eiskalt hielt sie Dante den Umschlang unter die Nase. „Was ist das?“ „Ich bin seit über einer Woche hier pro Woche bekommst du 8000 hier sind 20 000 drinnen“, Zum ersten Mal seit sie Dante kannte sah sie Schmerz in seinen dunklen Augen. „Woher hast du das Geld?“ Lex wollte nicht darüber reden wie sie an das Geld gekommen war. Die Erinnerung war einfach zu Schmerzhaft. Sie legte ihm das Geld vor die Nase und begab sich auf ihr Zimmer. Die nächste Zeit musste sie sich um ihre Mutter kümmern. „Dante sie darf das Haus nicht verlassen und erst Recht nicht zur Schule gehen. Sie sind ihr schon auf die Spur gekommen und nicht mehr weit entfernt. Sie ist in Gefahr!“

„Tz, vielleicht macht sie auch gemeinsame Sache mit denen. Vielleicht haben sie alle wieder Freundschaft Geschlossen und machen auf Big Familie, wie sollte sie sonst an so viel Geld kommen.“ Sam war sichtlich schockiert. So konnte es nicht weiter gehen. Ihr Bruder war schon immer anders und damit ist nicht nur gemeint, dass er nur ein halber Dämon war. Seit Alexis hier war, lächelte er öfters und war viel Aktiver.

Früher wenn er mal zu Hause war kam er kaum aus seinem Zimmer heraus. Nicht einmal zu Hause kam er zur Ruhe immer rief ihn irgendwo die Arbeit. Und obwohl er ausgeglichener war, schlief er kaum noch.

Oft erwischte sie ihn wie er draußen saß und das Haus beobachtete. Nicht das Haus, nur ein ganz bestimmtes Zimmer. Er hatte Angst, dass sie wirklich vor ihm flüchten könnte. Oder ging es ihm wirklich nur um das Böse das hinter ihr her war. So oft hatte Sam, dass Bedürfnis Lex alles zu erzählen wirklich alles. Aber Dante meinte immer noch es wäre zu früh. Er versuchte sein Versprechen zu halten und sie zu schützen. Und was die Sache mit dem Geld sollte verstand Sam immer noch nicht ganz. „Dante du bist wirklich Blind oder, wie konntest du ihr nur an den Kopf werfen das du dich nur mit ihr Abgibst weil du dafür bezahlt wirst?

Du hast keinen Cent bis jetzt gesehen und wirst keinen sehen und jetzt hat sie als Ausgleich für deine Umstände ihr Ninja verkauft.

Ja guck mich nicht so wie ein Fahrendes Auto an. Sie hat das Geld für ihren Liebling bekommen. Du kannst so sein wie du willst du musst sie ja nicht einmal mögen aber eine Entschuldigung bist du ihr Schuldig.“ Sam wusste, dass Dante immer Pflichtbewusst war. Er hatte sie gern.

„Seit du ihr das an den Kopf geworfen hast. Ist dir etwas aufgefallen. Sie hat kaum noch in deiner Gegenwart gelächelt. Sie ignoriert dich nur und Trainiert Tag und Nacht wenn du schläfst ist sie draußen in der Kälte und reißt sich den Arsch auf um zu perfektionieren was du ihr gezeigt hast. Sie ist nicht wie Lynn. Lex hat ein sehr großes Herz“, Dante überraschte Sams Gefühlsausbruch. Er wusste das sie schon immer ziemlich emotional war aber meistens nur wenn es um sie ging. Aber im jetzigen Moment erweckte sie in ihm das Gefühl als würde Lex ihr mehr bedeuten als nur eine bekannte.

Sie waren wirklich Freunde geworden. Natürlich wusste Dante was Lex trieb. Er hatte sie immer im Auge. Und nachts brauchte er nicht nach ihr zu sehen, er konnte kein Auge zu machen bis er ihren Ruhigen Atem aus dem Zimmer vernahm. Er musste sich eingestehen, dass Sam Recht hatte. Auf diese Art konnte er sie nicht beschützen, in den letzten Tagen hatte er Oft mit dem Gedanken gespielt ihr zu erklären wieso er sie so Antrieb. Aber dann müsste er ihr mehr eingestehen als er wollte.

Dante hielt immer noch den Umschlag fest umklammert. Sie hatte wirklich das verkauft was ihr vom Materiellen her am wichtigsten war und nur damit sie sich nicht wie ein gekauftes Objekt fühlte. Er hätte wissen müssen, dass es sie verletzten würde. „Na was ist denn hier für eine Trauer Versammlung. Was hat den dir die Stimme verschlagen?“ Dante drehte sich erschrocken seinem Stiefbruder zu.

„Was machst du hier?“ Dave zauberte ein Zuckersüßes Lächeln. „Ich wohne hier, was denn sonst“, Dave hatte sich vollkommen verändert. Er war größer geworden, fast so groß wie Dante seine Haut war viel Blasser und im Allgemeinen sah er bedrohlicher aus. Es war nichts mehr von dem kleinen Jungen geblieben, der er vor wenigen Wochen noch war. Dante hatte schon vor Jahren vermutete das etwas mit Dave geschah aber dieser Wandel war fürchterlich. „Ja, ja genau!“ Er wollte jetzt keine weitere Konfrontation. Dante drehte etwas benommen den Umschlang hin und her. Er musste sich zuerst um Alexis kümmern und dann konnte er sich Gedanken um Dave machen.

„Dave?“ ein leises Flüstern kam von der Treppe aus. Die Stimme klang brüchig und viel zu alt. „Hey Alexis super du bist hier dann brauch ich dich nicht mehr zu suchen?“

„OHHH DAVVEEE“, übermütig sprang sie die letzten Stufen hinunter und stürzte in eine herzliche Umarmung. „Ich hatte mir schon sorgen um meinen Casanova gemacht, wo warst du denn so lange?“ Dante starrte die beiden verdutzt an. Sie sprang mit ihm so herzlich um, bemerkte sie die Veränderung an ihm nicht? Das war doch nicht möglich, dass alles war kaum zu übersehen. Was Dante nicht wusste war das Alexis sofort bemerkt hatte das etwas nicht stimme.

Dave war viel zu kalt und das Blut in seinen Adern pulsierte in einem unregelmäßigen Rhythmus. Aber sie hatte keine Lust mehr sich über jemanden den Kopf zu zerbrechen sie wollte einfach sich darüber freuen das Dave wieder da war. Sie hatte ihn ziemlich vermisst, ihn mit seiner offenen Art und es hatte sie immer Amüsiert wie er so leicht mit ihr Flirtete.

Er gab ihr das Gefühl relativ normal zu sein. So wie vor wenigen Wochen.

Sie selbst halt.

Seit sie begonnen hatte mit Dante zu trainieren hatte sich vieles Verändert nicht nur von ihrem Geistigen Zustand sondern auch ihr Körper. Sie hatte seit wenigen Tagen unerträgliche Rückenschmerzen als würde eine schwere Last auf ihnen liegen. Ihre Arme und Beine so wie der Rest des Körpers wiesen neue Muskelpartien auf. Sie war mehr als begeistert wie sich ihr Wesen Entwickelte. Auch ihre Kräfte waren der Wahnsinn. Dante hatte sie es noch nicht gezeigt aber in den Nächten wenn es geregnet hatte, war sie des Öfteren draußen gewesen. Es war einfach entspannend den Regen auf der müden Haut zu spüren. Eines Nachts als der Mond hoch am Himmel stand, veränderte sich etwas in ihr.

Ihr Körper fühlte sich voller Energie, sie hatte nur noch den Wunsch zu Tanzen und das tat sie dann auch. Erst nach einer halben Stunde kam sie wieder zum Stehen. Sie war mehr als fasziniert. Der Regen prasselte nicht mehr auf sie ein sondern tanzte so wie sie vorher um sie herum. Als Lex wieder das Haus betrat war sie vollkommen trocken und mehr als zufrieden mit sich selbst. Sie spürte einen Bezug zu diesem Element und wie sich später herausstellen sollte nicht nur zu einem.

Ein Räuspern rüttelte sie aus ihren Gedanken. Augenblicklich wurde sie Rot und löste sich aus Daves Umarmung. Sie wollte nicht einmal wissen wie lange sie in diese Position verharrt hatten. Aber Dave schien es sichtlich zu Amüsieren. Aber wer hatte sich Geräuspert wenn Lex ihrem Gehör vertrauen konnte war es nicht Dave gewesen sondern Dante. Mist! Halte es durch Alexis Kopf.

Sie konnte seinen Blick nicht deuten er schien vollkommen abwesend zu sein. Seine Augen glänzten eigenartig und auch seine Hände verkrampften sich um den Umschlag. „Dante?“ Langsam kam sie auf ihn zu. Sie hatte ihn schon lange nicht mehr Angesprochen. Es war seltsam zwischen ihnen. In der kurzen Zeit wo sie sich kannten hatten sie eine innere Bindung aufgebaut. Ab und zu bildete sie sich ein Dante in ihrem Kopf zu hören, obwohl das schier unmöglich war.

Er reagiert nicht auf sie. „Lex lass ihn er hat eben ab und zu einen Schuss“, etwas an dem Ton den er an sich hatte gefiel Lex ganz und gar nicht. Es war mehr als nur gehässig schon fast Bösartig. Den muss ich im Auge behalten. Innerlich machte sie sich eine Gedanken Notiz zu Dave.

>>Dante siehe mich bitte an<< Dante drehte wenn auch nur Langsam seinen Kopf zu ihr. Entweder er konnte wenn sie es wollte wirklich ihre Gedanken lesen oder er hatte den leichten Druck auf seinem Arm gespürt. „Lex komm ihm nicht zu nah er ist gefährlich!“ „Gott Dave sei endlich still ich habe die letzten Wochen auch überlebt, es wäre sehr eigenartig wenn ich vor meinem eigenen Mentor Angst haben würde“, sie spürte nur einen Zögernden Blick in ihre Richtung. Anfangs ganz warm und voller Zuneigung und einen Schlag auf den anderen Unnahbar. Ja so war Dante. Ich bilde mir langsam wirklich die seltsamsten Dinge ein. Um den Gedanken wieder los zu werden schüttelte sie sich kurz als wäre sie mit kaltem Wasser übergossen worden.

Er umfasste ganz locker ihr Handgelenk und nahm ihn von seinem Arm hinunter. Er ließ sie aber nicht gleich los. Er wollte ihr etwas sagen aber Dave kam wie immer dazwischen. „Also wie es scheint kriegt ihr euch langsam ein und Lex was sollen die Koffer?“ Die hatte sie ganz vergessen sie Standen immer noch mitten auf der Treppen. Jetzt war Dante wieder der alte, in seinem Blick lag ein Befehlender Ton. >>NEIN<< schrie es in ihrem Kopf und diesmal war es definitiv Dantes stimme. Oh Gott wie sie es satt hatte immer Befehle von ihm entgegennehmen zu müssen. Sie hatte sich damals geschworen nie wieder unterwürfig zu sein und ihrer Ausbildung zur liebe hatte sie es trotzdem getan.

„Dante du brauchst nicht zu sagen unser Training ist beendet, ich danke dir vielmals aber ich habe viele andere wichtige Dinge vernachlässigt und…“

„Nichts und du gehst nirgendwohin, hier bist du sicher“, Lex wurde immer skeptischer. Dante konnte doch gar nicht wissen, dass ihr Vater bestimmt schon hinter ihr her war. Vor was konnte ich den noch beschützt werden? Außer er kannte doch ihren Vater aber würde sie das jetzt Ansprechen? Nein, sie könnte sich vielleicht mit dieser Aussage noch verraten. „Vor was sicher Dante?“ und das war der Moment wo alles klar wurden zum ersten Mal seit sie ihn kannte konnte sie in ihm lesen wie in einem offenen Buch. + „Wie lange weißt du das schon?“ Sie spürte mehrere Blicke auf ihr Ruhen. Sam war auch in zwischen Zeit zu ihnen gestoßen. Das tat weh, Sams Blick drückte nur Mitleid und Sorge aus. „Ihr alle habt es die ganze Zeit gewusst und geschwiegen, wann wird er hier sein?“ „Wie meinst du das?“ Sam war etwas näher getreten aber Lex wich immer weiter zurück in Richtung Treppe. „Wie lange macht ihr schon gemeinsame Sache?“

Jetzt war es zu viel. >>Du liegst Falsch es ist ganz anders als du denkst<<

„Verdammt Dante halt dich aus meinem Kopf heraus verstanden ihr Seit doch alle gleich, ihr könnte mich alle“, die letzten Worte betonte sie mit einer Eises Kälte.

Wieder hatte Dante diesen Herz erweichenden Blick. Und dann war Lex weg.

Wütend sprang er auf den Platz wo sie vorher noch gestanden hatte aber da war gar nichts mehr. Niemand. Lex war fort. „Nein!“ wütend schlug er auf den Boden ein. Keiner hatte Bemerkt wie Dave sich grinsend davon gestohlen hatte. Sam versuchte Dante noch zu beruhigen aber es war wirklich sinnlos. So kannte sie ihren Bruder nicht.

Er war immer der harte gewesen und ihr tat es jetzt auch Leid dass sie ihm vorhin solche Vorwürfe gemacht hatte. Sie wusste, dass er Lex gern hatte.

„Dante wir werden sie finden, du hast schon vor Jahren versprochen sie zu schützen und du wirst dein Versprechen halten“, er nickte Sam als Bestätigung zu.

„Ich wusste gar nicht das sie so etwas drauf hat nicht schlecht war ja fast besser als die Aktion mit dem Feuer“. „Was für Feuer?“ Dante schien besorgt zu sein den er hatte nichts von einem Feuer mitbekommen.

„Ach ja da warst du gar nicht da, im Haus war ein Feuer ausgebrochen“, sein Körper verkrampfte sich wie Automatisch. „Keine Angst ich wollte sie Retten aber das war nicht nötig der halbe Süd Flügel stand schon in Brand und dann kam Lex angerannt und ich weiß nicht wie sie es gemacht hat aber das Feuer war weg und es war nicht einmal etwas beschädigt.“

„Ein magisches Feuer“, Sam hatte gar nicht über diese Möglichkeit nachgedacht.

„Also wissen sie, dass sie hier war und jetzt ist sie erst Recht in Gefahr.“ Dante stürmte die Treppe hinauf in sein Zimmer. Binnen Sekunden war er in seinen Kampf Anzug geschlüpft und voll Bewaffnet.

„Dante kannst du wirklich mit ihr Mental sprechen?“ „Ich weiß was du damit sagen willst und sogar wenn es so wäre dürfte ich es nicht. Jetzt ist es wichtiger, dass wir sie in Sicherheit bringen“, Sam wusste, dass er nicht zustimmen würde, dass sie mitkäme.

„Solange ich weg bin, tu mir den gefallen und nimm deinen Bruder genauer unter die Lupe“.

„Mach ich!“ In der Hinsicht hätte sie Dante nicht widersprochen. Auch Sam war die Veränderung aufgefallen. Er hatte sich Wochen lang nicht gemeldet und jetzt kam er als durchtrainierte Hüne zurück, da war definitiv etwas faul.

Sam fühlte sich nicht ganz wohl dabei ihren eigenen leiblichen Bruder auszuspionieren aber für Lex würde sie das tun. Dante hatte die schwierigere Aufgabe.

„Verdammt“, fluchend stand Lex vom harten Boden auf. Als erstes Entstaubte sie sich gründlich. Was war das den eben gewesen. Sie konnte sich nur noch an Dantes flehenden Blick erinnern. Dann begann ihr Körper sich schrecklich zu erhitzen. Und jetzt saß sie im Dreck. Nicht ganz jetzt wo sie genauer hinsah war es ein Haus, ein kleines Kinderzimmer und so wie in ihrem Traum stand das Kinderbett immer noch in der einen Ecke. „Das war alles kein Traum!“ Da war Lex sich ganz sicher besonders die Frischen Fußspuren im Staub waren Beweis genug. Und da ging ihr auch ein licht sie schnappte sich einen der Koffer und riss ihn auf. „Wo bist du nur?“ Die Hälfte ihrer Kleidung verstreute sie im Raum. „Ah da bist du ja“, auf ihrer Merkliste machte sie sich gleich noch eine Notiz

>> Nicht vergessen Kleidung nochmals waschen<< sie war so mit der Suche beschäftigt gewesen das alles jetzt im Staub und Dreck lag.

Aber sie hatte das Gefunden was sie Gesucht hatte. Ihre Jacke die sie in dem Traum getragen hatte. Wenn es alles doch kein Traum war müsste das Foto noch in ihrer Jackentasche liegen. Und da war sie wieder diese kleine Familie, der Mann mit den strahlenden Augen und dem süßen kleinen Baby bei ihm. Wieder stieg in ihr dieses Vertraute Gefühl auf. Lex war sich nicht sicher wie lange sie in dieser Ecke gesessen hatte aber sie konnte ihre eigenen Hände vorm Gesicht nicht mehr erkenne.

Unbeholfen stand sie auf und suchte nach etwas womit sie Licht machen konnte.

Ihre Glieder schmerzten immer noch von dem harten Aufprall. Sie brauchte dringend wieder etwas Schlaf. Langsam tastete sie sich an der Wand entlang um in den Flur zu gelangen. Irgendwo musste doch das Elternschlafzimmer sein.

Vorher schnappte sie sich noch den zweiten Koffer und zog ihn hinter sich her.

Das Schlafzimmer sah gemütlich aus, unbewohnt aber gemütlich. Alles war alt und zerfallen aber man spürte immer noch die Liebe mit der es damals eingerichtet wurde.

Diesmal etwas vorsichtiger öffnete sie den Koffer. Glücklicherweise hatte sie noch Bettbezüge dabei. Aber vorher brauchte sie dringen Licht. Sie konnte sich immer noch nur langsam fortbewegen aber zumindest war es nicht mehr so dunkel. Ihre Augen hatten sich allmählich an die Dunkelheit gewöhnt. Sie durchwühlte die Schubladen eines kleinen niedrigen Schrankes und sie hatte wirklich Glück. „Na zumindest etwas“, sie brauchte keine Streichhölzer. Sie Strich mit dem Finger über den Docht der Kerze und sie brannte gleich Lichterloh. Sie war Dante dankbar dafür was er für sie getan hatte. Aber wie sich ja jetzt herausstelle alles nur zum Eigennutz. Wie konnte er nur. Lex hätte am liebsten losgeweint aber dazu war sie einfach viel zu müde. Sie stellte, die Kerze direkt neben das Große Bett. Endlich erfüllte etwas wärme den Raum. Die Flammen tanzten im Kreis umher. Zur Probe setzte sie sich aufs Bett und ließ sich zurückfallen. Ja es war bequem genug für ein Paar Nächte. Schnell zog sie dir verstaubten und dreckigen Lac ken ab und holte ein Paar frische heraus. Nach über einer Stunde lag sie endlich völlig erschöpft im Bett. Sie hatte keine Lust mehr sich darüber Sorgen zu machen wo ihr Vater war und wie lange er noch brauchen würde.

Morgen begann erst einmal die Suche nach Antworten. Obwohl sie das Gefühl immer noch nicht los ließ das sie sie direkt vor der Nase hatte.

„Und hast du sie Gefunden?“, Dante kam völlig erschöpft nach Hause. Er hatte an den Stellen wo er keine Kleidung getragen hatte hell Rote Striemen. Enttäuscht schüttelte er den Kopf. Er hatte keine Lust mit Sam über sein versagen zu sprechen daher überraschte ihn ihre Reaktion besonders. „Es ist nicht deine Schuld, wir werden sie finden und dann wirst du ihr alles in Ruhe erklären können und sie wird es verstehen glaub mir“, ihre Hand ruhte beruhigend auf seiner Schulter.

„Das hoffe ich Sam, aber uns bleibt nicht mehr viel Zeit. Levent hat schon herausgefunden wo sie sich befindet. Sie werden nicht mehr lange brauchen um sie zu finden.“

„Wir werden sie vorher aufspüren“, Dante konnte den leichten Zweifel in ihrer Stimme hören, aber er konnte es ihr nicht verübeln niemand wusste was folgen würde.

„Ich hätte ihr von Anfang an alles erklären sollen dann bliebe uns das jetzt erspart“, um einen Schrei zu unterdrücken schlug er sich die Hände vors Gesicht. „Das glaube ich weniger, sie hätte sich nicht mehr auf das Training konzentriert. Sie wäre nur noch damit beschäftigt Rache zu üben und Gerechtigkeit zu Vordern und du weißt das gerade diese Eigenschaften keine guten Meister sind.“ „Sam ich weiß das aber sie ist anders verstehst du sie ist einzigartig“, sie wurde einfach das Gefühl nicht los das hinter Dantes Worten noch mehr steckte als er Preis gab. Sie war sich mehr als sicher dass er sie mehr mochte als er zu gab. Und da war ja noch ihre geistige Verbindung. So etwas entstand niemals einfach so. Erst musste Dante alles mit Alexis klären dann konnte sie auch die beiden mit Fragen bombardieren.

„Bruder geh hoch und lege dich schlafen morgen ist auch noch ein Tag.“ Fassungslos starrte er seine kleine Schwester an. Wie seine Mutter vor vielen Jahren stand sie tadelnd vor ihm. Dante musste einfach darüber Grinsen. „Was ist so Lustig“, Sam sah ihrem Bruder verwirrt zu wie er die Treppe hinauf ging.

Es war schön in mal lächeln gesehen zu haben. Meistens wenn er das tat dann nur wenn er sich sicher war das es keiner sehen konnte.

Dante fühlte sich vollkommen erschöpft er hatte das halbe Land durchstreift um sie zu finden, aber keine Spur. Nirgends konnte er den Leichten Duft nach Himbeere und Vanille auf Spüren. Eigentlich konnte er nicht an schlafen denken, aber er war einfach zu müde. „Wo bist du nur?“ Ein Gefühl von Wärme durchfuhr seinen Körper.

Tag der Veröffentlichung: 14.02.2011

 

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Sie haben Göttin der Nacht zu Ende gelesen

Alexis

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