
Malakura
Fabian ist elf und schreibt am liebsten eigene Geschichten. Zum zwölften Geburtstag schenkt ihm seine Tante Lisbet einen Kugelschreiber, der in allen erdenklichen Farben glitzert, und noch in derselben Nacht merkt er, dass wirklich geschieht, was er aufschreibt. Kaum steht das Wort ENDE unter dem Text, steht er selbst im Wald seiner Geschichte. Weit weg in Australien betet ein Mädchen namens Malakura um ein Zeichen und findet am Morgen denselben Stift neben sich. Die beiden treffen sich in einem fremden Raum und schreiben von da an gegen die Gefahr an: gegen Bilder, die den Betrachter nicht mehr loslassen, gegen den narbigen Alten aus dem Schatten und gegen die Frage, wer Malakuras Eltern waren und warum ihr das Schloss so vertraut vorkommt.
