There's a reason
kapitel 6
El: „Bist du komplett bescheuert???“
Ich verstand echt gar nichts mehr was hatte sie denn plötzlich?
El: „Der Junge hieß Harry, das Mädchen Gemma und deine Mom..
Julie: „Sie ist nicht meine Mom!“
El: „Jaja ist ja auch egal die Frau hieß Anne??“
Julie: „Ja und was ist da jetzt so besonders?“
El: „Hatte der Typ so nen Lockenkopf und sah echt süß aus?“
Julie: „Er hatte einen Lockenkopf, aber ob er süß war, muss wohl jeder für sich entscheiden.“
El: „Du bist sooo blöd, das gibt’s gar nicht! Alter Julie das war Harry Styles von One Direction und nochmal für dich One Direction ist eine der angesagtesten Bands der Welt!“
Julie: „Ich weiß wer One Direction ist! Und ich weiß, dass du ein Megafan von denen bist! Jetzt weiß ich auch warum der mir so bekannt vorkam. Oh man mein Bruder ist Harry Styles, scheiße.“
El: „Was ist daran scheiße?? Tickst du noch richtig? Die sind so mega süß!“
Julie: „El du musst mir versprechen, dass du das niemandem erzählst, wirklich niemandem!“
El: „Wenn das jemand wissen würde, du wärst das beliebteste Mädchen der Schule!“
Julie: „Ja, aber das will ich nicht, bitte ich muss mich auf dich verlassen können.“
El: „Klar du bist meine beste Freundin!“
Nico: „Bin ich süßer als Harry Styles?“
Nico konnte echt mega süß sein. Jetzt machte er sich Sorgen, dass er mich verliert.
Julie: „Ja und ich würde eh nichts mit ihm anfangen können, weil er mein Bruder ist du Schlaumeier!“
Nico: „Dann bin ich aber erleichtert.“
Rose hatte es genau so wenig gejuckt wie mich, dass Harry Styles mein Bruder ist. Rose war eh eher die, die Jungs als Kumpels sah und nicht anfing mit, och gott ist der süß und sonst solche Sachen. Die Schule war echt langweilig. Ich quälte mich durch die 3 Stunden Unterricht. Ich konnte mich eh nicht auf den Unterricht konzentrieren. Mir gingen ganz andere Dinge durch den Kopf, wie zum Beispiel, dass ich wahrscheinlich bald sterben werde oder das meine Mom gar nicht meine Mom war und Harry Styles mein Bruder ist. Keine Ahnung wie ich mit dem ganzen Scheiß umgehen sollte. Die nächsten Wochen vergingen eigentlich ziemlich schnell. Ein bisschen was für die Schule tun, mit Nico treffen, mit El und Rose treffen, die vielen Arzttermine… Schon waren es zwei Tage vor den Weihnachtsferien. Mein Dad würde morgen früh nach China fliegen wegen der bescheuerten Geschäftsreise über Weihnachten. Ich flog noch heute Abend nach England, wo Harry, Gemma und Anne wohnten. Die Schule war für heute zu Ende und ich traf mich noch einmal mit El, Rose, Nico, Will, Fabi und Flo im Ladies Diner.
El: „Das ist doch eine voll coole Sache, du darfst mit Harry Styles Weihnachten verbringen. Ich würde das gerne.“
Will: „Und was ist mit mir, Schatz?“
El: „Mit dir ist es noch tausendmal besser.“
Nico: „Weißt du wie sehr ich dich vermissen werde, kleine! Grade komme ich aus Deutschland, bist du schon wieder weg.“
Julie: „Ich komm ja bald wieder zurück. Aber können wir bitte über was anderes reden? Mir geht das alles voll gegen den Strich!“
Fabi: „Klar wie wärs mit Fußball? Das ist ein klasse Thema.“
El+Julie: „Boah ne ehrlich du hast auch nichts anderes im Kopf als Fußball oder?“
Wir saßen noch ewig da und redeten über so viel Schwachsinn. Es war einfach schön zu wissen, dass ich Freunde hatte denen ich vertrauen konnte und die für mich da waren. Ich musste dann aber nach Hause und meinen Koffer packen. Am Flughafen verabschiedete ich mich von El und Rose und gab Nico noch einen langen Kuss. Es war der schönste Kuss, den ich je bekommen hatte, so voller Leidenschaft und Zärtlichkeit. Ich liebte ihn, ja wirklich. Zum Schluss sagte ich meinem Dad „Tschüss“ und ging zum Flieger. Während dem Flug schlief ich die ganze Zeit. Ich wachte erst wieder auf, als ich am Ziel angekommen war. Ich stieg aus dem Flugzeug aus und schaute mich um. Irgendwo sollte Anne stehen, die mich abholen wollte. Da sah ich sie schon. Harry und Gemma waren auch dabei. War ja klar.
Harry POV
Jetzt stand ich hier mit meiner Mom und meiner Schwester, nein warte meine HALB-Schwester. Da hat sie echt was rausgehauen meine Mom und mein „Dad“. Das ging richtig gegen den Strich. Wir warteten hier gerade auf Julie, meine „Schwester“. Am Anfang dachte ich, sie wäre die totale Zicke, wie sie sich aufgeregt hat und ihren Freund abgeknutscht hat. Doch dann tat sie mir irgendwie leid. Sie hatte ihre Mom verloren, ihr Bruder war in Afghanistan und jetzt wurde ihr auch noch das offenbart. Ich fand sie schon echt nett, aber sie war so abweisend zu mir also tat ich eben das gleiche und lies sie abblitzen. Da kam sie auch schon auf uns zu. Sie war ja eigentlich schon hübsch, mit ihren langen blonden Haaren, die ihr bis zu Taille gingen, und ihren braunen Rehaugen. Als sie endlich bei uns war, war sie nicht wirklich begeistert von dem ganzen.
Anne: „Hallo Julie! Wie war dein Flug?“
Julie: „Hallo, ich hab die ganze Zeit geschlafen.“
Anne: „Das ist schön. Ich freue mich, dass du die Ferien und Weihnachten mit uns verbringen wirst. Vielleicht werden wir ja zu einer kleinen Familie und wir lernen uns besser kennen.“
Harry: „Das kannst du echt vergessen!“
Was labert meine Mom hier eigentlich für einen Schwachsinn zusammen, ey! Ich hab meine Familie und da braucht sich niemand dumm reinquetschen!
Anne: „Sei nicht so unfreundlich! Sie ist deine Schwester und warum bist du eigentlich so sauer auf jeden?“
Jetzt wurde es mir echt zu bunt.
Harry: „Du schleppst mich zu einem Typ und einem Mädel und behauptest, dass die beiden mein Dad und meine Schwester sind, du hast mich mein ganzes Leben angelogen und jetzt fragst du, warum ich sauer bin?“
Julie POV
„…. Warum ich sauer bin?“ Schrie Harry sie schon fast an.
Er hatte also genau so wenig Lust wie ich darauf, dass wir zusammen Weihnachten feiern werden. Das kann ja was werden. Wenigstens muss ich mich dann nicht mit ihm verstehen, dass er mich mag.
Anne: „Du beruhigst dich jetzt und wir fahren erst Mal zu uns nach Hause. Steig doch bitte ein.“
Wir fuhren also eine Weile durch die Gegend, bis wir vor einem kleinen Haus anhielten. Es war eigentlich sehr schön hier. Natürlich war es nicht Kalifornien und man konnte auch nicht surfen, aber es war schon süß hier.
Gemma: „Da sind wir. Wie gefällt es dir?“
Julie: „Es ist echt schön hier.“
Und das meinte ich echt ernst. Wir gingen rein und Gemma zeigte mir mein Zimmer und lies mich dann erst Mal auspacken. Ich hörte, wie Harry sich unten mit Anne stritt.
Harry: „Wieso sollte ich sie mitnehmen‘?“
Anne: „Weil sie deine Schwester ist und ihr euch besser kennen lernt und ich glaube, dass das so am besten klappt.“
Mehr hörte nicht, denn ich bekam einen Krampf im Bauch und musste mich erst Mal zusammen rollen, damit ich nicht vor Schmerzen los schrie. Meine Niere war echt das letzte! Ich schluckte ein paar Medikamente, die den Schmerz mildern sollten und musste an meinen Dad denken. Ich hatte ihm nicht mal richtig „Tschüss“ gesagt, weil ich so sauer war. Was wenn ich ihn nie wieder sehen würde, wenn ich hier irgendwo verrecken würde? Dann würde ich auch die Anderen nie wieder sehen. Rose und El und Nico. Mir lief eine Träne die Wange runter. Dann rief mich auch schon Gemma, dass es jetzt Essen geben würde. Essen, das einzige, das einen aufheitern konnte. Die nächsten Tage verliefen ruhig, wenn man das so nennen konnte. Mit Gemma verstand ich mich eigentlich ziemlich gut und auch mit Anne kam ich langsam zurecht. Nur mit Harry stritt ich die ganze Zeit und ich versuchte ihn zu ignorieren und ihm aus dem Weg zu gehen. Heute war schon der 24. Dezember, also Weihnachten. Heute Morgen hatte ich mit EL, Rose und Nico geskypt. Ich vermisse sie echt doll. Es ist so schön ihre Stimmen zu hören. Jetzt war es schon 16 Uhr und Gemma rief mich, dass wir jetzt in die Kirche gehen würden.
„Ich komme gleich.“ Rief ich zruück.
Jetzt saßen ich hier in der Kirche mit Anne, Gemma, Harry, Annes Mann und ein paar andere Leute, die sich als die Großeltern von Gemma und Harry vorgestellt hatten. Ich fühlte mich hier nicht wohl. Gemma, Anne und Harry kannten hier jeden und ich stand immer nur daneben und kam mir echt fehl am Platz vor. Ich musste an Weihnachten denken, als meine Welt noch heil war. Als ich grade mal 10 Jahre alt war, mein Bruder noch zu Hause war und immer auf mich aufpasste, als meine Mom noch lebte und wir einfach an Weihnachten zusammen saßen, als der „Weihnachtsmann“ noch kam, es war natürlich immer mein Dad. Damals hatte ich noch keine Probleme wie heute. Mir fehlte diese Familie, die mein Leben lang für mich da war und dann plötzlich auseinander gerissen wurde. Mich merkte gar nicht, wie mir eine Träne die Wange runterlief, bis Gemma mich fragte was los sei. Ich hatte ihr von Mom, meinem Bruder und meiner Niere erzählt. Nur Harry wusste immer noch nichts. Ich werde es ihm auch nicht erzählen hatte ich beschlossen.
Julie: „Ich musste grade an Weihnachten mit meiner Familie denken und ich vermisse meine Mom und Dad. Dad hat mich noch nie an Weihnachten allein gelassen!“
Sie nahm mich in den Arm und versuchte mich zu trösten. Sie schaffte es auch einigermaßen und wir überstanden den Gottesdienst zusammen. Als wir dann wieder zu Hause waren, gab es Essen und dann Geschenke*-* Mein Dad hatte Anne etwas gegeben für mich und ich konnte es kaum glauben was ich sah: Es war ein Brief mit einem Gutschein. In den Brief stand:
Nein das was jetzt kommt stand nicht in dem Brief! hahaha ich find das nur richitg klasse, dass 5 Leute mein Buch zu Favoriten hinzugefügt haben und so*-* hihi freu mich voll ich hoffe, es kommen noch ganz viele dazu! Gefällt euch das Buch eigentlich? Okay dumme Frage ihr hättet es wahrscheinlich nich geherzt, wenn ihrs scheiße finden würdet aber trzd:D hahah
Viel Spaß beim Lesen
Amelie<3