
Warum wir sterben
Lipschütz schrieb dieses Bändchen 1914 in Zürich, erschienen ist es bei Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde in Stuttgart, mit 36 Abbildungen im Text. Es beginnt mit Gevatter Tod und Bazillen, genauer mit Metschnikoff in Paris, der Messer, Gabel und Löffel über einer Flamme ausbrennt und Bananen brüht, bevor er sie isst, weil er die Bakterien im Dickdarm für die Ursache des frühen Alterns hält. Lipschütz rechnet nach, wie viele davon ein Mensch mit sich trägt, und geht dann weiter zu Leben und Tod, zum sterbenden Zellenstaat, zum Altenteil der Zellen, zur Lebensgeschichte eines Pantoffeltierchens, zum Tod der Eintagsfliege und zuletzt zur Unvollkommenheit des Stoffwechsels. Im Vorwort sagt er, er schreibe in seinem Werktagsdeutsch, nicht im Sonntagsdeutsch der Schreibsprache.
