Albrecht Beutelspacher

Anfängern Mut machen, statt sie mit kaltem Formalismus einzuschüchtern: so umreißt das Vorwort das Programm dieser Einführung in die Wissenschaft der Vektoren, Abbildungen und Matrizen. 1994 bei Vieweg erschienen, lag sie 2014 bei Springer Spektrum in achter, aktualisierter Auflage vor, betreut von der Lektorin Ulrike Schmickler-Hirzebruch. Beutelspacher vermeidet Wendungen wie „wie man leicht sieht“, legt über 300 Übungsaufgaben in drei Schwierigkeitsstufen an und behandelt Körper, Vektorräume, Faktorräume, lineare Abbildungen, Polynomringe, Determinanten und Diagonalisierbarkeit, dazu Anwendungen in Geometrie, linearen Gleichungssystemen und Codierungstheorie. Geboren 1950 in Tübingen, arbeitete er nach Jahren in der Kryptografieforschung bei Siemens ab 1988 als Professor für Geometrie und diskrete Mathematik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2002 eröffnete er dort das Mathematikum, das erste mathematische Mitmachmuseum; im Jahr 2000 bekam er den Communicator-Preis. Die Karikaturen am Ende jedes Kapitels der achten Auflage stammen aus einer Ausstellung dieses Hauses.

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