Philosophie der Mode von Georg Simmel, Buchcover
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Philosophie der Mode

Erstveröffentlichung
1905
Seiten
32

Über dieses Buch

Philosophie der Mode entwickelt Simmels These, dass der Mensch ein dualistisches Wesen sei, das zwischen dem Bedürfnis nach Bewegung und dem nach Ruhe, nach dem Allgemeinen und dem Besonderen, ständig hin- und hergerissen wird. Eine Erscheinung, der solche Verzweigung widerstreitender Wurzelkräfte fehlte, wäre für Simmel arm und leer; erst aus dem beständigen Übersteigen ihrer sichtbaren Äußerung gewinnt jede innere Energie jenen Reichtum unausgeschöpfter Möglichkeiten, der das Leben reich macht. Von dieser allgemeinen Grundlegung aus deutet Simmel die Mode als eine besonders reine Ausprägung dieses Dualismus: als ein ständiges Wechselspiel zwischen dem Wunsch, sich einer Gruppe durch Nachahmung anzugleichen, und dem gegenläufigen Bedürfnis, sich durch individuelle Abweichung von ihr zu unterscheiden. Der schmale, einflussreiche Essay zählt zu den Gründungstexten einer eigenständigen Kultursoziologie.

Über den Autor

Georg Simmel

Georg Simmel (1858-1918) wurde in Berlin geboren und zählt neben Max Weber und Ferdinand Tönnies zu den Begründern der deutschen Soziologie. Seine Essays über Mode, Geld, Großstadtleben und die Psychologie sozialer Beziehungen prägten eine neue, kulturphilosophisch geschärfte Form der Gesellschaftsbeschreibung.

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Angaben zum Buch

Erstveröffentlichung
1905
Seiten
32
Sprache
Deutsch
Formate
PDF, EPUB, Online lesen