Albrecht Schaeffer

Neun Bücher, drei Bände, ein Titel aus dem Griechischen: Helianth erschien 1920 im Insel-Verlag zu Leipzig, im Untertitel Bilder aus dem Leben zweier Menschen von heute und aus der norddeutschen Tiefebene. Band 2 setzt mit dem vierten Buch ein, Fragmente aus den halkyonischen Jahren, und zeigt Georg auf einer Kanalinsel: Er fährt aus einem Sturztraum hoch, hört nebenan den Freund Benno am Klavier und schreibt Briefe an Renate, die er Galatea nennt. Band 3 eröffnet das siebente Buch, Hochsommertag oder Der große Mummenschanz, mit einer langen Nachtszene auf dem Dach einer Sternwarte, unter einem Firmament, das sich vor Georgs Augen in Bewegung setzt.

Schaeffer, 1885 im westpreußischen Elbing geboren, geriet als junger Mann in den Umkreis Stefan Georges und schrieb Gedichte, Erzählungen und Romane. Bekannt wurde er ebenso als Übersetzer Homers. 1939 verließ er Deutschland und lebte rund zehn Jahre in den USA. Kurz nach seiner Rückkehr starb er 1950 in München.

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