Alexandra Bauer
Aus dem Eichhörnchennest in der Birke steckt die Elfe Pivie ihre Nase in die erste warme Luft des Jahres, und damit beginnt „Elfenschluckauf“, ein Kinderbuch, das ganz auf einer Blumenwiese und in ihrer nächsten Umgebung spielt. Den Winter über schlafen die Elfen bei den Waldtieren, weil der Frost ihnen sonst die Flügel zerbrechen würde. Pivie kommt bei Mugo unter, einem mürrischen Eichhörnchen, das seine Nussverstecke jedes Jahr vergisst. Auf der Wiese warten ihre Freundinnen Mila, Tiri und Sina, dazu Tarus, ein eitler junger Elf, der auf dem Frosch Todd reitet und um Pivie wirbt, obwohl Frösche unter Elfen als Fresser gelten. Als Sina sich vor dem Frosch erschreckt, bleibt ihr ein Schluckauf, den der Marienkäfer Doktor Tabb in seiner Praxis in einem verlassenen Mäuseloch als gefürchteten Elfenschluckauf bestimmt. In seinem Buch steht nur ein Heilmittel: ein Becher Honig mit Kamillenblüten, und die Bienen geben nichts davon her. Der Ton bleibt leicht, mit viel wörtlicher Rede und Gekabbel unter Freunden.
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