Alexandra W.

Jedes Jahr am 20. Januar wird gelost. Jedes Mädchen, das bis dahin siebzehn geworden ist, zieht an einem Automaten, der aussieht wie ein Cola-Automat, den Namen des Mannes, den es heiraten soll. »Das System« spielt in Harrisburg in Pennsylvania, erzählt wird es von Serena Sola, Tochter einer der siebzehn königlichen Familien. Ihre ältere Schwester Tessa hatte ein schlechtes Los gezogen, einen Alkoholiker namens Dexter, und liegt auf dem Friedhof, wo Serena den Tag der Verlosung verbringt, statt selbst zu ziehen. Am Abend sitzen zwei zusätzlich angeheuerte Wächter im Wohnzimmer und schleifen sie noch in derselben Nacht zum Automaten: der ältere, Stan, grob, der jüngere mit jadegrünen Augen, der ihr zuflüstert, sie solle erst einmal tief durchatmen. Auf dem Zettel steht Travis Forster. Zwei Sätze stehen dem Buch als Motto voran, »Ein Stück Hoffnung, ist ein Stück Glück« und »Niemand kann dich besitzen«, und genau darum geht es Alexandra W. in dieser Dystopie über staatlich verordnete Ehen.

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  • Das System von Alexandra W., Buchcover
    Das System
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