Andreas Franz
Zweiundvierzig, Single, Kommissarin in Frankfurt, die Altbauwohnung in Sachsenhausen gerade komplett neu eingerichtet: so trifft Das Todeskreuz von 2007 seine Julia Durant an, kurz bevor der Kriminaldauerdienst anruft und eine Tote in einer Villa in Berkersheim meldet. Erfunden hatte Andreas Franz diese Ermittlerin 1996 in Jung, blond, tot. Franz, Jahrgang 1954, geboren in Quedlinburg, lebte später in Hattersheim am Main vor den Toren Frankfurts, und seine Bücher kennen die Gegend bis in die Nebenstraßen; im Todeskreuz stammt Durants Essgruppe vom Schreiner in Hattersheim-Okriftel. Das Privatleben trägt bei ihm so viel wie die Ermittlung: Durant hat das Rauchen fast aufgegeben und mit den Männern abgeschlossen, während ihr Kollege Frank Hellmer seine Ehe zerlegt und dessen Frau Nadine um die blinde und gehörlose Tochter Marie-Therese kämpft. Neben Durant schrieb Franz Reihen um den Offenbacher Peter Brandt und den Hamburger Sören Henning. Er starb im März 2011 mit siebenundfünfzig Jahren, Daniel Holbe führt die Julia-Durant-Bände seitdem weiter.
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