
Der Zauberlehrling
von Johann Wolfgang von Goethe

Augustinus redet von der ersten Zeile an nicht zum Leser, sondern zu Gott: groß bist du, o Herr, und ruhelos ist unser Herz, bis es ruhet in dir. Das erste Buch fragt, ob man Gott anruft, bevor man ihn kennt, und geht dann in die eigene Kindheit zurück, zur Muttermilch, zum ersten Lächeln im Schlaf, zu dem zornigen Kind, das bleich auf seinen Milchbruder starrt. Der Knabe lernt sprechen, ohne dass ihn jemand unterrichtet, wird zur Schule geschickt und für Trägheit geschlagen. In dreizehn Büchern führt der Weg von dieser Kindheit bis zur Auslegung der Schöpfung und zum Sabbat, der keinen Abend hat. Deutsch von Otto F. Lachmann, Leipzig, Reclam.