Der Wahnsinnige

Friedrich Gerstäcker · Kapitel 11 von 15

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Der Wahnsinnige

10. Don Manuel.

10.

Don Manuel.

Don Manuel, den sie glücklicher Weise zu Haus und eben beschäftigt trafen,

in aller Gemüthsruhe seinen Maté19 aus einer dünnen silbernen Bombille oder Röhre zu ziehen, war eine kleine behäbige aber korpulente, kräftige Gestalt, mit dem gutmüthigsten Gesicht von der Welt, das nur ein paar schmale, schwarze, lebendige Augen, die gar vergnügt aus der Fettmasse herausblitzten, Lügen straften. Er empfing die Männer auf das Freundlichste, und wenn sich auch Leifeldt eine solche Hülfe allerdings anders gedacht hatte, ließ ihn Don Guzman doch gar nicht zu Worte kommen, sondern machte den neuen Theilnehmer ihres Plans ohne Weiteres mit dem bekannt, was sie zu ihm geführt hatte, und worin sie seinen Beistand in Anspruch zu nehmen wünschten.

Don Manuel schnitt allerdings im Anfang ein etwas bedenkliches Gesicht, und schien sich einer solchen Mission gerade nicht sehr zu freuen, ja weigerte sich sogar, etwas derartiges allein zu unternehmen; Don Guzman zog ihn aber in eine Fensterbrüstung, und nachdem er sich dort eine ziemlich geraume Zeit gar eifrig mit ihm unterhalten, erklärte sich der kleine Chilene bereitwillig, jedoch nur unter der Bedingung, daß der also zu Beaufsichtigende nicht etwa gefährliche Waffen an sich herum trage.

Alles Weitere besprachen sie unterwegs, denn Leifeldt wünschte so rasch als möglich zu dem Kranken zurückzukehren, ehe ihn die Nachricht von der Ankunft Don Luis erreichen konnte.

Sie fanden ihn langsam im Zimmer auf- und abgehend, und er grüßte den Fremden, der ihm als ein hiesiger Kaufmann Don Manuel vorgestellt wurde, auf das Freundlichste, ja es schien sogar, als ob er gerade heute seine rosigste Laune habe, und wie er mit dem kleinen dicken Mann erst nur ein wenig bekannt war, lachten und erzählten die beiden miteinander, als ob sie seit Jahren die besten Freunde gewesen wären.

Don Manuel nahm Leifeldts, schon vorher verabredete Einladung zu Tisch an, und dort war es, wo der Chilene zuerst den Namen Don Luis de Gomez — anscheinend leicht hingeworfen — erwähnte, die Wirkung zu beobachten, die sie auf den Spanier haben würde; Don Gaspar war aber den Morgen hindurch so auf diesen Namen vorbereitet, daß seine Bewegung, die er dennoch nicht ganz unterdrücken konnte, keinesfalls von den beiden Männern bemerkt worden wäre, hätten ihn diese nicht eben so scharf im Auge behalten. Das Gefühl, sich bewacht zu wissen, half dazu, und das Blut schoß ihm im förmlichen Strom in die Schläfe, Don Manuel hatte aber das Gespräch schon wieder nach anderer Richtung gelenkt, und erzählte jetzt dem jungen Arzt von einer Schlägerei, die an dem Morgen zwischen englischen und chilenischen Matrosen statt gefunden, in so komischer Weise, daß bald alle anderen Gedanken in einem schallenden Gelächter Don Gaspars untergingen.

Nach Tisch schlug Don Manuel den beiden Freunden einen Spatziergang vor, und das Gespräch dabei auf die alten spanischen Kriege bringend, in denen die Chilenen, von dem argentinischen General San Martin wacker unterstützt, die Macht ihrer bisherigen Herren brachen und sie zum Lande hinausjagten, schlug er ihnen vor, eine der alten nothdürftigen Befestigungen zu besuchen, die sich, wenn auch nicht mehr benutzt, doch bis zu dem heutigen Tag erhalten hätten, und jedenfalls von historischem Interesse wären.

Leifeldt wußte dabei nicht, wie er sich das Betragen seines neugewonnenen Bundesgenossen erklären sollte, denn statt einem bestimmten Resultat, zur wirklichen Ergründung der Krankheit Don Gaspars zuzustreben und gerade mit Don Luis de Gomez Namen den Unglücklichen zu sondiren, wich dieser jedem solchen weiteren Gespräch geflissentlich aus, und näherte sich der junge Arzt nur im Entferntesten wieder diesem gefährlichen Thema, das er nicht selber direkt beginnen durfte, so hatte gerade Don Manuel sicher tausend Scherze bereit, auf die Don Gaspar, in heute wirklich muthwilliger Laune, mit Freuden einging.

So waren sie von der Plaza del Victoria aus zu einer kleinen Gasse gekommen, deren Häuser an die stattliche Kirche des Platzes stießen, und von denen das nächste auch wohl mit dieser noch in Verbindung stand, denn es schien unbewohnt, und die Außenseite der Gebäude zeigte, außer einem einzelnen starkvergitterten Fenster im unteren Stock, nur die hohe, kahle Mauer. Schon unterwegs hatte ihnen Don Manuel die Geschichte dieses kleinen, unscheinbaren, aber jedenfalls merkwürdigen Gebäudes erzählt, und durch eine Sage besonders, nach der noch in heutigen Tagen oder vielmehr Nächten, die Geister dreier erschlagener Spanier dort umgingen, sogar ihre Neugierde rege gemacht.

Don Gaspar selber bat im Anfang Don Manuel, sie zu dem Schauplatz all dieser wunderlichen Dinge hinzuführen, als sie aber den Platz erreichten, und er das düstere, niedere, unheimliche Gebäude, die stark vergitterten Fenster sah, schien er zum ersten Mal Verdacht zu schöpfen und blieb, einen raschen, mißtrauischen Blick umherwerfend, stehen, als ob er das Terrain, dem er sich jetzt anvertrauen sollte, vorher erst untersuchen wolle.

Oben an einem der Fenster waren zwei paar Augen sichtbar geworden, die neugierig den Kommenden entgegengeschaut, sich aber rasch und scheu zurückzogen, als sie den Blick des Spaniers nach sich aufschweifen sahen.

»Nicht wahr, das alte Haus sieht düster genug für eine Gespenstergeschichte aus,« sagte Don Manuel, dem vielleicht jene zwei paar Augen entgangen waren, lachend, als er das Zögern seines Schutzbefohlenen bemerkte und neben ihm stehen blieb: »wär' ich Präsident, ich ließe es einreißen, ich möchte wenigstens nicht einmal in der Nähe wohnen.«

Don Gaspar zögerte noch einen Augenblick, dann aber, wie zufrieden gestellt von dem Äußeren und ohne etwas auf seines Begleiters Bemerkung zu erwiedern, schritt er langsam gegen die offene Thür zu, die er jedoch nicht eher betrat, bis Don Manuel vor ihm eingetreten war. Der kleine Mann wollte ihm allerdings den Vorrang lassen, Don Gaspar nöthigte ihn aber mit so zuvorkommender, aber auch zugleich kalter Höflichkeit, daß er nicht umhin konnte, nachzugeben. Die Thür blieb hinter ihnen offen.

Der innere Raum sah wüste und öde aus — zuerst betraten sie einen kleinen, schmalen Hof, in dem das Gras lustig emporwucherte. In der Mitte desselben befand sich ein alter verfallener Brunnen, und an den Seiten stand aufgeschichtetes, halb vermodertes Bauholz und lagen alte, eiserne Klammern und Bolzen. Aber auch hier im Inneren waren die meisten Fenster, einige wenige ausgenommen, deren Gewände schon eingebrochen, den Zahn der Zeit oder die rauhe Hand des Menschen verriethen, mit starken eisernen Gittern versehen; Don Manuel aber, wie schon bekannt in diesen Räumen, wandte sich jetzt gleich links, einer schmalen Treppe zu, die in das Innere hinaufführte.

»Halt, Señor, halt!« rief da Don Gaspar, — »nicht so schnell, erst erklären Sie uns diesen Hof, Sie haben uns genug schon davon erzählt, und der Schauplatz der meisten Gräuelthaten war ja gerade hier. Wo hat der Galgen damals gestanden?«

»Wir kommen nachher wieder hierher zurück,« erwiederte der Chilene, sich halb dabei nach dem Frager umwendend, »zuerst wollen wir nur erst die oberen Gemächer und besonders das Zimmer besuchen, wo die drei Spanier ermordet wurden und jetzt allnächtlich ihre Zusammenkunft halten sollen.«

»Und wohnt jetzt weiter Niemand hier im Haus?« frug Don Gaspar, noch immer ohne von der Stelle zu gehn, und auch Leifeldt schien unschlüssig zu werden, ob er Don Gaspar zureden solle, zu folgen oder ihn zurückhalten, denn er fing selber an, mißtrauisch gegen die Bewegungen ihres Führers zu werden.

»Keine Seele — schon seit der Revolution,« rief der Chilene zurück, und stieg langsam die Treppe hinauf, über des Spaniers Züge aber zuckte ein höhnisches, fast triumphirendes Lächeln, und dem jungen Arzt auf die Schulter klopfend, rief er laut und lustig:

» 20 Bueno, vamos compañero« und mit einigen raschen Sätzen, während Leifeldt nur halb zufrieden den Beiden folgte, hatte er den Chilenen wieder eingeholt, der an dem oberen Treppenabsatz stehen blieb, sich noch einmal nach unten umsah, und dann Don Gaspar bat, ihm zu folgen. Der Blick jedoch, mit dem er dieß that, mußte bei dem wachsamen Kranken Verdacht erregt haben — er zögerte einen Moment, trat dann ein paar Schritt von der Treppe fort, und als er wieder nach unten schaute, sah er zwei Männer, die sich an die Treppe postirten und hörte Leifeldts Stimme, der sie frug, was sie da wollten.

»Sehn Sie, Don Gaspar!« rief in diesem Augenblick Don Manuel, mit vielleicht absichtlich etwas lauter Stimme, »hier ist das eine Zimmer, von dem ich Ihnen sagte — bitte, kommen Sie hierher — dort drüben können Sie noch das Blut erkennen.«

Don Gaspar lachte laut auf und langsam auf den Chilenen zuschreitend, sagte er, sich auf dessen Schulter mit seinem linken Ellbogen stützend:

»Wir haben Besuch da unten bekommen — noch ein paar Herren, die wahrscheinlich auch die Merkwürdigkeiten dieser alten Revolutionsveste anzuschauen wünschen, aber Don Federigo, hahaha, Don Federigo will sie nicht herauf lassen.«

Don Manuel machte ein etwas verdutztes Gesicht, und schien sich in dem Augenblick so in der unmittelbaren und fast etwas zu vertraulichen Nähe des jungen Mannes nicht besonders wohl zu fühlen, außerdem mußte ihm die Unterhaltung unten ebensowenig angenehm sein, und er machte auch schon eine Bewegung, als ob er nach der Treppe zurückgehen wollte, besann sich aber wieder und sagte dann gleichgültig:

»Besucher? — wohl schwerlich, Don Gaspar, müßiges Gesindel, das sich auf den Straßen herumtreibt und bettelt, Don Federigo wird sie schon abfertigen, bitte, kommen Sie.«

Don Gaspar hatte indessen seine Stellung nicht verändert und das Lächeln, das um seine Mundwinkel zuckte, gefiel dem scheu zu ihm aufschielenden Chilenen nicht; dieser machte sich auch von dem Arm des ihn ruhig gewähren lassenden Spaniers los und trat auf die Schwelle der nächsten Thür.

»Aber wollen wir nicht warten, bis sich Don Federigo uns anschließt, Señor?« sagte der Spanier, ohne den Platz zu verlassen, auf dem er stand, und wo er aus dem schmalen Gang durch ein offenes und gitterfreies halbverfallenes Fenster eine kleine Beistraße überschauen konnte — »Wetter noch einmal, dieß muß früher wirklich eine Art von Gefängniß gewesen sein, sehn Sie nur, Don Manuel, was für schwere Thüren und an einigen wirklich noch starke Riegel — das Schloß, was dort liegt, scheint man total vergessen zu haben — puh, wie dumpfig die Räume hier sind,« setzte er schaudernd und fast wie mit sich selbst redend hinzu — »wie dumpfig und schwül gegen die freie, herrliche Natur da draußen.«

Er schritt langsam in dem Gang hin und blieb neben Don Manuel stehn, der wieder, ohne sich irre machen zu lassen, seine Erklärung des entsetzlichen Mordes begann.

»Und ich werde es unter keiner Bedingung zugeben,« tönte in diesem Augenblick die Stimme des jungen Arztes klar und deutlich zu ihnen herauf, »ich habe selber mit —« und die Worte wurden hier leiser und undeutlich.

»Es scheint doch ein Besuch zu sein,« meinte Don Gaspar lauernd; Don Manuel aber, der zuerst seine Unterlippe zwischen die Zähne und die Brauen zusammenzog, gewann bald seine Ruhe wieder und sagte lachend:

»Unser junger Freund hätte die guten Leute auch können herauf kommen lassen, sie würden uns nicht genirt haben; doch wie dem auch sei, sehn Sie, Don Gaspar — dort in jener Ecke können Sie noch die Spuren der schon erwähnten That erkennen. Ich freue mich, wie irgend einer meiner Landsleute der gewonnenen Freiheiten unseres schönen Vaterlandes, aber ich bedauere jene furchtbaren und leider oft unnütz gewesenen Grausamkeiten, durch die sie theilweis mit erkauft werden mußten.«

In diesem Augenblick öffnete sich dicht neben ihnen leise und geräuschlos eine Thür, und ein Kopf schaute heraus, fuhr aber schnell wieder zurück, als er noch eine Gestalt auf der Schwelle der Thüre bemerkte, Don Gaspar hatte jedenfalls nur den flüchtigen Schein desselben bekommen, aber er blieb regungslos in seiner Stellung und wieder nur spielte das Lächeln um seine Lippen. Es war kein Zweifel, er kannte die Gefahr, in der er sich befand, zu ihrer vollsten Größe, aber gerade d a s schien ihn zu reizen, wie er sich dem Hai entgegen und unter die Hufen der wüthenden Rosse geworfen hatte, so spielte er damit, den Augenblick mit wahrer und wilder Schadenfreude, erwartend, wo sie in ihrer Macht über ihn hereinbrechen würde — was wußte er von F u r c h t ?

»Und doch wohnen hier noch Menschen oder hausen hier wenigstens zu Zeiten,« bemerkte der Spanier, auf fünf oder sechs erst kürzlich weggeworfene

Stümpfe von Cigarillos21 deutend, die nicht weit von der Thür am Boden lagen.

»Besucher jedenfalls, die sich den alten Platz anschauen,« erwiederte der Chilene, »die Regierung soll es aber, wie ich kürzlich gehört habe, nicht gern sehn, wenn besonders Fremde hierher kommen; solche Grausamkeiten machen immer böses Blut, und man vermeidet gern, jetzt, wo überdieß die Zeit auch schon so lange vorüber ist, jede Erinnerung daran.«

»D i e s e m Princip nach scheint Don Federigo ebenfalls zu handeln,« lächelte Don Gaspar, nach dem niederen gegenüber liegenden vergitterten Fenster deutend, das den inneren Hof überschaute. Dort wurden eben die beiden Männer sichtbar, die über den Hof schritten und diesen, allem Anschein nach, verlassen wollten, als Don Manuel auch, wie sie schon fast die Thür erreicht hatten, an das kleine Fenster sprang, hinaus rief und sie bat, zurück zu kommen.

»Es sind Bekannte von mir, Señor,« sagte er dabei, sich wieder zu diesem wendend, brach aber in der fast entschuldigend gehaltenen Rede kurz ab und sprang nach der Thür, denn er sah nur eben noch, wie Don Gaspar durch dieselbe verschwand und sie hinter sich zudrückte. Zu spät warf er sich aber mit all seiner Kraft dagegen, der rasch von außen vorgeschobene Riegel war bestimmt gewesen, einen Wa h n s i n n i g e n zu halten, und spottete all seiner Anstrengungen.

Im Nu hatte aber auch der wachsame Spanier die zweite Thür, aus der er vorher lauschend den Kopf gesehn und ohne weiter zu untersuchen, wer oder was darinnen sei, ebenfalls verriegelt, und laut auf lachte er in triumphirendem Spott, als auch hier von innen sich Jemand gegen die Pforte warf und deren Verschließen freilich vergeblich, zu verhindern suchte.

»Zwei Vögel mit einem Schlag fest,« rief er dabei höhnisch Don Manuel zu, als er an diese Thür auch noch rasch das Vorlegeschloß hing und eindrückte und dann der Treppe zuschritt — »aber ich sah n o c h mehr Augen. S o , Compañero,« setzte er dann hinzu, »fest und richtig verwahrt, o armer Don Manuel, allein und einsam jetzt in der entsetzlichen Schauerkammer, und von einem To l l e n überlistet, hahahaha!«

»Machen Sie auf, Don Gaspar, machen Sie auf, das ist schlechter Spaß — Don Federigo — Pedro — Fernando!« schrie der Gefangene.

»Hahahaha!« lachte Don Gaspar, aber seine Hand lag an dem Griff des langen Messers, das er vorsichtig und versteckt unter der Weste an seiner linken Seite trug, denn die Treppe herauf klangen rasche, elastische Schritte. Es war Leifeldt, und der Spanier, die Hand zurückziehend, begegnete dem F r e u n d an dem oberen Treppensims.

»Was haben Sie gemacht, Don Gaspar, was geht hier vor?« rief dieser, mit dem Arm den Gang hinabdeutend, von woher die lauten, fast ängstlichen Laute der Chilenen tönten.

»Komm, Federigo,« entgegnete ihm aber der Spanier, zugleich seine Hand ergreifend und ihn mit sich die Treppe hinabführend, »komm, wir wollen den Señor Don Manuel de San José oder wie er sonst heißen mag, ruhig der Bewunderung seiner spanischen Erinnerungen überlassen — er hat auch noch Gesellschaft dort oben, aber in einer Viertelstunde« — setzte er dann rascher und bedeutungsvoller hinzu, »erwarte mich in unserem Hotel auf meinem Zimmer, lieber früher als später, ich habe Dir W i c h t i g e s zu entdecken — wirst Du kommen?«

»Gewiß, aber —«

»Kein a b e r jetzt, Amigo — jener Bursche hatte Arges mit mir im Sinn — beruhige Dich, ich weiß Alles, und die kleine Lehre wird ihm gut thun, laß mich nur nicht zu lange warten. Du wirst dort über Manches Aufklärung bekommen, so säume nicht und überlaß den Señor da oben seinem Schicksal, ein wenig Angst mag ihm die Probe dessen sein, was er mir für eine Lebenszeit zugedacht.«

Sie hatten indessen den Fuß der Treppe erreicht und begegneten hier den beiden Peons, die allerdings etwas überrascht stehen blieben, als sie den in so ruhigem Gespräch die Treppe herabkommen sahen, der, ihrer Meinung nach, eben da oben eingesperrt, solchen Lärm vollführt hatte, Don Gaspars fast wunderbare Ruhe sollte sie noch mehr verwirren, denn dem ersten freundlich auf die Schulter klopfend, sagte er lachend: